A cold new life

GeschichteDrama / P16
Anna Kyoyama Hao Asakura Matamune Opacho Sati Saigan Yo Asakura
01.08.2008
22.10.2016
15
77407
 
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
http://de.youtube.com/watch?v=JZjcoVpTpOc&NR=1


Bild zu hanna: http://www.mangaka.de/index.php?action=mangabilderdetail&method=get&target=picid&term=82758

Quasi eine Art FF-Cover: http://www.mangaka.de/b/A-cold-new-life/109560


Traurig abwesend sah Hao aus dem Fenster des Schulgebäudes hinunter auf den leeren Pausenhof. Hao oder besser gesagt Hanna wie er in diesem Leben genannt wurde, der Unterschied war ihm irrelevant und blieb im Auge des Betrachters. Bitter schluckend bemerkte er.. sie… wie ihm egal sein konnte nicht wie das anscheinend verträumte Blicken von der Lehrerin nicht unbemerkt blieb. Aber von verträumt konnte Hanna nur träumen… nur zu gerne würde sie das können um der Realität zu entfliehen. Eine Realität dessen Wahrheit sie niemals für möglich gehalten hätte, da sie fälschlicherweise die Zeit vor tausend Jahren für am schlimmsten gehalten hatte. Erst die Ruhe in den Gedanken ihrer Mitschüler lies Hanna irritiert in die Augen ihrer Klassenlehrerin sehen, welche mit ernsten aber auch ebenso besorgten Blick auf sie hinunter sah und in Hanna ein Gefühl von Demut und Zorn weckten, auch wenn sie wusste das es von Seiten ihrer Klassenlehrerin ganz anders gemeint war. Wusste diese ja, wie auch der ganze Rest dieser Menschen nicht was in ihr vorging. „Hanna… da du dich gerade so schön auf meinen Unterricht konzentrierst, kannst du mir ja auch sicher die Lösung der Antwort geben die ich gerade eben auf die Tafel geschrieben habe, bevor ich dich ganze 3 x von dort aus aufgerufen habe“, sagte die Lehrerin streng und blickte böse in die Klasse als von diese Seite der Mädchen Gekicher zu hören war. Doch auch wenn von ihrer Lehrerin aufgelaufen wirkend, spürte Hanna nur zu gut wie in dieser die Sorge stieg. Verständlich wenn sie an ihr Spiegelbild von heute morgen zurück dachte. Blass, ausgehungert und so gar nicht gesund aussehend hatte sie sich trotzdem zur Schule gequält. Doch nicht um zu zeigen das sie sich nicht unter kriegen lies, denn um nicht unter Menschen sein zu müssen würde ihr so eine Grippe oder Fieber nur Recht kommen, sondern ganz allein um nicht wie die letzten drei Tage alleine zu Hause bei ihrem Vater sein zu müssen. Der lies sie erst in Ruhe wenn er Lust dazu hatte und keines Wegs aus Gnade oder Vorsicht auf ihre Gesundheit. Das wäre mal zu schön um wahr zu sein, dachte Hanna während ihr bei der immer noch stillen Klasse einfiel das ihre Lehrerin immer noch auf eine Antwort zu warten schien. Sogar die von ihr so nett ernannte Tussiecke war still geworden und schien irritiert. Als ob die sich Sorgen machen würden… wohl eher um ihre Fingernägel, dachte Hanna und wendete den Blick desinteressiert zur Tafel, welchen sie aber auch sogleich unter ihren Armen verstecken würde. Viel viel zu einfach, dachte Hanna und wusste das ihre Lehrerin die anderen aber gleichzeitig nicht fragen würde, da diese das Thema nicht wirklich auf die Reihe bekamen. Allerdings jetzt auch zu müde selber schnell nachrechnen zu müssen, klinkte sie sich einfach in die Gedanken ihrer Lehrerin ein und sagte so gleich die erhoffte Lösung, ehe sie wieder gelangweilt aus dem Fenster, diesmal jedoch in die im Wind wehenden Äste des neben ihnen stehenden Baumes sah. Wie sehr sehnte sie sich doch wieder in die Natur zurück, doch wie genau würde sie das so schnell nie mehr dürfen. Nicht solange sie ihre Geschwister folgedessen alleine unter ihrem Vater wüsste, die sie in den letzten 9 Jahren dummerweise zu mögen begonnen hatte.
Review schreiben