Harry Potter und der Kampf gegen den Dunklen Lord

GeschichteAllgemein / P16
Harry Potter Hermine Granger Nymphadora Tonks Remus "Moony" Lupin Ronald "Ron" Weasley Sirius "Tatze" Black
01.07.2008
07.10.2009
75
190392
32
Alle Kapitel
483 Reviews
Dieses Kapitel
24 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Alle Figuren, bis auf weinge OC's gehören JKR. Wer will kann ein Paar Revies hinterlassen.

Nymphadora Tonks

Kaum war Harry in das Auto seiner Verwandten gestiegen fing Onkel Vernon auch schon an seinen Neffen anzublaffen.
„Hör mal Junge! Deine Tante, Dudley und ich fliegen morgen auf die Malediven. Du bleibst schön zu Hause und wehe wir finden es nicht so vor wir es verlassen haben!“
„Und von was soll ich leben?“, fragte Harry, dem die Vorstellung einerseits gefiel, weil er dann auch mal in Ruhe fernsehen gucken konnte und ihm niemand fragen würde warum er so seltsam war.
„Wir lassen dir 200 Pfund da. Sollte reichen. Wir sind ja nur drei Wochen weg.“ 200 Pfund, dachte Harry wie sollte er davon leben? Doch dann schweiften seine Gedanken wieder ab, er sah Cedric wie er tot am Boden lag, die Augen vor Schreck weit geöffnet. Dann erinnerte er sich wie Voldemort aus dem Kessel stieg und ihn folterte und wie sie sich duellierten. Wie er ihm glücklich entkommen konnte. Warum wollte Voldemort ausgerechnet ihn? Warum hatte Dumbledore es ihm nie verraten.
„Ey Junge!“, wurde er von Onkel Vernon aus den Gedanken gerissen. „Bist du taub? Ich sage dir schon zum dritten Mal, dass du aussteigen sollst. Und jetzt nimm dein Zeug und verschwinde in deinem Zimmer.“ Harry folgte dieser Aufforderung nur zu gern. Er nahm sich seinen Koffer, schleppte ihn die Treppe hoch und stellte ihn in eine Ecke. Danach warf er sich auf das Bett und lies seinen Tränen freien lauf.
Als er wieder einen klaren Gedanken fassen konnte ging er die Opfer durch, von denen er glaubte, sie wären wegen ihm gestorben. War sein Leben nicht ein einziger Scherbenhaufen? Er dachte an seine Eltern, die für ihn starben, dann Cedric und Sirius war auch zwölf Jahre lebendig in Askaban begraben. Und zu guter Letzt an Cho Chang, für die er seit der dritten Klasser schwärmte. Doch als er die Möglichkeit hatte an sie ran zukommen, kam er zu spät. Immer wieder fragte er sich was wohl wäre, wenn es ihn nicht gäbe. Seine Eltern wären vielleicht noch am Leben und Sirius wäre nie nach Askaban gekommen und er hätte Cedric nie dazu überreden müssen den Pokal zu greifen und er hätte nicht all diese verdammten Demütigungen und Enttäuschen erleben müssen. Warum will Voldemort unbedingt mich, dachte Harry zum wiederholten Male an diesem Tag. Würden seine Freunde noch zu ihm halten, wenn Voldemort ihn jagte? Oder würden sie sich von im abstand nehmen? Wäre es nicht besser mein Leben aufzugeben, dachte Harry, dann könnten wenigstens meine Freunde etwas sicherer Leben. Doch in Hagrids Hütte hatte er sich, im Stillen geschworen alles in seiner Macht stehende zu tun um Voldemort ein weiteres Mal zu besiegen und diesen Schwur wollte er nicht brechen. Also stand er ruckartig von seinem Bett auf, wischte die letzten Tränen weg und ging zu seinem Koffer um sie ein paar Schulbücher zu holen. Zuerst nahm er sich das Verwandlungsbuch vor, da er in diesem Fach ein paar Schwierigkeiten hatte.
„Hast du geglaubt wir servieren dir dein Essen auf einem golden Teller?“, schreckte ihn Tante Petunia auf. „Komm runter es gibt essen.“ Schweigend folgte ihr Harry. Unten wurde er erst einmal von Onkel Vernon und Dudley angeraunzt, weil er so lange gebraucht hatte, doch Harry ignorierte sie und setzte sich an den Tisch. Nach dem sie schweigen ihr Abendbrot gegessen hatten richtete Onkel Vernon noch einmal das Wort an Harry.
„Wir werden morgen um sechs von einem Taxi abgeholt. Du schaffst die Koffer zum Taxifahrer. Die 200 Pfund liegen auf dem Kühlschrank. Du machst hier keine Absonderlichkeiten und lässt keinen von deiner Sippschaft ins Haus.“ Harry nickte und wollte schon aufstehen, doch sein Onkel fing wieder an zu zetern.
„Kannst du nicht mehr reden? Hast du verstanden was ich gesagt habe?“ Wieder nickte Harry und reizte damit seinen Onkel noch mehr.
„Ob das klar geht?“, rief er mit hoch roten Kopf und starrte Harry wütend an.
„Klar, klarer als klar.“, sagte dieser und flüchtete in sein Zimmer, dort konnte er Onkel Vernon immer noch toben hören, doch das störte ihn nicht. Bald darauf fielen Harry die Augen zu und schlief ein.
Als Harrys Wecker am nächsten Morgen eine halbe Stund vor um sechs klingelte erwachte Harry aus einem unruhigen Schlaf. Wie in den letzten tagen hatte er von den Erlebnissen auf dem Friedhof geträumt. Immer wieder hörte er Voldemorts Stimme Töte den Überflüssigen und immer wieder sah er Voldemort aus dem Kessel steigen. Harry ging ins Bad und stellte sich unter die Dusche. Das Kalte Wasser, welches seinen Körper hinab lief brachte ihn auch andere Gedanken. Nachdem er aus der Dusche kam und sich ein Paar frische Sachen angezogen hatte ging er hinunter. Unten angekommen erschrak er förmlich als er die drei Dursleys mit sieben Koffern sah. Sie wollten doch bloß drei Wochen fahren, dachte sich Harry. Obwohl er bedachte das Dudley und Vernon schon allein fünf Koffer brauchten um ihre fülligen Sachen ein zu packen. Punkt sechs kam dann auch schon das Taxi und Harry schleppte sich mit den Koffern beinahe zu Tode. Das einzig positive was er dem ganzen abgewinnen konnte war, dass er nun drei Wochen Ruhe vor seinen verwandten haben würde. Als die Dursleys dann endlich weg waren stellte Harry verblüfft fest, dass sie ihm sogar etwas zu Naschen da gelassen hatten. Dann begann er sich wieder seinen Schulbüchern und Hausaufgaben zu widmen.
Fünf Tag waren die Dursley nun schon weg und Harry hatte seine kompletten Hausaufgaben schon fertig gestellt. Er fragte sich was für ein Gesicht Hermine machen würde, wenn er ihr schrieb, dass seine Hausaufgaben schon alle fertig waren. Außerdem hatte Harry den kompletten Schulstoff des vergangen Jahres wiederholt und er war sich sicher alles verstanden zu haben, sogar in Zaubertränke. Harry fühlte sich deswegen ein kleines bisschen Stolz, obwohl er wusste, dass es noch ein langer Weg werden würde. Wenn er nicht gerade mit der Schule beschäftig war aß er oder trieb Sport und das trotz der großen Hitze die seit einigen Tagen herrschte. Er hatte sich nämlich entschlossen jeden Tag zwei Mal Joggen zu gehen. Ein Mal vor dem Frühstück und einmal nach vor dem Abendessen, denn er war sich sicher, dass er die Konzentration irgendwann noch einmal gebrauchen könnte. An den ersten beiden Tagen fühlte er sich nach dem Joggen aus gelaucht, doch jetzt half es Harry den Kopf frei zu kriegen.
Da er immer noch etwas zu Essen von Dursley hatte war sich Harry sicher, dass sie etwas vergessen haben mussten, doch das störte ihn nicht im Geringsten. Als Harry an diesem tag frisch geduscht aus dem Bad kam hörte er deutlich wie unten ein Glas auf dem Boden zersprang. Nervös griff er nach seinem Zauberstab und ging so leise wie möglich die Treppe herunter. Doch dort stellte er zu seiner Überraschung fest, dass niemand geringer als Remus Lupin mit einer, für Harry, unbekannten Hexe dort stand und Harry steckte seinen Zauberstab wieder weg. Er lies seinen Blick durch die Küche schweifen, doch er fand keinen anderen Zauberer. Schließlich blieb sein Blick an der jungen Hexe kleben. Ihre Harre hatten einen knalliges Pink. Ihre Augen waren dunkelbraun und funkelten. Sie trug ihren Umhang offen, was kein großes Wunder bei der Affenhitze war. Unter dem Umhang trug sie ein blaues Top und eine Enge Jeans. Diese Kleidungsstücke brachten ihre wohlgeformten weiblichen Rundungen stark zum Ausdruck. Sie sah sehr gut aus. Dann wanderte sein Blick zu Lupin und er lächelte ihn breit an.
„Hallo Harry.“, richtete Lupin das Wort an ihn.
„Guten Abend, Professor.“, sagte Harry und reichte ihm die Hand.
„Das ist Nymphadora Tonks. Wir wollen dich von hier weg bringen an -.“ Doch weiter kam Lupin nicht, denn Harry sprang entsetzt ein Stück zurück und zog seinen Zauberstab so schnell das Lupin und Tonks nicht einmal reagieren konnten. Nicht ohne Grund, denn zuletzt hatte ihn auch jemand mit genommen und er, Harry, wäre dabei fast gestorben.
„Wo her weiß ich, dass Sie es wirklich sind?“, rief er Lupin zu.
„Ein zweiter Mad – Eye.“, gluckste Tonks vergnügt.
„Stell mir einfach eine Frage die nur ich wissen kann.“, forderte ihn Lupin auf.
„Was geschah vor etwa einem Jahr in der Heulenden Hütte mit einem Lehrer aus Hogwarts?“, wohl bewusst, dass es zwei Professoren in der Hütte gab.
„Du, Ron und Hermine habt Snape entwaffnet und er ist gegen eine Wand geflogen und verlor sein Bewusstsein.“, sagte Lupin ruhig. Harr nickte und ließ seinen Zauberstab erneut sinken und ging wieder einen Schritt auf die beiden zu.
„Also noch einmal.“, begann Lupin lächelnd. „Wir haben vor dich an einen sicheren Platz zu bringen.“
„Und wo ist der?“, fragte Harry neugierig.
„Können wir dir jetzt noch nicht sagen.“, erklärte ihm Tonks. Harry fiel auf das sie eine angenehme, weiche Stimme hatte. „Ach übrigens nenn mich nie, ich wiederhole nie Nymphadora! Einfach nur Tonks.“ Harry nickte.
„Du solltest dein Schulzeug zusammen räumen damit wir los können.“, meinte Remus und Harry verschwand in sein Zimmer. Dort warf er schnell seine Bücher und Hausaufgaben in den Koffer und schleifte diesen wider mit runter.
„Gut ich habe deinen Verwandten einen Brief geschrieben, damit sie sich nicht wundern.“, erklärte Lupin. Da die 200 Pfund eh für Harry gedacht waren steckte Harry sie sich einfach ein und folgte Lupin nach draußen.
„Wir werden jetzt Seit – an – Seit- apparieren.“, erklärte Lupin und fasste Harry Oberarm. Harry fühlt sich als ob er durch einen Schlauch gezogen wurde und landete vor einer großen Häuser Reihe. Dort gab ihm Tonks einen Zettel. Das Hauptquatier des Orden des Phönix befindet sich am Grimmaulplatz12, London.
„Hast du dir alles gemerkt?“, fragte Tonks. Harry nickte und Tonks nahm den Zettel wieder an sich.
„Und wo ist nun das Haus? Was ist eigentlich der -.“
„Um das Haus zu sehen musst du an das denken was du gerade gelesen hast. Das andere erklären wir die später.“, sagte Lupin. Kaum war Harry bei dem Wort Grimmauldplatz 12 angekommen, schob sich zwischen den Häusern 11 und 13 das Haus 12 dazwischen. Die Muggel schienen das gar nicht mit zubekommen. Harry wurde von Lupin und Tonks in das haus geschoben. Im Flur hängten Lupin und Tonks ihre Umhänge an einen Haken. Tonks erklärte sich dazu bereit Harry sein Zimmer zu zeigen. Während sie vor Harry die Treppen hoch ging wünschte sich Harry sie hätte ihren Umhang angelassen, denn so starrte er immer nur auf Tonks’ Hinterteil. In seinem Zimmer wurde ihm von Tonks erklärt das es hier einen Hauselfen gab, denn sie aber nicht für ernst nahm. Dann sagte sie, er solle seine Sachen erst einmal ein räumen und dann runter in den Flur kommen. Dann verschwant sie aus dem Zimmer. Harry guckte ihr noch nach bis sie aus der dem Zimmer raus war und begann dann seine Sachen aus dem Koffer in einen Kleiderschrank zu räumen. Als er fertig war verlies er das Zimmer um nach unten zu gehen.



Ich hoffe das Chap hat euc gefallen. Reviewt mir bitte eure Meinung.
Review schreiben