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Jack's Girl

von PrinceRa
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Jack
17.08.2008
09.09.2008
4
5.291
2
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
17.08.2008 941
 
So, hier mal ne Story zu nem anderen Thema. Es geht hier um Jack und Lyka (Leika ausgesprochen). Letztere ist mein Charakter, eine Frau (ach nee) und ein Toreador. Die Story spielt kurz nach dem Tod von Lyka’s Erzeuger, also in dieser Vorquest, möchte ich es mal nennen, in der einem alles Wichtige beigebracht wird. Hierbei kommen sich beide etwas näher.
Die Story wird sich anfänglich noch ziemlich an die des Games halten, wobei die Dialoge sich verändern. Hierzu möchte ich sagen, dass Figuren, Dialoge und Handlungen ganz bei Troika Games und White Wolf liegen, ich damit kein Geld verdienen möchte und das nur zur Unterhaltung schreibe. Die Sicht wechselt immer zwischen Jack und Lyka, ich schreib's drüber^^
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Erste Begegnung

~Lykas POV~
Raus aus diesem stickigem Gebäude. Was sollte ich hier, warum war ich hier? Warum um alles in der Welt passierte mir so etwas? Die wenigen Stufen der Treppe ging ich hinunter, als mich plötzlich jemand ansprach. Kurz zuckte ich zusammen, mein Kopf schoss nach links und ungewollt zeigte ich meine spitzen Eckzähne, sofort bereit, diesen Jemanden anzugreifen. Zuerst sah ich… nichts. Doch dann kam dieser Jemand aus dem Schatten und sah mich an. Auch ich sah ihn an, wir musterten uns gegenseitig. Ich konnte es nicht leugnen, auf eine gewisse Art und Weise faszinierte er mich, schreckte mich zum anderen aber auch ein bisschen ab. Die langen, etwas fettigen Haare, der Bart und einige Narben auf der Haut. Und diese Augen, sie zogen mich in ihren Bann. Ich versank, erwachte jedoch wieder aus meine Trance, als er wieder zu sprechen begann.
„Wow, das ging ja ab. Und nun? Nun setzen sie dich hier aus wie ein Baby im Wald. Was hältst du davon, wenn ich dich ein bisschen an die Vampirsache heranführe, Lyka?“
Etwas überrumpelt von seiner plötzlichen Freundlichkeit, die ich ihm eigentlich nicht hätte zugetraut, fragte ich ihn nach seinem Namen und warum er meinen kannte.
„Jack, ich hab mir das da drin mit angesehen und kenne deinen dadurch. Sie überlassen dich also deinem eigenen Schicksal. Nun, was hältst du davon, wenn ich dir für den Anfang helfe?“
Ich nickte. Dennoch, so ganz wohl fühlte ich mich nicht, irgendwas in mir war da, was ich stillen musste, diesen Drang. Jack begann wieder zu sprechen.
„Hey, du schwangst ja! Hast du heute überhaupt schon was getrunken?“
Ich schüttelte den Kopf.
„Nein, habe ich nicht“
„Oh man, eine Blutjungfrau! Hey, hör zu, Blut, das ist dein neues Lammsteak, dein neuer Campanger, dein verfluchtes Heroin, Kiddo. Aber es ist nur bei ersten Mal so süß, dann nie wieder, also genieße es.“
„Aber wie soll ich, ich habe so etwas noch nie gemacht!“, ich war leicht nervös, wie ein kleines Kind vor einer Mutprobe.
„Hey, keep cool, Kiddo. Du musst dir da überhaupt keine Sorgen machen, selbst wenn du noch nie in einem Wrestlingteam warst oder ähnliches. Es ist ein Kinderspiel, als ob du es schon tausend Mal getan hättest.“, beruhigte er mich.
Ich nickte, sah ihn jedoch an wie ein Auto, nur nicht ganz so schnell. Wie sollte ich es machen? Jack schien mir die Fragen aus dem Gesicht lesen zu können.
„Okay Kiddo, es ist ganz einfach. Da hinten um die Ecke ist ein Mensch, kann sein Auto nicht finden. Hehe, du gehst da hin, ganz lässig, entblößt deine kleinen Zähne und trinkst. Wie gesagt, es kommt dir vor, als hättest du es schon tausend Mal getan.“
Gerade als ich losgehen wollte, hielt er mich an meiner Schulter fest. Ich sah ihm wieder in die Augen.
„Aber du musst daran denken, du darfst keinen leer trinken, egal, wie schwer es dir fällt. Und lass dich nie dabei erwischen. Warum, erkläre ich dir später… jetzt geh erstmal.“
Also drehte ich mich um und ging langsam um die Ecke. Da stand er. Dieser Kerl, der sein Leben noch vor sich hatte. Also ging ich auf ihn zu, zeigte meine Zähne, klammerte mich an ihn und trank. Jack hatte Recht, es schmeckt wirklich wunderbar, und es war einfach wie noch nie. Ich wollte diesen Kerl nicht mehr los lassen. Das Blut, welches mir langsam meine Kehle hinunterlief, dieser warme Lebenssaft, es schmeckte herrlich und beruhigte mich und meinen Geist. Doch plötzlich spürte ich etwas an meinem Hals, was fest zudrückte und ich das Trinken stoppen musste. Grob wurde ich zurückgezogen und landete hart auf dem Boden. Als ich aufsah, konnte ich jemanden erkennen, aber es war nicht Jack. Dieser Typ jagte mir Angst ein, als er plötzlich eine Schrotflinte zog. Die Panik durchzog meinen Körper, ich wollte schreien, doch es am kein Ton heraus. Und plötzlich, ganz unerwartet, tauchte ein blau-weißer Wolf auf, riss den Typen mit der Flinte auf den Boden und biss sich in ihm fest. Der Typ verbrannte plötzlich und der Wolf sah nun mich an. Mein letztes Stündlein schlug, das wusste ich. Doch ich hörte Schritte, hinter und vor mir. Ich wusste nicht, ob der hinter mir Jack war oder nicht, aber der Schrank vor mir machte mir Angst. Genau dieser hatte meinen Erzeuger umgebracht. Er sah mich an, dann denjenigen hinter mir, drehte sich auf dem Absatz um und verschwand, wie der Wolf.
Dann drehe ich mich zaghaft um. Als ich Jack sah, viel mir ein riesen Stein vom Herzen, ich konnte diese Nervosität nicht mehr zurückhalten, diese Angespanntheit. Ich fiel ihm um den Hals, klammerte mich an ihn und wollte, dass er mich nie wieder los ließ. Und als ob er meine Gedanken lesen konnte, legte er die Arme um mich um mich langsam zu beruhigen…

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Des nächste Kapi wird länger^^
Würde mich auch sehr über ein Feedback freuen =)
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