Ôkami Girl

von Kuga-san
GeschichteAllgemein / P12 Slash
03.08.2008
07.12.2008
8
14340
 
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Disclaimer: Die Charaktere gehören nicht mir sondern Sunrise. Die Story spielt nicht nach, vor und in der Serie.

Die Sonne stand tief über dem Land von Fuuka. Die Leute aus Tsukimori gingen von ihren Arbeitsplätzen nach Hause oder ließen den Abend mit ihren Kollegen ausklingen. Doch in einem grauen Forschungsgebäude auf einer Insel vor dem Festland wurde weitergeforscht.
Dieses Gebäude gehörte einer Gruppe, die sich ‘Iwazaka Pharmaceuticals’ nannte. Was sie genau erforschten war der Öffentlichkeit vorenthalten. Jedoch gingen Gerüchte von Menschenforschung und Klontechnologie um.
Die Ärzte der Anstalt standen Tag und Nacht in ihren Laboren und untersuchten Proben, die sie vom instituteigenem Krankenhaus erhielten. Ihr aktuellstes Projekt lag auf Zimmer 261: Ein Mädchen, vielleicht 17 oder 18 Jahre alt, mit dunkelblauen Haaren und grünen Augen, die trüb in die Leere starrten. Ihr Körper war komplett verkabelt, um auch die geringsten Schwankungen ihres Organismus messen zu können.
Ein Doktor betrat das Zimmer. In seiner Hand hielt er ein Klemmbrett mit Formularen und Notizen. “Wir brauchen noch einmal die Werte deiner HiME-Fähigkeiten”, erklärte er, während er durch seine Unterlagen blätterte. Das Mädchen sah nicht auf - nicht einmal, als er zu ihr ging und die Kabel abnahm.
Die Tests dauerten mehrere Stunden und erst spät in der Nacht konnte sie zurück.
Die Schwestern legten ihr wieder die Sensoren an und schalteten das Licht aus. Nur noch der Vollmond und das schwache Licht der Bildschirme und blinkenden Maschinen erhellte den Raum. Mit offenen Augen lag sie in ihrem Krankenhausbett und lauschte den Geräuschen, die  sie umgaben. Ihr Mund öffnete sich, als ob sie etwas sagen wollte, doch heraus kam nur ein leises Seufzen. Plötzlich ging die Tür einen Spalt weit auf und ein junger Mann mit kurzgeschorenem schwarzem Haar steckte seinen Kopf ins Zimmer. “Psst”, zischte er und kam näher. Das Mädchen beobachtete ihn schweigend. Er gehörte nicht zu den Ärzten. “Hör zu”, er reichte über sie und nahm eines der Kabel ab, “Ich hol dich hier raus. Du musst uns einen Gefallen tun.” Er trennte weitere Messgeräte von ihr. “Uns?” Sie sah ihn fragend an. War er ein Mitglied des Ichibanchi? “Du gehst nach Tsukimori. Dein Kontaktmann wartet in der Bar “Rohrschach”. Er erklärt dir alles weitere”, erklärte der Fremde. Dann riss er das letzte Kabel ab. Keine Sekunde später hallte ein lauter Alarm durch die Gänge des Gebäudekomplexes. “Komm mit.” Er packte sie am Arm und schleuste sie durch die Sicherheitsbarrikaden.
Draußen am Pier wartete ein dunkelgekleideter Mann in einem Motorboot.
Noch bevor die Wachleute das Dock erreichten, hatten sie abgelegt und waren in der Dunkelheit verschwunden.

In der Hauptzentrale des Iwazaka-Konzerns herrschte Alarmstufe Rot. Die Ärzte und Schwestern rannten durch die Gänge, das zurückgebliebene Wachpersonal durchsuchte die Luftschächte und den Keller. “Sie ist nirgendwo zu finden”, berichtete eine Wache dem Leiter der Klinik. Dieser blickte aus dem Fenster an seiner Seite und meinte zähneknirschend: “Das waren diese Hunde vom Ichibanchi.” Eine andere Wache kam angehetzt. “Sie sind entkommen!”, japste der Wachmann atemlos. Der Klinikleiter ballte seine Hand zu einer Faust. “Stell einen Suchtrupp zusammen und geh nach Tsukimori. Weit werden sie noch nicht gekommen sein.”

TBC.

A/N: Danke für's lesen. Ich hoffe, die Fehler waren nicht allzu schlimm. Ich freue mich auf Kommentare^^