Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Smallville / Eis

Eis

von -M-
GeschichteAbenteuer / P16 Slash
Clark Kent Lex Luthor
03.08.2008
03.08.2008
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Disclaimer: Immer noch nix mir, außer der verrückten Idee. Das kommt davon, wenn man mit 'ner Hardcor-Smallvillerin am Spanischen Strand entlangläuft und das Stileis auch noch viel schneller läuft, als man selbst.
Viel Spaß!

Eis

Clark drehte sich überrascht um, als er eine bekannte Stimme hörte. "Lex?" Tatsächlich. Am nächsten Mülleimer kämpfte sein reicher Freund mit der Verpackung desselben Eis am Stil, wie er es sich gerade gekauft hatte.
"Daß diese Dinger auch immer gleich verlaufen müssen, kaum daß man sie in der Hand hat..."
Clark konnte sich ein Kichern nicht verkneifen. "Der große Lex Luthor, von einem Minimilk in die Knie gezwungen."
"Ha!", machte Lex da. "Ich hab's!" Grinsend sah er zu Clark, als er das erste Mal genüßlich an seinem Eis entlangleckte. "Oh", machte er dann. "Auch Erdbeer’?"
Clark sah auf sein eigenes Eis, das ihm keinerlei Probleme bereitet hatte, es aufzubekommen. "Die einzig vernünftige Sorte in diesem Laden", meinte er ebenfalls grinsend an seinem Eis leckend.
Lex starrte ihn an, während er selbst das nächste Mal mit der Zunge an dem länglichen rosa Eis entlangleckte. Clarks Blick folgte der Bewegung und Gedankenverloren leckte er selbst an seinem eigenen Eis weiter.
Lex starrte ihn immer noch an, während er wieder vom Stil bis zur Spitze leckte und seine Zunge dort einmal kreisen ließ.
Clark folgte mit den Augen der Bewegung, bevor er sie instinktiv imitierte.
Einen Moment starrten sie sich nur an, beide das Eis keines Blickes würdigend. Dann hob Clark sein Minimilk wieder an und nahm es so tief er konnte in seinen Mund, um mit den Lippen eine weitere Menge der kalten Masse aufzunehmen.
Lex' Wangen wurden leicht rosé, bei den Gedanken, die ihn bei diesem Anblick durchströmten. Dann biß er radikal die Spitze seines Eises ab.
Clark verzog das Gesicht in schmerzender Art und Weise und in dem Moment war sich Lex sicher, daß sie beide das Gleiche dachten. Er trat näher und wisperte Clark mit heiserer Stimme zu: "Zu dir, oder zu mir?"
Clark stockte kurz der Atem. Damit hatte er wohl nicht gerechnet, doch als Lex genau vor seiner Nase sanft an der Spitze seines Eises nuckelte, meinte er nur: "Meine Eltern sind zuhause..."
"Also zu mir?", meinte Lex, dem Jüngeren noch eine Chance gebend sich anders zu entscheiden. Zu seiner Freude tat Clark dies nicht. "Ja", sagte er mit kratziger Stimme.
Lex schritt schnurstracks zu seinem Wagen, den er nicht weit entfernt geparkt hatte und wie in Trance folgte Clark ihm. Als er vor dem Wagen stand, stockte er. "Ich werde deine Sitze noch mit dem Eis..."
Lex machte eine eilige wegwerfende Handbewegung. Als sie im Sportwagen Platzgenommen hatten, grinste er Clark an. "Wozu habe ich Angestellte?" Dann leckte er nochmals genüßlich über die Reste seines Minimilk, bevor er den Holzstil auf die Rückbank werfend mit Clark davon brauste.
Clarks Wangen hatten inzwischen ein tiefes Rot angenommen. Er sah immer wieder zu Lex, während er an seinem Eis schleckte. Die wiederholten Blicke, die ihn streiften ließen es ihm wärmer und wärmer werden.
"Bist du bald fertig mit deinem Eis?", fragte Lex schon ungeduldig, als er die Auffahrt zum Schloß hinauffuhr, was Clark zum schmunzeln brachte. Er schob den Mund über den Stil, um die letzten Eisreste davon abzubekommen und als er alles hatte, biß er das letzte bisschen klein.
Lex kam mit zusammengekniffenen Augen und quietschenden Reifen zum stehen. Als sich der durch das rasante Manöver aufgewirbelte Staub gelegt hatte, sah er Clark einen langen Moment an, bevor er ihn heranzog, um ihm einen tiefen Kuß zu geben.
Clark erwiderte den Kuß nach dem ersten Moment zaghaft, dann fordernder und fordernder. Er konnte den Geschmack von Erdbeeren auf Lex' Zunge noch immer spüren, genau wie der andere wohl bei ihm.
Eine gefühlte Ewigkeit später trennten sie sich, um aus dem Wagen ins Schloß zu stürzen. "Ich glaube Minimilk-Erdbeer’ ist meine neue Lieblingssorte", meinte Lex grinsend, mit leicht abgehetzter Stimme.
"Nicht nur deine", meinte Clark mit hochroten Wangen, bevor er von Lex ins Schlafzimmer geschoben und erneut beinahe besinnungslos geküßt wurde.

Ende
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