Bartimäus und die Welt der Toten!

von Flippi
GeschichteMystery / P12
Bartimäus Nathanael alias John Mandrake Quezzle
10.07.2008
10.07.2008
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Nathanael war überrascht, als er die Augen öffnete und sich in einer anderen Welt wieder fand. Es gab keine Häuser, keine Strassen, nur Bäume, Wiesen und einen Bach. Er erblickte niemanden als er sich umsah, rein gar nichts, er war ganz allein. Dann stand er auf, lief zum Fluss und trank das kühle Wasser. Eine kleine Briese zerzauste seine Haare und dann hörte er Schritte. Er blickte sich um und da sah er jemanden, einen Grossgewachsenen Jungen, mit schwarzen Haaren. Sein Gesicht konnte er nicht erkennen.
„Bartimäus?“, fragte er unsicher den Jungen.
Der Junge lachte nur und meinte: „Nein.“
Nathanael schaute ihn komisch an und fragte: „Was ist das hier für eine Welt? Wo bin ich hier?“
Der Junge lachte: „Das ist hier rein gar nichts, die Welt der Toten. Jeder der sein Leben gut und hilfsbereit gelebt hat, der hat hier seine Freunden. Für Leute wie mich ist das hier die reiste Qual. Hier hocken die meisten einfach nur herum und fantasieren im Zeugs herum, können sich Sachen herbeiwünschen und nach einer Zeit verschwinden sie. Ich hocke jetzt hier keine Ahnung wie lange schon, dass ist zum verrückt werden, der reinste Horror!“
„Das ist die Totenwelt?“, fragte Nathanael nach.
„Ja, jeder den du hier sehen wirst ist Tod.“, antwortete der Andere.
„Wie bist du den Gestorben?“, fragte er unsicher.
„Ein Dämon, was sonst, habe gegen ihn gekämpft. War zu langsam, gut ich bin ja auch ein Mensch und er war ein fast unbezwingbarer Dämon, aber ich habe gekämpft, egal wie schlecht meine Karrten standen. Bei dir?“
„Bei mir, genau das gleiche, habe gegen einen starken Dämon gekämpft. Gut ich wusste auch das ich sterben muss, aber ich habe es trotzdem getan.“, sagte Nathanael, „Doch eine Frage habe ich noch wie ist den dein Name?“
„Fred, und deiner?“
„Nathanael, kannst mir aber auch Nathan sagen.“
„Gut, Nathan komm mit, ich bringe dich zu unserem kleinen Stützpunkt, da haben wir so ein kleines Lager eingerichtet, ich hasse die Natur.“
"Wieso das den?", fragte Nathanael ihn.
"Du würdest sie auch hassen wen du jeden Tag aufwachen würdest du feststellst, dass die Sonne scheint. Es gibt hier keine Stadt, kein Dorf rein gar nicht. Nicht mal Wetter oder Jahreszeiten gibt es. Die Menschen die sich nichts zu schulden kommen liessen, die können sich alles wünschen, ihre Wünsche gehen in Erfüllung. Sie können sich Essen, Kleidung und vieles mehr wünschen, und ich hatte glück, dass ich überhaupt was bekommen habe. Ich habe einen um Hilfe gebieten und er hat mir dafür ein par anständige Kleider besorg. Diese Welt kakt mich an!", fauchte er.
Nathanael blieb dann den ganzen Weg still, trottete neben Fred der Mürrisch und schlecht gelaunt war. Sie kamen immer tiefer in den Wald und schon sehr bald hatte er die Orientierung total verbohren. Dann sah er wie es langsam immer dunkler und dunkler wurde und das Sonnenlicht langsam verschwand.
"Fred, was hast du eigentlich so weit ausserhalb eures Lagers gemacht?", wollte Nathanael wissen.
"Ich?", fragte Fred und dachte nach, "Ich wollte weg, einfach hier weg vielleicht gibt es an einem anderen Ort noch mehr Spannung und Abenteuer. Aber jetzt wo ich dich gefunden habe kann ich dich doch nicht mit schleppen. Darum bring ich dich hin und gehe Morgen früh allein auf meine Reise."
"Wen ich Lust hätte mit zukommen könnte ich?", fragte er ihn weiter.
"Von mir aus.", meinte Fred, "Ich suche meine Freunde die müssen doch hier irgendwo sein."
Nach diesen Worten schwieg Fred schon wieder, dieses mal bis sie im Lager waren. Das bestand aus einfachen Holzhütten, vor den Hütten war eine grosse Feuerstelle und darum sassen viele Personen. Fred setzte sich weiter Weg unter einen Baum und Nathanael wusste nicht was er eigentlich soll. So setzte er sich in die nähe von Fred.
"Du musst nicht bei mir sitzen, geh ruhig zu den Anderen. Ab Morgen bin ich nicht mehr da, dann musst du alleine zu Recht kommen."
"Du hast mir doch gesagt ich könne mit dir mit kommen wen ich will, ich glaube das will ich, ich kenne hier noch niemanden und man muss sich ja nicht gleich am erste besten Ort niederlassen, vielleicht gibt es hier trotzdem noch mehr zu erleben."
"Vielleicht.", meinte Fred, "Eins ist klar nochmals sterben können wir hier nicht, also macht es uns nichts aus wen wir Hunger haben, ist zwar nicht immer so angenehm, dass kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen."
Dann schwiegen sie wieder, bis ein kleiner Junge zu ihnen hinüber kam, der hatte blondes Haar, tief blaue Augen und war nicht gerade der Grösste.
"Fred, willst du was zu Essen?", frage er liebenswürdig.
"Ja klar.", meine er, "Und am besten für meinen neun Kumpel Nathanael auch gleich, der hat heute seinen ersten Tag hier."
Der Junge lächelte und plötzlich erschien etwas zu Essen in seinen Händen, es war zwar nur Obst und Gemüse, aber davon konnte man leben.
"Willst du sonst noch was?", fragte der Junge weiter, "Es hat mich allgemein verwundert das du schon wieder hier bist, dachte du willst Weg?"
"Ich wollte Weg, aber dann habe ich den Jungen hier gefunden, was hätte ich den tun sollen!", knurrte er den Jungen an, "Ich werde heute Nacht noch gehen, ich habe meine Meinung geändert. Doch, einen Gefallen kannst du mir noch tun, ich brauche dringend noch was, du weisst schon was ich meine."
Der Junge nickte und liess wieder was in seinen Händen erscheinen. Fred steckte sich das Zigarettenpack sofort in die Jackentasche und meinte barsch zu Nathanael: "Das Zeug brauche ich hier, sonst drehe ich noch völlig durch, ich hasse diese Welt."
"Doch, einen Gefallen kannst du mir noch tun, etwas Brot für die Reise wäre nicht schlecht.", meinte Fred zu dem Jungen, "Dazu noch ein Tuch und alles wer perfekt, dann können wir gleich gehen."
Kaum hatte der Junge Fred auch diesen Wunsch erfüllst, stand der auf, ging zum Feuer, holte sich einen brennenden Stock heraus, verabschiedete sich noch schnell von dem Jungen und ging dann mit Nathanael hinaus in die Dunkelheit.
Im verlauf des Abends erklärte Fred ihm, dass er jede Nacht unter schlimmen Alpträumen leidet, die immer um sein Leben oder seinen Tod gingen, daher würde er überhaupt nicht gerne schlafen. Sonst redeten die beiden kaum, doch bemerkte er dass er zwar schon den ganzen Tag wach war, aber er bis jetzt noch kaum Müde geworden war, und dass änderte sich bis zum Morgengrauen auch nicht. Im verlauf des Tages wanderten sie weit, sehr weit, ohne auch nur ein Wort miteinander zu wechseln. Gegen Abend entdeckten sie dann plötzlich rauch. Sie beschleunigten ihre schritten und hatten die Stelle schon sehr bald erreicht. Es war eine kleine Lichtung und in der Mitte brannte ein kleines Feuer, neben dem Feuer befand sich eine kleine Erdhöhle, nicht sehr gross, aber sie waren beide sicher, dass hier irgendjemand leben musste. Etwas bewegte sich in der höhle und sie hörten auch eine Stimme. Dann kraxelte eine Gestallt aus der Höhle, ein Junge mit schwarzen Haaren. Er blickte die beiden verwundert an, und fragte: "Wer seid ihr? Ich habe euch hier in der nähe noch nie gesehen."
"Ich bin Fred und das da neben mir ist Nathanael, und du?"
"Mart.", sagte der Junge, "Martin Schneider."
"Mart?", fragte Fred unsicher.
Mart schaute ihn verwirrt an.
"Ich bin es Fred, Fred Weaver, weisst du nicht mehr."
Martin fing an zu lachen: "dich habe ich ja kaum wieder erkannt, wie lange ist es her seid ich dich das letzte Mal gesehen habe Fred."
Nathanael traf fast der Schlag als er das hörte, der Junge mit dem er den ganzen Tag unterwegs war, war derselbe der ihn von 4 Jahren fast ungebracht hatte.
"Du bist Fred Weaver?", fragte er ihn boshaft.
"Wieso?", knurrte Fred zurück.
"Du bist der Typ der mich vor 4 Jahren fast getötet hat, du hast mir meinen Zauberspiegel geklaut!", brüllte er ihn an.
"Was! Du bist diese verdammte Kröte, die mir wegen diesem doofen Zauberspiegel eine getreten hatte! Und nach dem ich dich nieder geschlagen hatte ist dir nichts Besseres in den Sinn gekommen als mich und Stanley zu verfolgen. Du kannst glück haben dass ich das erste mal nicht getroffen habe, dass tu ich nämlich sehr selten, wer Kitty nicht gewesen dann hätte ich dich getötet."
"Dann ist es ja kein Wunder das du von dieser Welt nicht Weg kommst!", zischte Nathanael.
"Hört doch beide auf! Erstens ist es jetzt schon lange her und zweitens seid ihr jetzt ja beide tot und noch Mals Sterben könnt ihr ja nicht und euere letzte Begegnung ist ja gut ausgegangen."
Beide blickten Mart finster an, doch sie sagten nichts mehr.
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