Good Friendship!!!

von fdkjs
GeschichteAllgemein / P6
26.07.2008
26.07.2008
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Zwei grün-blaue Augen starrten in die Dunkelheit, wartend darauf auf das, was sie sehen wollten. Doch noch war alles still, noch alles ruhig. Zwischen ihnen und dem Ort vor ihnen trennte eine Scheibe, die zu einem ganz normalen Fenster gehörte. Das helle Licht des Mondes fiel schwach darauf und erleuchtete das Umfeld, was zu diesen Augen gehörte. Ein fast rundes Gesicht, mit einer schwarzen Schnauze und schwarzen Schnurrhaaren. Die zwei Ohren, spitz, steil emporragend, als würden sie versuchen irgendeinen Ton wahrzunehmen. Dazu einen leicht länglichen Körper, der auf einer Fensterbank saß. Einen langen Schwanz, der vom Hinterteil hinunter hing und von einer Seite leicht nach oben wedelte. Kurz sahen die Augen zu dem Mond hinauf, der voll und rund am Himmel hing. Es war schon spät abends, dennoch fand das Tier keine Ruhe. Dieses Tier war eine Siamkatze, die auf ihr Herrchen wartete. Er war seit Tagen nicht zu Hause gewesen, aber bei seinem Job war es auch kein Wunder. Sie trug den Namen „Luna“ wie jeden Abend saß sie auf dem Fensterbrett und starrte hinaus, in der Hoffnung ihr bester Freund käme zurück.

Zur selben Zeit saß ein junger Mann im Alter von 29. Jahren in einem dunklen Auto, bei dem auch die Scheiben verdunkelt waren. Dieser Mann kam gerade von einer fremden Stadt, in der er einen Auftritt hatte. Er war Sänger, zwar noch nicht lange aber er war auf dem besten Weg dorthin. Es war ziemlich anstrengend gewesen, denn viele Fans wollten Autogramme haben, Fotos mit ihm zusammen machen oder lästige Frage stellen. Er war auf der einen Seite froh darüber, dass es vorbei war. Auf der anderen Seite aber liebte er den Kontakt zu seinen Fans, wollte ihn auf keinen Fall missen. Aber viel mehr hatte er Sehnsucht nach seiner Liebe, wollte unbedingt schnell nach Hause um sie zu streicheln, in den Armen zu halten, mit ihr zu spielen und mit ihr zu schmusen. Kurz streckte er sich und machte im Auto das Licht an, sah in den Spiegel. Das Spiegelbild was sich darin spiegelte war ein Gesicht von einem jungen Mann. Braune kurze Haare, braune Augen. Die Haut war straff und nur kleine Narben, die man kaum sah, zierten das Gesicht. Der Ausdruck war freudig, sein lächeln glücklich und freundlich.
Seine Kleidung vom Auftritt hatte er noch an, er wollte sich nicht mehr umziehen. Weiße enge Hose mit einem weißen Gürtel und passenden weißen Turnschuhen. Ein hellrosanes Hemd, das ordentlich in die Hose gesteckt war und darüber ein zu der Hose passendes weißes Jackett. Dieser gut aussehende Mann hieß Fady Maalouf.

Schließlich nach einigen Stunden Fahrt, hielt der Wagen vor seiner Wohnung. Fady war schon ganz hippelig, denn er wollte zu seiner Katze. Auch Luna hatte den Wagen bemerkt und sah neugierig hinaus. Kurze Zeit später hörte sie, wie an der Wohnungstüre der Schlüssel umgedreht wurde. Ihr Köpfchen drehte sich ruckartig zu dieser Türe, wo sie das Geräusch wahrnahm, die Ohren stellten sich hoch und schon sprang sie von der Fensterbank. Ihr Herrchen war da, nach so langer Zeit. Fady kam in die Wohnung und machte die Türe zu, zog sich die Schuhe aus und legte den Schlüssel auf ein Schränkchen. „Luna!“ rief er nach seiner Katze und kaum hatte er dies gesagt, hörte er auch schon ein. „Miau“ hinter sich. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht drehte er sich herum und sah auf seine Luna, die angerannt kam. Schnell bückte er sich und hob sie hoch, drückte sie fest an sich. „Ich haben dich so vermisst, kleine Zicke!“ begrüßte er seine Seelenverwandte. Ja das war sie wirklich! Luna merkte sofort, wenn mit Fady etwas nicht stimmte. Sie war immer an seiner Seite, wenn er zu Hause war. Sie war seine große Liebe! Ohne Luna ging nichts mehr, nur schade, dass er sie alleine lassen muss, wenn er Auftritte hatte. Fady strich ihr zart über den Kopf, sah in ihr dunkelbraunes bis schwarzes Gesicht. Luna kniff etwas die Augen zusammen, fing das Schnurren an und drückte dabei ihren Kopf richtig in seine Handfläche.

In dieser Haltung ging er mit seiner Freundin in die Küche, um etwas zu essen zu machen. Für Luna gab es Thunfisch, er selbst kochte sich Spaghetti, was auch nicht zu lange dauerte. Nachdem er alles serviert hatte, setzte er sich, wobei Luna selbstverständlich mit auf den Tisch essen durfte. Beide ließen es ich schmecken und danach räumte Fady schnell die Sachen weg. Schließlich ging er ins Badezimmer, zog sich dort um. Davor duschte er sich aber noch und wie zu erwarten, Luna war bei ihm. Sie saß auf den Boden und sah ihm zu. Er war einer der stets auf sein Aussehen achtete, also brauchte er auch ziemlich lange. Aber geduldig blieb sie da und wartete auf ihren Liebsten.
Schließlich war er fertig mit allem und ging mit Luna ins Wohnzimmer, setzte sich auf die Couch. Und schon war seine Katze neben ihn gesprungen und legte sich auf seinen Schoß. Sanft strich er über ihr beige-okar farbenes Fell. Die halbe Nacht kuschelte er mit seiner Liebsten, streichelte sie, kraulte sie, wobei Luna nur schnurrte und sich pudelwohl fühlte.

Es war weit nach Mitternacht, bis die beiden schließlich müde ins Bett fielen. Selbst den leeren Platz neben Fady belegte Luna sofort. Diese tiefe Freundschaft der beiden war groß. Fady würde es nie zulassen, das man seiner Luna wehtat. Er liebte ihre Art, wie sie spielte, wie sie sich freute, wenn er nach Hause kam. Fady glaubte sogar, dass sie Geister sehen konnte. Manchmal jagte Luna sogar ihnen nach, nach seiner Meinung. Wenn es Luna mal nicht besonders gut ging, war er an ihrer Seite und pflegte sie, wie ein Vater sein Kind. Diese Katze war sein ein und alles im Leben, neben der Musik, seiner Familie und Freunde. Sachte strich er ihr wieder über das weiche Fell und blickte in ihre Kulleraugen.

Man konnte einfach nur sagen, Luna war seine Freundin. Der beste Freund neben ihm. Er war sehr stolz auf seine Katze, würde sie nie auf der Welt für jemanden eintauschen. Schließlich schloss er seine Augen und auf seinen Mund bildete sich ein Lächeln.


In dieser Nacht träumte er von Luna! Über ihre Beziehung zueinander und vor allem von ihrer


„GROSSEN FREUNDSCHAFT!“


Die niemals enden sollte. Er würde immer an ihrer Seite wachen, und wenn Luna mal gehen sollte, würde er um sie trauern.


Sein Herz würde weinen, denn er hätte ein Stück seines Lebens verloren! Aber daran dachte er noch lange nicht, jetzt wollte er sich auf die Karriere konzentrieren. Und seine Freundin, half ihm dabei.

Ende.
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