Dulce Melancolíca

GeschichteRomanze / P18 Slash
Naoya Shirakawa Reji Aoe
06.07.2008
06.07.2008
1
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Dieses Kapitel
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Autor: -CorpseBride-
Titel: Dulce Melancolíca
Disclaimer: Wie immer nix meins lol
Pairing: Reiji x Naoya
Kommentar: Die FF hab ich mehr oder weniger für meine liebste Leserin und fleißigste Kommischreiberin geschrieben. Wenn ich sie nicht hätte, würd ich mich wahrscheinlich bis heut nicht an Lemonszenen wagen xD


Die FF ist Teufelchen_Picco gewidmet und ich hoffe, sie gefällt dir *knuddel*

Den anderen aber natürlich auch viel Spaß beim lesen ^^

„blabla“ = jemand sagt was.
//blubb// = jemand denkt was



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Reiji schloss die Augen und lehnte sich in seinem Bürostuhl zurück. Der Tag war wieder einmal mehr als anstrengend gewesen und mittlerweile konnte auch nicht mehr sicher sagen, wie lange er nun schon in der Agentur saß. Er griff nach einer Packung Zigaretten die auf dem Tisch lag und zündete sich eine Zigarette an. Genüsslich zog er an dieser und atmete den Rauch wieder aus. In dem Moment klopfte es an der Tür und Reiji sah auf. „Herein!“ Langsam ging die Tür auf und ein Junge in Schuluniform trat in das Büro des Agenturchefs, auf dessen Lippen sich augenblicklich ein leichtes Lächeln breit machte. „Ich hoffe, ich störe nicht“, nuschelte der braunhaarige Junge, während er näher auf den Schreibtisch des Erwachsenen zuging. „Du störst nie“, antwortete Reiji und zog den Jungen auf seinen Schoß. Dieser errötete leicht, schmiegte sich aber näher an die warme Brust des anderen. „Und wie war dein Tag?“ Naoya durchfuhr ein angenehmer Schauer, als er die sanfte Stimme des Erwachsenen so nah an seinem Ohr vernahm. „Ganz okay. Nur unser Mathelehrer hat uns mal wieder massig Hausaufgaben aufgegeben“, murrte er leise, woraufhin Reiji lachen musste. Es war immer wieder amüsierend, Naoya bei seinen Hausaufgaben, vorzugsweise Mathe, zuzusehen. „Du hast doch jetzt das ganze Wochenende Zeit, also zerbrich dir nicht den Kopf.“ Während er das sagte, strich er dem Jungen zärtlich über die Wange. Dieser sah ihn schüchtern an, schloss dann aber die Augen, als er die weichen Lippen Reijis auf den seinen spürte. Anfangs zurückhaltend, dann immer fordernder erwiderte er den Kuss. Wie lang hatte er auf dies verzichten müssen? Reiji war die letzten Tage erst mitten in der Nacht nach Hause gekommen und musste morgens ziemlich früh wieder raus. Deshalb hatte er sich entschieden, ihn heute in der Agentur zu besuchen, damit er endlich mal wieder früher nach Hause kam und sie etwas Zeit für sich hatten. Er schrie leise auf, als Reiji ihn ohne Vorwarnung hochhob und zu dem Sofa trug, welches ebenfalls in seinem Büro stand. „Mhm.. Reiji…“ Leise stöhnte er in den Kuss, als der andere ihn sanft auf das Sofa legte. Als sie den Kuss lösten, sah Naoya Reiji aus verklärten Augen an. „Was ist?“ Reiji konnte sich bei dem Anblick, welchen ihm Naoya bot, ein Grinsen nicht verkneifen. „Ich.. äh..“, stotterte Naoya  rum und Reiji musste lachen. Langsam beugte er sich zu seinem Kätzchen hinunter und küsste ihn sanft. Es blieb allerdings nicht nur bei dem Kuss, denn nach ein paar Sekunden entbrannte ein heißes Zungenspiel zwischen ihnen.

Als Reiji anfing, den Hals des Jungen zu küssen, protestierte dieser leise. Irritiert zog Reiji eine Augenbraue hoch und sah ihn fragend an. „Was… was ist, wenn jetzt.. jemand hereinkommt?“, nuschelte Naoya verlegen und wich Reijis Blick aus. Der schwarzhaarige stand schweigend auf und ging zur Tür, um sie kurz darauf abzuschließen. „So besser?“ Grinsend legte Reiji den Schlüssel zur Seite, woraufhin Naoya knallrot wurde. Er wollte mit dem Erwachsenen alleine sein, das stimmte. Aber hier? Er wusste nicht, was er davon halten sollte. Überrascht zuckte er zusammen, als er von Reiji zurück auf die Couch gedrückt wurde. „Wenn du es nicht willst, sag es gleich. Ich werde mittendrin nicht aufhören.“ Reiji sah den Jungen unter sich ernst an. Er hatte sich nach dem Jungen gesehnt, doch trotzdem wollte er nichts gegen dessen Willen tun. Als Antwort legte Naoya seine Hände in den Nacken des Erwachsenen und zog ihn zu sich runter, um ihn erneut zu küssen. Während des Kusses blieben Reijis Hände nicht untätig. Er öffnete langsam das Hemd des anderen und küsste jeden freigewordenen Zentimeter an Haut, nur um dann mit den empfindlichen Brustwarzen des Jüngeren zu spielen. Dieser keuchte leise auf, als er die warme Zunge Reijis auf seiner Haut spürte. Als Reiji neckend mit einer Hand über die leichte Erregung Naoyas strich, konnte dieser ein leises Stöhnen nicht mehr unterdrücken. Wie sehr hatte er sich nach diesen Berührungen gesehnt? Reijis Küsse hinterließen eine angenehme Wärme auf der Haut des Jüngeren. Als Naoya spürte, dass Reiji immer weiter Richtung Lendengegend vordrang, zog er den Erwachsenen zu sich und küsste ihn verlangend. Dabei versuchte er, Reiji sowohl die Krawatte als auch das Hemd auszuziehen. Als Reiji dies mitbekam, ließ er kurzerhand von dem Jungen ab und entledigte sich selbst seiner störenden Sachen. Dann lenkte er Naoya mit einem weiteren Kuss ab, während er ihm langsam die Hose samt dazugehöriger Boxershorts auszog. Naoya wirkte so schmal und zerbrechlich. Aber genau deswegen war er dem Jungen so verfallen. Es störte ihn noch nicht einmal, dass Naoya in diesem Bereich keine Erfahrungen hatte. Im Gegenteil: Es machte ihn glücklich, dass Naoya ihm so sehr vertraute.
Naoya hingegen errötete, als er bemerkte, wie Reiji ihn ansah. Als dieser sich dann auch noch zu ihm hinunter beugte und ihm einen sanften Kuss auf die Spitze seines nun ziemlich erigierten Gliedes hauchte, stockte Naoya kurz der Atem. Reiji, dem dies nicht entgangen ist, strich beruhigend über den zitternden Körper unter ihm. Langsam nahm Reiji das beste Stück seines Lieblings in den Mund. Er leckte mit der Zunge über die gesamte Länge, biss hin und wieder leicht in die Spitze oder saugte daran. Naoya stöhnte ungehalten auf und warf den Kopf von der einen Seite auf die andere. Er wollte mehr von diesem unglaublichen Gefühl, jedoch hielt ihn Reiji davon ab, seine Hüften zu bewegen. Während er Naoya so verwöhnte, befeuchtete er zwei Finger und begann vorsichtig damit, den braunhaarigen zu dehnen. Naoya, der durch diese Berührungen nicht mehr wusste, wo ihm der Kopf stand, ergoss sich heiß in Reijis Mund. „Aah..! Rei…ji..!“ Dieser schluckte die Kostbarkeit des jüngeren genüsslich, bevor er sich über ihn beugte um ihn erneut zu küssen. Naoya verzog leicht das Gesicht, da es für ihn immer noch komisch schmeckte. So bemerkte er nicht, dass Reiji inzwischen einen dritten Finger hinzugenommen hatte und ihn weiter dehnte.
„Ich steck ihn jetzt rein“, flüsterte Reiji ihm leise ins Ohr. Naoya nickte leicht und schaute Reiji verlangend an. Dieser hob die Hüften des Jungen etwas höher und drang mit einem kräftigen Stoß in ihn ein. Einen Moment lang hielten beide den Atem an. Reiji wäre beinahe augenblicklich gekommen, so fest umschloss ihn die Enge Naoyas. Er atmete einmal tief durch, bevor er anfing, sich in dem Jungen zu bewegen. Erst langsam, dann immer härter begann er, in Naoya zu stoßen. Damit sich dieser nicht vernachlässigt fühlte, ließ er eine Hand zwischen sie beide wandern und massierte ihn im Takt seiner Stöße. Naoya stöhnte ungehalten auf, als er die kräftigen Stöße Reijis in sich und die starke Hand an seinem besten Stück spürte. Er legte seine Beine um die Hüften Reijis und zog diesen somit näher zu sich. Durch diese Bewegung berührte Reiji in Naoya einen Punkt, bei dessen Berührung der braunhaarige lustvoll aufschrie. Nach ein paar weiteren kraftvollen Stößen Reijis kam Naoya mit einem lauten Stöhnen in Reijis Hand. Durch die Muskeln, die sich um ihn zusammenzogen, kam auch Reiji ein paar Augenblicke später und ergoss sich in die warme Höhle seines Geliebten. Erschöpft ließ sich Reiji auf den anderen sinken. Dieser legte die Arme um ihn und drückte ihn fest an sich. „Ich liebe dich, Reiji“, murmelte Naoya leise, bevor er ein paar Sekunden später in die Traumwelt driftete. „Ich liebe dich auch“, erwiderte Reiji leise und küsste den schlafenden Jungen unter sich. Am liebsten wäre Reiji jetzt auch einfach eingeschlafen, die Nähe des anderen genießend, allerdings machte ihm das Telefon einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Vorsichtig zog er sich aus dem Jungen zurück, deckte ihn mit seinem Jackett zu, bevor er sich wieder anzog und zum Telefon ging.

„Hier Aoe?!“, raunte er unfreundlich in den Hörer, da er solche Störungen nicht leiden konnte. „Chef! Wir haben ein hier ein Problem mit einem Kunden“, ertönte die erleichterte Stimme Kashimas am anderen Ende der Leitung. „Dann soll er sich an den Manager wenden“, erwiderte Reiji, der jetzt alles andere als in der Stimmung war, sich mit nervenden Kunden rumzuplagen. „Er wünscht aber ausdrücklich, Sie zu sprechen“, versuchte es Kashima erneut, obwohl er sich die Antwort schon denken konnte. „Ich hab jetzt allerdings keine Zeit, also muss er mit dem Manager vorlieb nehmen oder sich bis morgen gedulden und dann wiederkommen!“ Reiji sprach leise, aber bestimmt und Kashima schluckte. „Ich werde es ihm ausrichten.“ „Ach und Kashima?“ „Ja?“ „Ich wünsche ausdrücklich, heute nicht mehr gestört zu werden!“ Mit den Worten legte Reiji auf und setzte sich auf seinen Bürostuhl. Seufzend strich er sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und zündete sich eine seiner Zigaretten an. Das die Kunden es aber auch immer wieder schafften, sich im falschen Moment irgendwie beschweren zu wollen. Er konnte sich jetzt schon denken, worum es ging und hatte dadurch noch weniger Lust, sich darum zu kümmern. Im Moment wollte er nichts mehr, als mit seinem geliebten Naoya Zeit zu verbringen und die versäumten Stunden der letzten Tage und Nächte nachholen. Gedankenverloren sah er aus dem Fenster, bis er ein leises Rascheln hinter sich vernahm.

„Mhm.. Reiji?“ Naoya war wieder aufgewacht und sah sich suchend um. Der Angesprochene war inzwischen aufgestanden und hatte sich neben den Jungen auf die Couch gesetzt. Sanft strich er ihm durch das weiche Haar. Als Naoya sich langsam aufrichtete, schlang Reiji seine Arme um den schlanken Körper und zog ihn näher an sich heran. Naoya schloss die Augen und genoss die Wärme, die Reiji ausstrahlte und die starken Hände auf seinem Bauch. Nach einer Weile durchbrach Reiji die Stille. „Wollen wir noch irgendwo was essen gehen oder möchtest du gleich nach Hause?“ Naoya drehte sich zu Reiji um. „Ich.. würde gern noch was essen gehen..“, nuschelte er leise und sah Reiji an. „Dann sollten wir uns anziehen“, meinte Reiji mit einem neckenden Unterton. Immerhin war er ja schon angezogen. Naoya nickte nur und suchte sich seine Sachen zusammen. Reiji sah ihm dabei zu und ein Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen. Als Naoya fertig angezogen neben ihm stand, legte er einen Arm um dessen Hüfte und gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die Lippen. Für Kashima hinterließ er eine Nachricht, dass er die nächsten Tage auch zu Hause nicht gestört werden will.

Die Fahrt zum Restaurant verging schnell und die beiden genossen die Zeit, die sie zusammen hatten. Besonders Naoya freute sich darüber, endlich mal wieder etwas Zeit mit ihm verbringen zu können. Er mochte es nicht, abends allein schlafen zu gehen, besonders wenn Reiji über Nacht im Büro blieb. Nachdem sie zu Ende gegessen und auch bezahlt hatten, schlug Reiji einen kleinen Spaziergang durch den nahe gelegenen Park vor. Naoya nickte nur und schmiegte sich enger an seinen Freund. Obwohl es Frühling war, war es nachts doch noch etwas frisch. Reiji, dem nicht entging, dass sein Kätzchen fror, zog sich sein Jackett aus und hing es ihm über die Schultern. Als dieser ihn nur fragend anguckte, musste Reiji lachen. „Na komm, zieh es schon an. Oder willst du hier noch erfrieren?“ Ein „Danke“ nuschelnd zog sich Naoya das Jackett an, welches ihm aber an allen Ecken und Enden zu groß war und somit beinahe von seinen Schultern rutschte. Der schwarzhaarige sah Naoya einen Moment lang ruhig an, bevor er ihn zu sich zog und fest umarmte. Der Jüngere genoss dieses Gefühl und lehnte sich an den Erwachsenen. Die Umarmung gab ihm ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Er war froh, mit Reiji zusammen zu sein. Er konnte sich nicht mehr vorstellen, wie es wäre, wenn er ihm nicht begegnet wäre. Was Naoya nicht wusste war, dass Reiji ähnlichen Gedanken nachging. Keiner konnte mehr sagen, wie lange sie nun schon so im Park standen, nach einer Weile wurde es Reiji dann aber doch zu kühl. „Komm, wir gehen heim.“
Sie durchquerten zügig den Park und waren keine fünf Minuten später am Auto angekommen. Als Naoya sich auf den Beifahrersitz setze, fiel ihm auf, dass er immer noch Reijis Jackett trug. //Ihm muss kalt sein. Aber warum sagt er nichts?// Verwirrt sah er den Erwachsenen an, welcher sich auf die Straße konzentrieren musste. Jedoch entging ihm nicht, dass Naoya ihn die ganze Zeit ansah. „Was ist?“ „Ich… dir ist doch kalt. Warum hast du nichts gesagt?“, antwortete Naoya leise. „Dummkopf. Ich will nicht, dass du dich erkältest. Und so schnell werd ich auch nicht krank, also mach dir mal keine unnötigen Sorgen.“ Danach sagte keiner der beiden mehr ein Wort. Nach gut einer Viertelstunde waren sie bei Reijis Wohnung angekommen. Naoya wartete brav vor der Tür zum Treppenhaus auf Reiji, welcher noch ein paar Unterlagen aus dem Auto holen musste. Bei Naoya angekommen nahm er dessen Hand in die seine und ging so mit ihm zum Aufzug. Angesichts des Ausdrucks auf Reijis Gesicht wurde Naoya etwas nervös. Und wie sich herausstellte, auch nicht umsonst. Kaum hatten sich die Fahrstuhltüren hinter ihnen geschlossen, drückte Reiji den Jungen an die Wand des Fahrstuhls und küsste ihn verlangend. Dieser wusste anfangs nicht was er machen sollte, verschränkte dann aber seine Hände im Nacken des anderen und erwiderte den Kuss mit der gleichen Intensität. Hätte Reiji nicht die Akten in der einen Hand gehabt, hätte er Naoya wohl schon im Fahrstuhl die Kleider vom Leib gerissen. Als sich die Fahrstuhltür wieder öffnete, ließ Reiji erschrocken von Naoya ab. Er ging einen Schritt zurück, drehte sich dann um und ging zur Wohnungstür. Naoya sah ihm verstört hinterher. //Was sollte das?// Nach ein paar Sekunden konnte er sich aus seiner Starre lösen und betrat nach Reiji die Wohnung. Leise schloss er die Tür und legte das Jackett über eine Stuhllehne. Er sah sich kurz um und fand Reiji dann im Schlafzimmer. Dieser saß auf dem Bett und hatte seinen Blick aus dem Fenster gerichtet. Er hatte sich immer vorgenommen, nicht so wie sein Vater zu werden. Doch eben im Fahrstuhl überkam ihn dieses Gefühl, Naoya besitzen zu wollen; ihn nie mehr gehen zu lassen. Genau so, wie Shugo mit Nishima umgesprungen war. Er wusste nicht, was es war. Aber wenn es um Naoya ging, fiel es ihm öfters schwer, noch klar zu denken.

Da Reiji so in Gedanken vertieft war, bekam er nicht mit, dass Naoya inzwischen das Schlafzimmer betreten hatte und ihn besorgt ansah. Er wurde aus dem Verhalten des anderen nicht schlau. Leise ging er zum Bett hin und stellte sich vor Reiji hin. Als dieser dann immer noch nicht reagierte, nahm er das Gesicht des Erwachsenen in beide Hände und hob es leicht an. „Reiji, ich weiß zwar nicht, was dir grad so zu schaffen macht, aber ich will, dass du eins weißt: Ich tu alles für dich, egal was du willst..“ Eine leichte Röte zierte Naoyas Wangen, aber sein Blick blieb fest auf Reiji gerichtet. Dieser zog den Jungen näher an sich heran. „Ich weiß, Naoya“, drang die leise Stimme Reijis an sein Ohr. „Und ich weiß es zu schätzen.“ Ohne ein weiteres Wort küsste er den ihn. Genauso verlangend wie ein paar Minuten zuvor im Fahrstuhl. Doch dieses Mal würde er nicht von ihm lassen. Zu groß war das Verlangen nach dem anderen. Naoya ließ sich auf Reijis Schoß sinken und drängte sich näher an dessen Körper. Nach einer Weile lösten sie sich schwer atmend. Der braunhaarige konnte die Lust sehen, welche sich in den pechschwarzen Augen seines Gegenübers widerspiegelten. Reiji hob Naoya ein bisschen hoch und legte ihn sanft auf das Bett. Dann beugte er sich zu ihm hinunter und erneut begann ein leidenschaftlicher Kuss zwischen den beiden. Währenddessen ließ Reiji seine Hände nicht untätig und entledigte den zierlichen Jungen unter ihn von dessen störender Kleidung. Auch Naoya ließ sich nicht zwei Mal bitten und zog Reiji langsam sein Hemd aus. „Naoya…“ Leise flüsterte Reiji den Namen der Person, die ihm so viel bedeutete, während er mit dem Daumen sanft über die sinnlichen Lippen des Jungen strich. Dem Angesprochenen lief ein wohliger Schauer über den Rücken. Reiji biss sanft in die empfindliche Haut der Halsbeuge und küsste dann jeden Zentimeter der nackten, weichen Haut. Naoya stöhnte bei den Berührungen leise auf. Der andere war wieder einmal so sanft zu ihm, dass es ihn nahezu um den Verstand brachte. Der schwarzhaarige bewegte sich langsam Richtung Lendengegend und hinterließ mit seiner Zunge eine feuchte Spur auf der Haut des Schülers. Behutsam zog er ihm die Hose mitsamt der Boxershorts aus und widmete sich sogleich dessen ziemlich erigierten Glied. Als Naoya den heißen Atem des anderen an seinem besten Stück spürte, verschlug es ihm für einen Augenblick den Atem. Reiji konnte nicht anders und hauchte einen sanften Kuss auf die Spitze, bevor er es ganz in den Mund nahm. Naoya musste sich beherrschen, nicht gleich zu kommen. Dennoch dauerte es nicht lange und er ergoss sich mit einem lauten Stöhnen in Reijis Mund. „Aaah…!“

Schwer atmend lag er nun auf dem Bett und konnte nichts gegen die Blicke Reijis machen. Dieser sah ihm einen Augenblick lang tief in die Augen, bis er sich zu ihm beugte und sanft auf die Stirn küsste. „Ich liebe dich Naoya. Aber ich würde nie etwas tun, was du nicht willst…“ Bei den Worten traten Naoya Tränen in die Augen. „Reiji…“, stammelte er leise. „Ssh.. Es gibt doch keinen Grund zu weinen.“ Vorsichtig strich Reiji ihm die Tränen aus den Augen. Dann legte er sich neben seinen kleinen Liebling und zog ihn nah an sich heran. „Ich glaube“, flüsterte Reiji, „Für heute lassen wir es bleiben. Wir haben schließlich noch alle Zeit der Welt.“ Naoya nickte nur und schmiegte sich näher an ihn heran. Er war zwar von alldem noch etwas verwirrt, besonders Reijis plötzlicher Stimmungswechsel hat ihn aus der Bahn geworfen, doch er war froh, bei ihm sein zu dürfen. Beruhigend strich Reiji dem Kleinen über den Rücken, denn ihn so zu erschrecken hatte er nicht gewollt. Die nächsten Tage hatte er sich aber frei genommen, so fern er sich als Chef hätte rechtfertigen müssen und so war es kein Problem, mit Naoya die nächsten Tage allein zu sein. Er lehnte sich entspannter zurück und zog die Decke über sie beide, als er bemerkte, dass Naoya schon eingeschlafen war. Ein letzter Kuss auf die Stirn und Reiji folgte seinem Racker ein paar Minuten später ins Reich der Träume.


El Fin.

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So, das wars für heute xD
Bitte nicht für die abgebrochene Lemon killen xD *sich in sicherheit bring*
Dürft aber wie immer gerne Kommis, etc. da lassen ^^

Eure Cyra ^.~
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