Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Believe me  [PAUSIERT]

von SamAn
GeschichteMystery / P12 / Gen
Claire Bennet Gabriel "Sylar" Gray Mohinder Suresh Nathan Petrelli Peter Petrelli
03.06.2008
24.08.2008
9
8.680
 
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.06.2008 872
 
Do das ist mein letzter Kap, vor meinen wohlverdienten Urlaub!
Viel Spaß!
P.S.: Hatte keine Zeit für die Textauszeichnung, hoffe es stört nicht!^^

***

Two Prudential Plaza , 23.Stockwerk, Gabriel

Ungeduldig stand Gabriel vor einem Fahrstuhl, in dem er Cynthia vermutete. Er lehnte sich an die Wand und sah ab und zu auf seine selbst gemachte Armbanduhr. Wenn Cynthia und er diesen Dave finden, was würde Cynthia danach machen. Mit Dave mitgehen und weiter ein normales Leben führen? Ihn womöglich vergessen? Das konnte er nicht zulassen! Cynthia war ein Teil von ihm, er brauchte das Mädchen. Sonst würde er rückfällig und würde wieder morden. Er konnte sie nicht mit dem Jungen ziehen lassen, sie war für ihn fast wie eine Tochter.

Plötzlich kam ihm ein Gedanke. Was ist wenn sie wirklich seine Tochter wäre? Vor 17 Jahren hatte er ein Mädchen namens Mary Blue kennen gelernt. Und geschwängert. Daraufhin war er weggelaufen und hat sich in die Arbeit gestürzt. Er war unscheinbar, schüchtern. Dann hatte er das mit seiner Fähigkeit entdeckt und wurde zu Sylar. Doch jetzt war er Gabriel, nur Gabriel.

Der Fahrstuhl war angekommen.
„Super Neuigkeiten!“, rief Cynthia und stürzte aus dem Aufzug. „Habe die Gedanken von einem fetten Typ gehört. Dave ist hier, im 13. Stock. Wir müssen nur noch 10.Stockwerke runter und dann sind wir da! Dann haben wir ihn gerettet!“

„Super“, würgte Gabriel heraus. Die Zeit mit Cynthia darf nicht zu Ende gehen. Jedenfalls jetzt noch nicht. „Cynthia, wie heißt du eigentlich mit Nachnamen?“

„Blue“, sagte sie schier beiläufig, als sie mit dem Aufzug in den 13. Stock fuhren. „Wieso?“

Gabriel begann zu schwitzen. „Na ja, du weißt meinen und ich will deinen wissen. Ganz einfach, Töchterchen!“

Wie ich da mit dem Töchterchen Recht habe, dachte Gabriel und sah sich seine Tochter an, wie sie sorglos vor sich hin pfiff. Sie war das Ergebnis einer Liebesnacht mit Mary. Er hatte eine Tochter, eine wunderbare Tochter, die ihn Sylar ausgetrieben hat.

***

Two Prudential Plaza, 13.Stockwerk, Dave

Er war weg. Gut, und was jetzt?

Dave saß immer noch gefesselt am Boden und dachte fieberhaft nach wie er sich aus dieser verzwickten Situation retten kann. Die Fessel würde er nicht aufbekommen. Keine Chance.

Plötzlich hörte er laute Geräusche von draußen. Eine Männerstimme. „Ist er da drinnen?“ An der Klinke wurde gerüttelt. „Ist zu, Cynthia, mach mal auf!“

Dave’s Augen weiteten sich. Cynthia ist hier? Die Cynthia?

Mit einem PENG! Wurde die Tür aufgesprengt und Cynthia betrat den Raum. „Dave, da bist du ja! Das gibt’s doch nicht! Gabriel, schnell! Wir holen in raus!“

Irritiert sah er an die anstürmende Cynthia vorbei, um einen Mann zu betrachten der sich an den Türrahmen anlehnte und ihn anstarrte. Während seine Freundin die Fesseln löste, wie wusste er auch nicht genau, kam der Mann auf sie zu und sah Dave in die Augen. Ohne seine Augen abzuwenden, fragte er Cynthia: „Ist er das?“

„Hast du mich vorhin nicht gehört, Gabriel? Ich habe ganz laut „Dave“ geschrieen. Nicht gehört? Ist aber jetzt egal. Komm Dave, wir verschwinden“ Sie zog Dave nach oben und fasste ihn und Gabriel auf die Schulter.

Was meint sie mit verschwinden?, dachte Dave, doch ehe er blinzeln konnte, befand er sich am Michigansee. Erschrocken sprang er zurück und zischte: „Was hast du gemacht? Was bist du?“ Und was ist mit dem Mann da, Gabriel?, führte er in Gedanken fort.

„Ah, der ist das gewöhnt!“, meinte seine Freundin mit einer wegwerfenden Handbewegung. Sie schmunzelte. „Außerdem kannst du auch so was ähnliches, Dave.“

„Sowas, kann ich nicht. Und wie… Du kannst meine Gedank... So was geht doch nicht!“, stotterte Dave unsicher und ging rückwärts auf ein Baum. „Und der da… ist er auch ein Freak?“ Dabei deutete er auf Gabriel.

Dieser erhob seine Hände und ließ ein Ast zu sich schweben. „Ich glaube, die Frage hat sich erledigt. Cynthia wir haben ihn gerettet. Komm wir müssen los! Dein Vater wartet!“

***

Mary’s Wohnung / Chicago / Mary

Es klingelte an der Tür und Mary, die süchtig nach Ablenkungen war, seitdem Cynthia entführt war, rief überschwänglich: „Komme schon!“

Sie öffnete die Tür und erstarrte. „DU?!“, keuchte sie. „Hier?“

„Ja, nimm mal hier, Mary! Deine Mutter ist müde“, meinte Mary’s leibliche Mutter und drückte ihr eine dünne Jacke entgegen. „Sicher fragst du dich, warum ich hier bin, oder? Natürlich. Ich habe beschlossen dich in unsere Familie einzuführen. Weißt du, irgendwie habe ich dich vermisst, obwohl ich dich nicht so richtig kenne, weißt du…“

Skeptisch lief Mary hinter ihre Mutter her, ins Wohnzimmer. „Du brauchst keine Sachen einpacken, du…“, sie strich mit dem Finger auf die Ledercouch. Als sie sich vergewissert hatte, dass sie nicht staubig oder schmutzig war, setzte sie sich hin. „Hmm…Bist ordentlich, genau wie dein Zwillingsbruder. Jedenfalls, brauchst du nicht einzupacken. Meine Leute kommen und holen alle Sachen. Wir werden gleich nach New York fliegen und…“

„Halt!“, rief Mary und sah ihn die Augen ihrer Mutter, „ich möchte mich erst auf meine Familie einstellen. Außerdem ist mir die Sache nicht geheuer. Meine Tochter - deine Enkelin! – ist entführt!“

„Ich weiß.“

„Erzähl mir ein bisschen von meiner Familie…Bitte…Mum!“

Die ältere Dame seufzte. „Dein Zwillingsbruder heißt Peter Petrelli. Du bist eine Petrelli, Mary. Eine Hochangesehene Familie. Komm mit!“
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast