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Die unendliche Geschichte - geht weiter

GeschichteMystery / P16 / Gen
07.06.2008
03.11.2008
3
4.020
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07.06.2008 591
 
Bastian Balthasar Bux, er war mittlerweile 16 Jahre alt. Und, er hatte abgenommen. Er war nicht mehr so pummelig, bzw. dick, wie früher. Jetzt war er sogar eher recht dünn.
Er war gerade auf dem Heimweg von der Schule, als er ein lautes Gepolter aus einer der Seitengassen hörte. Er ging in die Richtung aus der das eigenartige Geräusch kam. Vorsichtig sah er nach. Er erblickte ein paar umgeworfene Mülltonnen. Sonst nichts. Verwundert sah er sich um. Nichts. Doch da bewegte sich etwas. Zwischen zwei Mülltonnen kam jetzt ein Mädchen hervor. Sie war sehr blass, ihre Ohren waren irgendwie ungewöhnlich spitz, sie hatte lange, glatte, seiden schimmernde, ganz dunkelblau-dunkelviolette bis schwarze Haare, die zu glitzern schienen. Sie wirkte zerbrechlich, hatte dunkelbraune Augen und war wunderschön. Sie trug einen eher kurzen, dunkelblaugrünen Rock, am ende war er auf eine schöne Art ausgefranst, sie trug ein dunkelviolettes Oberteil mit tiefem Ausschnitt und langen Ärmeln, die immer weiter wurden, um so länger sie wurden und diese waren ebenfalls am Ende, auf die gleiche Art wie der Rock, ausgefranst. Außerdem trug sie dunkelblaue, Knöchel hohe Stiefel. Sie war wunderschön. Auf ihrer Schulter saß eine kleine weiß-gelbliche Gestalt und rieb sich schlaftrunken die Augen. Die kleine Gestalt hatte eine rot weiß gestreifte Zipfel-/ Schlaf- mütze auf. Die Gestalt hatte eine große, runde, rosa Nase, die aussah, wie die eines Hundes. „Wo bin ich?“, fragte das Mädchen leise. Ihre Stimme klang ruhig, leise, lieblich und sanft. Bastian starrte das Mädchen an und dachte //Das muss ein Traum sein. Bastian, wach auf … obwohl, eigentlich gefällt mir dieser Traum … Vielleicht ist es ja doch real??// Bastian kniff sich kurz in den Oberarm und stellte fest, dass es kein Traum war. „Auf dem Planet Erde.“, antwortete Bastian nun, immer noch verblüfft. „Ooh…“, murmelte das fremde Mädchen und starrte auf den Boden. „Wer bist du?“, wollte Bastian wissen. Schweigen. „Du kannst mir vertrauen. Ich erzähle es niemandem.“, versicherte Bastian. „M-mein Name ist Elina. Ich komme aus Phantasien. Ich weiß nicht, wie ich hier herkam. Ich bin eine Mondelfe. Das ist Jurra. Sie ist mein Mondschläfer. Ich habe sie von meiner älteren Schwester, Luna, bekommen, als ich noch kleiner war. Seitdem bin ich mit Jurra aufgewachsen. Und, das letzte an das ich mich erinnern kann ist, dass ich zusammen mit Emilia, sie ist auch ein Erdling, glaube ich, auf Reisen war. Doch dann war ich plötzlich hier. Emilia sagte noch irgendetwas von einem Buch …“, erzählte Elina. „Vielleicht … kann es sein, dass dieses Buch den Titel „Die unendliche Geschichte“ trug, und zwei Schlange darauf abgebildet waren und es in einem gold schimmernden Einband war??“, erkundigte sich Bastian. Elina zuckte mit den Achseln. „Oh, entschuldige, wie unhöflich, ich habe mich doch noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Bastian. Und lebe hier, aber ich war schon einmal in Phantasien.“, erzählte Bastian. „Dann kennst du den Weg dorthin? Sodass ich wieder zurück kann?“, fragte Elina hoffnungsvoll. Bastian schüttelte den Kopf und meinte: „Nicht wirklich. Ich weiß nicht wer das Buch im Moment hat und ob alles noch mal klappen würde …“ Elina sah ihn etwas verwirrt an. Die kleine Gestalt, Jurra, gähnte herzhaft. Da erklang eine piepsige, hohe Stimme: „Was tun wir jetzt?“ „Ich weiß es auch nicht, Jurra, ich weiß es nicht.“, antwortete ihr Frauchen. Sie seufzte. „Kommt mit mir zu Herr Karl Konrad Koreander. Vielleicht kann er uns helfen, auch wenn er oft mürrisch ist.“, schlug Bastian vor. Elina willigte ein und Jurra tat sowieso was ihr Frauchen sagte. Also machten sie sich auf den Weg zu Herrn Koreanders kleinen Buchladen.
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