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Herbststurm

GeschichteKrimi / P12 / Gen
12.09.2008
17.09.2008
4
3.196
 
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12.09.2008 699
 
2.Kapitel

Maggy und Lesley sprangen aus dem Wagen und schlugen die Türen hinter sich zu. Lesley schulterte ihr Tasche und harkte sich bei Maggy ein. Noch völlig in Trance von dem was sie eben erfahren hatte starrte sie vor sich hin: „ Hmm…“ Maggy holte Luft und versuchte von neuem anzusetzen: „ Wie ist so etwas möglich? Kanntest du sie? Ich meine … ihren Namen wer war sie?“ „Ich glaube sie hieß Samantha Lee. Ich bin mir auch nicht sicher. Sie war in meinem Mathekurs.“ „So..“, in Maggy´s Kopf überschlugen sich die Gedanken. „ Samantha Lee …Samantha ..“, fieberhaft dachte sie nach. Aber ihr fiel nicht das geringste zu diesen Mädchen ein. Sie wusste noch nicht einmal das sie existierte.


                                                              ~


Als sich Magg gerade in ihren Spinnt lehnte, hielt ihr jemand von hinten die Augen zu und zog sie an sich ran. „Josh!“ „ Woher weißt du das nur?“ Lachend nahm er seine Freundin in die Armen und drückte sie sanft an sich, dann küsste sie ihn zärtlich auf den Mund. Ihre Lippen waren warm und weich- bei ihrem Anblick schmolz er dahin. Maggy McJearsley, nussbraune schulterlange Haare, ovales, schlankes Gesicht, einen etwas kleineren Mund, eine Stupsnase, rehbraune Augen, eine toppt Figur – himmlisch – aber nicht nur ihr aussehen sie hatte so eine unglaubliche Ausstrahlung, sie war ein so sensibler liebeswerter Mensch, sie hatte etwas warmes an sich…  
Er kannte sie schon seit der Mittelschule. Seit 11 Monaten gingen sie jetzt schon miteinander, alles lief perfekt- bald würde es ein Jahr werden.
„Joshua Nelson, was wagen Sie sich? Wissen Sie den nicht, dass jeden Augenblick mein Freund vorbeilaufen und uns sehen könnte“ „Oh,.. dieser Arme! Aber wissen Sie was?“ „Nein sagen Sies mir!“   „Nun, das ist mir ganzschön egal! Ich bin gekommen um Ihnen zu sagen das ich Sie liebe und um sie zu küsse,“ mit diesen Worten hob er Maggy hoch und küsste sie noch einmal leidenschaftlich. Dann setzte er sie vorsichtig ab und sie nahm seinen Kopf in die Hand und zog ihn zu sich ran. Dann flüsterte sie ihm leise ins Ohr was sie gerade eben im Auto erfahren hatte. Joshs Augen weiteten sich und als sie fertig war rief er entsetzt : „ Aber welche Mutter bringt ihr eigenes Kind um..!“ „Pssst!“, Maggy legte ihm schnell ihren Finger auf die Lippen und sah sich erschrocken um. Die meisten Schüler hatten neugierig zu ihnen rübergeschaut. Sie warf ihrem Freund einen strengen Blick zu : „Ich habe doch gar nicht gesagt, dass die Mutter die Mörderin war,“ flüsterte sie leise. „Außerdem musst du es nicht gleich ausbrüllen, “ fauchte sie ihn an. „Tschuldigung ,“ gab er patzig zurück aber als er sah, dass seine Freundin Tränen in den Augen hatte nahm er sie in den Arm und redete mit weicher Stimm auf sie ein: „ Du musst keine Angst haben mein Engel! Ich bin doch da. Ich passe auf dich auf!“ Maggy schmiegte sich schluchzend an ihren Freund und drückte sich feste an ihn. Warum hatte sie nur solche Panik?

„Also wir sehn uns dann nach der Schule am Auto ja!? Bis dann“ „ Ja, bis dann ,“ sie sah Josh nach bis er winkend um die Ecke verschwand. Sie mochte ihn , oh ja sie mochte ihn wirklich mehr als alles andere.
Als sie sich umdrehte prallte sie gegen einen Jungen. Sie hatte ihn vorher hier noch nie gesehen. Er war groß und hatte noch schwärzeres Haar als Josh. Seine Augen waren grau und er war im Gesicht sowie auch am Rest seines Körpers sehr schlank. „Wohh, sorry ! Ich wollte dich nicht anrempeln!“ „Nein , nein schon okay ich hab nicht aufgepasst,“ Maggy ging ein paar Schritte zurück und lief an ihm vorbei. Er hatte sie angelächelt. Er sah nicht schlecht aus. Das musste sie zugeben. Sie Merkte wie er ihr hinterher schaute. Und drehte sich einmal ganz plötzlich um , aber da war er auch schon losgelaufen. Er hatte einen sehr schlaksigen Gang. „Irgendwie kommt er mir seltsam vor. So als ob ich ihn kennen würde“, dachte sie sich noch , dann betrat sie ihren Saal und erstarrte.
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