Im Angesicht des Mondes

GeschichteRomanze / P16 Slash
Fenrir Greyback Harry Potter Remus "Moony" Lupin
28.08.2008
14.11.2008
16
27777
20
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Dieses Kapitel
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Hey Leute, back to the rules.
Meine nächste slash Story *freu*
Meine Beta ist: *trommelwirbel*
Lunasolis *freu*
Danke Süße ich freu mich so,
das du auch diese Story beta für mich ließt.
Ich hoffe die Story findet anklang und
fleißige Rewive-Schreiber.
Das Paring verrate ich noch nicht,
aber ich glaube spätestens im nächsten Kapitel
wisst ihr es genau ^^

gglg dia-chan

Prolog

Es war an einer stürmischen Juli Nacht.
Der Junge der wieder einmal überlebt hatte,
saß betrübt an seinem Fenster im Ligusterweg Nummer vier.
Heute war sein sechzehnter Geburtstag gewesen,
doch auch die liebevoll ausgesuchten Geschenke seiner
Freunde hatten ihn nicht aus seiner Depression holen können.

Sein Patenonkel, Sirius Black, gefürchteter Massenmörder der Zaubererwelt war Tod, getötet von seiner eigenen Cousine Bellatrix Lestrange und Harry war Schuld.
Er war es gewesen der alle in Gefahr gebracht hatte,
nur weil Voldemort ihm einen Streich gespielt hatte.
Er war Schuld gewesen, das Sirius abgelenkt war und er war es gewesen,
der Bellatrix ungestraft hatte entkommen lassen.

Warum hatte er sie laufen lassen? Der Spruch war ein einfacher,
Cruciatus, sie hätte geschrieen, so wie er geschrieen hatte,
letztes Jahr bei dem Trimagischen Turnier als Voldemort persönlich ihn
mit dem Fluch belegt hatte.  

Sie hätte so gelitten, denn sein Hass auf diese Frau stieg mit jedem Mal,
wenn er an sie dachte mehr. Er war nicht Schuld, dass Sirius Tod war, sie allein,
diese irre Mörderin die auch Neville Longbottoms Eltern in den Wahnsinn geflucht hatte.
Sie war Schuld daran, das er nun allein war. Er hatte nun wirklich keine Familie mehr,
bis auf die Dursleys, aber die zählten nicht, nicht für Harry.
Aber er hatte noch seine Freunde.

Ein müdes Lächeln stahl sich auf Harrys Gesicht als er an Hermine, Ron, Ginny,
Fred und George, Neville, Luna, Dean, Seamus und Collin dachte.
Ja, Freunde hatte er wirklich. Und eigentlich hatte er auch noch einen Paten.

Remus würde zwar nie an das Vater-Sohn-Gefühl kommen,
welches Harry bei Sirius gehabt hatte,
aber er war mehr als nur ein guter Freund für Harry geworden,
denn Harry wusste, wenn einer noch mehr an Sirius Tod litt wie er,
dann war es Remus, der letzte Rumtreiber, der letzte der drei Freunden –
Moony der Werwolf.

Harry schmunzelte leicht als er an seine Freunde dachte, besonders an Moony.
Von ihm hatte Harry vor ein paar Wochen auch den Spitznamen Prongslet bekommen,
nach seinem Dad. Aber unter sich nannte Remus Harry auch oft Kitty.
Wieso? Weil Harry schnurrte wie ein Katze,
wenn man sich um ihn kümmerte und ihm den Nacken kraulte.

Ginny würde sich grün und blau ärgern vor Eifersucht,
würde sie wissen was für ein enges Verhältnis Harry zu Remus hatte,
aber es war rein freundschaftlich und auch die körperliche Nähe die sich die
beiden schenkten, blieb rein platonisch.

Auch wenn Harry sich letztes Schuljahr hatte eingestehen müssen,
das Cedrics Tod ihn nicht nur so getroffen hatte, weil sie Freunde waren,
sondern weil er sich in ihn verliebt hatte. Warum er Cho dann geküsst hatte?
Harry konnte es sich nur so erklären:
Er wollte Cedric nah sein und Cho hatte mit Cedric wohl mehr als
nur ein paar Küsse ausgetauscht.

Aber nach dem Kuss mit Cho war sich Harry sicher.
Nie wieder was mit Weibern.
Er war schwul und seine Freunde wussten und respektierten das.

Auch Remus, der als Harry ihm das mit hochrotem Kopf gestand,
einfach nur laut gelacht hatte. Und darauf nur gesagt hatte,
das Sirius wohl einen schlechteren Einfluss als gedacht auf ihn gehabt hatte.

Seufzend stand Harry auf, ein kleiner Spaziergang würde ihm gut tun,
auch wenn Dumbeldore ihm verboten hatte alleine das Haus zu verlassen.
Zu intensiv kümmerten sich die Todesser in letzter Zeit um die Mission
– macht das Potter endlich ins Gras beißt-.

Doch das war Harry egal. Eigentlich, wenn er so recht überlegte,
war ihm so ziemlich alles egal. Ein langes Leben stand ihm sowie so nicht bevor,
denn was sollte er schon gegen den mächtigsten Schwarzmagier der
Zaubereigeschichte anrichten, mit seiner mickrigen, weißen Magie,
es war ein Ding der Unmöglichkeit in einem direkten Duell auch nur
fünf Minuten unverletzt zu überleben.

Die kühle Nachtluft wehte Harry ins Gesicht und zerwühlte
dessen unmögliche Frisur noch weiter ins Unermessliche.
Harry hatte es sowie so schon längst aufgegeben irgendetwas mit seinen
Haaren zu unternehmen. Mittlerweile hingen sie ihm in alle möglichen Richtungen
bis an die Schulterblätter. Molly hatte laut aufgeschrieen als sie Harrys Frisur sah.

Bill dagegen, Rons ältester Bruder,
fand die Frisur spitze und beglückwünschte Harry zu dessen neuer Haarpracht.
Man braucht kaum zu erwähnen dass Bill seine Haare selbst zu einem langen Zopf
hatte wachsen lassen.

Harry ging langsam über den Spielplatz von dem kleinen Ort in Surrey.
Der Vollmond strahlte ihm nur so entgegen und Harry konnte nicht an sich halten,
die Schönheit dieses Augenblicks zu genießen.
Er war allein, nachts und der Mond war das einzige Licht welches seinen
einsamen Weg erhellte, es war ja geradezu romantisch.

Aber irgendwas passte nicht hier her.
War es das viel zu helle Licht des Mondes? Nein! Das zu laute Zirpen der Grillen?
Nein, das war es auch nicht?
War es dann vielleicht das laute Knurren hinter Harry,
das sich verdächtig nach einem Wolf anhörte?

Harry wirbelte herum und sah in die goldenen Augen eines riesigen grauen Wolfes.
In Gedanken, schrieb Harry sein Testament, er war der Junge der lebt!
Warum hatte er das nicht schon längst erledigt?
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