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Believe me  [PAUSIERT]

von SamAn
GeschichteMystery / P12 / Gen
Claire Bennet Gabriel "Sylar" Gray Mohinder Suresh Nathan Petrelli Peter Petrelli
03.06.2008
24.08.2008
9
8.680
 
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03.06.2008 1.057
 
Okay, es hat ein bisschen länger gedauert. Aber es ist auch länger geworden. Und Jayne hat mal wieder ihren Senf dazugegeben *g*.
Viel Spaß!


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Er war nirgendwo zu finden. Erschöpft lehnte ich mich an einem Baum und sank zu Boden. „Hast du was gefunden?“, rief ich Peter rüber, doch ich erhielt keine Antwort. „Peter!?“, rief ich noch mal. Nichts.
Wo war er denn?

Ich stand auf und machte mich auf die Such nach ihm. Als ich ihn eine gute Stunde später ihn neben einem Schuppen fand, atmete ich erleichtert auf, doch Peter gab mir den Hinweis ruhig zu sein.
Ich glaube er ist da drinnen.
Meinst du?, fragte ich ihn Gedanken zurück.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube ich habe Stimmen drinnen gehört…

Ich nickte und schlich mich leise zum Schuppen. Wir könnten Sylar schnappen und ihn wieder bekehren…Wir könnten alle eine glückliche Familie sein. Wir alle…
Meine Hand lag auf dem Knauf der Tür und ich war bereit sie umzudrehen.
Cynthia…Komm zurück…
Erschrocken sprang ich zurück und sah mich um. Wer war das? Eine Telpathin. Es war eine weibliche Stimme. Könnte es Jayne sein?
‚Leider nicht, du Früchtchen. Es war jemand anderes, die sich in dein Unterbewusst sein bohren wollte. Ich weiß nicht wer, aber ich versuche sie abzuwimmeln’, erklärte Jayne und brach die Verbindung wieder ab.

Was ist los, Cyn?
Jemand wollte sich in mein Unterbewusst sein schleichen. Ich weiß aber nicht wer es war!


Mit entschlossener Miene trat Peter an meine Seite und öffnete die Tür spektakulär mit Hilfe der Telekinese und eröffnete uns ein Bild, dass uns beide die Röte ins Gesicht steigen ließ.
„Es...tut… uns leid“, stotterte Peter und sah zwei Jugendliche, die gerade in einer Art Bett schliefen, oder so „taten“ als ob sie schliefen. Ich wollte mir nicht ausmalen, welche Stimmen Peter vorhin gehört hatte. Wenn es ein Stöhnen wäre, dann würde er sicher selbst draufgekommen, dass es nicht Sylar sein konnte.
Ich schloss langsam die Tür und warf Peter wütende Blicke zu.



„Du hast mir gesagt, du hättest Stimmen gehört! Und mit ‚Stimmen’ habe ich gemeint, es wären Sylar’s und Dave’s Stimmen gewesen!“, schimpfte ich lautstark und lief im Wohnzimmer der Villa Petrelli auf und ab.

Sofort kam meine Mutter in den Raum gestürmt und umarmte mich. „Oh mein Gott, ich habe geglaubt Sylar hat dich. Was hast du dir eigentlich dabei gedacht?!“
Mütter. So überfürsorglich. Besonders wenn sie keine Kräfte besaßen…
Ich löste mich aus der Umarmung und wandte mich zu Peter.

Kein Wort über den Vorfall mit dem Schuppen, sonst hält dich deine Schwester für einen Spanner!
Peter wurde rot nickte aber.

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„So was mache ich nie wieder, hörst du!“, rief Dave und sprang auf. Der Gedanke war im zuwider, gerade neben Sylar legen. Und er war eine Frau gewesen… Ein Schauer lief im den Rücken runter. Es war einfach zu widerlich.

„Beruhig dich, Sunnyboy“, meinte Sylar gelassen, „das war nur eine Illusion. Außerdem wollte ich noch nicht, dass Cynthia dich findet. Normalerweise sollte sie deine Gedanken hören…Hat sie aber nicht. Seltsam ist das schon. Aber ich mache mir im Moment keine Sorge. Wir ziehen um!“

Verständnislos blicke Dave ihn an. Umziehen? Wohin? Und vor allem, warum? Bevor sich Dave mehr Gedanken machen konnte, zerrte Sylar ihn aus dem Schuppen. „Ich denke ein Trip nach New York könnte uns nicht schaden, habe ich recht?“
Ohne zu antworten ließ Dave sich zum Flughafen Chicagos führen, kam ihm aber irgendwie komisch vor. War er nicht so wie Cyn? Konnte er sich nicht teleportieren wie sie?

„Deine Freundin kann die ‚Begabungen’ anderer kopieren und nutzen. Ich muss meinen Spender dafür töten und dass würde ich, wie du weißt, herzlich gerne mit dir machen. Doch ich muss Cynthia sehen!“

Etwas dümmlich nickte Dave. Vaterinstinkte. Er will seine Tochter beschützen. Aber vor was oder wen? Dave grübelte eine Weile darüber nach, auch als sie mittlerweile über den Wolken waren. Gab es da nicht ein Lied aus dem berühmten Deutschland? Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…
Freiheit sieht anders aus.

Trotzdem konnte er nichts an der jetzigen Situation ändern. Es sei denn er würde die Elektrizität zu Sprache bitten. Doch in einem Flugzeug war es eine sehr schlechte Idee. Wie wäre es Sylar im JKA oder irgendwo anders zu überwältigen. Ein hinterhältiges Lächeln huschte Dave über das Gesicht. Keine schlechte Idee.

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„Du hast eine Fähigkeit?“, entfuhr es Cynthia und starrte ihre Mutter ungläubig an.

Mary nickte und erzählte ihr von ihrem Unterbewusstseins Trip. „Es hat sich alles so echt angefühlt. Es war so…real. Naja, bis ich Gabriel berührte und er aus mir einen undefinierbaren Grund schrie…

Ihre Tochter nickte zustimmend und wandte sich an Angela. „Mary kann uns helfen. Wir müssen zurück nach Chicago. Sie kann Sylar besiegen!“

„Das kann sie auch hier“, entgegnete Angela und ließ sich auf die Couch nieder. „Wenn sie es von New York aus machen kann…Außerdem hat sie dich versucht zu erreichen!“

Cynthia wurde rot und sah beschämt zur Seite. „Das habe ich nicht gewusst!“
„Das konntest du auch nicht“, erklärte Mary und legte eine Hand auf die Schulter ihrer Tochter. „Ich halte hier Stellung und ihr beide teleportiert euch nach Chicago. Wenn es Probleme gibt sage ich bescheid und…“, sie zwinkerte Peter zu, „…ich glaube ihr könnt jetzt auch schon ‚Bescheid’ sagen. Kopieren ist schon eine schöne Sache…“

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Es war schön wieder in New York zu sein. Wenn er nicht eine Nervensäge im Schlepptau hätte. Es war mittlerweile Abend geworden und Sylar machte sich zusammen mit Dave auf den Weg nach Queens. Dort würde ihn die leere Wohnung seiner Mutter erwarten und ihre Leiche. Würde sie schon verfault sein? „Ah, das kriegen wir schon hin…“, murmelte er und verließ den Flughafen. Dave trabte neben ihm her. „Und wo wollen wir jetzt hin?“, fragte er sehr durchschaubar. Hatte er etwas vor?
„In meine Wohnung“, antwortete Sylar und nahm die U-Bahn zu seinem Block.



Langsam drehte er den Schlüsseln nach links und die Tür öffnete sich. Ja, die Leiche lag noch da. Man roch es. Dementsprechend zog Dave die Nase hoch. „Was ist das für ein Geruch? Sammelst du hier Leichen?“, er hielt inne, „na, ich hätte es mir eigentlich denken können…“
Vorsichtig ließ Sylar die Leiche seiner Mutter gefrieren, hörte aber sein Summen hinter sich. Bevor er sich umdrehen konnte, wurde er bewusstlos.
 
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