Das unheilvolle Geheimnis

GeschichteRomanze / P16 Slash
Callisto Gabrielle Xena
07.07.2008
28.02.2010
4
13145
 
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Disclaimer: Alle in der Geschichte befindlichen Charaktere gehören nicht mir und ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld. Eventuelle Ähnlichkeiten mit anderen Geschichten sind rein zufällig.

Summary: Wenn Xena und Gabrielle auf eien alte Feindin treffen die ihre Hilfe braucht und ihre Freundschaft damit auf eine harte Probe stellt, wird es sie enger zusammenschweißen oder werden sie daran zerbrechen?

A/N: Also..meine zweite hochgeladene Story, aber eigentlich die erste die ich geschrieben hab..ich weiß ich bin nicht die Beste was so was angeht, aber vllt. findet sich ja der ein oder andere dems gefällt ^^ Übrigens, kleine Warnung am Rande, es könnte durchaus sein das die Summary dramatischer klingt als es letztendlich wird ^^´

A/N 2: Diese Geschichte enthält Elemente die von einer romantischen Liebe zwischen zwei Frauen erzählen, wers net mag sollte am besten garnet erst anfangen zu lesen  ^^

A/N 3: Die Story ist auch auf fanfiction.net unter dem Nick Knuddelbaerchen zu finden, auch meiner, nur falls sich wer wundert ^^

Jetzt aber, viel Spaß mit dem ersten Kapitel ^^
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Es war einer der seltenen Tage die ruhig waren auf der Reise unserer Heldinnen. Seit sie heute Morgen wieder aus Amphipolis losgezogen waren, hatte es keinerlei Zwischenfälle gegeben, kein Hilferuf, keine Ortschaft die Hilfe brauchte, nicht einmal ein paar Wegelagerer die sie belästigten. Gabrielle musste grinsen als sie an die vielen Diebe und Räuber dachte, die bisher den Fehler gemacht hatten sich mit Xena anzulegen.

Ihr Blick wanderte zu der schwarzhaarigen Kriegerin neben ihr, die schweigend und den Blick stetig auf dem Weg haltend ihr Pferd führte. Die Kriegerprinzessin, wie sie oft genannt wurde, hatte mehr als einmal bewiesen das mit ihr nicht zu spaßen war, ihr Kampfschrei war gefürchtet, ihre Stärke nahezu legendär. Doch Gabrielle sah in ihr mehr als nur die Kriegerin. Sie, als eine von wenigen, hatte Xenas sanfte Seite kennenlernen dürfen, die warme und mitfühlende Art die sie an den Tag legen konnte wenn sie sich sorgte. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht als sie daran dachte, wie oft Xena sie schon gerettet hatte, wie sie immer zur Stelle war wenn sie sie brauchte, sei es ihre Stärke wenn sie in Not geraten oder ihr Zuspruch wenn sie emotional aufgewühlt war.

„Gibts einen besonderen Grund für deine Freude?“ , riss sie eine tiefe Stimme aus ihren Gedanken.
Gabrielle blickte auf und ihre Augen trafen auf das leuchtend blaue Augenpaar ihres Gegenübers. Einmal mehr versank sie in diesen azurblauen Augen, doch schließlich wandte sie sich wieder der Straße zu.

„Nur so..scheint so als ob wir heute mal keinen Ärger bekommen“ Gabrielle schaute auf einen entfernten Hügel. Sie hatte sich schon vor langer Zeit geschworen Xena niemals zu sagen was sie ihr wirklich bedeutete, viel zu groß war die Angst vor Zurückweisung, oder noch schlimmer, dass Xena sie dann nicht mehr in ihrer Nähe haben wollte. Diese lächelte leicht und legte ihr kurz die Hand auf die Schulter.

„Freu dich nicht zu früh..ich traue dem Frieden nicht. Früher oder später wird schon noch einer der Verrückten auftauchen die meinen sie könnten die Welt erobern. Oder wir treffen auf Joxer“ Ihre Grimasse und ihr gespielt entsetzer Tonfall bei ihrem Nachsatz ließen Gabrielle auflachen.

Xena schloss einen Moment die Augen. Wie sehr liebte sie das Lachen ihrer Bardin, das Strahlen in ihren Augen, das neckische Kopfschütteln. Ihre Bardin. Wie oft nannte sie Gabrielle in Gedanken so, und doch hatte sie es nie ausgesprochen, sie nie wissen lassen was sie ihr bedeutete. Nein, sie würde Gabrielle niemals sagen das sie sich schon vor so langer Zeit in sie verliebt hatte. Gabrielle zu verlieren, würde ihr das Herz brechen. Sie brauchte sie ebenso nötig wie sie die Luft zum atmen brauchte, vielleicht noch dringender, denn Gabrielle war der fehlende Teil ihrer Seele. Lieber würde sie sterben als ohne sie leben zu müssen. Aber Gabrielle zu sagen wie wertvoll sie für sie war, würde sie von ihrer Seite vertreiben. Wie konnte ein so warmherziger und offener Mensch eine düstere Kriegerprinzessin wie sie lieben?

Diesmal war es Gabrielle die Xena aus ihren Gedanken riss. „Da vorne ist eine kleine Lichtung direkt am Fluss..da hinter dem Hügel. Machen wir da Pause? Wir sind seit Stunden unterwegs, wie wärs mit Mittagessen?“ Ihr Magen gab lautstark seine Zustimmung. Xena lachte und legte Gabrielle den Arm um die Schultern „Dann komm..ich kann ja nicht riskieren das du mir vom Fleisch fällst.“ Im Stillen wunderte sie sich wie Gabrielle nach der riesen Portion die sie erst vor  wenigen Stunden als Frühstück verdrückt hatte schon wieder Hunger haben konnte, aber das war eben Gabrielle. Erneut zog sich ein Lächeln über ihr Gesicht als sie Gabrielle langsamer folgte, die schon vorraus zu ihrem Rastplatz lief.

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Die Lichtung die Gabrielle gefunden hatte, entpuppte sich als kleiner, verträumter Platz, versteckt zwischen den Bäumen und atemberaubend schön. Während Xena Argo die Satteltaschen abnahm und sich dann flussabwärts verzog, begab sich Gabrielle in das umliegende Gebüsch um Feuerholz zu sammeln.

Schneller als erwartet wurde sie fündig; nur wenige Meter von ihrem Lagerplatz entfernt lag ein sorgfältig aufgeschichteter Haufen Brennholz, direkt daneben eine verloschene Feuerstelle. Gabrielles erste Reaktion war der Griff nach ihrem Stock, doch den hatte sie im Lager liegen lassen. Schnell blickte sie sich um, doch auch wenn sie keinesfalls so gut wie Xena im Spurenlesen war, konnte sie aus der kalten Asche und dem schon wieder aufgerichteten Gras erkennen, dass ihr unerwünschter Nachbar schon seit Längerem wieder unterwegs war.

Sie atmete erleichtert auf und entspannte sich wieder. ~Aber ich muss Xena davon erzählen...irgendwo in der Nähe treibt sich vielleicht noch jemand rum.~ Schnell nahm sie das gestapelte Brennholz auf und kehrte ins Lager zurück, wo Xena bereits saß und ihr Schwert schärfte, eine routinierte Geste die Gabrielle mehr als vertraut war. Wie oft hatten sie schon schweigend unter sternklarem Himmel gesessen und nur das leise Schaben des Schleifsteins auf dem Schwert hatte die Stille durchbrochen. Sie liebte solche Momente zwischen ihnen, Momente in denen sie sich ihrer Kriegerin näher denn je fühlte. Auch wenn es jetzt heller Tag war und nicht der samtene Vorhang der Nacht über ihnen hing, spürte sie doch die tiefe Vertrautheit, die Ruhe und den Frieden der sie bei diesem Bild überkam. Unmerklich schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen, und sie musste den Impuls unterdrücken zu Xena zu gehen und sie in den Arm zu nehmen, sich an sie zu schmiegen und die Geborgenheit zu genießen die sie ihr gab.

Stattdessen legte sie das Brennholz neben die provisorisch errichtete Feuerstelle und strich sich kurz durchs Haar. Xena blickte kurz auf und lächelte sie an, dann nickte sie mit dem Kopf neben sich, wo bereits zwei Fische darauf warteten zubereitet zu werden. Gabrielle erwiderte das Lächeln sanft und wandte sich dann den Fischen zu. Ebenso schweigend wie Xena ihr Schwert bearbeitete, machte sie sich nun daran die Fische auszunehmen und zuzubereiten. Es war ungewöhnlich für die junge Bardin derart schweigsam zu sein, aber sie hatte das Gefühl das Worte jetzt fehl am Platze wären. ~Und außerdem..~ schoß es ihr durch den Kopf ~heißt es nicht umsonst das es nur die wahren Freunde sind mit denen man auch schweigen kann.~

Schließlich war es Xena die das Schweigen zwischen ihnen brach. Ohne aufzuschauen fragte sie beiläufig „Irgendwas Auffälliges gesehen?“ Gabrielle schaute auf und schüttelte kurz den Kopf.

„Nein, nichts besonderes...das heißt, doch, fast hätte ich es vergessen..etwa 20 Meter von hier ist eine Feuerstelle auf einer kleinen Lichtung. Sie sieht schon älter aus, aber das muss ja nicht bedeuten das die Leute die sie benutzt haben schon weg sind.“ Xena nickte leicht und stand auf.

„In welcher Richtung liegt sie? Ich möchte sie mir lieber noch einmal anschauen. Versteh mich nicht falsch, ich vertraue deinem Urteil, aber sicher ist sicher.“ Sie lächelte fast entschuldigend. Gabrielle schüttelte lachend den Kopf.

„Xena, ich hatte es nicht anders erwartet, im Gegenteil, ich hätte dich so oder so gebeten sie dir noch einmal anzugucken. Wir wissen doch beide, dass du die bessere Spurenleserin von uns bist, nur weil die Vorsicht zu deiner zweiten Natur geworden ist bin ich doch nicht gekränkt.“ Sie deutete mit dem Kopf Richtung Westen. Die Kriegerin lächelte nun freier und wuschelte ihrer Freundin beim Vorbeigehen schnell durch die Haare. „Lass mir noch was übrig ja?“

Gabrielle quietschte leise. „Xenaaa..“ Schnell schüttelte sie sich die Haare wieder in die richtige Lage und warf grinsend eine bereits abgetrennte Schwanzflosse nach ihr. „Als ob ich so verfressen wäre zwei Fische alleine zu essen.“  Xena wich geschickt aus und verschwand lachend im Wald, klug genug darauf keine Antwort zu geben. Sie wusste genau das Gabrielle durchaus dazu in der Lage wäre, aber eine Schwanzflosse pro Tag reichte.

Immer noch grinsend schritt sie in die angegebene Richtung, doch mit jedem Schritt den sie sich vom Lager entfernte wurde sie vorsichtiger. Gabrielle hatte Recht, es war möglich das in der Nähe noch ungebetener Besuch lauerte. Jede Faser ihres Körpers angespannt betrat sie schließlich die kleine Lichtung von der Gabrielle gesprochen hatte. Ein Blick genügte um festzustellen, dass Gabrielle erneut Recht hatte – die Lichtung war verlassen und die Feuerstelle schon älter. Sie ging zur Mitte der Lichtung und kniete sich nieder, um langsam mit dem Finger durch die Asche zu fahren. In der Mitte war noch eine leichte Wärme zu spüren, und Xena ließ den Blick aufmerksam über das Gras in der Nähe schweifen.

Ganz in der Nähe, auf einem Stück blanker Erde, waren Hufabdrücke zu erkennen. Langsam stand sie auf und trat näher, darauf achtend das sie sie nicht verwischte. Nach einigen Momenten runzelte sie die Stirn, als sie verschiedene Abdrücke erkannte. Offensichtlich waren es mehrere Personen gewesen; nun war sie doch etwas besorgt. Wachsam sah sie sich um und ließ den Blick langsam über das Gras und das Gebüsch schweifen. Schließlich wurde sie fündig, und rasch überbrückte sie die wenigen Meter um aufzuheben, woran ihr Blick hängengeblieben war. Gedankenverloren strich sie über die Pfeilspitze des Pfeiles den sie nun in der Hand hielt. Ein nachdenklicher Ausdruck erschien auf ihrem Gesicht, während sie sich auf den Rückweg machte. Sie wusste was sie hatte wissen wollen.

„Du lagst etwas daneben, unsere Nachbarn ist erst seit heute Morgen weg.“, meinte Xena, als sie zu ihrem Rastplatz zurückkehrte. „Aber es waren mehr als einer..und ich habe das hier gefunden.“ Mit einer schwungvollen Bewegung warf sie Gabrielle den Pfeil zu, die diesen verdutzt auffing und dann betrachtete.

„Ein Pfeil? Was hat das zu bedeuten?“ Fragend schaute sie ihre Freundin an, und Xena seufzte leise.

„Ich fürchte es sind Soldaten..nicht mehr als fünf oder sechs, aber ich mache mir trotzdem Sorgen wegen ihnen. In der umliegenden Umgebung gibt es soweit ich weiß nichts anderes als kleinere Dörfer, und dieser Pfeil ist nicht von einem Bauer gemacht worden. Wir haben es mit ausgebildeten Soldaten zu tun, aber so weit hier draußen? Das wird nichts Gutes bedeuten..entweder sie suchen etwas, sie sind als Spähtrupp unterwegs oder..wir haben es mit einem Kriegsherrn zu tun.“

Die Miene der Kriegerin verdüsterte sich, als sie ihren letzten Gedanken aussprach. Der Gedanke einer Armee so nahe an ihrer Heimatstadt missfiel ihr, und außerdem hatte sie sich darauf gefreut wirklich einmal ein paar unbeschwerte Tage mit Gabrielle erleben zu können.

„Xena, vielleicht suchen sie wirklich nur etwas, nicht jeder Soldat bedeutet gleich Ärger“ warf Gabrielle schließlich ein und riss die Kriegerin damit wieder aus ihren Gedanken. Sanft lächelte sie und zauberte damit auch auf Xenas Gesicht ein Lächeln.

„Du hast Recht..wir müssen ja nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen“ meinte sie leise und warf ihr dann einen verschmitzten Blick zu. „Themawechsel..hast du mir jetzt was zu essen übrig gelassen?“  Gespielt verletzt schaute Gabrielle zu ihr und deutete auf das Feuer über dem eine Pfanne stand. „Das Essen ist angerichtet eure Hoheit.“ Damit drehte sie ihr den Rücken zu.

Nach wenigen Momenten spürte sie wie sie zwei starke Arme umfingen und an sich zogen. „Tut mir Leid..“ wisperte Xena leise und zog sie an sich. Sie wusste ebensogut wie die Bardin selbst das diese nur einen Scherz gemacht hatte, aber sie genoß das Gefühl von Gabrielles Nähe.

„War doch nur ein Witz“ meinte diese leise und kuschelte sich an ihre Freundin. Kurz schloss sie die Augen und lehnte ihren Kopf an Xenas Schulter. Eines der vielen Dinge, die sie an Xena liebte, war ihre Unberechenbarkeit, zumindest meistens. Sie schien unnahbar zu sein, und im nächsten Moment erlaubte sie ihr tiefer in ihre Seele zu schauen als jedem anderen Menschen. „Vielleicht sollten wir jetzt essen“ meinte Gabrielle schließlich und löste sich aus der Umarmung. Sie wünschte sich noch länger in ihrem Armen zu liegen, aber sie hatte Angst das Xena dann bemerken würde was sie wirklich für sie fühlte, und das konnte sie nicht zulassen.

„Ja vielleicht“ stimmte diese ihrer Bardin zu und wandte sich ab, um Gabrielle nicht sehen zu lassen, wie weh ihr diese abrupte Zurückweisung tat. Schon nach einem Augenblick hatte sie sich aber wieder gefangen und schenkte Gabrielle ein Lächeln, die dieses liebevoll erwiderte. Wenn dieses Lächeln sehen zu dürfen bedeutete Gabrielle niemals etwas von ihrer Liebe zu ihr zu sagen, dann würde sie das in Kauf nehmen.

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Das Essen verlief schweigsam, bis Gabrielle ihr Thema von eben wieder aufgriff. „Xena? Werden wir herausfinden was diese Soldaten vorhaben?“ In ihren Augen stand ein bittender Ausdruck, und Xena wusste genau das Gabrielle, obwohl sie sonst stets erpicht darauf war andere vor Schaden zu schützen, dieses Mal lieber weiterziehen und die Soldaten Soldaten sein lassen wollte.

Leise seufzte sie, denn genau das war auch ihr Wunsch, wenigstens einmal wollte sie einfach nur auf der Durchreise sein und nicht gleich mehrere Dörfer retten, eine Armee aufhalten und wahrscheinlich gleich noch gegen einen Gott kämpfen.

“Ich denke..“ meinte sie zögernd und blickte sie an „..das wir diesmal eine Ausnahme machen können. Es waren nur wenige Soldaten..lass uns einfach hoffen das sie nichts Böses im Sinne haben. Wir ziehen nach dem Essen weiter Richtung Athen, so wie wir es vorgehabt haben.“ Sie erntete ein dankbares Lächeln und grinste leicht, aber in Gedanken war sie weiterhin bei den Soldaten. Sie hatte das Gefühl das sie früher oder später ihren Weg kreuzen würden, aber sie schüttelte den Gedanken ab. Darum würde sie sich kümmern wenn es soweit war, vorerst würde sie die Ruhe genießen, die sie mit ihrer Bardin  erleben durfte.

Die dachte aber gar nicht an Ruhe, sondern stopfte sich das letzte Stück Fisch in den Mund und stand auf. Verblüfft schaute Xena auf und zog eine Augenbraue hoch. „Was wird das wenns fertig ist?“ Gabrielle grinste schelmisch. „Du hast gesagt nach dem Essen ziehen wir weiter, und es ist nach dem Essen.“

Der Blick der sonst so stoischen Kriegerin wirkte mehr als verdutzt, und Gabrielle musste unwillkürlich lachen. „Jetzt komm schon, beweg dich.“ Immer noch bis über beide Ohren grinsend zog sie spielerisch an ihrem Arm. Die Augenbraue wanderte noch mehr in die Höhe, und langsam erhob sich Xena, nur um Gabrielle dann die Hand auf die Stirn zu legen.

„Sag mir ganz ehrlich, fühlst du dich nicht gut? Hast du Kopfschmerzen? Ein Summen im Ohr?“ Ihr Blick wirkte vollkommen ernst, aber Gabrielle kannte ihre Freundin lange genug um den Schalk in ihren Augen zu erkennen. Statt zu antworten schlug sie ihr leicht gegen den Arm und schüttelte grinsend den Kopf. Xena versuchte sich vergeblich das Lachen zu verkneifen und brach schließlich in Gelächter aus. Nicht in der Lage ernst zu bleiben stimmte Gabrielle mit ein, und begann schließlich, immer noch leise glucksend, ihre Sachen wieder in Argo's Satteltaschen zu verstauen.

Grinsend beobachtete Xena ihre Freundin. „Ich dachte das wäre ein Scherz gewesen, aber du scheinst es heute ja wirklich eilig zu haben“ Noch immer klang sie amüsiert, und Gabrielle warf ohne ihre Tätigkeit zu unterbrechen einen Ast in ihre Richtung, der die Kriegerin weit verfehlte, da sie nicht geschaut hatte wohin sie warf. „Also an deiner Wurftechnik müssen wir noch arbeiten“ kommentierte Xena trocken und begann dann ihr zu helfen.

Innerhalb weniger Minten waren sie wieder auf der Straße Richtung Athen, Xena Argo am Zügel führend und Gabrielle neben ihr. „Glaubst du wirklich wir bekommen heute keinen Ärger mehr?“ erkundigte sich Gabrielle angelegentlich und warf ihrer Freundin einen Blick zu. Xena grinste leicht und legte ihr den Arm um die Schulter. „Wir werden sehen“ .


                                             TBC
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So, das wars..*räusper* Reviews sind herzlich willkommen, ich tu mich nämlich grad etwas schwer mit dem zweiten kapitel und Feedback würd mich sicher anspornen ^^
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