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Das Geheimniss von Avalon  und der neue Nephilim

GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Kurtis Trent Lara Croft
28.08.2008
10.01.2009
22
26.325
 
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28.08.2008 1.549
 
Kurtis:

Ich stand gerade vorm Spiegel und richtete meine Krawatte, als ich plötzlich Zip schrien hörte. Schnell rannte ich runter zu Zip und fragte: „Was ist los?“  „Nix...“
Ich ging zu ihm. Er machte den Bildschirm aus und sagte: „Das ist privat!“  „Okay... Wo ist Katja?“
„Hier!“, sagte eine weibliche Stimme und ich drehte mich um. Sie hatte wieder das selbe Kleid an wie in Prag. Zip meinte: „Lebt Alister noch?“ Katja drehte sich beleidigt weg und ging zur Tür. Ich lobte Zip: „Sehr gut gemacht! Jetzt ist sie zickig!“ Ich lächelte. „Kriech mir nicht in den Hintern, Alter!“ Denkt er ich tut mich bei dem ein schleimen? Na, ganz bestimmt nicht. Ich sagte 'Bye' und ging zu Katja.
Wir gingen aus dem Croft Manor zur Limousine die zum Flughafen fuhr. Zwischen mir und Katja war Stille. Auch im Flugzeug. Ich dachte nochmal wegen Lara nach. Die Welt ist doch wichtiger als ihre Mutter. Die Welt ist in Gefahr und sie denkt bloß an sich. Vielleicht hat Lara recht... Vielleicht versteh ich das wirklich nicht. Aber bevor ich nach denken konnte schlief ich ein...

20:00 Uhr in Tokio bei der Party von Nishimura:

Wir landeten und fuhren zur Party. Dort angekommen entfernte sich Katja von mir und tat so als ob ich Luft wäre. Ich sah Nishimura mit auf der Tanzfläche. Fettsack,weißer Anzug,Sonnebrille. Wow. Ich zog die Augenbraun hoch. Schließlich ging ich zu Nishimura und begrüßte ihn.

„Guten Tag. Sie sind Trent San oder?“, fragte er mich.

„Ja... Aber ich finde es besser wenn wir bei Kurtis oder Mr. Trent bleiben, okay?“

„Okay. Am besten wir gehen in mein Büro. Folgen sie mir!“ Nishimura ging und ich lief ihm hinter her. Wir gingen in einen kleinen Gang und dann in ein Zimmer. Es war groß, rote Möbel standen dort,große Fenster, ein Schreibtisch und ein Stuhl.
„Setzen Sie sich doch!“, bot mir Nishimura an und zeigte auf ein rotes Sofa. Ich zögerte ging dann  aber doch hin und nahm Platz. Bequem. Nishimura stellte sich vor das Fenster.
„Also...“,fing er an. Ich starrte ihn an. „...Sie und Miss Croft suchen nach einem Nephilim,ja?“

„Nein...Naja eigentlich schon. Lara wollte mir und Katja helfen, aber sie sucht doch lieber ihre Mutter. Weiber...“

„Wer ist Katja?“

„Eine Freundin von uns. Wir haben sie in Prag kennen gelernt.“

„Sie sollten vorsichtig sein. In manchen Menschen kann man sich täuschen.“

„Genau wie in Lara. Die Welt ist doch wichtiger als ihre Mutter.“, sagte ich wütend und stellte mir vor wie glücklich Lara gerade bei ihrer Mutter ist.

„Sie müssen Miss Croft verstehen. Sie hat ihre Mutter durch ein Artefakt-Unfall verloren. Und da ist halt die Familie wichtiger. Aber kommen wir nun zu dem eigentlichen Thema warum Sie hier sind Trent San.“ Nishimura machte eine kleine Pause und fuhr fort. „..der neue Nephilim.“

„Kurtis!“, sagte ich erstmal und Nishimura musterte mich mit einem Blick der sagte: 'Trent San passt besser zu Ihnen'.

„Natürlich... Kurtis ... Sascha van Eckhardt will ja einen neuen Nephilim zum erwachen lassen...“

„Ach nee. Ehrlich?“

„Ja... Es gibt bloß ein kleines Problem...“, sagte Nishimura unglücklich und stellte sich vor mir.

„Aha...Und welches?“

„Es gibt keinen Sascha van Eckhardt.“

„Also will doch niemand einen Nephilim erwecken.“

„Doch...“

Also langsam checkte ich nix mehr. Es gibt keinen Sascha van Eckhardt aber trotzdem will jemand einen Nephilim erwecken. Hä? Könnte mich mal jemand aufklären?

„Nishimura ...San... Wer will denn dann einen Nephilim erwecken?“

„Eine Frau und ein Mann und zwar...“ Bevor Nishimura weiter reden konnte sprang jemand durch das Fenster, dass die Scheibe kaputt ging und schoss Nishimura in den Rücken paar mal. Nishimura kippte nach vorne und ich sprang schnell runter vom Sofa, dass er nicht auf mich drauf krachte. Die Person die geschossen hatte rannte auf mich zu und schubste mich weg und sie rannte zur Tür hinaus. „Na warte, dich krieg ich!“, sagte ich und rannte der Person hinter her. Sie hatte eine kurze pinke Hose an und darunter eine schwarze Leggins, dazu einen schwarzen Pullover und eine pinke Strickjacke. Die Schuhe waren normale schwarze Stiefel und sie hatte eine Maske auf. Als ich in der Tanzhalle ankam bedrohte die Person alle Leute auch den Barkeeper. Ich schlich mich von hinten an und sah , dass die Person braune Haare hatte und einen Pferdeschwanz trug. Ich schlich mich näher ran hielt die Person an den Schultern fest und drehte sie zu mir. Ich schaute in wunderschönen braunen Augen und die Maske hatte eine Mundöffnung , da sah ich weinrote Lippen. Ich glaub es nicht. Ich hatte die Person unter Griff und sie konnte nicht fliehen. Sie hatte einen Zettel in der Hand. Den entnahm ich ihr und steckte ihn ein. Ich sagte: „Wie heißt du?“
„Na rate mal!“ Die Person klang wie Lara.

„Lara?“
Sie schaute mich böse an und schlug mir eine ins Gesicht, wo ich ihr doch gerade die Maske runter ziehen wollte. Ich hielt mir die Hand auf die Nase und sah Blut. Die Person rannte weg.  Ich nahm mir den Zettel und las ihn mir durch:
# zu Nishimura gehen (erledigt), Infos holen (erledigt), Nishimura umbringen(erledigt),Trent San umbringen (nicht erledigt)#  
Ich steckte den Zettel wieder in die Hosentasche und nahm mein Handy. Ich rufte Zip an.

„Zip?“

„Hey Alter.“

„Nishimura ist tot!“

„Warum denn das?“, sagte Zip empörend durch die Leitung.

„Eine Person sprang durchs Fenster und schoss ihn paar mal hinten rein.“

„Und wie sah diese Person aus?“

„Wie  Lara. Bloß in anderen Klamotten. Und sie klang auch genau so wie Lara.“

„Lara kann es nicht sein, Mann.“

„Und warum nicht?“, fragte ich.

„Warum sollte sie? Sie möchte die Welt retten!“

„Sie ist aber mit ihrer Mutter beschäftigt, in Prag hat sie sich nicht in der Bücherei auf den Nephilim konzentriert und sie ist weg. Und plötzlich kommt so eine Person, die genau wie Lara aussah.“

„Sie kann es nicht sein,Alter!“, schrie Zip durch die Leitung.

„Und warum nicht?“, schrie ich zurück.

„Weil sie tot ist! Sie ist in Ghana in einen Abgrund gefallen.“

„Was? Wann?“

„Bevor du zum Flughafen gefahren bist.“ ich klappte mein Handy zu. Alle Leute starrten mich an. Ich schüttelte den Kopf und ging in Nishimuras Büro. Seine Leiche lag auf dem Sofa. Ich ging zu seinem Schreibtisch. Erst jetzt bemerkte ich, dass er einen Laptop hatte der an war, bloß halt zu geklappt. Ich klappte ihn auf und sah einen Text. Ich las ihn mir durch. Paris.... Einen Hinweis gibt es in Paris... Ich suchte Katja die ich hinter der Bar fand. Wir flogen nach Hause und ich erzählte alles Katja,die wie es aussieht wohl nix bekommen hat.



Lara:

„..Wach auf mein Kind.“ Ich schlug die Augen auf und befand mich auf einer Couch. Ich bin doch in einen Abgrund gefallen. Ich schaute mich um. Eine kleine Höhle, die wie eine Wohnung eingerichtet war sah ich. Neben mir eine ältere Frau.“Du bist in Sicherheit!“, sagte diese Dame und stand auf um Tee zu holen. Sie hatte einen langen weinroten Rock an und ein oranges T-Shirt mit einer orangenen Jacke.Die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden. Ich war klitsch nass. Auf der Couch lag eine Decke,ich nahm sie und deckte mich zu. Die Dame kam wieder und gab mir eine Tasse Tee. Ich bedankte mich und trank einen Schluck. Ich fragte:“Wer sind Sie?“

„Ich bin Louise Croft?“

„Ich bin Lara CROFT. Gehören Sie mit zur meiner Verwandschaft?“

„Ja. Ich bin deine Tante.“, antwortete die Frau und setzte sich auf einen Suhl der neben der Couch stand.

„Ich habe keine Tante.“ ich trank einen Schluck Tee. Er war lecker. Und schön warm.

„Doch. Aber deine Mutter hatte dir nie etwas erzählt. Sie hatte Angst,dass du dann nach mir suchst und deine Cousine findest. Sara...“

„Warum?“

„sie sieht aus wie du und klingt wie du. Ist aber nicht wie du...“

„Natürlich. Keiner ist so wie ich.“

„ich weiß. Aber Sara... wie soll ich es sagen
.. ist böse. Sie will einen neuen Nephilim erwecken.“

„Unmöglich. Das will schon Sascha van Eckhardt machen.“

„Es gibt keinen Sascha van Eckhardt. Lara! Nur sie ist dran Schuld,dass deine Mutter verschwunden ist. Besser gesagt, sie hat deinen Vater überredet Archäologe zu werden und das du und deine Mutter mit dem Flugzeug geflogen seid!“

„Was? Ich will Sara kennen lernen!“ Ich trank noch einen Schluck Tee und mein Gesicht wurde ernster.

„Das kannst du nicht!“

„Oh doch!“ Ich trank den Tee noch schnell aus und stand auf.“ Wie bin ich hier eigentlich gelandet?“

„Ich habe dich im Fluss gefunden. Du bist wahrscheinlich ohnmächtig geworden .“

„Ach so...  wo ist Sara?“

„Keine Ahnung. Ich habe aber eine Aufzeichnung von ihr gefunden. Es gibt einen Hinweis in Paris über den Nephilim.“

„Ich muss Zip Bescheid sagen! Zip?“ Ich wollte zum Headset greifen aber es war nicht da. Meine Tante sagte:“Dein Headset ist Schrott. Kaputt gegangen bei dem starken Aufprall auf das Wasser.“

„Ich muss aber sehr schief gelandet sein...“ Ich ging zur Tür. „Danke, Louise. Kann ich telefonieren?“

„kein Problem“

Ich rufte Zip an. Er freute sich,dass ich lebe. Christopher kam wieder mit dem Flugzeug nach 'ner Weile.

„Wird Zeit ,dass ich meine Cousine kennen lerne... Auf etwas anderer Art. Auf etwas brutaler Art...“
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