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Nachts auf Midgard

GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
02.09.2008
02.09.2008
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468
 
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So, das wäre nun meine erste Geschichte,
hoffe sie gefällt euch,
macht bitte viele Kommis,
für Verbesserungsvorschläge bin ich immer offen.

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Auf der Flucht vor einer Gestalt die sie nicht kennt oder gesehen hätte, läuft die junge, schöne Frau durch die dunklen Gassen Deorsteads. Ein heller Vollmond steht am wolkenlosen Himmel und erhellt die Welt. Ein Schatten, erst vor ihr, dann hinter ihr, treibt sie weiter durch die Nacht. Sie rennt um die Ecke, lange Gänge entlang, über den Marktplatz, der wie tot in der Dunkelheit der Nacht da liegt. Da, endlich, ihr Ziel, ihr Haus und ihre Tür, in den sie ihren Schlüssel steckt und dreht. Das Klicken des Schlosses erfüllt sie mit Sicherheit. Sie schließt die Tür hinter sich. Sie dreht sich um und erschrickt als sie jemand in einem schwarzen Mantel in ihrem noch dunklen Flur stehen sieht. Es dauerte keinen Wimpernschlag, da ist er an sie heran getreten. Er haucht ihr gegen den Hals und die Angst, die ihr durch den ganzen Körper zuckt, paralysiert sie. Als die Zähne des Mannes sich in ihren Hals bohren wird der Frau schwarz vor Augen und sie fällt in Ohnmacht.

Der Vampir saugt genüsslich das leckere Blut aus dem Hals der jungen Frau als er ein *rums*, von der Haustür her hört, das ihn innehalten lässt, gefolgt von einem leisem Schmerzensschrei. „Warum funktioniert das nicht. Ich *rums* schaff *rums* das *rums* nie beim *rums* ersten *rums* mal.“ Mit einem lauten knallen fliegt die Tür auf. Herein stolpert ein junger Mann, mit kinnlangen, blonden Haaren und einem charismatischen Lächeln. „Ha, endlich, du, Vampir, dein Ende ist nahe.“ Der Vampir lies das Mädchen fallen und stürmte auf seinen Gegner zu. Der zog seinen  Rapier, der, wie man nun sah, versilbert war und streckte es dem Vampir entgegen. Als der Blutsauger nahe genug war, schlug der Mann zu und traf mit meisterlich geführter Klinge den Hals. Er sprang aus Reflex  zur Seite und knallte gegen den Türrahmen. So konnte er also nicht der fallenden, kopflosen Leiche ausweichen. Nun liegt er also im Dreck der Straße mit einer kopflosen Vampirleiche auf ihm drauf. Er schob den leblosen Körper von sich runter und suchte den abgeschlagenen Kopf. Da liegt er ja. Kaum einen Meter von der bewusstlosen Frau entfernt. Als er sich die Male an ihrem Hals an sah, erkennt sein geschultes Auge, das der Blutsauger wohl nicht genug Zeit hatte um so viel zu trinken,  um den Vampirismus weiter zu geben. Er nahm  die Frau hoch und suchte ihr Bett. Als er es gefunden hatte, legte er sie hinein und verband ihre Wunde. Sein Blick wanderte über den schönen Körper, seine Fantasie geriet in Wallungen, aber er hatte ja noch was zu tun. Er ging wieder zu abgeschlagenen Kopf und machte sich mit ihm auf den Weg ihn zu entsorgen.
 
 
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