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-Gier-

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Lorenor Zorro Vinsmoke Sanji
18.07.2008
10.04.2009
1
3.428
 
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18.07.2008 3.428
 
__Gier __



Irgendetwas hatte ihn geweckt.
Langsam öffnete er die Augen und gähnte. Es war dunkel. Klar, war ja auch mitten in der Nacht.
Aber was hatte ihn geweckt?
Stille um ihn herum. Er wusste es nicht. Gerüttelt hatte ihn jedenfalls keiner, sonst hätte ja schon jemand mit ihm gesprochen.
War aber nicht der Fall.
So ließ er sich wieder in seine Hängematte fallen und schloss die Augen, nachdem er überprüft hatte, ob seine drei Schwerter noch an der richtigen Stelle waren.
Er konnte sich ein weiteres Gähnen nicht verkneifen und streckte seine Arme, als er plötzlich ein Geräusch vernahm.
Mitten in der Bewegung hielt er inne.
Da, ein leises Wimmern. Oder irrte er sich?
Es war wieder leise.
Er seufzte. Konnte man nicht mal in Ruhe schlafen? Irgendwie regte ihn dieses Geräusch auf, obwohl er nicht einmal wusste, was das war.  Es brachte ihn dazu, wach zubleiben.
Normalerweise war es ihm egal, was um ihn herum geschah, wenn er schlafen wollte. Er konnte immer und überall schlafen. Ob es laut, kalt oder sonst was war. Nichts hinderte ihn daran zu schlafen. Nur dieses Gejammer da draußen.
Er verzog das Gesicht. Wenn er nur wüsste was das war. Oder wer das war. Eine leise Ahnung hatte er da schon und diese brachte ihn schließlich dazu den Gedanken ans Schlafen endgültig zu verwerfen.
Verschlafen stand er auf und tapste mit schweren Schritten dahin, wo er die Tür vermutete.
Rumms.
Ein dumpfer Schmerz breitete sich in ihm aus, als er gegen die Wand prallte.
Wo war diese verdammte Tür??
Er streckte die Arme aus und tastete sich an der Wand entlang. Endlich umgriffen seine Finger die kalte Türklinke und zogen sie nach unten.
Mit einem leisen Quietschen öffnete sich die Tür.
Er trat nach draußen und blinzelte.
Die Sterne erhellten den Nachthimmel ein bisschen, genug, um die Gegend sehen zu können.
Ein paar Sekunden blieb er einfach stehen und starrte die Sterne an.
Eigentlich war er ja nicht so der romantische Typ, aber die Sterne mochte er. Sie waren so wunderschön, so nah und doch so fern.
Als dieses Geräusch erneut ertönte drehte er sich um. Entdeckte niemanden.
War das nur Einbildung?
Um nicht unnütze rum zustehen machte er ein paar Schritte Richtung Küche. Ein bisschen Bier, wäre jetzt nicht schlecht. Wenn man schon mal wach war…
Gerade als er die Tür öffnen wollte, sah er einen Schatten vorne am Heck.
Aus den Augenwinkeln.
Er kniff die Augen zusammen.
Ja, da kauerte jemand.
Sein erster Gedanke war, so zu tun, als hätte er die Gestalt nicht gesehen. Aber er entschied sich doch anders.
Er ging langsam auf den Schatten zu und ging vor ihm in die Knie.
Der Koch sah ihn nicht an.
Natürlich hatte er gewusst, dass es Sanji war. Wer sonst setzte sich mitten in der Nacht in eine Ecke und flennte?
Er wollte ihm schon eine negative Bemerkung an den Kopf schmeißen, als ihn ein komisches Gefühl durchzuckte.
….Mitleid….
Mitleid und noch etwas anderes. Etwas Undefinierbares.
„Koch?“, flüsterte er.
Keine Antwort. Er hob nicht einmal den Kopf. Doch es machte ihn nicht wütend. Er kannte diese Abwesenheit schon von ihm. Mal so mal so.  Man wusste nie, was der Koch als nächstes tun würde. Immer wenn er dachte, er kenne ihn, dann tat er etwas völlig Unerwartetes.
Ja, das war sein Koch.
Er setzte sich neben ihm und starrte wieder in den Himmel.

+
Ich komm zu dir, wenn alles schläft.
Ich komm zu dir nur in der Nacht.
Ich warte, dass die Sonne untergeht.
Und beug mich zitternd deiner Macht.
Still die Gier, die Gier in mir...halt mich fest.
Still die Gier, die Gier in mir… erhöre mich.
Es leuchten die Sterne am weiten Himmelszelt, für dich und mich, bis die Nacht zerfällt.
+

„Du?“
Er drehte den Kopf und sah in ein paar tränennasser Augen.
„Hm?“
„Was denkst du über mich?“ Sanjis Stimme klang kläglich.
Über was der schon wieder nachdachte. War ja nicht zu glauben. Was sollte er schon denken? Dasselbe wie immer eben.
Er schüttelte den Kopf und sofort fing der Koch wieder an zu schniefen.
Ja, mal wieder hatte er ihn falsch verstanden.
Also legte er einen Arm um ihn und zog ihn an sich.
„Mach dir doch nicht immer so viele Gedanken.“, grummelte er und zog eine Augenbraue hoch, als er spürte, wie sein Shirt durch Sanjis Tränen nass wurde.
Dessen Hände krallten sich in seinen Arm.
„Kannst du nicht einmal sagen was du denkst? Was dir wichtig ist? Was du dir wünscht? Was du willst? Oder einfach meine Frage beantworten?!“, fuhr er den Schwertkämpfer an.
„Was sind schon Worte, Koch. Ich kann dir auch zeigen, was ich über dich denke…“
Er hob den Kopf und sah ihm keck in die Augen. Er grinste lüstern.
„Und?“
Der Vize  beugte sich vor und küsste ihn.

- Still Die Gier -


„Penner, warum kannst du nie ernst sein! Für dich ist immer alles nur ein Spiel.“
Der Koch stieß ihn  von sich und er prallte an die Wand.  Sekundenlang trafen sich ihre Blicke. Tauschten Gedanken aus.


+
Wenn der Atem Lust erfüllt und die Lippen brennen,
Wenn dies Licht uns erhellt, wirst du erkennen…
+

„Man Sanji, warum bist du immer so kompliziert!“, maulte er und verschränkte die Arme vor der Brust.
Der Koch saß jetzt vor ihm.
„Ich will verdammt noch mal wissen, was du von mir hältst! Wieso treffen wir uns nur in der Nacht? Wieso…“ Die Tränen tropften wieder auf den Boden.
Der Schwertkämpfer seufzte.
„Sanji, ich liebe dich. Aber auf deine Fragen gibt es keine Antwort…es tut mir leid. Akzeptiere es, oder lass es bleiben. Warum willst du alles an die große Glocke hängen? So nervt uns wenigstens keiner. “
Sein Herz verlangte nach seinen weichen Lippen. Gier.
Sanji zuckte mit den Schultern. Zorro wusste er würde es nie verstehen, er verstand es selber nicht, aber ihm war es egal. Er wollte ihn. Und der Koch wollte ihn genauso. Was waren da schon ein paar sinnlose Gedanken darüber, was andere über einen dachten? Ihm selbst war es scheißegal, was die anderen über ihn dachten. Sollten sie doch tun und lassen und vor allem denken was sie wollten. Ändern konnte er es eh nicht. Aber er würde sich nie nach außen hin verändern, um den anderen zu gefallen. Das käme nie im Leben für ihn in Frage.
Bei dem Koch sah das schon ganz anders aus. Natürlich zeigte er sich immer cool und gelassen, aber wer ihn kannte, wusste dass er sich schnell in Frage stellte. Er war sensibel und sehr leicht zu kränken, auch wenn er es nicht zeigte. Zorro wusste es immer und hatte es auch immer gewusst.
Zorros Blick huschte wieder zu seinem Gegenüber. Er mochte diesen Ausdruck in seinen tiefblauen Augen nicht. Er verstand auch nicht, warum es ihm so wichtig war, was andere über ihn dachten. Außerdem wusste er doch, was er über ihn dachte. Oder nicht? War das eigentlich nicht ganz einfach zu erkennen? Musste er sich noch deutlicher ausdrücken? Er grinste.
Unsanft warf der Schwertkämpfer den Koch nach hinten und stemmte sich auf ihn.

-Temptation -

Seine Lippen übernahmen gierig die Herrschaft über die des Kochs und der wilde Kuss endete damit, dass sie nach Luft schnappen mussten.
Er keuchte auf, als er dessen eiskalten Hände unter seinem Shirt spürte. Sie strichen langsam über seine Haut.
„Scheiße bist du kalt.“, entfuhr es dem Schwertkämpfer und der Koch grinste, bevor er ihn wieder zu sich zog.
Aber Zorro stemmte seine Hände auf den Boden und richtete sich wieder auf.
„Was ist denn?“, fragte Sanji verwirrt und erhob sich ebenfalls.
Jetzt standen sie nebeneinander da und starrten das Meer an.  Leise Wellen.
Der Koch schob seine Hände in die Hosentaschen und der Schwertkämpfer hörte seine Zähne klappern.
Wortlos zog er ihn wieder in seine Arme und legte seinen Kopf auf dessen Schulter.
„Du kleine Frostbeule.“, flüsterte er zärtlich und küsste seinen Hals.
Sanji musste grinsen und schob ihm wieder die Hände unters Shirt.
„Wie wär’s mit aufwärmen?“,  flüsterte er und grinste frech.
Jetzt fing Zorro an zu zittern. Diese Kälte war ja nicht auszuhalten.
Er drückte sich an den Koch und er erwiderte die innige Umarmung. Sanjis warmer Atem streifte seinen Nacken. Gott, fühlte sich das schön an. Er spürte, wie er an der Stelle Gänsehaut bekam.
Der Kalte Wind umrauschte sie, zerrte an ihrer Kleidung, an den Haaren.
Der Schwertkämpfer spürte, wie Sanjis Herz schneller schlug. Für ihn war die Kälte unerträglich. Ihm selbst machte es nichts weiter aus, ausgenommen kalte Hände an seinem Körper.
Aber wenn es seinem Koch nicht gut ging…
Ohne auf Sanjis Proteste zu achten hob er ihn hoch und trug ihn nach unten in das Zimmer, das als Aufenthaltsraum diente wenn schlechtes Wetter war.
Dort breitete der das Schlafsofa aus, schmiss drei Decken und fünf Kissen darauf und am Ende den Koch.
„Ey Zorro!“, lachte der, als der Schwertkämpfer ihn sanft in die Kissen drückte und ihn küsste.
„Wird’s jetzt besser? Von der Wärme her mein ich?“, fragte er.
Plötzlich hielt er inne.
„Warte mal kurz Gemüseputzer.“, meinte er und verschwand, ohne eine weitere Erklärung.
Zurück ließ er einen völlig verdatterten Sanji.
Der richtete sich wieder auf und blieb in eine Decke gewickelt sitzen. Typisch Zorro, verschwindet einfach. Ich würde mich nicht wundern, wenn er nicht mehr kommen würde…
Aber irgendwie traute er es ihm nicht zu.
Sanji seufzte und fuhr sich durch die Haare.

...


Inzwischen hatte sich Zorro abgemüht und eine halbwegs trinkbare Kanne voller Tee zu Stande gebracht. Außerdem hatte er drei Kerzen, zwei Tassen und Schokolade in der Hand, als er wieder ins Zimmer trat.

Sanji lächelte ihn erfreut an, sprang auf und nahm ihm die Kerzen ab. Er holte elegant sein Feuerzeug aus seiner Tasche, zündete die Kerzen an und verteilte sie so im Raum, dass ein gleichmäßiges, gemütliches Orange sie umhüllte.
„Mmh Zorro! Seit wann bist du so aufmerksam?“, kicherte der Koch und hauchte dem Schwertkämpfer einen flüchtigen Kuss auf die Wange, bevor er ihm Tee und Tassen abnahm und sich wieder aufs Schlafsofa verzog. Zorro tat es ihm gleich.
„Tja Kochlöffel, verarschen kann ich mich selber. Kennst mich halt doch nicht so gut hm?“ Zorro grinste ihn an und schnappte sich eine Tasse, während seine Augen beleidigt funkelten.
Der Koch fing an zu lachen.  Er beugte sich vor und wuschelte ihm durch die grünen Haare. Ein kleiner Kuss auf die Nasenspitze durfte da natürlich auch nicht fehlen.

Denn eine Eigenschaft des Schwertkämpfers war, dass er schnell beleidigt sein konnte. Vor allem bei Anspielungen auf seinen Charakter, oder sein Handeln.  Nur Sanji durfte diesbezüglich irgendwelche Scherze machen. Aber jedes Mal glitzerten seine Augen dann leicht angesäuert. Das brachte den Koch immer zum lachen, kein Wunder, dass sie so oft stritten. Sanji liebte Zorros jadefarbene Augen und Zorro seinen beleidigten Schmollmund.
„Ach Zorroleinchen,  der Tee ist dir wirklich gut gelungen!“
„Haha witzig Koch.“ Zorro riss die Schokolade auf und biss herzhaft hinein.
Er fragte sich gerade warum er Tee gemacht hatte. Tee? Konnte man nicht eigentlich auch Bier warm machen? Bier war tausendmal besser als Tee.
Zorro + Tee = ???
Warmes Bier? Das musste er mal ausprobieren.
„Sag mal Sanji?“
„Hm?“
„Kann man warmes, also heißes Bier trinken?“
„Wie kommst du denn da drauf??“ Sanji lachte schon wieder.
„Hm…nur so. Tee schmeckt scheiße.“
„Und wieso hast du dann welchen gemacht?“
„Wegen dir natürlich. Dich friert`s doch immer.“ Zorro legte die Schokolade wieder bei Seite.
„Süüß.“
„Süß?!?! Spinnst du?!“
Sanji erntete einen verblüfften Blick. Er lächelte.
„Wieso? Du bist doch süß Zorroleinchen.“  

Um einen Streit zu verhindern stellte der Koch die Tasse weg und zog den Schwertkämpfer am Kragen zu sich herunter. Heiß und verlangend drückte der Koch ihn in die Kissen und küsste ihn auf die Lippen. Seine Hände strichen über seine Haare und wieder unter sein Hemd.
Immer noch kalt.
„Hngh!!!“, machte Zorro und riss die Hand wieder hervor. Sanji stöhnte auf und ließ sich in die Kissen zurückfallen. Dann packte er ein weiteres Kissen und drückte es auf sein Gesicht.
„Man Koch! Ich hasse deine Hände! Warum sind die immer noch kalt?!“, jammerte Zorro.
„Ja und seit wann stören dich meine kalten Hände? Ich dachte Kälte macht dir nichts!“
„In so einer Situation schon.“
„Soso. Du Mimose.“
„Gib mal her.“
„Was?!“
„Na deine Hände, was denn sonst.“
„Woher soll ich wissen, was in deinem kleinen Gehirn vor sich geht.“
„Na los, her damit.“
Sanji ließ das Kissen los und streckte dem Schwertkämpfer die Hände vors Gesicht.
„Danke.“
„Gerne. Und jetzt?“
„Jetzt mach ich sie warm.“
„Na so was.“
„Da staunste was?“
„Sicher. AHH das kitzelt!“
Zorro hatte die Hände in seine genommen und einen kleinen Schmatzer obendrauf getan. Der Koch kicherte.
„Du bist an den Händen kitzelig? Bitte?? Gibt’s so was überhaupt?!“, fragte der Schwertkämpfer und  hob verwundert den Kopf.
„Glotz nicht so blöd Marimo. Klar gibt’s so was. Wieso nicht?!“
„Kein Plan. Egal, ich mach einfach weiter okay?“
Und ohne eine Antwort abzuwarten streichelte er die kalten Eisklumpen zärtlich.
Sanjis biss sich auf die Lippen.
Schließlich zog er seine Hände wieder an sich.
„Sorry, aber ich halt`s nicht aus. Nicht sauer sein.“

Er zog den Schwertkämpfer wieder an sich und küsste ihn zärtlich. Seine Hände streichelten diesmal nur über dem T-Shirt. Weniger erotisch, aber was soll’s?
Zorro ließ ein heiseres Krächzen von sich hören und knabberte zärtlich an Sanjis Ohr, während seine Hände sich nun auf den Weg machten. Er hatte ja schließlich warme.
Vorsichtig krochen seine warmen Finger unter das Hemd und knöpften es langsam auf.
Sofort legte sich wieder eine Gänsehaut auf den schmalen Körper des Kochs.
Zorro verdrehte die Augen und warf die Decke über sie, dass nur noch ihre Gesichter an der Kälte waren.
Sanji lächelte dankbar.
Sein Gesicht schien durch die Flammen der Kerzen zu flackern. Das leichte Rot hatte sich auf seine Züge gelegt und brachte seine blauen Augen zum Funkeln.
Zorros Blick versank in diesen tiefblauen Edelsteinen und er konnte sich einfach nicht mehr beherrschen.
Gier.
Brutal drückte er den Koch in die Kissen und stemmte sich auf ihn. Er riss dessen Hemd ganz auf und küsste die weiße Brust.
Ohne auf die kalte Luft zu achten, wanderten seine heißen Küsse immer weiter runter. Seine Zähne hinterließen rote Flecken auf Sanjis Haut und dieser krallte seine Finger in Zorros Rücken.
Leichte Röte verfärbte seine Wangen. Er stöhnte auf als Zorro ihm die Hände in die Seiten rammte und ihn fordernd an sich presste.
Ihre Lippen berührten sich wieder. Verschlangen sich gegenseitig.
Tausend Gefühle explodierten in ihm, ließen ihn verschwommen sehen. Zorro war besitzergreifend.  So brutal.
Und er liebte es. Er war nie der dominante Typ in einer Beziehung gewesen. In einer seiner wenigen, richtigen Beziehungen. Die ganzen One Night Stands konnte man nicht ernst nehmen.
Aber diese Beziehung hier gefiel ihm.
Er liebte es, wie der Schwertkämpfer mit ihm umging. Besitzergreifend eben. Er nahm sich was er wollte.
Sanji musste eigentlich so gut wie gar nichts machen. Tat er aber. Er liebte es.
Gier.
Seine Gedanken unterbrachen sich, als er schmerzhaft in die Brust gebissen wurde.
Er stöhnte auf und unterdrückte einen lustvollen Schrei.
Der Schwertkämpfer kümmerte sich wenig darum. Er küsste ihn wieder und biss ihm vorsichtig in die Brustwarzen, bis diese hart wurden.
Dann legte er ihm die Hände auf den Bauch und fuhr mit der Zunge bis zu der empfindlichen Gegend im Unterleib.
Fest packten ihn die starken Finger des Schwertkämpfers
Er wollte ihn...jetzt.
Ein kaum aushaltender Druck entstand in seinem Unterleib, also Zorro sich an ihn drückte und sich langsam auf und ab bewegte.
Wieder packte er seine Lenden und riss ihm die Shorts herunter.
Sanji verdrehte vor Lust die Augen.
Seine Atemgeschwindigkeit beschleunigte sich.
Er riss nun seinerseits dem Schwertkämpfer die störenden Beinkleider beiseite und begann ihn an den Innenseiten der Oberschenkel grob zu küssen.
Langsam ging es bei ihnen schon lange nicht mehr.
Ihre Liebe äußerte sich in schnellem und brutalem Sex.
Gier.
Keiner der beiden versuchte auch nur sich zu beherrschen. Keiner nahm mehr auf den anderen Rücksicht, oder auf dessen mit Sicherheit vorhandenen Schmerzen. Sie nahmen sich was sie wollten…was sie brauchten.
Und sie brauchten es verdammt noch mal, sie brauchten es täglich. Besser gesagt nächtlich.
Seine Gedanken wurden unterbrochen, als er seine heiseren Schreie nicht mehr unterdrücken konnte.
Ihm war so heiß.
Er konnte sich selbst nicht mehr beherrschen, hatte sich nicht mehr unter Kontrolle.
Gier.
Er sah auf. Zorros tiefgrüne Augen glänzten vor Lust und Besessenheit.
Lüstern öffnete er den Mund und presste ihn wieder hart auf die leicht geschwollenen Lippen des Kochs.
Der brutale Kuss erregte sie beide noch mehr, als sie plötzlich Blut schmeckten. Genüsslich leckte der Koch über die Lippen des anderen, leckte das Blut auf, wahrscheinlich sein eigenes. Spürte keinen Schmerz. Nahm nur die Gier in seinem Inneren wahr. Hielt es nicht mehr aus.
Wieder küssten sie sich. Doch Küssen alleine reichte ihnen nicht. Sie wollten mehr, sie wollten alles. Er wollte ihn in sich spüren, vereint mit dem Schwertkämpfer sein…

Gier.
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Diesmal warf der Schwertkämpfer ihn wieder grob aufs Bett zurück und drückte ihn unsanft in die weiche Matratze.
Er packte ihn an den Handgelenken und platzierte diese links und rechts neben seinem Kopf.
Die Zunge des Schwertkämpfers umspielte die Zunge des Kochs.
Schließlich fuhr er das zarte Kinn herab und küsste Sanjis Schlüsselbein, ehe er leicht in die geröteten Knospen des Kochs biss und diesem einen heisern Schrei entlockte.
Er küsste den weißen Bauch und umkreiste den Bauchnabel, bevor er seine Zunge in diesem versinken ließ.
Sanji konnte ein Stöhnen nicht länger unterdrücken.
Er entriss sich dem fesselnden Griff des Schwertkämpfers und krallte seine Finger in den zerkratzen Rücken.
Zorros Blick traf seinen.
Die grünen Perlen versprühten erregte Funken. Die Stirn glänzte vor Schweiß.
Die unerträgliche Wärme breitete sich weiter in ihm aus und sammelte sich in den Lenden.
Er ließ den Kopf wieder nach hinten fallen und biss die Zähne zusammen, als er Zorros zärtliche Bisse an seinem Hals spürte.
Gier.
Es war zum verrückt werden. Er hielt den Druck nicht mehr aus.
Seine Sinne verstärkten sich und nahmen wieder ab. Mal hörte er jedes einzelne Geräusch klar und deutlich. Den Wind draußen, der vor Kälte nur so strotze, Zorros heißen Atem…dann waren seine Ohren einfach zu.  Er hörte gar nichts mehr. Nichts außer seinen schnellen Herzschlag und das Rauschen des Blutes, das in seinen Ohrmuscheln widerhallte.
Bunte Punkte kreisten vor seinem Auge.
Sein Atem ging rasselnd.
Er keuchte.
Biss sich auf die Lippen um nicht zu schreien.
Er bäumte sich auf und verkrampfte sich.
Der Koch schrie auf, als er ihn endlich in sich spürte. Vor Qual zerkratze er ihm den Rücken, hinterließ blutige Spuren.
Schmerz.
Langsam bewegte sich der Schwertkämpfer in ihm und der Koch sah einen Moment lang nur schwarz vor Augen. Die Gefühle explodierten nur so in ihm. Er stöhnte.

Schweißperlen rannen dem Schwertkämpfer von der Stirn. Sanji krallte seine verkrampften Finger in die Bettdecke.
Oh Gott….
Er biss die Zähne zusammen.
Seine Augen verdrehten sich nach hinten.
Er spürte jeden einzelnen Flecken Zorros, der in ihm war.
Er liebte es.
Gier
Er packte den Schwertkämpfer an den Lenden und öffnete die Augen wieder.
Zorros Mund war leicht geöffnet. Sein Blick ging ins Leere.
Er liebte ihn.
Er liebte jede einzelne Sekunde, die sie zusammen waren. Er liebte jede einzelne Nacht.
Der Vize fing wieder an sich in dem Koch zu bewegen.

Ich bin der Reiter
Du bist das Ross…
Ich steige auf…
Wir reiten los…
Du stöhnst…

Rein, raus, Rein, raus

Tiefer…sag es, sag es laut.

Die Bewegungen wurden immer schneller, immer härter, immer brutaler.
Sanji hielt es nicht mehr aus.
Er war kurz davor durchzudrehen. Er bekam nicht mehr mit, was in seinem Umfeld geschah, bis auf die Tatsache, dass er in ihm war.

Tiefer…

Dann kamen endlich beide zu ihrer Erlösung.
Keuchend fiel der Schwertkämpfer neben den Koch und blieb erschöpft liegen.
Ihr Puls normalisierte sich wieder.
Nach ein paar Minuten nahm Zorro ihn in den Arm und küsste ihn auf die Stirn.
„Ich liebe dich.“, hauchte Sanji und drückte sich an den starken, verschwitzten Körper.
Der Schwertkämpfer presste sein Gesicht in die blonden Haare und strich ihm über den Rücken.
„Ich dich doch auch.“
Dann hob er den Kopf und blickte dem Smutje in die Augen.
Er grinste.
Sofort verdunkelte sich Sanjis Blick und er nahm drohend ein Kissen in die Hand, was den Schwertkämpfer allerdings nicht aufhielt zu sagen, was ihm auf der Zunge lag.
„Ist dir jetzt warm genug Kochlöffel?“, flüsterte Zorro und lachte.


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sohoo, das wars xD

wems gefallen hat, der schreie bitte ganz laut : HIIIIER !!!
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