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Believe me  [PAUSIERT]

von SamAn
GeschichteMystery / P12 / Gen
Claire Bennet Gabriel "Sylar" Gray Mohinder Suresh Nathan Petrelli Peter Petrelli
03.06.2008
24.08.2008
9
8.680
 
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11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.06.2008 1.115
 
Danke, -leah für deine Review. Also hier das nächste Kap.
Viel Spaß.



…I will standing strong like a tree in the wind

Chicago / Two Prudential Plaza, 13.Stockwerk / Dave

Zusammen gepfercht saß Dave auf den Boden eines Büros. Hände und Füße festgebunden. Panisch sah er in jede Ecke des abgedunkelten Raumes. Die nackte Dunkelheit umschloss ihn. Allein. Die Luft war stickig. Jemand rauchte hier. Ein Mann.
     
„Na, Dave? Hast du’s die gemütlich gemacht? Wie ist die Luft da unten?“, fragte eine Stimme, die vom Schreibtisch kam. Dave antwortete nicht. Konnte es auch nicht, würde es aber nur zu gerne. Ein Stück Stoff wurde ihm, bevor er in diesem Raum kam, in den Mund gestopft.
Die Stimme lachte hämisch. „Tja, Steve McDon hat es mal wieder geschafft!“

Er ging zu Tür und knipste das Licht an. Dave kniff die Augen zusammen, als die Helligkeit der Lampe den Raum durchflutete. Steve ging vor Dave in die Hocke und sah dem Jungen ins Gesicht. Er war ein gutaussehender Teenager und dafür hasste er ihn. Doch er behielt es für sich; schließlich war er ein Profi. Nachdenklich kratzte er sich am Kopf. Was sollte er noch mal mit diesem Zwerg anfangen?

Derweilen öffnete Dave die Augen und sah ins Gesicht seines Entführers. Seine roten Haare erinnerten ihn irgendwie an Ron Weasley. Die eine dicke, lange Narbe, die am Haaransatz anfing, über das linkes Auge ging und am Kinn abrupt endete, deutete auf eine unfreundliche Kindheit dessen war sich Dave sicher. Der etwas mollige Körper von Steve sah zwar nicht ganz attraktiv aus, doch es war wie geschaffen um anderen das Leben zur Hölle zu machen. Dave ersparte es sich, Gedanken über Steve’s „Methoden“ zumachen.

„Willst du etwas sagen, Sunnyboy?“

Dave nickte heftig und als er endlich den Stofffetzen in seinem Mund nicht mehr ertragen musste, fragte er ärgerlich: „Was zum Teufel willst du von mit? Und wo bin ich überhaupt?“

Steve stapfte schwerfällig zum Schreibtisch zurück und setzte sich auf deren Kante. Diese ächzte alarmierend, worauf er sein gesicht verzog und sich auf den Drehstuhl Platz nahm. „Es ist so, Sunnyboy. Je weniger du erfährst, desto besser. Es gibt Dinge die ein staatlicher 27-jähriger Mann einem kleinen Zwerg nicht erklären muss. Obwohl…“, er holte einen Taschenmesser aus seiner Tasche und sah sie belustigt an, „einen Tipp könnte ich dir geben…“

Er stand auf, ging auf Dave zu, riss ihn hoch und schnitt mit dem Messer eine schwungvolle Linie in die Haut seines Nackens. „Wir wollen dein Blut, deine DNS, Sunnyboy“, flüsterte er Dave ins Ohr, während der rumzappelte um sich aus den bulligen Armen zu befreien, „ entkommen kannst du mir nicht. Schreien? Vergiss es. Die Wände sind schallgeschütz!“ Mit einem Lachen ließ er Dave fallen und ging wieder auf seinem Platz. Während Steve höchstzufrieden zusah, wie das Blut von der Klinge tropfte, dachte Dave an Cynthia.

Er wollte sie doch nur finden!

***

Two Prudential Plaza/ 23.Stockwerk / Gabriel

„Name?“

„David.“

„Wollen Sie uns auf den Arm nehmen? Name!“

Gabriel schwieg, denn Sylar konnte er nicht sagen. Erstens, wüsste dieser schweißgebadete Mann mit wem er es zu tun hat und würde wieder diese „Türsteher“ holen und Zweitens, konnte er seine Kräfte nicht einsetzten. Er hatte von irgendwo aufgeschnappt, dass die Infusion, die ihm und wahrscheinlich Cynthia als sie bewusstlos waren reingespritzt wurde, nur eine halbe Stunde wirkte. Nur dumm, dass er nicht wusste, ob die ½ Stunden schon um sind.

„Name!“
Bum, bum.

Gabriel verdrehte die Augen und sah den mittlerweile hochrotem, dicken Mann, der der „Chef“ dieser Außenstelle war an. Ein Fettklops. Ein nichts bedeutender, alberner Niemand. Wie er diese Menschen verachtete, die die Ehre eines so hohen Dienstes nicht würdigen. Er würdigte seine Fähigkeiten, Cynthia auch. Aber die Menschen, die er ermordet hatte, hatten sie nicht verdient. Das waren auch bedeutungslose Niemande.
Seine Gedanken schweiften zu Cynthia. Geht es ihr gut? Was macht mein „Töchterchen“ allein auf der Intensivstation. Ihr hatte nämlich die KO Tropfen nicht gut getan.

„Name! Mister, das ist ihre letzte Chance!“
Bum, bum.

„Und was dann?“

„Sehen Sie ihr bezauberndes Mädchen nicht mehr wieder!“
Der „Chef“ lachte und entblößte dabei seine gelben Zähne.
Bum..Bu, Bum.

Und auch noch Raucher, dachte Gabriel und seine Wut stieg. Plötzlich bemerkte er das „Bum, bum“ nach jeden gesprochenen Satz, der aus dem Mund des Rauchers kam. Er konnte die seine Herzschläge hören. Und diese hören sich nicht sehr gesund an. Er hatte also Herzprobleme. Leichtes Spiel, dachte Gabriel höchsterfreut und streckte langsam seinen Arm in die Richtung des „Chefs“.

„Was wollen Sie machen, Mister?“
Bum…bu…bum.

Langsam schloss Gabriel seine Hand und konzentrierte sich dabei auf das Herz seines Gegenübers. Bildhaft stellte er sich vor, wie das Herz Aussetzer bekommt und dann stehen bleibt.

Plötzlich fasste der Fettklops an seine Brust und sank zu Boden. „Sie sind Sylar, nicht wahr?“ „Richtig, kriegst ein Keks!“, erwiderte Gabriel und ließ seinen Arm fallen. Der Geschäftsführer war tot und der Weg war frei für Gabriel.
Er muss Cynthia nur noch finden und dann könnten sie da weiter machen, wo sie stehen geblieben waren…
Aber wo waren sie stehen geblieben?

***

Two Prudential Plaza/ 3. Stockwerk / Cynthia

Ich konnte wieder laufen. Hurra! Und meine Fähigkeiten? Ich konnte die komplexen Gehirnvorgänge eines „Türstehers“ verfolgen.

Sehe ich heute mal wieder gut aus! Zuhause werde ich Schnucki mal wieder platt legen. Und dann „hoppa“! Danach alles gut mit Bier herunterspülen. Hm… Was nehme ich da? Deutsch? Warum nicht.
Was macht das kleine Biest da im Raum? Tut laufen? Verdammt, die Infusion! Ich hatte das schon in unserer Besprechung vorgeschlagen stärkere Mittel zunehmen! Verdammt!


Fluchtartig rannte er aus dem Raum. Gut, weg war er. Also, wie komme ich hier raus? Teleportieren? Ähm, schon erledigt.
Langsam schlich ich mich aus dem Raum und betrachtete den Flur. Keiner zusehen. Außer eine dicke 3, welche mir mit putenroter Farbe ins Gesicht sprang. Ich war im 3. Stock. Super Info.
Wo waren aber Dave und Gabriel? Die müssten hier auch irgendwo stecken.

Cynthia? Hörst du mich?

Das war…Gabriel!

Ich bin im… 23.Stockwerk...Oh, ekliges Rot... Komm mit dem Fahrstuhl hoch. Die findest du an jeder Ecke!

Ich nickte, was er aber nicht sehen konnte. Fahrstühle. Wo gab es hier Fahrstühle?

Plötzlich kam ein dicker Mann um die Ecke stolziert.
Mein Name ist Steve McDon und ich bin der Beste den es gibt, hier auf Erden!

Eingebildete Gedanken! Ich machte mich schnell unsichtbar und ließ ihn an mich vorbei gehen.

Sunnyboy will Futter haben, na und? Na, schnell ab zum Geschäft! Dave kann nicht ewig warten. Baer wer würde schon vom 13.Stock entkommen. Haha!

Ich grinste. Also, dieser Steve hat wirklich offene Gedanken!

...I will standing strong like a tree in the wind.
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