Sunset Strip

von Sheron
GeschichteAllgemein / P16 Slash
03.08.2008
31.12.2010
35
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2
Dieses Kapitel
23 Reviews
 
 
 
Sunset Strip



Disclaimer: Gehören tut mir bei dieser Story nichts, alles J.K.R ihrns, außer natürlich meine OC’s (Jason, Angelo, Chantal & co.)die gehören mir ganz allein x3

Genre: Allgemein, bei Storys, die über ein Kapitel gehen kann ich mich selten festlegen :D

Rating: Slash, R16.  

Kapitelanzahl: Wahrscheinlich 4, können auch 5 werden oder auch nur 3 werden. Aber auf jeden Fall bin ich mir sicher, dass ich eine Fortsetzung schreiben werde

Seitenanzahl pro Chap: ca. 5 Seiten

Bücher: Ich gehe nicht strikt  nach den Büchern, den 6ten & 7ten Band lasse ich ganz weg

Zeitraum: 4 Jahre nach dem Krieg

Beta: Keiner. Also dürft ihr Fehler behalten :D

Updates: Versuche ich regelmäßig zu machen, also wöchentlich ein Chap, natürlich kann immer wieder irgendwas sein, weswegen ich verspätet hochlade. Aber ich hoffe einfach, dass ich es immer schaffe ^^

Vorwort
Diese Story liegt mir ganz besonders am Herzen, hatte schon länger die Idee dazu, hatte aber so keine Ahnung, wie ich anfangen sollte. Ich denke trotzdem, dass mir ein guter Start in diese FF gelungen ist und ich hoffe sie wird euch auch gefallen. Das zweite Kapitel gibt es wahrscheinlich aber erst eine Woche verspätet, da ich nach Paris gehe. Zwar nehm ich meinen Laptop mit und hab auch einen Internetanschluss im Hotel, doch  ich weiß nicht, ob ich es schaffe soviel zu schreiben. Aber jetzt viel Spaß beim Lesen und lasst mir bitte ein Review da
Knuddel euch
Sheron


Kapitel 1: Schockierende Entdeckung

„Ich bin mir nicht sicher, ob wir das wirklich tun sollten, Leute“, murmelte Ron, während er mit seinen Freunden, Seamus und Harry das blinkende Schild des Nachtclubs betrachtete.

„Du hast Hermine überlebt, also wirst du das auch überleben. Außerdem ist das nichts schlimmes und immer noch besser als ein Stripclub.“, entgegnete Seamus und zog seine beide Freunde mit in den Club.

Nach langem Überlegen hatten sie sich darauf geeinigt, dass etwas passieren musste. Ron und Seamus waren im Trennungsschmerz versunken, Harry hatte den Seelsorger gespielt, war selbst Langzeitsingel und nicht gerade glücklich damit.

Ron hatte sich nach vier geschlagenen Jahren mit Hermine Schluss gemacht. Schon von Anfang an, überwogen die Phasen in denen sie sich stritten. Es war schon allein beim Zusehen nicht schön gewesen, für Ron musste es die pure Hölle gewesen sein. Der Rothaarige war wirklich erleichtert gewesen, als er endlich den Schritt der Trennung wagte. Aber trotz allem versank er in seinem Liebeskummer und war kurz davor gewesen Hermine zu bitten wieder ein Paar zu werden.

Seamus und Harry hatten es gerade noch verhindern können. Obwohl Seamus auch gefrustet war, da Dean ihn für einen Jüngeren hatte sitzen lassen, vergrub er sich dennoch nicht so tief, wie Ron es getan hatte. Er war auch mit der Idee aufgekommen, dass sie mal in diesen Club gehen sollten um auf andere Gedanken zu kommen.

Es hatte lange gedauert bis sie diesen Club gefunden hatten, denn sie die Zaubererwelt war zwar akzeptant gegenüber von Homo- & Heterosexuellen, aber da sie Harry Potter bei sich hatten, würden sie dann sicher am nächsten Tag alle drei im Tagespropheten auf der Titelseite stehen. Das wollte keiner der drei Auroren und so hatten sie sich in der Muggelwelt umgesehen.

Diese war um einiges akzeptanter geworden, nun konnten auch zwei Kerle händchenhaltend über die Straße laufen, ohne sich dumme Sprüche oder missbilligende Blicke gefallen lassen zu müssen. Natürlich gab es immer noch Ausnahmen, die dagegen vorzugehen versuchten, aber die waren eher selten. Aber ein Gogo-Club in dem es weibliche und männliche Tänzer gab, war trotzdem schwer zu finden gewesen.

Verwunderlicherweise musste Seamus bei Harry am meisten Überzeugungsarbeit leisten. Der Schwarzhaarige war zwar bi und der Überzeugung, dass er endlich seinem Singelleben entfliehen wollte, aber er war nicht davon überzeugt, dass er in solch einem Club jemanden fand mit dem er eine Beziehung eingehen wollte oder konnte. Schließlich verkauften sie dort sozusagen ihre Körper, auch wenn man sie nur sehen durfte und nicht anfassen. Für Harry selbst wäre es unmöglich, so eine Arbeit zu haben.


Es dauerte keine viertel Stunde, bis Seamus und Ron jeweils jemanden hatten, der bei den dreien mit am Tisch blieb. Für Harry war bis jetzt noch nichts dabei gewesen und zunehmend fühlte er sich auch unwohler, das war hier einfach nicht die richtige Umgebung für ihn.

„Ich hol uns mal was zu trinken.“, fast übereilt stand Harry auf und ging zur Bar, hier war wenigstens das Licht nicht so gedämpft, dass man das Gefühl hatte in einem Nebel zu sitzen.

Er gab seine Bestellung an den Barkeeper weiter, setzte sich auf einen der Barhocker und schaute sich, während die Getränke gemixt wurden, etwas von der Bar aus um. Hier an der Bar saß niemand anders mehr, alle anderen Besucher des Clubs saßen mit irgendjemanden an einem Tisch oder in einer gemütlichen Eck-Lounge. In so einer Eck-Lounge bekam gerade irgendjemand einen Lap-dance von einem der männlichen Angestellten.

Harry riss seine Augen auf, selbst in dem gedämpften Licht, leuchteten diese Haare, wie nichts anderes. Die Augenfarbe konnte er von der Bar aus nicht erkennen, doch die Silhouette des Mannes schien der, die Harry in Erinnerung hatte, auch ziemlich ähnlich zu sein.

„Hallo?“
Harry schrak auf und sah zum Barkeeper, er war so beschäftigt mit Starren gewesen, dass er überhaupt nicht gemerkt hatte, dass die Drinks schon fertig waren und dieser schon einige Zeit versuchte ihm das zu sagen.

„Tschuldignung...“, murmelte Harry leise und sah peinlich berührt auf seine Hände, jetzt dachte er sicher, er wäre einer dieser Perversen, die hier nur herkamen um sich aufzugeilen.

„Schon ok.“, der dunkelhaarige Barkeeper lächelte und schob die Drinks über die Theke, „Es geht vielen beim Anblick von Draco so.“

Er war es, er war es wirklich.

Harry stand auf, nahm die Drinks, zwang sich noch zu einem gequälten Lächeln für den Barkeeper und ging dann zurück an ihren Tisch. Seamus war mit seinem Angelo anscheinend  schon irgendwo anders hin.

„Hey Harry, wusstest du, dass Chantal studiert hat?“, Rons Wangen waren rot angelaufen und er schien schon dem braunhaarigen Mädchen auf seinem Schoß mit Haut und Haaren verfallen zu sein.

Harry schüttelte nur den Kopf, sagte aber nichts. Zu sehr war er in seinem Schock gefangen. Es war Draco Malfoy gewesen. Malfoy arbeitete hier und Malfoy war einer derer, die ihre Körper hier verkauften.

Er hatte ihn seit dem Ende des Krieges vor vier Jahren nicht mehr gesehen und jetzt sah er ihn ausgerechnet in der Muggelwelt im Sunset Strip? Es hatte ihn schon gewundert, ihn nie im Ministerium zu sehen, aber er hatte einfach vermutet, dass der Malfoy Sohn bei einem ausländischem Ministerium arbeitete. Nie hätte er erwartet, dass der frühere Slytherin hier arbeitete.

Trotzdem musste er zugeben, dass er sich immer wieder gewundert hatte, dass Malfoy nie, auch nur einmal, da war, wenn sie wieder einen ihrer zahlreichen Besuche bei den Malfoys hatten. In der Aurorenabteilung bestand die Arbeit eigentlich ausschließlich nur noch daraus, dass sie frühere Todesser aufspürten und sie vor ein Gericht stellen.

Die Malfoys waren kurz vor Ende des Krieges auf die weiße Seite gewechselt und hatten sich somit verpflichtet jederzeit für Befragung inklusive Durchsuchung ihres riesen Anwesens bereitzustehen. Bevor Lucius Malfoy doch zustimmte, bestand er darauf, dass seine Frau nur im äußerstem Notfall und sein Sohn gar nicht von dieser Vereinbarung betroffen waren.

Umso weniger verstand Harry, wie Lucius zulassen konnte, dass er seinen Sohn an solch einem Ort arbeiten lassen konnte. Aber noch weniger konnte er verstehen, wie Draco Malfoy das konnte. Schließlich war Malfoy der stolzeste und der eingebildetste Mensch, den Harry je kennen gelernt hatte.

Wie konnte er hier nur arbeiten?

Wie konnte er irgendeinem fremden Kerl einen Lap-dance geben und sich von diesem auch noch an den Arsch fassen lassen?

Denn hier schien man die Regel „Anschauen, aber nicht anfassen“ nicht ganz so ernst zu nehmen. Zwar strippten die Tänzer auf der Bühne, auf den Podesten, sowie die persönlich für jemanden tanzten oder mit ihm redeten nicht bis zur Nacktheit, doch es schien hier ganz normal mit den Angestellten bis zu einem gewissen Grad Körperkontakt zu haben und nur noch das nötigste anzubehalten.

Je mehr Harry darüber nachdachte, welch eine erniedrigende Arbeit es sein musste, so unwohler und schmutziger fühlte er sich auch. Nach ein paar weiteren Minuten hielt er es nicht mehr aus, murmelte irgendetwas von ihm sei nicht gut und verschwand so schnell wie möglich von diesem Ort.

Er wollte nur weg.

***---***

„Potter, könntest du dich möglicherweise dazu herablassen, mir endlich eine verdammte Antwort zu geben?“, genervt stand Blaise Zabini vor Harrys Schreibtisch und klopfte mit seinem Fuß ungeduldig auf den Boden. Harry riss sich aus seinen Gedanken, er konnte einfach nicht den gestrigen Abend vergessen.

Zabini versuchte ihn seit fünf Minuten etwas zu fragen, aber Harry hatte immer noch nicht wirklich mitbekommen um was es ging. Zabini war der Abteilungsleiter der magischen Strafverfolgung, die sich um alle Verbrechen und Vergehen, die es derzeitig in der Zaubererwelt gab, kümmerte, während Harrys Abteilungsleiter der Aurorenabteilung war und diese ausschließlich für die zurückgebliebenen Todesser zuständig war.

„Könntest du das vielleicht noch mal wiederholen?“, fragte Harry leise, er wollte Zabini nicht zu sehr aufregen. Jeder wusste, wie er seit kurz nach dem Kriegsende drauf war, von dem sorglosem, überdrehten Slytherin von damals war nichts mehr übrig. Wenn Harry so darüber nachdachte, fiel ihm auch wieder ein, dass Blaise Zabini der beste Freund von Draco Malfoy gewesen war.

Konnte es nicht sein, dass Zabini angefangen hatte sich zu verändern, als Malfoy in die Muggelwelt ging und anfing in diesem Club zu arbeiten?

„Also?“, Zabini verengte seine dunklen Augen zu Schlitzen, „Bekomme ich jetzt eine Antwort oder muss ich noch zwei Stunden warten?“

Harry biss sich auf seine Unterlippe, er hatte keine Ahnung, was Zabini gesagt hatte...
Doch ein paar Wörter hatte er aufgeschnappt. Irgendwas von einem größeren Einsatz und Unterstützung. Wahrscheinlich wollte er ein paar Auroren aus seiner Abteilung für den Einsatz haben.

„Wir haben im Moment nichts großes anstehen, also kann ich ein paar Leute entbehren.“, Harry nickte ihm zu und entließ ihn somit aus seinem Büro.

Zabini hatte gerade die Tür geöffnet und wollte das geräumige Büro des Abteilungsleiters verlassen, als ein völlig überhetzter Seamus hereinrauschte und den ehemaligen Slytherin in all seiner Hast mit sich zu Boden riss.

„Du blöder Trampel! Kannst du nicht mal aufpassen wo du hinläufst?“, sauer stieß Zabini Seamus von sich, rappelte sich wieder auf, strafte Seamus noch mit einem missbilligenden Blick, ehe er verschwand.

Harry runzelte seine Stirn, dieses Verhalten erinnerte ihn doch sehr an das von Malfoy, als sie noch zusammen in die Schule gingen.

Seamus lachte und schlug die Tür wieder zu, „Auch wenn er ein Arsch ist, sein Arsch ist trotzdem geil.“. `
Harry schüttelte lächelnd den Kopf und legte die Pergament, die über seinen ganzen Schreibtisch verteilt waren, auf einen Stapel.

„Du als Singel darfst das doch sagen, Zabinis Arsch ist nicht zu verachten.“, lässig ließ sich der Braunhaarige in den Stuhl fallen.

„Ich als Singel? Du willst damit doch nicht sagen, dass du keiner mehr bist, oder?“, auf Harrys Züge schlich sich ein Grinsen, seit er ein Auror war, war er um vieles scharfsinniger geworden, nun war es nicht mehr so leicht ihn auszutricksen. Aber irgendwie schafften es Seamus und Ron immer wieder ihn aufs Glatteis zuführen.


Mittlerweile waren die drei Männer zu so einem Trio zusammengewachsen, wie es Hermine, Ron und Harry in ihrer Schulzeit gewesen waren.

Hermine hatte sich nach der Schule und Ende des Krieges gleich in ihre Karriere und viele Projekte gestürzt, man sah sich nicht mehr oft und ihre Beziehung zu Ron litt auch sehr darunter. Als Ron Schluss machte, beschloss Hermine für sich, dass sie einen Neuanfang in Frankreich machen wollte. Der Abschied war traurig gewesen, doch Harry und Hermine hatten sich geschworen immer mindestens über Briefe in Kontakt zu bleiben und dieses Versprechen hielten die beiden bis jetzt immer noch ein.


„Ich hab ein Date mit Angelo.“, Seamus Lächeln wurde immer breiter, während er mit dem Kopf fröhlich hin und her wippte, „Spätestens morgen werde ich nicht mehr zu diesem Club gehören.“

Harry wollte gerade antworten, da kam Ron schlecht gelaunt herein. „Morgen“, murmelte der Rothaarige missmutig und ließ sich auf den anderen Stuhl vor Harrys Schreibtisch fallen.

Ihre morgendliche Männerrunde war komplett.

„Ist es mit Chantal nicht gut gelaufen?“, fragte Harry, während seine Gedanken wieder Richtung Draco Malfoy wanderten.  

„Eigentlich war alles super, aber als wir dann noch in einem anderen Club waren hat sie mich gefragt, was wir danach noch machen wollen. Da hab ich ihr gesagt, dass ich sie eigentlich nicht am ersten Abend flachlegen wollte, aber wenn sie das will, kann sie das gerne haben. Ich hätte keine Probleme damit.“, wild gestikulierend warf er seine Arme in die Luft, „Und dann hat sie mir eine gescheuert und ist abgehauen.“

Schnaubend verschränkte Ron seine Arme vor der Brust, „Ich versteh diese Weiber nicht. Da sagt man einmal etwas nettes und schon sind sie sauer und machen sich aus dem Staub.“

„Sag nicht, dass du ihr das genauso so gesagt hast?“, Harry konnte sein Lachen kaum unterdrücken, Ron hatte wirklich ein Talent dazu Romantik mit einem Schlag zu zerstören oder eine noch eben herrschende Stimmung in die komplett andere Richtung zu kippen.

„Das war ein Kompliment!“

Nun brachen Seamus und Harry in schallendes Gelächter aus. Beleidigt murmelte Ron vor sich und sah demonstrativ an die Wand, um seinen besten Freunden nicht dabei zusehen zu müssen, wie sie sich über ihn lustig machten.

Auf einmal sah Ron mit einem fiesen Grinsen wieder zu Harry, „Warum sahst du, als du gestern von der Bar wiederkamst, eigentlich so aus, als ob du einen Geist gesehen hättest? Und warum bist du dann so früh gegangen?“, er faltete seine Hände ineinander und legte grinsend seinen Kopf schief.

Scheiße.

Warum hatte Ron nur auch Auror werden müssen, früher wäre ihm so etwas nicht aufgefallen, wenn er ein heißes Mädchen auf dem Schoß hatte.

Harry sah zu Seamus, zu Ron, biss sich auf die Unterlippe, sah wieder auf seine Hände. Eigentlich vertraute er seinen beiden besten Freunden alles an. Aber konnte er ihnen wirklich sagen, dass Draco Malfoy im Sunset Strip arbeitete?

Er sah auf, schließlich vertrauten sie ihm auch alles an, außerdem konnte er sowieso nichts lange vor den beiden verbergen.

„Ich habe Draco Malfoy gesehen.“

„WAS?“, riefen beide synchron und rissen die Augen auf.

Harry musste lachen, seine Freunde waren wirklich Gold wert.

Seamus überwand zuerst seinen Schock, „Vielleicht hat er ja auch gerade eine Beziehung hinter sich und wollte einfach eine gute Zeit haben?“, der Braunhaarige selbst schien nicht ganz überzeugt, von dem was er da sagte.

„Glaub ich nicht, Malfoy und eine Beziehung?“, Ron war immer noch ziemlich blass um die Nase herum, er hatte nicht erwartete, dass Draco Malfoy auch nur annährend noch einmal ein Thema in diesem Leben sein sollte.

„Er arbeitet dort.“, sagte Harry nachdenklich, er konnte sich immer noch nicht vorstellen, warum der Malfoysohn an so einem Ort arbeitete. Zwar wusste jeder, dass Draco ganz und gar nicht prüde war, aber in einem Gogo-Club zu arbeiten war dann doch wieder ein anderes Thema und wiedersprach sich völlig mit den Grundsätzen der Malfoys. Sie hielten sich für etwas besseres und würden sich nie zu so einer niederen Arbeit -völlig unter ihrem Niveau- niederlassen.

Der Schock kehrte wieder in die Gesichter von Harrys besten Freunden zurück, Rons Augäpfel schienen fast aus ihren Augenhöhlen zu fallen.

Für ein paar Sekunden herrschte komplette Stille, in der Seamus und Ron Harry nur völlig fassungslos anstarrten.

„Was macht der da?“, fragte Seamus tonlos.

„Er ist da Tänzer, oder wie man das auch immer nennt.“

Nach Harrys Antwort herrschte wieder eine Weile Stille, bis sich Ron wieder zu Wort meldete, „Und was willst du jetzt machen, Harry?“, die Stimme des Rothaarigen war komplett ruhig, der Schock schien nun verflogen zu sein.

Verwirrt zog Harry seine Augenbrauen zusammen und legte seinen Kopf schief.

„Tu nicht so ahnungslos.“, schaltete sich nun auch Seamus wieder ein, „Du kannst das nicht einfach so auf sich beruhen lassen. Das beschäftigt dich viel zu sehr.“

„Du wirst keine Ruhe geben, bis du herausgefunden hast, warum er da arbeitet.“

Harry seufzte ergeben, seine Freunde kannten ihn einfach zu gut,
„Ich gehe heute Abend noch mal hin.“

***----***

Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen oder zumindest neugierig gemacht ^^
Reviews wären lieb (: