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Undead

von Aiceclaw
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P18 / Gen
11.08.2008
07.09.2008
11
12.851
 
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11.08.2008 616
 
A´rajh erklärte ihm, das er als Untoter zwar kein Fleisch, keine Haut und keine Muskeln besitze, aber trotzdem verletzt werden kann. Die Bewegungen eines Untoten, werden nicht durch Muskeln vollzogen, sondern durch die Magie, die sie beschworen hat. Wenn diese Magie erlischt, sind sie tot. Das sieht man an ihren Augen, sie leuchten dann nicht mehr. Die Heilung geht zwar schneller von statten als bei Menschen und anderen Lebewesen, ist aber selten möglich, weil ohne Knochen kann sich ein Untoter nicht regenerieren. Und ein vorhandener Knochen benötigt mindestens Vierzig Prozent Vollständigkeit, sonst ist ebenfalls keine Reanimation möglich. Es dauerte einige Tage bis Aiceclaw, der alles vergessen hatte, was er zu Lebzeiten noch wusste nur zum Bruchteil wiedererlangte. So zum Beispiel, alleine das halten eines mächtigen zweihändigen Schwertes.

Sein Lehrer wollte keine Zeit verlieren, ihm das wichtigste beizubringen, dem Umgang mit einer Zweihandklinge. So Trainierten beide hart, Tag für Tag. An Holzpuppen, welche mit Stroh überzogen waren und daruch Vogelscheuchen stark ähnelten, waren die ersten Opfer der Schläge des jungen Kriegers. Die ersten Tage war er sehr schnell erschöpft, weil ein Schwert, was fasst Zwei Meter lang ist, nicht gerade wenig wiegt. Doch das gab sich nach einiges Zeit. Kurze Zeit später übten die Zwei, Angriffe zu Parieren und ihnen auszuweichen. Dabei hatte Aiceclaw die größten Schwierigkeiten. Er wurde öfters mal von A´rajh schnellen Schwertern getroffen, wovon er pro Hand eines hat. Nachdem er das Schlagen Parieren und Ausweichen einigermaßen drauf hatte, gingen die beiden in den Nahegelegenen Wald und suchten Worgs, Wolf artige Tiere, Rehe und die Misslungenen Beschwörungen, hirnlose Zombies. Ein Menschenlager war auch nicht weit entfernt und wurde von den beiden auch aufgesucht. Mit seinem Zweihänder auf sie zu laufend, versuchte er immer wieder die Menschen zu Treffen. Er verfehlte sie zwar am Anfang öfter, weil sie schneller waren als sein Langsames Schwert, aber nach wenigen tote Menschen wusste er, wie er schlagen muss, um sie zu erwischen. Fleissig sein Schwert schwingend, tötete er einen Menschen nach dem andern und A´rajh half ihm, wenn es brenzlig wurde. Als die Zweite Woche anbrach, sollte sich Aiceclaw gegen seinen Lehrer versuchen, was ihm aber nicht gelang. Deswegen übten die Untoten noch ein wenig an den Menschen, bis der jüngere von beiden, diese ohne Probleme töten konnte. In einem weiteren Kampf, hatte er bessere Chancen. Mit gezogener Klinge stürmte er auf seinen Lehrer zu, schlug von rechts auf ihn ein. Einen Schritt nach hinten Setzend, wich er aus und schlug ebenfalls zu. Da der junge Untote sein Schwert bis zum Einschlag der Waffe seines Trainers nicht als Schutzschild nutzen konnte, lies er es fallen und sich mit. Am Boden liegend hob er sein Schwert wieder auf und schlug mit voller Wucht zu. A´rajh wollte Parieren, was ihm zwar gelang, aber seine Waffe vor Vibration des Eisens, was aneinander knallte fallen lies. Sein anderes Schwert noch in der Hand haltend sprang er vor und schlug seinem Schüler ein Loch in den Unterkiefer. Hiermit beendeten sie den Kampf. Das Loch war zwar nicht Lebensgefährlich, da ein Untoter nicht verbluten kann, gab A´rajh aber zu verstehen, dass er dagegen noch nichts machen konnte.

Die dritte Woche war für Aiceclaw ein Überlebens Training. Wurde er für drei Tage außerhalb des Dorfes im Wald alleine gelassen, um sein erlerntes Wissen einzusetzen um zu überleben. Als sein Waffentraining beendet war, ging es daran, andere dinge zu lernen. So zum Beispiel wie man bei Feindkontakt ruhig bleibt, um nicht selbst getötet zu werden. Also wurde er alleine, nicht mehr in Begleitung, zum Menschenlager geschickt um zu Zeigen, dass er alleine auch nicht auf dem trockenem Sitzt. Dies meisterte er nach einer vier Stündigen Jagd auch, und wurde von A´rajh für einen Auftrag aufgefordert.
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