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Dune Next Generation (D)

von Anne-Rose
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
27.05.2008
29.10.2011
2
1.353
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27.05.2008 937
 
Zu den Namen: Ich werde den Held meiner Geschichte Colin nennen in Gedenken an den Freund von Harry Potter (Colin Creevey). Für diesen habe ich auch den aus Herrn der Ringe entlehnten Satz geplant, aber da zu Harry Potter schon so viele Geschichten gepostet wurden, lasse ich meine Geschichten lieber auf Dune spielen.


Gerade erhielt er die Nachricht, dass Fabienne entführt worden war. Farad´n bat alle, ihm bei der Suche nach ihr zu helfen.
„Warum kann ich nicht auch für Jene kämpfen, die meine Freunde sind?“, überlegte Colin.
„Warum kann ich nicht bei Derjenigen mithelfen, die ich doch von Herzen liebe – nur, weil ich erst nächsten Monat volljährig werde?“1
Also ersuchte Colin den Kapitän um Urlaub. Dieser wurde ihm ohne große Erklärung gewährt, worüber Colin froh war, denn so brauchte er nicht zu lügen oder etwas zu erfinden.
So packte er seine Sachen und machte sich auf den Weg, um Fabienne zu suchen.
Colin hörte sich um und erfuhr über dunkle Kanäle, wo genau Fabienne versteckt gehalten wurde.
Den Gerüchten zufolge befand sie sich auf Gaja, also auf seinem Heimatplaneten.
Eigentlich ein perfektes Versteck wenn man bedachte, dass Gaja zu den Gründungsplaneten gehörte und die Entführer dort nicht gesucht werden würden.
Kaum dort angekommen, hörte er sich um und fand heraus, dass Fabienne in der Sahara gefangen gehalten wurde.
Deshalb suchte er seinen Freund auf, der aus dem Stamm der Tuareg kam, um mit ihm dort hin zu gehen und Fabienne zu suchen.
„Colin, ich weiß, wo sie sich versteckt halten könnten. Komm mit. Wir Tuareg wissen immer, was in unserer Wüste vor sich geht.
Keine Sorge, Fabienne wird wissen, wie sie sich in einer solchen Situation verhalten muss.“ Tröstend legte sich eine Hand auf seine Schulter.
Colin schluckte und machte sich dann auf den Weg.

Lange machten sich die Beiden auf den Weg durch die Wüste.
Lange wanderten sie durch die Dünen, bis sie zu einer Felsformation kamen.
Beide beobachteten das Treiben, bis sie sicher seine konnten, dass hier etwas nicht stimmte.
Nach einer Weile hatte Colin einen Plan zur Rettung entwickelt.
So griff er einen der Entführer von hinten an und injizierte ihm ein Schlafmittel, damit er ihn nicht störte.
Er zog den Mann in eine Felsspalte und griff nach seinem Hologrammerzeuger, um den Entführer zu ersetzen, sodass sein Fehlen nicht auffiel.
Colin ging wieder in die Höhle zurück.
Dort sah er Fabienne, die an der Höhlenwand angekettet war.
Wut stieg in ihm hoch. Als er sah, wie sie zugerichtet war. Nicht nur ihr Gesicht auch ihre Körper war mit blauen Flecken übersät.
Unauffällig ging er in ihre Nähe und ließ seinen Ring in ihren Schoß fallen, um ihr zu zeigen, dass er jetzt da war.
Erstaunen machte sich auf Fabiennes Gesicht bemerkbar, als sie den Ring erkannte.
Denn dieser war aus einem einzigartigen Material gefertigt worden.
Der Ring glänzte zwar silbern, war aber so hart wie sonst kein anderes Material.
Er hatte keine Steine, war jedoch kunstvoll gearbeitet und sehr alt.
Aufgrund dessen war er auch sehr wertvoll, und Fabienne hatte ihn immer schon bewundert.
Colin hatte ihn bekommen, da er der letzte Nachkomme seiner Familie war. Er hatte sich geschworen, diesen Ring seiner Verlobten als Zeichen der Verbundenheit zu überreichen.2
Nun gab er ihn Fabienne, um ihr zu zeigen, dass sie bald gerettet werden würde.
Sie blickte ihn an. Verzweiflung – aber auch Hoffnung – sprachen aus ihrem Blick.
„Hey, Junge, komm rüber. Wir wollen essen“, rief einer der Entführer Colin zu.
Dieser bedeutete Fabienne, Stillschweigen zu bewahren und setzte sich zu den Männern.
Er griff in seinen Rucksack und mischte dasselbe Schlafmittel in das Essen der Männer, das er auch dem Anderen gegeben hatte.
So schliefen die Entführer wenige Minuten nach dem Mahl ein.
Kaum waren die Männer eingeschlafen, da machte sich Colin schon daran, die Fesseln von Fabienne zu lösen.
Klirrend fielen diese zu Boden. Mühsam erhob sich Fabienne, um ihm gleich darauf in die Arme zu sinken.
„Colin, mit dir habe ich nicht gerechnet.“, flüsterte sie.
„Kannst du gehen?“, fragte er, „Wir müssen durch die Wüste fliehen, um dich erst mal in Sicherheit zu bringen.“
„Ja, lass uns in die Wüste fliehen, aber was ist mit den Männern?“
„Keine Angst, die werden noch eine Weile schlafen.
Sobald du in Sicherheit bist, werde ich deinen Bruder verständigen, damit er die Männer unschädlich macht.“ Mit diesen Worten führte Colin sie in die gleißende Wüste.
Fabienne musste zunächst blinzeln, als sie aus der Höhle trat. Da sie aber die Wüste kannte wie keine zweite, gewöhnten sich ihre Augen schnell an die neuen Lichtverhältnisse.
Hand in Hand machten sich die Beiden auf den Weg – weg von den Entführern.
Am Abend hatten die Beiden eine Felsformation erreicht, an der sie rasten konnten.
Nachdem sich Colin und Fabienne mit Essen und Trinken gestärkt hatten,
griff Colin zu seinem Kommunikator, (?) um Farad´n die Nachricht zukommen zu lassen, dass seine Schwester gerettet war.
Wenig später sahen sie Sternenschiffe in der Nähe landen.
Kaum hatten diese den Boden berührt, da stieg auch schon Farad´n aus.
Fabienne rannte auf ihn zu, um ihn zu umarmen. „Alles in Ordnung mit dir?“, fragte Farad´n seine Schwester besorgt.
Statt einer Antwort schmiegte sie sich in seine Arme und weinte.
Lange standen die beiden Geschwister so eng umschlungen zusammen.
Colin wünschte sich, dass er es wäre, der Fabienne so trösten konnte. Aber er sah ein, dass es jetzt nicht angebracht war. So hielt er sich zurück.
Endlich hatte sich Fabienne beruhigt und löste sich von ihrem Bruder.
„Nein“, schluchzte Fabienne,  „sie haben mich geschlagen und an die Wand gefesselt! Sie waren wie Tiere.“3
Schützend zog Farad´n sie wieder in die Arme.
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