20 Years Gone- A New Life? [PAUSIERT]

von SamAn
GeschichteMystery / P12
Hiro Nakamura Isaac Mendez Matt Parkman Nathan Petrelli Peter Petrelli Sylar
17.08.2008
09.11.2009
9
15.332
 
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17.08.2008 2.025
 
A/N: Die Idee zur dieser FanFiktion spuckt mir schon wochenlang rum. Natürlich hat "Believe me " Vorrang, d.h. dass ich nicht so oft neue Chapter on stellen werde.Okay?
Viel Spaß!

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Summary: Monique, ihres Zeichen Journalismus-Studierende an der Universität München, findet das Buch ‚Activating Evulotion’ im Internet auf einer populären Auktionsseite. Als „Heores“- Fan bestellt sie das gute Stück und erkundigt sich. Das Buch wurde von einem gewissen Chandra Suresh geschriebn. Die Veröffentlichung liegt 20 Jahre zurück. Monique forscht nach und stellt fest, dass Chandra Suresh verstorben ist. Die Münchnerin wird von ihrem Vater in die Usa geschcikt; dort findet sie einen "guten "Freund, Verwandte und die Erkenntnis, dass „Heroes“ keinesfalls Fiktion ist.

Disclaimer: Die „möglichen“ Charaktere von „Heroes“ gehören nicht mir, sondern NBC und den Produzenten von der Serie und alle die sonst noch mitgemacht haben. Ich betone auch, fall es zu Missverständnissen kommt, Monique ist nicht Monica, die Cousine von Micah, sondern ein OC.
Ah ja, etwas verdiene ich schon und zwar Reviews! *g*

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Chapter One: "Du kannst nicht von Hochhaus zu Hochhaus springen. Das tut doch weh!"

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„Der Typ, da hinter dir. Der starrt dich an…“, raunte mir Marianne zu und drehte sich sofort um.

Sollte er doch. Mich störten die Verkupplungsversuche von Marianne lange nicht mehr. Ignorieren, es war eigentlich zu leicht. Ich nahm einen Schluck meines schwarzen Kaffee und schloss die Augen. Ich lauschte dem freudigen Hupen der Autos auf der Maximilianstraße und fühlte die vollen Einkaufstaschen neben meinen Beinen. Besonders stolz war ich auf den Versace-Fummel. Ein champagnerfarbenes, luftiges und knielanges Kleid, welche ich zu Hause mit gleichfarbigen Stiefeln kombinieren würde. Das Kleid hatte mehr gekostet als ein Kleinwagen und das will was heißen.

„Du beachtest den Typ nicht!“, motzte Marianne und kniff in meinen Arm.

Vor Schmerz schrie ich auf und sah meine beste Freundin mit wütenden Blicken an. „Doch nicht so fest. Spinnst du?!“ Ich rieb mir die gezwickte Stelle und sah hinter mir. Der „Typ“ wurde rot, als sich unsere Blicke trafen, trank hastig sein Getränk aus, verkleckerte sich dabei auf sein weißes Hemd und verließ fluchtartig das Cafe.

Aus dem Augenwinkel vernahmen meine braunen Äuglein Mariannes erwartungsvolles Gesicht, das sagen wollte, und zwar ganz spitz: „Der Typ gefällt dir, nicht?“ ich schob die Antwort vor mich hin und nahm einen Zartbitter-Muffin. Nach dem ich die Delikatesse, ohne Krümel auf meine weiße Capri-Hose zu hinterlassen, tupfte ich meine Mundwinkel mit einer Serviette ab und seufzte dann. „Er ist…okay.“

Mariannes Augen funkelten und sie nippte zufrieden an ihrem Eiskaffee. „Du trauerst dementsprechend Salvatore nicht nach?“, erkundigte sich meine Freundin vorsichtig. Ich seufzte abermals. Salvatore. An dem hängen schöne Erinnerungen. Vor 3 Jahren habe ich den gebürtigen Italiener im Theresiengymnasium, als ich 19 und er 20 Jahre at war, kennen gelernt. Er hatte mir den Hof gemacht, ich war ihm hoffnungslos verfallen und dann kam eins nach dem anderen. Er war groß, athletisch, hatte wunderschöne schwarze Locken. In seinen starken Armen wurde ich diese wunderschönen 3 Jahre behütet. Bis er mit meiner persönlichen Intimfeindin an der Uni ein Ding drehte. Dann war Schluss. Roswitha hieß sie, bis ich ihr im wahrsten Sinne des Wortes die krankenhausreif gekratzt habe und sie dann die Uni verließ. Ich hatte keine Ahnung, dass Salvatore auf blonde Russinnen stand und nicht auf eine junge Frau mit lockigem braunen Haaren und einer gesunden Bräune auf der Haut.

Marianne fuchtelte vor meinem Gesicht rum. Ärgerlich schlug ich ihre Hände weg. „Das mit Salvatore war nur ein Flirt und das danach war… war reine Freundschaft!“  Was redete ich da für einen Unsinn? Ich war ja total in ihn verliebt…und wie!

„Reine Freundschaft…Natürlich…Wer hat herumposaunt wie toll Salvatore doch sei, ha?“, fragte Marianne schnippisch nach. Daraufhin wusste ich nichts Schlagfertiges zu antworten, deshalb trank ich wieder von meinem Kaffee und gab danach zu: „Du hast recht. Ich war verliebt in ihn. Aber…du weißt es ja. Ich habe kein Glück mit Männern. Die müssten so sein wie Peter…“ In Gedanken fügte ich noch inzu: '...Petrelli.'


Mit den Satz hatte ich Mariannes Comedian-Ader getroffen. Ihre Augen blitzten schon förmlich und ich, die arme Monique, machte mich auf den „oberwitzigen“ Spruch bereit.

„Oh ja, Monique. Ich stell’s mir schon vor. Du stehst vor Peter Parker und er outete sich gerade als Spiderman, dann stehst du 100% irritiert vor ihm und fragst: „Du kannst nicht von Hochhaus zu Hochhaus springen.Das tut doch weh!“ Meine Freundin krümmte sich vor Lachen, während ich den „Witz“ – ich prophezeite Marianne keine Karriere als Comedian – mit einem ironischen „Ha, ha, ha“  kommentierte.

Als Marianne ihre Tränen trocknete, meinte die dann aber ganz Ernst: „Du meinst Peter Petrelli von „Heroes“, nicht? Hör zu, Peter ist eine Fiktion von Mann. Den. Gibt. Es. Nicht. Nur den Schauspieler Milo Ven-irgendwas. Und der macht, wie du weißt, mit Hayden rum. Er ist unerreichbar. Such dir einen Freund auf deinem Niveau“, sie legte eine Hand auf meine Schulter, „glaub’ mir. Wenn du so weiter machst, endest du als alte, unverheiratete Oma.“

Ich nahm die Aussage hin und erwiderte nichts. Es war mir egal was sie sagte. Ein Mann wie Peter, habe ich gesagt. Nicht, Peter und sonst nichts. Ich trank meinen Kaffee zu Ende, bezahlte und verließ das Cafe so stürmisch wie der Armani-Hemd-Typ von vorhin. Marianne kam kaum nach. „Ich habe dich verletzt, oder?“

Blöde Frage, natürlich hatte sie. Sie wusste genau, dass ich ein „Heroes“-Fan war und ich Peter- schon gut, Milo- nach der Trennung mit Salvatore nach schwärmte. Schweigend stieg ich in meinen neuen Audi TT, welches ich zu meinen 21. Geburtstag von meinen Vater bekommen habe. „Du willst dich gar nicht von mir verabschieden?“, rief mir Marianne hinterher, doch ich raste schon die Maximilianstraße runter, mit offenem Fenster, Richtung Grünwald.  

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Um das Gespräch mit meiner Freundin zu vergessen, stellte ich das Radio laut und sang zu Duffys „Mercy“ mit. Der Wind wehte mir ins Gesicht und ließ mir die Tränen in die Augen steigen. Dementsprechend war auch mein Make-up im Eimer. Doch das ignorierte ich getrost und fuhr in Grünwald ein. Zufrieden musterte ich die vertrauten Villen und bog rechts ein. Meine Stiefschwester spielte in der Einfahrt eifrig Basketball und schmiss einen Korb nach dem anderen. Als Carolin- ich nenne sie Caro- mich erblickte, winkte sie mir freudig zu und rannte zu mir, als ich aus dem Auto stieg.

„Weißt du was, Monique? Mama hat einen Welpen gekauft. Ein süßes, kleines Wollknäuel von Golden Retriever. Komm, schau dir Jordan an!“, forderte mich meine 11-jährige Stiefschwester auf. Ich nickte und überlegte dabei, warum meine Stiefmutter Elisabeth- allgemein unter Lisa bekannt- einen Welpen gekauft hat. Wir hatten schon einen Hund. Meinen Havaneser Cookie. Doch ehe ich weiter überlegen konnte drückte die blonde Carolin mir Jordan in die Arme. „Sieh doch, wie niedlich er ist und er ist mein Hund! Endlich hat Cookie einen Spielkameraden. Genau!“, rief Caro und rannte ins Haus, „ich hol ihn mal!“
Lachend kraulte ich Jordan hinter den Ohren, während ich in unsere schwarz-weiß eingerichtete Villa eintrat und überlegte, welche Bilder mein Vater in den letzten Stunden gemalt hat.

Mein Vater, Chris Tensil, war ein erfolgreicher Maler, der meistens detailgenaue Bilder einer jetzigen Situation, die sich auf der ganzen Welt gerade so abspielten, malte. Diese verkauft Lisa, die eine Galerie besitzt, so um die 25.000€  pro Bild an Luxushotels, Opern und Sammlern, die es sich leisten können.
Mich interessierte die Arbeit von Lisa nicht und als Mutter akzeptierte ich sie auch nicht. Ich nannte die auch nie Mutter oder ähnliches. Ich hatte eine Mutter…Aber das war lange her.

Cookie kam mir entgegen und bellte Jordan an. Ich ließ den kleinen Racker runter und sah den zwei tollenden Hunden in den Garten rennen. „Gut, dass du da bist, Monique!“, tönte es aus der Küche. Lisa. „Jordan hast du ja bereits kennen gelernt. Komm in die Küche und helfe mir. Heute Abend kommen die Geschäftsleiter verschiedener Luxushotels aus dem Ausland. Diese Banausen erwarten wirklich von uns Hummer. Pah!“ Lisa warf ihr langes, glattes, barbieblondes Haar zurück und musterte mich mit ihren stechend grünen Augen an, als ich die Küche betrat. „Zieh dir `ne Schürze an, Monique, damit du nicht schmutzig wirst.“

Ich verdrehte die Augen. Wie alt war ich? 10? Dennoch nahm ich mir meine schwarze Schürze und hörte Lisa murmeln: „Wir sind hier in Bayern! Hier gibt’s weiße Würstchen mit Senf und Brezeln. Ich hab’s. Hier müsste es noch das alte Schweinsbratenrezept von Tante Hildegard geben…“
Ich bändigte meine braunen Locken mit einem Haargummi und trat an Lisas Seite. Ihre 40 Jahre sah man ihr eigentlich nicht an, nur wenn man nahe genug an ihr stand, sah man die ersten grauen Haare. Erstaunlich, dass sie die Vorboten der Alterung so die Stirn bot.

„Na komm schon, du junges Früchtchen. Wir werden der noblen Gesellschaft eine deftige bayrische Speise servieren!“

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Nach vier langen Stunden- es war schon 19.45- hatten wir ein saftiges Schweinebraten angerichtet, Salat und zum Dessert eine Champagner-Creme a la Monique.

„Beeil dich, Monique. Zieh dir ein Kleid an und hol Chris. Er müsste schon längst mit dem Malen fertig sein…“ Lisa schob mich aus der Küche. „Die Herren kommen um 20 Uhr, hopphopp.“
Ich stolperte die Treppe hinauf und schlüpfte, als ich in meinem Zimmer war, in mein neues Vercace-Kleid und zog dazu passende Ballerinas an. Las ich fertig geschminkt war und Cookie, samt seinem neuen Spielkameraden Jordan, eingeschärft hatte im oberen Stockwerk zubleiben- was sie natürlich nicht machen würden und ich deshalb vorsichtshalber einen Babygitter vor die Treppe stellte- klopfte ich ans Atelier meines Vaters an. Doch er reagierte nicht.

Vorsichtig öffnete ich die Tür. „Papa? Komm! Zieh dich an, es ist fast 20 Uhr…Und…Oh mein Gott!“

Mein Vater stand vor einer riesigen Leinwand, umgeben von wunderschönen Bilder die Naturschauspiele zeigten, und betrachtete sein neues, furchterregendes Werk. Eine Frau, die deutliche Ähnlichkeiten mit mir hatte, stand hinter einem Baum und beobachtete einen Bulldozer, wie es eine andere Frau mit verhülltem Gesicht überfuhr. Den Fahrer des Bulldozers konnte man nicht sehen, da es keinen gab. Das Blut der Frau spritzte durch die ganze Gegend und vermischte sich mit dem Wasser, das vom Himmel fiel, in den tiefen, schlammigen Pfützen.

„Was ist das für ein Bild? Ist es irgendwo passiert? So was Schreckliches müsste doch in den Nachrichten zusehen sein, oder nicht?“, fragte ich meinen Vater ängstlich und ging zu ihm. Er fuhr sich durch die Haare.

„Es ist mir gerade so…eingefallen“, erklärte er, doch ich glaubte ihm nicht. Genau das spürte er und schob mich aus, wie Lisa vorhin, aus dem Atelier. „Ich bin gleich fertig. Wir werden den Herren meine wunderschönen Bilder zeigen. Aber erzähl niemanden von diesem Bild. Nicht einmal Lisa!“ Und damit schloss er die Tür.

Wie bestellt und nicht abgeholt, stand ich vor der weißen Tür und starrte auf die schwarze Türklinke. Irritiert von dem Bild, welches ich gerade gesehen habe, wandte ich mich um und stieß auf Carolin.

„Hoppla!“, sagte sie, strich sich über ihr khakifarbenes Kleid, das mit verschlungenen weißen Mustern geziert war und hastete weiter.

Von unten hörte ich schon Lisa: „Grüß Gott, meine Herren. Mein Name ist Lisa Schwarz und ich bin Chris’ Frau. Kommen Sie doch herein!“

Ich steig vorsichtig über das Babygitter, mit der panischen Angst am Gitter hängen zu bleiben und die Treppe elegant herunter zu purzeln .Das Kunststück geling mir und ich spähte aus dem toten Winkel, den unsere Treppe aus unerklärlichem Grund bot. Lisa stellte gerade Carolin vor: „Das hier ist meine Tochter Carolin. Ist sie nicht reizend? Meine Stieftochter Monique müsste auch gleich kommen. Doch auf den ‚Star’ des heutigen Abend müssen wir wohl oder übel warten…“ Dabei sah sie missmutig auf die Treppe. Ich sah mir die Herren genauer an. Da gab es einen Japaner, mit hinreißender Brille, zwei Amerikaner und einen Mann, der wahrscheinlich aus der Karibik kam. Seufzend stieg ich die Treppen runter.
‚It’s Showtime!’

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Okay, dieser Kapitel wirft jede Menge Fragen auf, ich weiß, aber ich hoffe es hat euch gefallen!
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