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Wenn dein Leben endet, weil du ertrinkst, dann lach ich auf deiner Beerdigung

von lealoni13
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
02.08.2008
29.11.2008
41
116.433
41
Alle Kapitel
557 Reviews
Dieses Kapitel
20 Reviews
 
 
02.08.2008 1.747
 
Hi!
In meiner dritten FF geht es schon wieder um SasuNaru, was sonst?! xD

Um euch meine Geschichte ein Stück näher zu bringen^^:
Es geht um Naruto Uzumaki, dessen reiche Eltern schon vor langer Zeit gestorben sind und ihm viel Geld hinterlassen haben. Als er 13 Jahre alt ist, reist er mit seinem 'Erzieher' Kakashi Hatake, der ihn schon sein ganzes Leben begleitet und ein Freund von Narutos Eltern war, zu einem Ferienort. Dort lernt er Sasuke Uchiha und seinen Bruder Itachi kennen. Ein paar Jahre später treffen sie sich 'zufällig' nochmal im selben Ferienort wieder...

Anime/Manga: Naruto
Genre: Allgemein, Romanze (Drama und/oder Humor vielleicht auch)
Achtung: Ooc, AU, Slash (Lemon?)
Disclaimer: Der Manga 'Naruto' und dessen Charaktere gehören nicht mir, sondern Masashi Kishimoto und ich verdiene mit dieser FF kein Geld.
Claimer: Die Idee ist allerdings von mir =) (Wieder mein krankes Gehirn xD) Ach und hier möchte ich auch noch anmerken, dass mich die Musik von Clint Mansell immer sehr inspiriert.

Das hier wäre dann der Prolog.
Viel Spaß beim Lesen und schreibt mir doch bitte eure Meinung auf, denn die interessiert mich wirklich.
Eure lealoni13


00.Prolog:

Seit zwei Tagen war er schon hier und er fand es immer noch langweilig.
Er hatte es Kakashi von Anfang an gesagt. So ein Ort würde seine Laune nicht verbessern.
Schon seit beginn der Sommerferien hatte ihn nämlich schon diese unglaublich schlechte Stimmung gepackt und er wusste nicht, wieso. In so einer Situation sollte man aber keine Ferien in einem Hotel machen, welches in einem beliebten Badeort lag und mochte es auch noch so luxuriös sein.
Wo er hier schon mal einige Stunde am Pool lag und nichts zu tun hatte, konnte er auch gleich ein wenig nachdenken.
Als er das eine Weile getan hatte, wurde ihm langsam klar, wo seine schlechte Laune herrührte.
Es lag hauptsächlich an der Schule. Obwohl er bereits eine Klasse übersprungen hatte und nach dem Sommer in die 9. kommen würde, war er sich sicher, dass er dort immer noch total unterfordert sein würde. Hatte die Welt der Erwachsenen denn überhaupt nichts neues zu bieten?
Manchmal beobachtete andere Kinder in seinem Alter und stellte fest, dass sie sich ganz anders verhielten, als er es je tun würde. Mit seinen 13 Jahren war er zwar immer noch ein Kind, da machte er sich nichts vor, aber er konnte seine Klassenkameraden einfach nicht verstehen. Sie hatten total merkwürdige Bedürfnisse, wie zum Beispiel in der Pause Karten zu spielen oder sich über Prominente zu unterhalten. Was für banale Dinge das doch waren. Da konnte er es doch besser verstehen, wenn sie Fußball spielen wollten.
Sport war das Einzige wofür er sich so für begeistern konnte, dass man noch denken konnte, dass er ein Kind war. Ansonsten interessierte er sich für nichts. Er war zwar hervorragend in der Schule und im Umgang mit Computern, doch das hieß ja noch lange nicht, dass er sich dafür auch interessierte. Noch nicht mal irgendwelche Menschen um ihn herum, fand er irgendwie interessant. Natürlich redete er oft mit dem besten Freund seiner Eltern Kakashi Hatake, doch das tat er auch nur, weil er ihm eine Art Elternersatz war. Das Tun seines Erziehungsberechtigten war ihm eigentlich völlig egal.
Sonst gab es niemanden, der ihm sonderlich nahe stand. Seine Klassenkameraden fand er kindisch, Verwandte hatte er keine, seine Lehrer waren langweilig, genau wie sein persönlich Sporttrainer und unter dem Personal seines eigenen Hauses war niemand sehr gesprächig.
Was er brauchte, war ein Kumpel. Jemand der in seinem Alter, aber trotzdem genauso schlau wie er, Naruto Uzumaki, war. Ein Erwachsener ging nicht, da diese ihm alle das Gefühl gaben, sie würden ihn nicht ernst nehmen. Und wie sollte man jemanden in seinem Alter finden, der sich anständig unterhalten konnte?
Das war wirklich ein Problem.
Jetzt hatte er es zwar erkannt, aber was sollte er dagegen machen? Vor allem in so einem Shicki-Micki-Hotel, wo nur alte Snobs herumliefen.
Er dachte es und prompt lief jemand an ihm vorbei. Es war jedoch kein Erwachsener, sondern ein Junge mit fast schwarzen Haaren und blasser Haut, der eine blaue Badehose trug. Offenbar hatte er es eilig, denn obwohl er ganz nahe am Beckenrand lief, rannte er beinahe.
Gerade war er einige Meter an Narutos Sonnenliege vorbei und der Blonde wollte just den Blick von ihm abwenden, da passierte das Unvermeidbare: Er rutschte aus und fiel ins Wasser.
Naruto unterdrückte ein Lachen. Wenn der Junge gleich wieder auftauchte, dann wäre es schließlich ein bisschen peinlich, wenn er ihn bei einem Lachanfall erblicken würde.
Doch der Junge tauchte nicht wieder auf. Da fiel Naruto ein, dass er eben bei dem Fall des Jungen so ein komisches Geräusch gehört hatte. Hatte er sich etwa den Kopf gestoßen?
Schnell lief er zu der Stelle, bei der der Dunkelhaarige hineingefallen war. Er sah ihn ca. einen Meter unter der Wasseroberfläche bewegungslos weiter hinuntertreiben.
Oh scheiße, war alles, was Naruto in diesem Moment dachte. Dann beugte er sich mit dem Oberkörper ins Wasser, packte den leblosen Arm des Jungen und zog daran. Als er ein wenig weiter oben war, packte er ihn unter den Armen und zog ihn aus dem Wasser.
Er legte ihn auf den von der Sonne aufgewärmten Steinboden.
Der Junge atmete nicht.
„Fuck!“, flüsterte Naruto und versuchte sich fieberhaft daran zu erinnern, was ihm sein Sportlehrer über Wiederbelebung nach Ertrinken beigebracht hatte.
Schnell legte er dem Jungen den Kopf in den Nacken, überprüfte mit dem Finger die Atemwege am Hals, hielt ihm die Nase zu und begann mit der Mund-zu-Mund-Beatmung. Herzmassage. Mund-zu-Mund-Beatmung. Herzmassage. Mund-zu-Mund-Beatmung.
Plötzlich zuckte der Junge, drehte den Kopf zur Seite und hustete eine Menge Wasser aus.
„G-Geht's dir gut?“, fragte Naruto mit zittriger Stimme.
Sich aufrichtend, nickte der Andere und hustete noch ein wenig. Dann sah er Naruto an und legte die Hand auf seinen Mund.
„Hast du etwa...?“, fing er ein wenig wütend und durch seine Hand gedämpft an.
Naruto versuchte, nicht wütend zu werden und stand auf.
„Okay, dann rette ich dir das nächste Mal, wenn du fast ertrinkst, halt nicht das Leben“, sagte er so gleichgültig wie möglich und warf dem Fremden einen letzten Blick zu.
Da fiel ihm etwas auf und er kniete sich wieder neben den Anderen. Dann nahm er dessen Gesicht in seine Hände.
„Hey!“, regte sich der Dunkelhaarige auf und versuchte, ihn wegzuschubsen. „Was machst du da?“
„Tut das nicht weh?“, fragte Naruto besorgt und besah sich die Stirn des Anderen.
„Was soll denn da bitteschön wehtun?“, fauchte der Junge.
„Du blutest“, erklärte der Blonde schlicht. „Du hast dir den Kopf aufgeschlagen und bist deswegen wahrscheinlich ohnmächtig geworden und untergegangen. Oder hältst du dich vielleicht selbst für so blöd, dass du einfach aufhörst zu atmen, wenn du ins Wasser fällst?“
„Ach hau doch einfach ab, wenn du mich nur nerven willst! Es tut nicht...“ Er stockte und zuckte zusammen. „Okay, vielleicht tut es ein bisschen weh, aber das hat dich nicht zu interessieren!“
Jetzt versuchte er auch noch, aufzustehen, doch Naruto setzt sich kurzerhand einfach auf ihn rauf.
„Kakashi!“, rief er laut über die Schulter.
Der Grauhaarige wachte mit einem Ruck auf und das Buch, welches er vor dem Einschlafen gelesen hatte, rutschte ihm vom Gesicht. Er stand von der Liege, die neben der von Narutos war, auf und ging auf sie zu.
„Du sollst nicht herkommen, verdammt! Kannst du bitte zur Hotelrezeption gehen und nach Verbandszeug fragen?“ Narutos Stimme klang ziemlich unfreundlich, das wusste er, aber es war nun mal ernst.
„Ja, okay“, sagte Kakashi nach einem Blick auf die Stirn des Jungen. Das Blut lief ihm schon an der Schläfe hinab.
Als er verschwunden war, atmete Naruto ein wenig auf.
„Danke, Mammi, aber mir geht’s gut“, knurrte der Andere und versuchte wieder, aufzustehen, doch der Blonde ließ ihn nicht. „Oh Mann, meinetwegen, aber bitte lass mein Gesicht los, das wird langsam echt peinlich.“
Naruto ließ tatsächlich sein Gesicht los, ging aber nicht von ihm runter.
„Hast du Spaß, Sasuke?“, fragte ein junger Mann, der plötzlich hinter dem Jungen mit den dunklen Haaren auftauchte. Sie sahen sich ziemlich ähnlich.
Der Junge, den er mit Sasuke angesprochen hatte, legte den Kopf in den Nacken, um den Neuankömmling zu sehen.
„Ach, du bist es, Itachi“, sagte er. „Ja, ich hab ziemlich Spaß. Gerade bin ich im Pool ertrunken, aber er hier hat mich gerettet und jetzt will er mich nicht gehen lassen, bis er meine Stirn verarztet hat.“ Er deutete auf seinen Kopf.
„Ach so“, sagte der Mann, der offensichtlich Itachi hieß, als wäre gar nichts passiert. „Danke, Kleiner, dass du meinen Bruder... Moment. Sasuke, du hast eben gesagt, dass du ertrunken bist und er dich gerettet hat. Heißt das...?“ Erwartungsvoll sah er Sasuke an. Der seufzte resigniert und nickte. „Nein, wie süß. Dein erster Kuss.“
Er war offenbar drauf und dran, Sasuke auszulachen, doch Naruto mischte sich ein.
„Mund-zu-Mund-Beatmung ist etwas anderes als küssen, wissen Sie?“
„Ich wollte meinen kleinen Bruder nur ein bisschen aufziehen“, grinste Itachi. „Hast du dich schon bei ihm bedankt?“, fragte er an Sasuke gewandt. „Wie ich dich kenne, wahrscheinlich nicht.“
„Danke“, sagte der Jüngere der beiden Brüder aus zusammengebissenen Zähnen.
„Kein Problem“, meinte Naruto und sah sich nach Kakashi um. Der kam gerade gemächlich um die Ecke und steuerte wieder auf sie zu.
„Hier“, murmelte er, reichte dem Blonden einen Verbandskasten und ging wieder zu seiner Liege.
Naruto legte keinen richtigen Verband an (auch wenn er das gekonnt hätte), da die Wunde nicht sehr groß war und es gab nur ein großes, dickes Pflaster. Dann ging er von Sasuke runter und half ihm auf.
„Wie heißt du eigentlich?“, fragte der Dunkelhaarige und auch sein Bruder guckte jetzt ein wenig interessiert.
„Kiba“, sagte Naruto schnell, denn das war ein ziemlich häufiger Name. „Man sieht sich bestimmt nochmal.“
Dann drehte er sich um, schnappte sich sein Handtuch von seiner Liege und ging zurück ins Hotel.
Ganz offensichtlich war dieser Sasuke anders. Wie er ihn angesehen hatte, als er ihn nach seinem Namen gefragt hatte... Deswegen hatte er auch gelogen. Wenn dieser Typ etwas über ihn herausfinden wollte, dann musste er sich schon ein bisschen anstrengen.
Naruto würde jetzt selbst erstmal ein paar Recherchen anstellen.
Sasuke und Itachi waren keine sehr geläufigen Namen. Außerdem hatten sie beide das selbe Zeichen auf ihren Badehosen gehabt: Einen rot-weißen Fächer.
Es würde bestimmt lustig werden, mal wieder seine Fähigkeiten als Häcker zu testen.
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