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Believe me  [PAUSIERT]

von SamAn
GeschichteMystery / P12 / Gen
Claire Bennet Gabriel "Sylar" Gray Mohinder Suresh Nathan Petrelli Peter Petrelli
03.06.2008
24.08.2008
9
8.680
 
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11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.06.2008 1.030
 
Hi!
Danke -leah für dein Review. Hoffe aber es lesen noch ein paar andere meine Storys^^.
Jedenfalls habe ich mir Gedanken über die Überschriften gemacht. Diese sind ja jetzt auf Englisch. Ich habe mich dabei von dem Lied "Believe" von Dima Bilan, dem Gewinner des Eurovision Song Contest 2008, inspirieren lassen.
Hier mit betone ich, dass das Lied nicht von mir ist sondern von Dima Bilan.
Jede Überschrift betseht aus einer Zeile der Lyrics des Liedes, bis man am Ende das komplete Lied hat^^.
So und jetzt zum Aussehen von Cynthia Blue und Dve O'Lyle.
Ich stelle mir Cynthia so http://www.eseats.com/images/hilarydufstory.jpg vor
und Dave
http://www.tigerbeatmag.com/dailydish/wp-content/uploads/2007/08/joe.jpg.

Jetzte endlich zum Kapitel.

***

Even when the thunder and storm begin…

Chicago / Two Prudential Plaza / Cynthia & Gabriel

Natürlich war das Gebäude noch genauso hoch, wie bei unserem ersten Besuch im Loop. Und genauso bewacht. Bullige Türsteher standen vor den Türen und sahen ab und zu auf ihren goldnen Uhren. Ein Eindringen? Praktisch unmöglich für Menschen ohne Fähigkeiten.
     
Fliegen oder Telepotieren?
     
Ich schüttelte den Kopf und deutete auf die gläsernen Wände des Hochhauses. „Zu auffällig!“
     
Unsichtbar?
     
„Und dann? Ich müsste die Tür sowieso öffnen… Lass mich mal überlegen.“ Ich trat an das Gebäude und betastete das Glas. Sofort glotzte einer der bulligen Männer mich komisch an und kam auf mich zu: „Miss, was haben sie vor?“

„Ähm…“, unsicher sah ich zum Hochhaus hoch, „die… die Architektur bewundern! Das ist wirklich einzigartig das Haus… hier vor mir… Was meinst du, Dad?“
Es war für mich Ungewöhnlich „Dad“ zusagen, aber Gabriel hat bestimmt verstanden auf was ich hinauswollte.

„Entschuldigen sie meine… Tochter!“, sprang er hilfsbereit ein, „ sie ist nämlich sehr an Architektur interessiert. Wir sind Touristen hier.“

„Verstehe“, die Miene des Türstehers änderte sich schlagartig und ging wieder auf seinen Posten.

Gut gerettet, Töchterchen.

„Mach dich nicht über mich lustig! Was sollte ich sonst sagen?“



Auf der anderen Seite des Hauses fanden wir einen kleinen Seiteneingang. Wir gingen natürlich rein. Warum auch nicht? In der kleinen Halle, in der wir uns dann befanden, war es kahl; keine Treppen, kein Fahrschule. Nichts. Wozu ist dieser Raum gut?

„Verdammt, Sackgasse!“, fluchte ich und schlug gegen die graue Wand. „So werden wir Dave nie finden!“

„Das ist nicht unser einziges Problem. Es gibt nämlich noch eins…“, kam es von Gabriel und ich wandte mich zu ihm. Hinter der Scheibe standen zig Türsteher, unter ihnen auch der von vorhin, der uns frech zu grinste. Ich seufzte. Na wunderbar.

Im nächsten Moment war auch schon die ganze Meute drinnen und versuchten uns fest zunehem. Wir wehrten uns mit zwar mit Händen, Füßen und teilweise mit unseren Fähigkeiten. Geholfen hat es aber kaum. Sie hatten ein kleines Geschenk dabei, worüber wir und natürlich tierisch freuten.

K.O Tropfen.
Als die Türsteher uns irgendwie von hinten packten und die Flüssigkeit einflößten, bekam ich noch einen flüchtigen Gedanken von Gabriel.
Die Typen werden uns nichts tun. Vor allem dir nichts. Versprochen.


***

Chicago / Mary Blue

„Wo bist du?!“, rief Mary Blue ins Telefon.

„Noch mal. In Illions. Geschäftlich. Wichtiger Auftrag, Chicago!“, antwortete eine angenehm klingende Frauenstimme. „Hast du ein Problem damit, Mary?“

Mary biss sich auf die Lippen. Natürlich hatte sie sie. All die Jahre wollte ihre leibliche Mutter nichts mit ihr anstellen. Selbst auf die Beerdigung ihres lieblichen Vaters hatte sie sie nicht eingeladen.
Eiskalt weg geschoben hatte sie ihre neugeborene Tochter. Eiskalt, wie ihr Wesen. Mary’s Zwillingsbruder hatte sie behalten. Nicht mal seinen Namen wusste sie. Immer wieder fragte sie sich, warum er? Wieso nicht sie? Sie seufzte.

„Bist noch dran?“

„Ja“, flüsterte sie.

„Also, hast du jetzt ein Problem damit, dass ich komme?“

„Nein, überhaupt nicht“, log Mary und dachte daran an Cynthia. Die würde vielleicht aus den Latschen fallen, wenn sie wüsste, dass sie eigentlich keine Blue ist, sondern aus einer ganz anderen Familie kommt. Ja, ihre ganzer Stammbaum ist ziemlich verdreht…
Augenblicklich wurde sie wehmütig, ihre arme, kleine Tochter draußen in der grausamen einsamen Welt. Entführt und keine Anhaltspunkte. Würde sie sie irgendwann wieder sehen?

„Ich werde vielleicht kommen, wenn ich Zeit finde!“, sagte Mary’s Mutter, worauf die Betonung auf „vielleicht“ lag. Ein hundertprozentiger Beweis, dass sie nicht kommen würde.

„Ja, ist gut! Ich hab noch viel zu tun. Wie sehen uns!“
Mary legte auf. Sie möchte einfach nur die 16 Jahren vor Cynthia’s Geburt vergessen. Einfach nur vergessen, dass sie als 16-jährige das Mutterglück fand. Mehr oder weniger…

***

Chicago / Two Prudential Plaza, 3.Stock / Cynthia


Das erste was ich wahrnahm, waren Stimmen von Menschen. „Die Infusion reicht für ca. ½ Stunde, ihr müsst sie dann packfertig haben“

Langsam öffnete ich die Augen. Ich befand mich in einem gläsernen Käfig. Das Bett, auf dem ich lag, sah aus wie die aus den Krankenhäusern. Und sie rochen auch noch so.
Ein blick auf meine Hand und ich entdeckte eine Kanüle. Die Infusion, das hatten die komischen Leute von vorhin gesagt, aber wo befanden sie sich? Ich sah angestrengt in die Ecken des Raumes, welche den Käfig umschloss.
Lautsprecher.

Langsam versuchte ich mich auf zusetzen, doch ich konnte nicht. Meine Gliedmaßen klebten förmlich an der ungemütlichen Matratze. Verwirrt und perplex davon, meinen Körper nicht mehr bewegen zu können, sah ich auf ein Gestell, woran ein Beutel mit der Infusion hing. Was war das für ein Stoff, welche jetzt in meiner Blutbahn geriet. Könnte sie meine Bewegungsfähigkeit hervorgerufen haben oder sogar meine Fähigkeiten hemmen?
Ich versuchte meine Bettdecke telekinetisch zu bewegen. Nichts.
Ich fluchte innerlich. Warum musste ich Gabriel auch überreden zum Two Prudetial Plaza zu gehen?

Apropos Gabriel. Was ist mit meinem „Väterchen“?
Er war nicht da. Eine Welle der Panik schwappte über mich. „Wo bist du, Gabriel!“, flüsterte ich schwach. Gar nichts.
Es kamen nur zwei schlaksige Männer in weißen Kitteln, die mich aus dem Käfig schoben. Ich hatte unbeschreibliche Nagst, wo diese Typen, wer immer sie auch waren, mich hinbrachten. Geschrieen habe ich aber nicht. Wie gelähmt lag ich im bett und starrte auf die vorbeiziehenden Neonlampen.

Wo war ich nur geraten? Ich wollte nur meinen Freund finden, nichts weiter. War das zu viel verlangt?
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