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Dark Spirits

GeschichteAbenteuer / P12
Eureka Nirvash Renton
02.09.2008
16.04.2009
5
4.529
 
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8 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
02.09.2008 1.102
 
Nach langer Zeit endlich wieder ein neues Kap
<___< sorry für den "Blackout" tut mir echt Leid!! >________< *seufz*
Viel Spaß beim Lesen ^^

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Kapitel 4 – The Gekko Go

Beide standen aus ihren Betten auf. Gähnend kratzte sich Renton am Bauch und ging ins Bad. Eureka folgte ihm und die beiden putzten sich die Zähne. Es fiel einem gleich ins Auge, dass Renton mittlerweile größer war als Eureka.
Kräftig schrubbten sie sich ihre Zähne und Eureka musste grinsen, aus was für einem Grund auch immer. Das steckte Renton sofort an und nun grinsten die zwei zusammen.
Nach einer kurzen Zeit waren sie fertig. Eureka bückte sich in ihrem Nachtkleid runter zum Wasserhahn, spuckte den Schaum, den sie im Mund hatte, in den Abfluss und drehte das Wasser auf, um sich den Mund ausspülen zu können. Als Renton das auch tat, streichelte sie ihm sanft über den Rücken. Nachdem er sich aufrichtete, gab er ihr einen Kuss und drückten ihren Körper fest an seinen. Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter und ließ sich umarmen. Was für ein schönes Gefühl es doch war, nur in seinen Armen zu liegen. Es kribbelte ganz stark in der Brust und ein erleichtertes Seufzen breitete sich durch ihren Körper.
Wie glücklich sie doch war, ihn nie vergessen zu haben, die Person die ihr am wichtigsten war. Sie wusste, dass Renton immer an ihrer Seite sein würde. Oder sie hoffte es zumindest.
Renton aber konnte nicht einfach so glücklich sein. Klar war es was sehr positives, dass er sich an Eureka noch erinnern konnte, aber das mit seinem Großvater irritierte ihn doch sehr. Dieser alte Mann strahlte so eine Vertrautheit aus, aber Renton empfand dies etwas ZU vertraut. Was, wenn dieser alte Mann nur vorgab, sein Großvater zu sein? Und was, wenn er versuchte sie in die Irre zu führen? Wie konnte er sich und Eureka beschützen? Was war mit den Kindern? Er fühlte sich unsicher.

Zur selben Zeit, an einem anderem Ort...
Die Silhouette einer Person bewegte sich durch einen kaum beleuchteten, sehr dunklen Raum. Diese Person setzte sich in einen Stuhl und drückte auf der Armlehne einen Knopf und vor ihr ging ein großer Bildschirm an.
Der Empfang war schlecht, das Bild und der Ton waren verzerrt.
„Die Objekte befinden sich nun auf dem Weg zur vollständigen Erneuerung ihrer Erinnerungen“, erzählte die Person, die auf dem Stuhl saß, mit einer vertrauten Stimme.
>>Gut gem >chhhhhhz<... Mo >chhhhhhhhhhhhhhz<... ode 0137 >chhhhhz<<<, sprach die Person, die auf dem Bildschirm zu sehen war. Ab und zu unterbrach die Leitung, somit konnte man nicht alles verstehen.
„Habe verstanden“, meinte die Person, stand auf und ging weg. Der Bildschirm ging von alleine aus.

Mittlerweile befanden sich alle am großen Tisch in der Küche, die sich im Erdgeschoss befand.
„Also Renton, was haben du und Eureka jetzt vor?“, begann der Alte ein Gespräch.
„Das beste wäre“, sagte Renton, schluckte runter und sprach weiter, „wenn Eureka und ich unsere Erinnerungen wiedererlangen.“
„Wäre auch meine Priorität gewesen“, meinte Großvater und sah erwartungsvoll zu Eureka.
Diese setzte ihr Frühstücksbrötchen auf den Teller, räusperte sich und meldete sich dann auch zu Wort: „Aber wie sollen wir das denn anstellen?“
„Ihr habt wirklich viel erlebt, das muss man euch lassen“, lachte der Alte, „Und deswegen – finde ich – wäre es angebracht, dass ihr euch mit all den Personen die euch begegnet sind, unterhaltet, da jeder etwas anderes erzählen kann und ich sowieso nicht alles weiß.“
„Eine gute Idee“, fügte Renton noch hinzu, „Aber wo finden wir diese? Eureka und ich wissen doch nicht wo wir suchen sollen...“
„Das habe ich schon organisiert! Als ihr letzte Nacht geschlafen habt, habe ich Kontakt zu Holland aufgenommen, er wird euch heute noch abholen.“
„Holland?“, wunderte sich Eureka.
„Ja, Holland....“, grübelte der Großvater und sagte dazu noch, „Ihr beide seid Mitglieder des Gekko State. Holland ist sozusagen euer Boss.“
„Unser Boss...“, murmelte Renton und biss von seinem Brot ab.
„Er wird euch mitnehmen und an all die Orte bringen, an denen ihr gewesen seid... Er wird es versuchen...“
„Wieso nur versuchen?“, fragte Renton nach.
„Weil einige Orte so nicht mehr existieren und weil bestimmt nicht mehr alle Menschen die ihr getroffen habt, die von Bedeutung sein könnten, noch leben müssen...“
„Oh...“, beteuerte Eureka.
In diesem Moment öffnete sich die Tür.
„Mh, Frühstück“, murmelte ein Mann mit grauen Haaren und Kinnbart, „Na, wie geht’s wie steht's?“
„Ach Holland, jetzt sehen wir Eureka und Renton nach so langer Zeit wieder und das ist das einzige an das du denken kannst??“, beschwerte sich eine schwarz-haarige Frau, die ein kleines Mädchen im Arm hielt.
„Guten Morgen Talho, guten Morgen Holland. Die Zwei sind bereit für ihre Reise“, begrüßte sie der Großvater und bat sie mit einer Handbewegung an den Tisch, „Auch etwas Frühstücken?“
„Gerne doch“, antwortete Holland und grinste in die Runde.
Er nahm eine Brotscheibe und bestrich sie mit Butter.
„... Und wie geht es euch? Eureka, Renton?“, erkundigte sich Talho, die das kleine Mädchen Rentons Großvater in die Arme drückte.
„Du hast doch Lust, auf sie aufzupassen, Axel?“, seufzte Talho, „Sie hat wohl gemerkt dass wir hier her fliegen und war ständig nur noch am Schreien.“
Das Mädchen war wirklich etwas unruhig. Doch als sie in der Nähe des alten Mannes war, beruhigte sie sich komplett.
„Na, wie geht es unserer Anny heute denn?“, fragte Axel und kitzelte ihren Bauch, worauf sie lachen musste.
„Da sieht man mal, in wem sie ihren Lieblingsgroßvater gefunden hat“, grinste Talho.
„Ist ja auch ihr einziger“, lachte Holland los dann wurde er wieder etwas ernster, „Ihr Zwei... Macht euch keine Sorgen, Talho, ich und der Rest vom Gekko-State werden uns schon um euch kümmern.“
„Vielen Dank.... Holland“, bedankte sich Eureka. Ihre Stimme klang nicht unsicher. Vielleicht hatte sie schon etwas ihrer Erinnerung wiedererlangt.
„Und wir kommen mit!!“, brüllte Linck und grinste bis über beide Ohren.
„Nein! Das geht nicht“, entgegnete Axel.
„Was ist mit der Schule?“, warf Maurice seinem Bruder vor.
„Außerdem wird diese Reise doch langweilig...“, erklärte Talho.
„Nicht für die Beiden...“, fügte Holland noch hinzu.
Das stimmte. Eureka und Renton sollten auf dieser Reise wohl so einiges erleben.
Sie frühstückten zu ende, packten ihr Zeug und gingen dann zusammen mit Holland, Talho und Anny zurück aufs Gekko-Go, auf der ihnen ein herzlicher Empfang zukam. Der Abschied von Axel und den Kindern fiel den weder Renton noch Eureka leicht, aber sie wussten, dass sie, wenn sie diese Reise hinter sich bringen würden, sich wieder an alles erinnern würden und dann in ein vertrautes Heim zurückkehren konnten.
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