Spiel der Zeit

von Enyo
GeschichteAbenteuer / P16
13.07.2008
22.05.2010
15
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Juli 2008

[Zelda Ocarina of Time/ Der Herr der Ringe] Link hat Ganondorf besiegt, als ihm von Rauru eröffnet wurde, dass seine Freundin Navi durch ein Dimensionentor entführt wurde. Link folgt ihr und landet in einer fremden Welt.
In Mittelerde dagegen werden Elben entführt. Als auch Elladan und Legolas überfallen werden, entschließen sich die großen Elbenreiche zurückzuschlagen.

Vorwort
Ihr braucht Zelda nicht gespielt zu haben, um diese Geschichte zu verstehen. Natürlich werde ich mich immer darauf beziehen, aber alle Zusammenhänge werden in der Geschichte selber noch einmal erklärt.

Ich kenne natürlich nicht jeden Kokiri mit Namen oder die Position eines jeden Steines zwischen dem Auenland und Mordor. Fehler möge man mir bitte verzeihen und mir entweder mitteilen oder großzügig daraüber hinweglesen.

Da diese Geschichte ein Crossover zwischen zwei verschiedenen Fandoms ist, kann es nicht ausbleiben, dass es total AU wird. Nicht nur, dass Helden aus Hyrule plötzlich in Mittelerde für Furore sorgen werden oder eigentlich längst verstorbene Charaktere auftauchen werden, wird die gesamte Timeline von mir ein wenig zurecht gebogen.
Die eigentliche Geschichte fängt mit dem ersten Kapitel an.

Dies ist meine erste Geschichte, die von vorne bis hinten geplant ist. Ich habe zu jeden Kapitel kleine Inhaltsangaben gemacht und eine Chronologie der Geschehnissen angefertigt. Deshalb werde ich mich nicht mehr nach der Anzahl der Seiten richten, sondern an den Ereignissen, die in dem Kapiteln vorkommen sollen. Es werden also immer unterschiedlich lange Kapitel.

Einige Kapitel sind in Zusammenarbeit mit meinen Bruder Louis entstanden, der die Geschichte immer dann weiter geschrieben hat, wenn ich in einen Tief steckte. Zudem sind einige Wendungen in der Geschichte aus seinem Kopf entsprungen.
Wenn ich mich an den Plan halte, wird es 26 Kapitel geben und nun will ich gar nicht weiter rumpalavern. Viel Spaß mit meiner Geschichte.








Spiel der Zeit

eine Fanfiction von Enyo












Prolog

Eine große Eule mit schönen braunen Gefieder fliegt näher und lässt sich schließlich auf einen niedrigen Ast, eines ziemlich verkrüppelt aussehenden Baumes nieder.

Dann blickt diese Euch mit ihren Augen an, die ziemlich unheimlich aussahen. Wenn man es nicht besser wissen würde, könnte man meinen, dass das Tier vor Euch mehr Zeitalter gesehen hat, als Ihr. Natürlich ist das unmöglich. Wer hat denn schon mal von einer weisen und vor allen Dingen wissenden Eule gehört?

Jetzt ist es amtlich: Ihr hättet nicht so viel von den verfluchten Wein am Vortag trinken sollen. Nicht nur, dass Euch jetzt gewaltige Kopfschmerzen plagen; nein, Ihr seht jetzt auch noch eine Eule, die Euch mit ihrem Blick direkt ins Herz zu sehen scheint und das im hellen Tageslicht.

Während Ihr bereit seit, diese komische Angelegenheit in eine der hinteren Ecken Eures Gedächtnisses zu verbannen und einfach weiterzugehen, schuhute die Eule und begann zu sprechen.

Erstaunt bleibt Ihr wieder stehen. Die Eule hat doch jetzt nicht wirklich gesprochen, oder? Ihr habt den Verdacht, dass diese Einbildungen nicht nur auf den Alkoholkonsum des gestrigen Tages zurückzuführen waren und plötzlich macht Ihr Euch ziemliche große Sorgen, um Euren Geisteszustand.
Ungeduldig flatterte die Eule mit ihren Flügeln und unterbrach Eure Gedanken, die sich ziemlich schnell in einen panikartigen Strudeln verirrten, in dem er Euch fragt, ob Ihr nun verrückt seid, oder nicht.

„Willkommen Wanderer, die Ihr die Welt Hyrule zu besuchen gedenkt. Wie ich sehe, scheint Ihr wenig über diese Welt zu wissen.“

Da Ihr denkt, jetzt sei sowieso alles egal – schließlich spricht gerade eine Eule mit Euch... schlimmer kann es gar nicht mehr kommen -, unterbrecht Ihr diese: „Wieso Hyrule? Ich wollte doch eigentlich nach Mittelerde!“ Toll, jetzt habt Ihr euch auch noch verlaufen.

„Seid nicht so ungeduldig, junger Herr. Ihr werdet die Welt schon noch sehen, die Ihr zu Besuchen wünscht, denn in nicht allzu ferner Zukunft, werden die Linien sich vermischen und Helden dieser Welt werden nach Mittelerde gelangen. Doch um ihre Reaktionen zu verstehen, solltet Ihr etwas über diese Welt und über den jungen Helden wissen, um den es geht.“

Ihr zuckt mit den Schultern. Eigentlich ist es egal, ob Ihr dieser Eule jetzt zuhört, oder? Ihr seid schließlich ursprünglich hergekommen, um Geschichten über Abenteuer zu hören und um, wenn möglich, selbst welche zu erleben. (Eigentlich seid ihr aus der Schenke geflohen, in der Ihr euch betrunken habt und nach einer langen Nacht leider die Rechnung nicht bezahlen konntet. Da hört sich dieser Abenteuerkram doch viel besser an, nicht wahr?)
Schließlich setzt Ihr euch hin und seht gespannt die Eule an, die ihren Kopf komisch hin und her drehte.

„Wo soll ich anfangen, damit ihr versteht?“

„Es wäre nicht schlecht, wenn Ihr am Anfang beginnt“, antwortet Ihr auf diese rhetorische Frage.


„Vor langer Zeit erschufen drei Göttinnen die Welt Hyrule:
Din erschuf die Welt mit ihren feurigen Atem.
Nayru gab der Welt die Gabe der Weisheit.
Farore erschuf jegliches Dasein auf der Welt...“

Ihr zieht ein missmutiges Gesicht und wünscht Euch, dass Ihr niemals den Mund aufgemacht hättet.

„Nachdem die Göttinnen ihr Werk vollbrachten, erschufen sie das Triforce, wo ihre Kraft gespeichert war. Das Triforce ruht im Tempel des Lichts, der sich im Heiligen Reich befindet.

Dem, der das heilige Zeichen berührt, erfüllen sich alle Wünsche; so blühen Hyrule bei einem edlen Träger goldene Zeiten mit Reichtum und Frieden, jedoch bei einem Träger mit bösen, würde Hyrule der Untergang drohen. Sind diese Kräfte ausgeglichen im Herzen des Triforce-Trägers, hat er die Macht, gerecht zu herrschen. Doch ist das Herz nicht im Gleichgewicht, so spaltet sich das Triforce in seine drei Fragmente! Nur ein Fragment bleibt ihm: Jenes nämlich, das zu der Kraft gehört, an die er selbst am meisten glaubt. Will er nun alle Macht erhalten, muss er die anderen Fragmente des Triforce finden! Noch zwei vom Schicksal Erwählte tragen je ein Triforce-Element als Symbol auf ihrem Handrücken!“

Ihr versucht die Geschichte zu verfolgen, was bei den komischen Akzent der Eule gar nicht so einfach ist.
Drei Göttinnen, die ein Zeichen erschaffen haben, mit denen nette Leute gerecht herrschen können und das bei bösen Leuten auseinander bricht und drei Leute ein Fragment dieses Dingens bekommt. Alles klar. Das ist mal wieder Diskriminierung der Bösewichte.

„Jahrhunderte nachdem die Göttinnen das Triforce erschufen, wuchs ein Junge namens Link fern von seiner eigentlichen Heimat, in den Wäldern, beim Volk der Kokiri auf. Der Deku-Baum, Hüter der Kokiri, versprach einst der Mutter auf ihn Acht zu geben. Aber er sah in die Zukunft und ahnte, dass der Junge etwas besonderes war. Er schickte eine kleine Fee an seine Seite, treue Begleiter der Kokiri, die ihm Helfen sollte sein Schicksal zu meistern.“

Ein auserwählter Junge versucht zusammen mit einer Fee die Welt vor dem Bösen zu retten. Irgendwo habt Ihr das schon einmal gehört.

„Tatsächlich schaffte er es mithilfe von drei Heiligen Steinen, den Kokiri-Smaragd, den Goronen-Opal und den Zora-Saphir, das Tor zum Heiligen Reich zu öffnen. Dort fand er das Master-Schwert vor, das tief in einem Stein steckte. Ein heiliges, von den Göttinnen geschmiedete Schwert, welches die Kraft besitzt, das Böse vom Antlitz der Welt zu verbannen. Link zog es aus dem Felsen und alterte um sieben Jahre.“

Was haben diese Göttinnen denn noch alles erschaffen? Kein Wunder, dass die Welt den Bach runter ging.

„Sieben Jahre zuvor drang Ganondorf, König der Gerudo, in das Heilige Reich ein, dessen Zugang Link in der Zitadelle der Zeit geöffnet hast. Als seine Hände das Triforce berührten, wurde die Legende wahr! Ganondorf war fortan Hüter des Triforcefragmentes der Kraft, Prinzessin Zelda besaß das Triforcefragment der Weisheit und Link wachte über das Triforcefragment des Mutes.“

Ein erwachsener Junge, ein verrückter Bösewicht mit einem dämlichen Namen und eine Prinzessin. Ausgerechnet...

„Um Ganondorf zu verbannen, waren die Kräfte von sieben Weisen nötig. Der Weise des Lichtes, Rauru, schaffte es, sich den Zugriffs Ganondorfs zu entziehen und sich all die Jahre zu verstecken. Die anderen wurden in verschiedene Tempel gesperrt. Die Weise des Waldes, eine Kokiri namens Salia, befreite Link aus den dunklen Wäldern.
Auf hohen Berge, im Feuertempel, fand er den Goronen Darunia.
In den Tiefen der See, rettete er die Zora Ruto.
An den Stätten des Todes fand er die Hylianerin und Shiekah Impa
und innerhalb der Göttin des Sandes erlöste er die Gerudo Naboru von einem Fluch.“

Also, faul war der nicht...

Mit Hilfe der Weisen, bekämpfte und besiegte er Ganondorf und verbannte ihn in das Heilige Reich, wo er bis in alle Ewigkeit bleiben sollte.
Doch etwas ging schief...
... und wieder war ein Retter gefragt.

Das war irgendwie klar...