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Herbststurm

GeschichteKrimi / P12 / Gen
12.09.2008
17.09.2008
4
3.196
 
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12.09.2008 585
 
3.Kapitel

„Haben sie dich auch so ausgefragt?“, Lesley krachte wütend ihr Tablett auf den Tisch und drehte sich zu ihrer Freundin um die Gedanken versunken auf ihr Essen  starrte. „ Magg!?“ „Ehm…was? Sorry.“ „Hier setzt dich erstmal,“ sie half Maggy beim hinsetzten, „Ob sie dich auch so ausgefragt haben.“ „ Jaja, allerdings das haben sie.“ „Alles okay?,“ Lesley musterte ihre Freundin besorgt, die ihr schon wieder keine Antwort gab sondern nur irgendwo in der Mensa einen Punkt fixiert hatte. „Mensch Magg! Ich rede mit dir! Geb mir verdammt noch mal´ne Antwort. Und sieh mich an wenn ich mit dir rede!“, Lesley klang wütend was Maggy noch mehr aufregte und sie die Beherrschung verlor : „ Dann lass mich doch einfach in Ruhe verdammt! Mir macht die ganze Sache Angst okay?! Schonwieder ein totes oder verschwundenes Mädchen. Ich hab’s satt. Wer bringt sein Kind um? Sind die hier denn alle komplett durchgeknallt? Was klotzt ihr denn alle so blöd? Lass mich einfach in frieden !,“ Maggy hatte so laut geschrieen das alle zu ihnen rüber sahen. Heulend flüchtete Maggy aus der Mensa. Lesley rannte ihr mit lauten Rufen hinterher.
Nach und nach verließen auch die anderen Schüler raunend den Saal.

Nach der Schule stürmte Maggy aus dem Schulhaus. Sie hatte Less nicht zugehört, sich eingeschlossen. Ach ihr ging es einfach mies. Sie wollte nur noch zu Josh, mit niemand anderem, ganz alleine nur mit ihm!
Als sie sich Josh´s Auto näherte bemerkt sie das etwas nicht mit ihm stimmte. Nervös lief vor dem Wagen auf und ab. Als er sie sah kam er auf sie zugesprungen, sie fielen sich in die Arme. „Alles okay bei dir?“, erkundigte er sich und sah dabei seiner Freundin tief in die Augen. „Ja geht schon,“ sie lächelte matt. „Bei uns war die Polizei. Sie haben viele Fagen gestellt und auch viel über den Fall erzählt,“ sie atmete tief ein, „ Jetzt will ich nur noch mit dir zusammen sein. Komm lass uns ins Cullman´s gehen ja!?“  Josh wich ihrem Blick aus und blickte unter sich. „Es tut mir leid Magg. Aber mein Dad hat kein Auto. Und ich muss einspringen…“ , er zögerte..als er ihr entseuchtes Gesicht sah fügte er schnell hinzu: „Ich hab’s selbst eben erst erfahren. Ich hab mich auch schon voll gefreut. Ich bin auch ganzschön sauer … es tut mir leid Magg…“, er wollte sie küssen doch sie drehte den Kopf weg. Sie hatte das Gefühl jeden Moment zu explodieren. Konnte dieser Tag noch schlimmer werden?
Sie hatte sich so gefreut. Jetzt sagte er , er kann nicht. Sie war mit den Nerven am Ende.
Sie atmete Tief ein und sah Josha kurz an: „ Schön. Bis dann.“ Ohne sich zu verabschieden, entwand sie sich aus seinen Armen , drehte sie sich um und eilte über den Parkplatz an die Straße. Sie hörte Josh hinter sich rufen doch sie drehte sich nicht mehr um sondern lief schneller weiter bis sie durch die Hecke die Straße erreicht hatte.
Als sie um die nächste Ecke war brach sie in Tränen aus. Wieso? Wieso nur musste sie jetzt auch noch Josha sitzen lassen? Ihr Kopf wahr völlig leer. Sie schloss für ein paar Momente die Augen und versuchte sich zu beruhigen. Aber vergeblich.
„Wie komm ich jetzt eigentlich nach Hause?“, fragte sie sich . Sie war einfach drauf losgelaufen. Wenn sie nachhause wollte musste sie ich immer rechts halten.
Inzwischen musste sie sich in geringer Nähe der Fear Street befinden. Der Gedanke ließ fast ihr Herz stehen. Überall lang aber nicht dort hin!
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