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Believe me  [PAUSIERT]

von SamAn
GeschichteMystery / P12 / Gen
Claire Bennet Gabriel "Sylar" Gray Mohinder Suresh Nathan Petrelli Peter Petrelli
03.06.2008
24.08.2008
9
8.680
 
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11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.06.2008 1.354
 
Ein längeres Kap, denke ich mal... ^^
Vielen Dank an leah und Sarah für die Reviews. Ah ja, JAyne ist wieder da^^.
Viel Spaß!

°~~°

„Du bist dir ganz sicher, dass hier dein persönlicher ‚Showdown’ mit deinem Väterchen statt gefunden hat?“, fragte Peter und besah sich die Stelle an der ich bewusstlos wurde. Wieder einmal eine Menge Blut.

Ich war sicher, dass es hier war. Sehr sogar. Mich wunderte nur, dass Sylar verschwunden ist. Er konnte sich nicht telportieren, aber doch ist er weg. Nicht mehr da. Kein Anzeichen wohin er gegangen ist, nachdem er mich außergefecht gebracht hat. Und das ärgerte mich wirklich. Ich war zu naiv gewesen, was Sylar oder Gabriel betraf.
‚Das habe ich dir doch die ganze Zeit gesagt, Cyn. Er ist und bleibt gefährlich!’, meine Jayne neunmalklug.

„Halt einfach deine Klappe!“, schnauzte ich zurück und Peter schreckte auf.
„Hast du was gesagt?“

Ich winkte ab. Ich wollte nicht, dass er meint, dass ich jetzt auch noch einen Seelenklempner brauche, denn ich schon ohnehin benötige. Nach alldem Chaos brauche ich einen Psycho-Heini, eine bequeme Couch und viel Zeit ihm meine ganze, ziemlich verrückte, Geschichte zu erzählen und von ihm dann sagen lasse, dass ich reif für die Klapse sei.
„Hier ist er nicht. Er muss abgehauen sein… Ich habe keine Ahnung wo er sein könnte, und du?“, fragte ich meinen Onkel.

Zu meinem Bedauern schüttelte er den Kopf. „Er könnte überall sein. Überall. Wir können mal die Gegend abklappern. Wie ich Sylar kenne, liebt er kleine Unterschlüpfe, die sehr…wie soll ich sagen…primitiv wirken. Genau, primitiv und unscheinbar!“

'Ich bin seiner Meinung, Cyn. Er ist ein schlaues Köpfchen. Ein gut aussehender schlaues Köpfchen!’, meinte Jayne.

In Gedanken erwiderte ich:
‚Gut aussehend? Und was ist mit Mohinder?’


Jayne brach die Verbindung ab, antwortete aber noch davor: ‚Alles bestens. Aber ein Früchtchen wie du muss nicht alles wissen, oder? Ich lass dich mal allein. Ich denke, in dem Moment wirst du kein Ärger machen... Hoffe ich zumindest,’

„Ist alles in Ordnung?“, frage Peter besorgt und ich bemerkte erst jetzt, dass er direkt vor mir stand. „Du warst irgendwie…abwesend.“

„Kann sein.“ Ratlos wandte ich mich um. Wo könnten wir meinen Vater finden? Ich sah mir die Grünanlage genauer an. Nichts Besonderes. Nur Grünzeug. Aber was hätte ich erwartet? Dass ich Sylar einfach auf Gut Glück fand? Er war klug und ich auch. Also so schwer müsste das nicht sein…

***

„Und wie soll ich das bitteschön anstellen? Das ist doch alles Schwachsinn!“, schimpfte Dave und sah sich auf die Hände. Vorhin hatte sein ganzer Körper geglüht und jetzt war kein Funke zu sehen. So was ist und bleibt unmöglich, dachte er trotzig.

„Du darfst es nicht verstoßen, deine Kraft. Nehme sie als ein Teil von dir an und dann wirst du sehen. Es ist wirklich einfach. Und wenn es nicht klappt, bring ich dich einfach um!“, erklärte Sylar als ob es die natürlichste Sache der Welt wäre.

Na der hat gut reden. Ich versprühe den elektrischen Tod und der quasselt schon davon, dass er mich töten wird. Ja, schöne Zukunftsvorstellungen!

Also konzentrierte er sich und versuchte ein bisschen Storm aus seinen Ärmel zu schütteln. Ein kleines Kribbeln machte sich breit und ließen seine Nackenhaare aufrichten. Dave schloss die Augen, holte tief Luft, holte aus und tat so als ob er etwas warf. Ein kleines Summen konnte man hören und Dave öffnete zaghaft die Augen. Ein hauchdünner blauer Strahl kam aus seiner Handfläche und traf ein Rohr aus Metall, welche gegenüber ihm lag.
„Ich hab’s geschafft!“, rief Dave, doch sogleich erlosch der Strahl.

„Ja…Immerhin kannst du’s kontrollieren und wandelst nicht als lebende Kurzschlussgefahr“, meinte Sylar und warf ihn ein Stück Schokolade rüber, „iss was. Ich möchte nicht, dass meine Tochter meint, dass ich ihren Freund nicht gut umsorge…“

„Wie? Du bist Cyn’s Vater?!“

***

Sie war weg. Verschwunden. Hat sich in Luft aufgelöst!
Fassungslos starrte Mary ins Wohnzimmer. Peter hatte ihr versprochen auf sie aufzupassen, während sie ihre Sachen aus packen würde. Natürlich wollte sie auf Cynthia auspassen, doch Angela zerrte sie in einer der unzähligen Zimmer des Hauses. Wie sehr sie Angela, doch im diesen Moment hasste.

„Nathan!“, rief sie und zwirbelte an eine Haarsträhne. Cyn verfolgen konnte sie nicht. Sie hatte keine Kräfte und das stank ihr im Augenblick gewaltig. Warum ich, dachte sie, warum bin ich so unbedeutend und zu nichts zu nutze.

„Was ist passiert?“, fragte Nathan als er keuchend an ihre Seite trat. Wortlos deutete Mary ins Wohnzimmer. „Na gratuliere. Peter ist zusammen mit Cyn verschwunden. Und wie ich Peter kenne, war er bestimmt Cyn’s Charme verfallen und hilft ihr jetzt Sylar zu finden. Ich wette 50$, dass meine Theorie stimmt!“

„Ich wette nicht mit…“, nuschelte Mary und setzte sich auf die Couch. „Kann Sylar sie umbringen?“

Nathan zuckte die Achseln und ließ sich neben ihr fallen. „Peter kann seine Fähigkeiten kontrollieren, Cynthia auch. Mach dir keine Sorgen. Du kannst die Situation sowieso nicht ändern. Es ist wie es ist.“
Beschämt sah Mary zur Seite und tadelte sich wieder in Gedanken, keine Fähigkeiten zu haben. Alles wäre so viel leichter.

„Auch wenn du es verhindern könntest. Du hättest keine Ahnung wie du es anstellen sollst. Du bist schwach!“
Wie aufbauend. Doch Mary bemerkte, dass sich der Klang von Nathans Stimme verändert hat. Irritiert sah sie zu ihrem Bruder und erblickte Sylars Gesicht. „Gabriel…“, hauchte sie. In ihrem Kopf drehte sich alles. Er war hier, sie war hier, war es Schicksal? Konnten sie womöglich wieder zusammen kommen? Nach all dem was passiert ist, nach dem er sie verlassen hatte?

„Mein Name ist Sylar!“, rief er, sprang auf und zerstörte somit Marys Hoffnungen.

„Nein! Du bist Gabriel! Hör mir zu. Ich lieb… Ja, ich liebe dich noch!“ Peters Schwester stand auf und strich Sylar sanft die Wangen. „Tu Cynthia nichts. Sie ist deine Tochter!“

Sylar sah sie mit mordslustigen Augen an, schrie jedoch im nächsten Augenblick. „Was machst du mit mir?! Hör auf! Es brennt!“
Hastig zog Mary ihre Hand zurück und sah den Vater ihres Kindes mit verwunderten Blicken an. Was war mit ihm los?



„Ähm…Mary. Was machst du da?“

Verwirrt blinzelte Mary und sah Nathan auf der Couch sitzend. Was war geschehen? Hatte sie geträumt? Und wieso saß sie nicht mehr? „Ich weiß es nicht“, antwortete Mary wahrheitsgemäß und fasste sich an die Stirn. „Ich habe aber Gabriel, also Sylar gesehen…“

Nathan zog die Augenbraue hoch. „Wie soll das denn gehen, Mary. Er ist nicht hier, also wie konntest du ihn sehen? Du hast bestimmt einen Tagtraum gehabt…“

„Nein“, meinte Mary bestimmt, „es hat sich so echt gefühlt. Als ob er da wäre, als ob ich… Wie soll ich sagen, in sein Unterbewusst sein eingetaucht bin…Oder er in meines.“

Nathan stand auf und legte eine Hand auf ihre Schulter. „Von Bruder zur Schwester. Du bildest die eine Fähigkeit zu haben. Du hast aber keine. Du kannst nicht in Unterbewusstsein anderer Leute eintauchen. Wenn Mom es gewusst hätte, hätte sie dich nicht abgeschoben!“

Wütend wandte sich Mary von ihm ab und rief: „Vielleicht wusste sie es nicht! Vielleicht ist es mein Schicksal Sylar zu bekehren! Denk mal darüber nach! Ich als seine…“ Sie hielt inne und suchte die passenden Worte. „…Seelenverwandtin!“

***

Ihm ging es eigentlich ziemlich gut, den Umständen entsprechend. Sylar sah Dave zu, wie er sich über die Schokolade hermachte. Es war eine gute Idee ihm beizubringen wie er seine Fähigkeiten halbwegs kontrolliert, redete er sich ein und nickte leicht.

Plötzlich zuckte er, als durchfuhr in ein Blitz. Nein! Du bist Gabriel! Hör mir zu. Ja, ich liebe dich nichts! Tu Cynthia nichts. Sie ist deine Tochter!

Unsicher blickte er um sich. War das ein Telepath, der seine Gedanken beeinflusste? Nein. Ein komisches Gefühl beschlich ihn und ließ ihn nicht los. Er kannte diese Stimme. So sanft, aber bestimmt. Eine wage Erinnerung bildete sich vor seinem Inneren Auge und ließ das Bild von Mary erscheinen.
„Mary? Das warst du?“, flüsterte er kaum hörbar, „ich soll Cynthia nichts tun? Das werde ich auch nicht…“ Dabei sah er mit einem unheimlichen Grinsen zu Dave rüber. „Ich werde ihr nur etwas wegnehmen…“

°~~°
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