Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Auf Leben und Tod im Unbekannten

von Chase
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
Demir Azlan Frank Wernitz Freddy Sedlack Gebhard Schurlau Konny von Brendorp Petra Helmholtz
18.06.2008
29.11.2011
38
26.335
1
Alle Kapitel
61 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
18.06.2008 436
 
Frank wälzte sich herum. Seine Erinnerung an stocklangweiligen Vortrag hatten ihn eingeholt. "1939 deponierten Wissenschaftler des Robert-Koch-Instituts eine Anzahl von Gegenständen in einem versiegeltem Behälter unter einem rieseigen Zyklotron, das gerade im Bau war."
Er öffnete seine Augen.
"Letzlich hätte sie ebenso gut vergessen bleiben können.
Wenn man nicht gerade das ganze Bauwerk auseinander nehmen will..."
Frank stellte fest, dass er in einem Bett lag. Aber das war ganz bestimmtnicht sein Bett, denn er war doch noch gar nicht zuhause gewesen. Ihm war übel und er fühlte sich total benommen, sein Kopf pochte.
Aber dieses Pochen war ein anderes als sein Herzklopfen.
"Wo sind dei anderen und vor allem, wo bin ich?", fragte er sich. Er unterdrückte ein Aufstöhnen und sah sich in dem Zimmer um. Deckenbalken, Kamin und Wände aus Baumstämmen. Sonnenlicht strahlte durch ein Fenster herein und schmerzte in seinen Augen. Er konnte schneebedeckte Berggipfel sehen.
"Bin ich denn total bescheuert?", dachte er bei sich. Jetzt erst bemerkte er eine Stimme, die den ganzen Raum ausfüllte, sie erzählte das gleiche, wie dieser komische Professor bei diesem Vortrag. Er stand vom Bett auf. Mittlerweile war ihm klar, das es in diesem Raum versteckte Lautsprecher gab, aus dem die Stimme kam.Er sah an sich herunter. Er trug das gleiche, was er nach Dienstschluß angezogen hatte. Frank bemühte sich, seine wirren Gedanken zu ordnen. "Hmmmmm, ich muss wohl ne ganze Weile bewusstlos gewesen sein, naja wenigstens habe ich nicht das Bedürfnis auf die Toiliette zu müssen, das wäre jetzt aber ganz schön ungünstig." Frank zitterte und sein Magen fühlte sich schwer an. Er kam sich vollkommen überwältigt vor. Er kannte das Gefühl. So fühlte er sich, als man ihn einaml mit Chloroform betäubt hatte. Langsam wurde es ihm unheimlich.Er versuchte seine Atmung unter Kontrolle zu bringen. "Verdammt, wo sind die anderen? oh, man, diese Scheißstimme nervt!" Die Aufnahme musste mehrfach abgepielt worden sein, denn er konnte sich an die Worte erinnern, ohne sie jemals gehört zu haben.
"Ich bin in der Hölle!", meinte Frank. Er ging zur Tür und hoffte, dass sie offen war. Glücklicherweise war sie nicht verschlossen. Er sah hinaus und erblickte ienen Gang mit Wänden aus Baumstämmen. Er schob sich hinaus und schloss die Tür.
Er kam an eine Treppe und lief hinunter. Er erreichte eine Haustür, denn durch die fenster neben der Tür konnte er nach draußen sehen.
Er packte die Klinke, ein Stromschlag durchfuhr sie und schleuderte sie nach hinten. In seinen Gedanken wurde es leer.


Fortsetzung folgt...

Noch Zeit für ein FB?
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast