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Rückkehr einer verratenen und geächteten!

von Celestina
SongficAllgemein / P6 / Gen
Athos Milady de Winter
15.06.2008
15.06.2008
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Rückkehr einer verratenen und geächteten!

Es war noch sehr für am Morgen, als eine schlanke dunkelhaarige Frau, das Schiff, welches gerade in Callie angelegt hatte, verließ. Sie sah sich um und zog die Luft tief ein und ein Lächeln umspielte ihre Lippen.

„Ah! Unverkennbar! Nirgends duftet der Sommer so herrlich wie hier in Frankreich. Wie habe ich es vermisst.“

Sie nickte ihrem Diener zu, der ihren Koffer auf eine gemietete Kutsche hob und dieser öffnet ihr das Gefährt, damit sie einsteigen konnte, ihr Blick ging ein letztes Mal zu dem Schiff, welches sie gerade verlassen hatte und ihre Augen begannen zu leuchten. Dann nahm sie Platz in der Kutsche, welche sie endlich nach Hause bringen sollte.

Goodbye England, Bonjour, ma douce france.
Ich bin wieder da und ergreif meine Chance.
Die Jahre meiner Wanderschaft
verleihn mir neue Kraft.
Lange war ich vogelfrei.
Das ist vorbei!
Das ist vorbei!

Sieh lehnt sich in der Kutsche zurück und ein strahlendes Lächeln, sowie ein sehr entschlossener Ausdruck stand in ihrem Gesicht. Vieles hatte sie in den Letzten Jahren entbehren müssen und sie musste lernen ihre Wege selber zu gehen, doch sie hatte es gelernt und nun war ihre Zeit gekommen. Nun hatte sie die Chance, sich alles, was sie verloren hatte zurück zu holen und das war ihr größtes Ziel. Die Kutsche setzte sich in Bewegung und so rückte Paris erneut Stück für Stück näher.

Wie der Phönix ersteh ich neu
und steige hoch empor.
Die alten Wege geh ich neu,
stärker als zuvor.
Ich spreize mein Gefieder.
Und ich blick stolz umher.
Und ich duck mich niemals wieder.
Nein, nie mehr, nie mehr, nie mehr, nie mehr, nie mehr!
Ich bin zurück! Ha ha ha haaaa
Ich bin zurück!

Sie beobachtete die an ihr vorbei ziehende Landschaft und mehr und mehr fühlte sie, wie sehr sie Ihre Heimat doch vermist hat und es erfüllte sie mit Zorn, als sie daran dachte, wie man ihr in ihrer Jungend, doch so viel Leid angetan hatte.
Sie wurde wie Dreck behandelt und schließlich wurde sie gebrandmarkt wie ein Pferd, nur weil die Herren gefallen daran fanden.
Diese Mal würde sie ein Leben lang verfolgen, aber schlimmer als dies war die Tiefen narben die all diese Leid in ihrem Innern verursacht haben, es waren zum Teil wunden die sie nie verwinden würde und doch hat sie sich geschworen daran nicht zu zerbrechen sondern, sie würde daran stark werden und weiter ihre eigenen Wege gehen, frei von den gesellschaftlichen Gesetzten und frei von den Männern. Niemals wieder würde sie sich von ihnen zum Spielball machen lassen. Das hatte sie sich geschworen.

Ich war geächtet und verbannt,
verjagt aus meinem Vaterland.
Nun hab ich das versteckspiel satt.
Mich setzt man nicht Schachmatt!
Gelitten hab ich lang genug.
Die Dame ist am zug.

Wie der Phönix ersteh ich neu
und steige hoch empor.
Die alten Wege geh ich neu,
stolzer als zuvor.
In der Luft ein Duft von Flieder
legt sich um mich, süss und schwer.
Noch mal stösst mich keiner nieder.
Nein, nie mehr, nie mehr, nie mehr, nie mehr, nie mehr!
Ich bin zurück!
Ich bin zurück!
Ich bin zurück!

Als sie an einer kleinen Stadt kurz vor Paris vorbeikamen verkrampfte sich ihr Herz, denn es war der Ort wo sie wohl eine Zeitlang am glücklichsten gewesen war. Er hatte ihr alles gegeben genau wie sie ihm. Doch holte sie nach nur 3 Jahren des Glückes die eigene Vergangenheit ein. Er wusste nichts über ihre Geheimnis und sie hatte 3 Jahre lang dafür gesorgt das es auch so blieb, doch dann kam es alles ganz anders und ihr blieb nichts anderes übrig als den Menschen den sie am meisten liebte, zu verlassen.
Sie verschwand ins Exil, doch hatte sie es nicht über sich gebracht ihm damals alles zu erklären. Sie war nicht in der Lage gewesen ihm zu sagen, warum sie diese Dinge tun musste. Sie wusste das sie ihm das Herz damals gebrochen hatte und doch hoffte sie das, wenn sie ihn finden würde er ihr verzeihen könnte.

Und schließlich ist da noch er,
und ich hoffe so sehr,
dass wir diesmal glücklich werden.

Die Lügen wogen so schwer,
doch sie sollen nie mehr
unser ganzen Glück gefährden.

All meine Kraft will ich darauf verwenden,
wieder bei ihm zu sein.
Ich werde nie wieder mein Leben verschwenden,
denn dieses mal wasch ich mich vor ihm rein.

Ihr Blick fiel im vorbei fahren auf sein Anwesen und ihr Blick wurde noch trauriger als sie sah das diese verlassen und herunter gekommen war denn noch gab sie die Hoffnung nicht auf das sie ihn finden und mit ihm glücklich werden könnte. Sie war fest entschlossen ihm alles zu sagen und sie hoffte das sie beide dann ein neues Leben beginnen konnten.
Die Kutsche erreichte Paris und brachte sie zu ihrem neunen Heim. Als sie ausstiege sah sie sich um.
15 Jahre war sie fort und doch hatte sie das Gefühl nie weg gewesen zu sein, den die Straßen Paris sahen noch genauso aus wie damals, selbst der Duft war immer noch der selbe. Sie wies ihren Dinnern an die Sachen ins Haus zu bringen und das Essen vorzubereiten, dann schlendert sie die Straßen entlang um ihren alten und neuen Heimat hallo zu sagen.

Wie der Phönix ersteh ich neu
und steige hoch empor.
Die alten Wege geh ich neu,
weiter als zuvor.
Und die toten Liebeslieder
feiern ihre wiederkehr
und verstummen niemals wieder.
Nein, nie mehr, nie mehr, nie mehr, nie mehr, nie mehr!
Ich bin zurück
für alle Zeit!

Für alle Zeit!

Für alle Zeit!

Zurück!
 
 
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