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Time Of Dying

von Yilias
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
Akasuna no Sasori Kakuzu
10.06.2008
16.09.2011
54
129.946
4
Alle Kapitel
345 Reviews
Dieses Kapitel
21 Reviews
 
 
10.06.2008 2.235
 
Titel: Time Of Dying (T.O.D.)

Pairing: Kakuzu X Sasori (KakuSaso)

Summary:  [Kakuzu X Sasori] Alkohol, Drogen, Sex und Partys. Das ist der Lebensinhalt von Itachi, Sasori und Deidara, die auf ihrer Schule als Band namens “ArtIsABang” geliebt und gefeiert werden. Doch eine Party verändert alles. Frontsänger Sasori wacht am nächsten Morgen neben einer Person auf, die er bis zu dem Zeitpunkt nur gehasst hatte. Doch es kommt noch schlimmer, als er erfährt, das in derselben Nacht seine Freunde Itachi und Deidara ums Leben gekommen sind. Sein persönlicher Albtraum scheint sich personifiziert zu haben und er versinkt in einem Strudel aus Selbstmitleid, Angst, Hass und Tränen. Eingeschlossen von der Einsamkeit misslingt ihm der Versuch, wieder normal zu leben.

Raiting: 18 – Slash, Gewalt, Death, Lime

Warning: Death (Itachi und Deidara) und da Sasoris Charakter sich durch den Tod seiner besten Freunde sehr verändert könnte es auch OoC werden…

Anmerkung: Diese FF ist zum einen ein Appell gegen Alkohol am Steuer und was ebensolcher auslösen kann. Ich weiß, das dieses Pair nicht sehr beliebt ist, aber das ist mir egal.


Kapitel 1:  ~*~ Dance Dance ~*~

Lärm. Lautes Lachen und ein unentwirrbares Netz von Stimmen, verwoben mit dem Jubel der Mitglieder der Universität angehörigen Mannschaft, die sich von dem gesamten College feiern ließen. Laute, schief gesungene Schlachtrufe durchdrangen  den riesigen Raum, gefolgt von dem Gelächter der Umstehenden. Das Klirren der Flaschen, die herbeigeschleppt wurden, vermischte sich mit den angeheiterten Stimmen zu einem typischen Partyszenario.
Die Basketballmannschaft der Universität hatte gewonnen, gegen einen nicht wirklich einfachen Gegner. Doppelt so groß war also die verständliche Freude, und alle waren sie in Partylaune. Alkohol wurde herangeschafft und die Band der Universität war bereits auf dem Weg. Alles war perfekt, um den Sieg gebührend zu feiern.
Die Cheerleader scharrten sich kichernd und gurrend um die großen, kräftigen Spieler der Mannschaft, die zwar meistens den Körperbau eines Kleiderschrankes hatten, aber leider maximal ebensoviel Gehirn. Dümmlich grinsend suhlten sie sich in ihrem errungenen Ruhm, ließen sich von den anderen Schülern zu Göttern benennen und gratulierten sich gegenseitig zu der erbrachten Leistung.

Kakuzu, Pain und Hidan interessierte das alles dafür herzlich wenig und so lümmelten sie abseits der Mengen draußen neben der Eingangstür und rauchten genüsslich ihre Zigaretten. Sie wussten, das diese Hysterie nicht von Dauer war. Selbst wenn die Schulmannschaft im Moment mit beinahe euphorischem Eifer gefeiert wurde, war für sie klar, dass bald wieder die wirklich Beliebten im Rampenlicht stehen würden. So hatte es sich bis jetzt immer ereignet. Und da die drei Mitglieder von Akatsuki, der beliebtesten Clique, waren, wären es dann natürlich sie, für die sich die breite Masse interessieren würde.
Akatsuki. Das war an dieser Uni ein magisches Wort wie „Weihnachtsmann“ bei Kleinkindern. Akatsuki war der Inbegriff von cool, wie manche der schwärmenden Mädchen behaupteten. Jeder wollte ihnen angehören, aber niemand hatte genug Stil um wirklich aufgenommen zu werden. Zumal die Akatsuki sich weigerten noch weitere Mitglieder aufzunehmen. Der letzte, der beigetreten war, ein eher fröhlicher Junge namens Tobi, hatte die magische Grenze von sieben Leuten angeschnitten. Obwohl Akatsuki sich nichts aus mystischen Zahlen machte, waren sie der Ansicht, dass sie keine Mitglieder mehr brauchten. Zum Leidwesen derjenigen, die schon ewig darauf warteten, beitreten zu können aber scheinbar nicht besonders oder cool genug waren, um es wirklich zu schaffen.
Aber wie jede normale, beliebte Clique an einem derart großen College hatten sie natürlich auch Feinde. Normalerweise hätte man über diese hinwegsehen können und sich denjenigen zuwenden können, die einen mochten - oder wenigstens so taten - wenn ebengenannte Feinde nicht ebenso beliebt wären und einem dauernd die Fans wegschnappen würden.

Genau diese Feinde hatten gerade die Sporthalle erreicht, in der die Party stieg. Kakuzu, der das Auto als Erster vorfahren sah, schenkte den aussteigenden Personen, ihrerseits Mitglieder der Band, nicht mehr als einen kalten Blick aus seinem grasgrünen Augen, ehe er sich Pain, dem Anführer der Clique, zuwandte, der gerade die Zigaretten herumreichte und nun ihm anbot. Wortlos nahm er Eine entgegen, entzündete sie gekonnt mit seinem Feuerzeug und zog dann kräftig an den glimmenden Etwas. Die meiste Menge des Rauches ließ er durch die Nase entweichen, den Rest blies er in den kühlen Abendwind, der ihm in diesem Moment durch die Haare fuhr.
Hidan, sein silberhaariger „Kumpel“, der ebenfalls an einer Zigarette zog, sammelte den Rauch in den Backen, den Blick auf Kakuzu fixiert. Dann stieß er den Rauch langsam aus, der aufgrund der Form seiner Lippen zu kleinen, krüppeligen Ringen wurde und auf Kakuzu zuflog. Dieser warf ihm einen tödlichen Blick zu.

„Lass das, du Arsch.“

Fauchte er gereizt, was sich noch steigerte, als Hidan ihn nur hämisch angrinste und sich dann mit den Worten

„Ich geh dann mal rein, irgendetwas aufreißen“

verabschiedete. Die glühende Zigarette schnipste er mit einem letzten, provozierenden Blick neben Kakuzu auf den Boden.
Kakuzu sah Hidan nur einen Moment hasserfüllt nach, dann wandte er sich Pain zu, der gerade genervt die Augen verdreht hatte.

„Ich bin dafür, dass wir ihn endlich rauswerfen.“

Erklärte Kakuzu monoton und zog erneut an seiner Zigarette. Die Glut leuchtete kurz auf, während er Pain einen nachdrücklichen Blick zuwarf, um zu verdeutlichen, dass es ihm wirklich ernst war. Pain seufzte nur auf.

„Nein Kakuzu.“

Und mit diesem Worten war das Thema für Pain erledigt. Kakuzu funkelte ihn noch einen Moment wütend an, dann wurde seine Aufmerksamkeit abgelenkt. Jemand stieß ihn beiseite um an die Tür zu kommen. Und dieser Jenige warf niemand anderes als Sasori no Akasuna, der Frontsänger der beliebten Schulband „ArtIsABang“ , im Schlepptau seine Bandmitglieder Itachi Uchiha und Deidara.  Der Rothaarige warf Kakuzu einen abwertenden Blick aus seinen roten Augen zu, ehe er ihn nicht weiter beachtete und den Raum betrat. Alter Hass wallte nun stärker in Kakuzu auf. Er verschwendete allerdings keine Zeit damit, Sasori nachzusehen, da er sich auf Deidara konzentrierte, der nun an ihm vorbei wollte. Deidara war immer ein leichtes Opfer, da er meistens sowieso nur in die Luft starrte anstatt auf seine Füße zu achten.
Beinahe beiläufig stellte Kakuzu Deidara sein Bein in den Weg.  Der Blonde übersah es wie gewohnt, ebenso wie das andere Bein, das Pain im seinerseits in den Weg gestellt hatte. Anstatt also nur zu stolpern verlor Deidara mit den Armen rudernd das Gleichgewicht, fand aber trotzdem keinen Halt mehr und landete bäuchlings auf der Bühne der Peinlichkeit. Konan und Kisame, die beiden Blau – Fetischisten, standen ein wenig abseits an einem Auto, bemerkten natürlich aber sofort Deidaras Auftritt und ließen es sich nicht nehmen, ihn lautstark auszulachen.
Deidara versuchte, auf die Beine zu kommen, das Gesicht gerötet vor Wut. Er wollte gerade zu einem Schwall Beleidigungen ansetzen, als Sasori wieder aus der Halle trat und ihm schweigend aufhalf.

„Ihr dreckigen-...“

„Reg dich nicht auf Deidara. Das wollen sie doch nur.“

Erklärte eine Stimme hinter ihnen. Das dritte Mitglied der Schulband, Itachi, war auf der Bildfläche erschienen und schob Pain grob beiseite, um sich zu seinen Freunden zu gesellen.

„Wenn sie das wollen, können sie das gerne haben un!“,

fauchte Deidara, der nicht mehr zu beruhigen war. Der blonde Hitzkopf stellte sich vor Kakuzu und stieß ihn grob zurück.

„Macht Spaß, nicht wahr?!“

Kakuzu funkelte ihn seinerseits nur zornig an und packte ihn an fest am Arm.

„Wage das noch ein Mal und ich schwöre dir, dass das dann dein letztes Mal gewesen sein wird.“

Itachi seufzte und zog Deidara zu sich. Kakuzu drückte noch einmal nachdrücklich Deidaras Arm, dann ließ er ihn los.
Die restlichen Akatsuki, bestehend aus Konan, Kisame, Zetsu und Tobi, gesellten sich nun zu Pain und Kakuzu als sie bemerkten, dass mal wieder Stress mit ihren Feinden, der Schulband, im Anmarsch war.  
Itachi hatte Deidara inzwischen neben Sasori abgestellt, der seinem Kumpel einen resignierenden Blick zuwarf und dann vortrat.

„Ganz schön große Töne für Einen wie dich.“

Erklärte er abfällig. Und so ging es dann weiter.
Denn diese beiden Cliquen konnten sich absolut nicht ausstehen, was wohl daran lag, dass sie beide gleich beliebt waren und eigentlich keine Konkurrenz duldeten.
Meistens bekamen sie Stress wegen einer Nichtigkeit. Hidan beispielsweise hatte immer ungeheuren Spaß daran, Deidara zu ärgern, da dieser schnell auf die Palme zu bringen war. Eigentlich war Deidara das Lieblingsopfer von allen. Doch wer sich mit Deidara anlegte, bekam zwangsläufig auch Ärger mit Sasori, der seinen besten Freund im Allgemeinen nicht im Stich ließ. Das Resultat waren dann meistens eine Prügelei und Itachis Kommentar, dass sie sich benahmen wie Kleinkinder. Itachi selbst vermied es meist, sich einzumischen, da er um die körperliche Stärke vieler Mitglieder der Akatsuki wusste. Vor allem vor einer Konfrontation mit Kakuzu schreckte er meist zurück, da dieser ihm den Kopf zermatschen konnte, wenn er wollte. Und Itachi hing unheimlich an seiner Frisur, die ja mit dem zermatschen seines Kopfes auch ruiniert wäre.
Dieser Zusammenstoß der Cliquen endete allerdings friedlicher, da die musikalischen Fähigkeiten von „ArtIsABang“  verlangt wurden. Es endete letztendlich mit hasserfüllten Blicken und giftigen Bemerkungen.
Die Band wurde mit einer Menge Jubel und Euphorie begrüßt, da die Party nun endlich richtig beginnen konnte. Sie wurden geradezu auf die Bühne getragen, was die Akatsuki missbilligend zur Kenntnis nahmen aber nicht weiter kommentierten.
Als die Stimme des Frontsängers die Halle durchdrang, wurde der Alkohol herumgegeben und großzügig heruntergekippt. Plötzlich war die Mannschaft wieder uninteressant. Die Mädchen hatten sich größtenteils in zwei himmelnde Trauben gebündelt, die entweder der Bühne mit der Band oder den Akatsuki auf die Pelle rückten. Manche anderen Mädchen, die bereits in Begleitung waren, waren auf der Tanzfläche oder in der Nähe der improvisierten Bar anzutreffen, entweder mit ihrer Begleitung oder einem ganz Anderen.
In den Ecken wurden bereits die Drogen herumgereicht und Trinkspiele veranstaltet. Und die Akatsuki waren mittendrin, rissen die Mädchen auf, hatten meist ein wenig Spaß mit ihnen und ließen sie dann fallen wie eine heiße Kartoffel. Den Mädchen war das egal, die Hauptsache war, dass sie erzählen konnten, dass sie mit jemandem aus Akatsuki herumgeknutscht hatten...

*

Einige Zeit später, es lief bereits Musik aus der Anlage und durchdröhnte den ganzen Raum, gab es eigentlich niemanden mehr, der ganz nüchtern war. Vor allem die angesagtesten Cliquen hatten einiges Intus. Deidara, seine Haarpracht durcheinander gewühlt von einem besonders stürmischen Mädchen, suchte den Raum nach bekannten Gesichtern ab und sah schließlich Itachi, der auf einem drehbaren Hocker saß und die Drehfunktion zu seiner Erheiterung ausnutzte. Das Resultat dieser Aktion war schließlich, dass er seinen Nebenmann voll kotzte, was dieser seinerseits aber wieder nicht so lustig fand. Er schwanke zu Itachi und zerrte ihn von den Anderen weg, die aufgrund ihrer Trunkenheit über ihn herfallen wollten, teils aus Wut und teils aus Begierde. Sogar Typen! Dabei war Itachi doch, ebenso wie Deidara und Sasori, strickt Hetero.

„Komm. Lass uns nach Hause fahren I-I..I-...na du weißt ja wie du heißt ne un?“

Deidara kicherte angeheitert, denn schwankenden Körper nun auf Itachi gestützt, der seinerseits ebenfalls umzukippen drohte.

„Ich will aber noch nicht nach Hause Deiii~...“

Itachi brüllte Deidaras Namen durch den halben Raum, was aber Keinen hörte, da sowieso alle stutzbetrunken waren und eigentlich jeder irgendeinen Namen herumschrie.

„Ach komm, hier sind eh nur dämliche Leute. Wir trinken dann zuhause weiter un.“

Gluckste Deidara und versuchte, seine Haarsträhne ein wenig beiseite zu schieben. Aber da alles schwankte und drehte wie in einem Karussell schaffte er es nicht ganz, sondern traf Itachi nur mit der Hand im Gesicht.
Den störte das zum Glück wenig, da er sich suchend umsah und dabei irgendetwas kaum hörbares murmelte. Es klang wie

„Na gut...Wir klemmen uns nur noch Sasori unter den Arm und dann brausten wir los!“

aber es war scheinbar nicht von Wichtigkeit, denn Sasori war nicht aufzufinden. Schwankend ließ er Deidara los, der den Autoschlüssel aus der Tasche zog und

„ICH GEH SCHON MAL DAS AUTO SUCHEN UN!“

rief, während er ebengenannten Autoschlüssel hin und herschwenkte wie eine exorbitante Fahne.
Itachi winkte nur ab und stolperte auf den Nächstbesten zu.

„Hey, weißt du wo Sasori ist?“

fragte er, grinste den irritierten Jungen an und fügte dann wegen des scheinbaren Unverständnisses hinzu:

„Rothaarig? Bekifft? Ungefähr...so groß?“

Er hielt sich die Hand an den Bauch, sah dann an sich herunter und kicherte.

„Naja sagen wir so groß.“

Die Handfläche wanderte hoch bis zu seinem Brustkorb.
Obwohl die Beschreibung etwas fehlerhaft war, wusste der Junge scheinbar, wer gemeint war und nickte mit einem Gesicht, welches wohl Intellektuell wirken sollte.  

„Ja hab ich. Er ist mit irgendjemandem nach draußen gegangen. Ich glaube, er wollte nach Hause.“

Itachi zog einen Schmollmund und machte eine beleidigte Mine.

„Gibt’s ja nicht. Fährt ohne uns nach Hause? Und das auch noch ohne Führerschein! Wie unverantwortlich!“

Dass ihr Plan, volltrunken durch die Gegend zu düsen ebenso unverantwortlich war, ließ er nun einmal mehr außen vor. Er drehte sich um und begab sich nach draußen um Deidara zu suchen, der seinerseits das Auto suchte. Schließlich, nach einigen Mühen, fanden sie sich alle drei.

„Wo ist Sasori?“

Fragte Deidara irritiert und schloss die Fahrertür ihres alten, dunkelblauen Cabrio auf.

„Der ist ohne uns nach Hause gefahren.“

Murmelte Itachi immer noch kränklich beleidigt und begab sich dann mit einem Blick auf die aufschnappende Sicherung des Wagens auf den Beifahrersitz.

„Wie kann er fahren, ohne Auto?“

Fragte Deidara, als er sich auf den Fahrersitz setzte, den Schlüssel in die Zündung steckte und den Motor startete. Mit einem zufriedenen Schnurren lief dieser an.
Itachi schüttelte nur den Kopf zum Zeichen, dass er keine Ahnung hatte, also fuhren sie schweigend und ohne Sasori los zu ihrer WG.

Tbc...
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