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Bittere Erkenntnis

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
01.07.2008
06.10.2008
55
17.620
 
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01.07.2008 373
 
Teil 1
Flashback

´Wo bin ich?´ Der blonde Neuner versuchte sich zu orientieren. Er lehnte an einem alten Baum in einem dichten Wald und konnte sich nicht einordnen.

Was war passiert? Wo war er? Nachdenklich blickte er sich um fragte sich was in der letzte Zeit passiert war. Was sollte er denn jetzt tun?

Der Boden unter Konnys Füßen war nass und feucht und mit der Zeit begann der blonde Neuner zu zittern. Er war nur mit einem, leichten weißen Hemd bekleidet und trug es halbwegs offen. Aus seiner linken Hüfte quoll Blut und ließ ihn unkontrolliert zittern. An seinem Kopf zeichnete sich eine dicke, böse Beule und verursachte Gedächtnislücken.

Er konnte sich kaum bewegen, zu sehr schmerzte ihm sein Körper. Doch er wusste auch, dass er nicht hier sitzen bleiben konnte, sonst würde er irgendwann an Unterkühlung sterben. Und so versuchte er sich mit letzter Kraft auf die Beine zu stemmen. Zwar bereitete ihm das viele Schmerzen doch er wollte aus diesem Wald raus um für sich Hilfe zu holen.

Nach einigen Kraftakten hatte er es endlich geschafft und stand. Zwar schwankte er unkontrolliert doch er hatte sich schnell wieder im Griff und lief langsam mit wackeligen Beinen los. Auf halben Weg versuchte er sich zu erinnern was passiert war. Doch alles was er sehen konnte war Brahms.

Der Neuner wusste nicht, dass er bereits über zwei Monaten - als Vermisst gemeldet war. Er hatte keine Ahnung, dass seine Kollegen ihn noch immer verzweifelt suchten und nichts Gutes ahnten.
Er konnte auch nicht wissen dass seine Kollegen bereits einen Ersatz für ihn hatten. Das alles würde er erst allmählich erfahren und so trat er weiter auf dem feuchten Waldboden entlang, in der Hoffnung endlich Hilfe herbei rufen zu können.

Er wollte endlich diese Schmerzen loswerden, doch irgendwas sagte ihm, dass er kein Auto anhalten sollte. Sein Gefühl sagte ihm nichts Gutes. Der Bundespolizist wollte nur eins, zu seinem Team, zu Geb, Frank und Demir. Sie würden ihm helfen da war er sich sicher. Was anderes wollte er nicht. Der sonst so knallharte Neuner hatte Angst, Angst, dass Brahms noch immer hinter ihm her war und jeden seiner Männer auf ihn gehetzt hatte.

Doch es sollte anders kommen als erwartet.

Flashback Ende.
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