John Sinclair auf der Suche nach der Sonne des Aton (S)

von Anne-Rose
GeschichteAbenteuer / P12
26.05.2008
09.05.2011
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Die Abenteuer von John Sinclair wurde von verschiedenen Autoren beschrieben, deshalb keine Entschuldigung. Mit dieser Story verdiene ich kein Geld.

Ansonsten alles mein - mal sehen ob ich meinen Mann überreden kann es Beta zu lesen... Ich konnte. Auch Frau Schießer war so freundlich und hat es nochmal gelesen.

P.S. vielen Dank für meine Mail - Reviewschreiber - das war mir jetzt etwas peinlich - gerade ich als geschichtsbegeisterte musste so ein Fehler unterlaufen und  Echnaton falsch titulieren - hierfür bitte ich um Entschuldigung. Auch hat mir jemand geschrieben, das die Sonne und  die Sonnenscheibe unterschiedliche Namen hatten - aber m.E. wurden beide als Gottgleich angebetet und  bin deshalb evtl. etwas durcheinander gekommen - oder zu (nach-) lässig gewesen.
Eine voll rote Autorin

Waffen des Sinclair-Teams

Johns stärkste Waffe ist sein silbernes Kreuz. Er ist der Erbe des Kreuzes und damit der Sohn des Lichts, dessen Bestimmung es ist, gegen die Mächte der Finsternis zu kämpfen. (...) Das Kreuz aktiviert sich auch durch den lateinischen Spruch: „Terra pestem teneto - Salus hic maneto!“ (Sinngemäß übersetzt: „Die Erde ist verseucht - das Heil soll hier entstehen!“ oder „Das Kranke weiche von der Erde, das Heil verbleibe!“) [Christentum]
Eine weitere starke Waffe Johns ist der silberne Bumerang. Dieser bildete sich aus den letzten Seiten des „Buchs der grausamen Träume“.[Australien bzw. Islam wegen der Form ähnlich des Halbmonds]
Als weitere Waffen hat John eine mit geweihten Silberkugeln geladene Beretta sowie einen Silberdolch. [Ähnlich wie James Bond, dieser hat eine Walter P99)
Im Besitz von Suko befinden sich die Dämonenpeitsche und der Stab des Buddha. (...) Der Stab des Buddha erlaubt es dem Träger, durch Sprechen des Wortes „Topar“ die Zeit für 5 Sekunden anzuhalten. Während dieser Zeit darf - egal ob Mensch, Tier oder Dämon - nicht getötet werden, da sonst der Stab seine Wirkung verliert. (Gehe ich recht in der Annahme, dass das ein Freund von John ist?)
Johns Freund Bill Conolly besitzt eine der goldenen Pistolen. Diese stammen aus Atlantis und verschießen Schleim, der den Betroffen einhüllt und auflöst. Mit dieser goldenen Pistole gelingt es John, den zurückgekehrten Schwarzen Tod zu vernichten.
Der Dunkle Gral ist ein weiterer wichtiger Gegenstand und befindet sich auf Avalon. Außerdem verwendet John Sinclair auch das Pentagramm zum Schutz vor Geistern.
Der Würfel des Heils und der Würfel des Unheils sind mächtige Waffen, die sich gegeneinander aufheben können. (nicht im Besitz von John)
Andere magische Gegenstände sind vernichtet worden, also nicht mehr zu benutzen.



Jetzt zur Story:

Drr... Drr. Das Telefon klingelte. John rieb sich die Augen und erhob sich müde gähnend vom Bett.
"Ja, ich komm ja schon." brummte er vor sich hin, tapste zum Telefon und hob den Hörer ab.
"Hallo, hier ist John Sinclair" meldete er sich.
"Hier ist Scotland Yard. Wir brauchen Sie in Ägypten.", kam es durchs Rohr.
"Warum", erwiderte ein verschlafener John, "soll ich jetzt nach Ägypten? Gerade habe ich doch die Dämonen bekämpft und Sie haben mir ein paar Tage Urlaub versprochen."
"Unser Agent dort hat uns unglaubliche Nachrichten zukommen lassen.
In einer Grabhöhle sind Hieroglyphen aufgetaucht, auf denen zu lesen ist, wo die Sonne des Aton versteckt ist. Diese müssen wir unbedingt in unserem Besitz bringen. Anderweitig sind die Folgen nicht auszudenken.", antwortete Powell geschäftig.
"Was ist aufgetaucht? Die Sonne Atons? Nie davon gehört! Welche Kräfte hat sie und wie sieht sie aus?" fragte John nach während er sich einen Kaffee einschenkte.
"Wie sie aussieht, ist nicht bekannt. Aber sie soll die Kräfte desjenigen verstärken, der sie besitzt, unabhängig davon, ob er damit Gutes oder Böses vollbringen möchte.", wurde John informiert.
"Machen Sie sich bitte abflugbereit. Ihr Flug geht am Mittag von Heathrow. Das müssten Sie schaffen. Suko wird sie begleiten. Pater Ignatius hat bereits Kugeln und Armbrustbolzen für die gesegnet. Also steht Ihrer Abreise nichts im Wege. Wir erwarten Sie." Es klickte, das Gespräch war offensichtlich beendet.
Aber was gab es auch noch zu sagen? Seufzend trank John seinen Kaffee, packte ein paar Sachen und seine Beretta und den Silberdolch ein.  Dann schnappte er sich einen Apfel. Noch immer kauend eilte John aus seiner Wohnung, um mit einem Taxi nach Heathrow zu fahren.
Wenige Stunden später war er in Ägypten. Dort wurde er bereits von Suko erwartet. "Hallo John", wurde er mit Handschlag von diesem begrüßt.
"Hi Suko, kannst du mir erklären, was passiert ist? Powell war mal wieder sehr vage."
"Naja, du kennst ihn doch. Komm mit, ich zeige dir das Grab und was wir dort entdeckt haben."
Mit diesen Worten führte Suko John zu einem Auto, einem Esten Marten. Die beiden stiegen ein und fuhren durch die Wüste.
In einem abgelegenen Tal neben dem Tal der Könige hielten sie an und stiegen aus.
Suko führte John in eine Höhle, die immer tiefer in den Berg führte. "Dort.", wies Suko seinen Freund.
John betrachtete die Hieroglyphen. Langsam erschloss sich ihm die Bedeutung der Inschrift:

Wisset ihr Menschen, dies ist die Sonne des Aton.
Eine goldene Scheibe wie eine Platte, auf der die Nahrung gereicht wird (Teller)
Mit dieser Scheibe kann derjenige, der ihn besitzt, unendliche Macht erlangen,
denn diese Scheibe verstärkt die Kräfte des Besitzers, ob zum Guten oder Bösen.
Ihr werdet die Scheibe finden in Pergament gewickelt,
in einer Raufe liegend. 1)
Die Raufe ist die Chepre (Skarabäus, Gott der Wiedergeburt und der Morgensonne).
Aber Vorsicht, du Ungläubiger! Die Scheibe ist gesichert und wird beschützt.
Nur der wahrhaftig Gläubige kann die Scheibe erringen.


Der Verwalter der Grabstätten trat zu John und Suko. "Salam. John Sinclair und Suko Wok nehme ich an?" Mit diesen Worten reichte er ihnen die Hand.
"Nur Suko", sagte dieser etwas pikiert.
Der Verwalter überging diesen Einwand "Sie haben die Hieroglyphen bereits entziffern können?"
Als John nickte fuhr dieser fort: "Sehr schön, dann brauche ich das ja nicht zu übersetzen. Also, wir haben einen Tempel des Chepre gefunden. Dieser liegt allerdings einige Kilometer von hier entfernt. Wir haben auch schon verschiedenste Ausgrabungen dort gemacht, jedoch haben wir noch keine solche Scheibe gefunden."
John nickte und überlegte "Die Sonne Atons - morgen ist doch Sommersonnenwende." Alle nickten zustimmend. "Dann lass uns morgen im Tempel schauen, wo die Sonnenstrahlen hinfallen. Dort müssten wir etwas finden."
Der Verwalter schüttelte den Kopf, denn die Archäologen hatten alles bereits untersucht. Dennoch verwehrte er ihnen nicht den Zutritt und  so fuhren alle zum Tempel.

Am nächsten Tag betraten sie kurz vor Mittag den Tempel. Die Strahlen der Sonne malten Finger durch die Fenster, in denen die Staubkörner sanft tanzten.
Abwartend blieben sie stehen. Als die Sonne am höchsten Punkt angekommen war, wurde eine Bodenplatte angeleuchtet.
Sofort sprang John hinzu und kratzte darauf herum. Kopfschüttelnd betrachtete der Verwalter das Schauspiel.
"Hier ist eine Inschrift", murmelte John. "Gehe zur Wand, begibt dich sofort dorthin, verharre nicht und verzage nicht.2
Dort findest du Aton und Chepre. Sie weisen Dir den Weg zur Sonne des Aton" las er vor.
So stand er auf, klopfte seine Hose ab und ging zur Wand, um dort das Bild von Aton und  Chepre genauer zu betrachten.
Der Verwalter trat hinzu, aber er konnte hier nichts finden, was er nicht schon dutzende Male vorher gesehen hatte.
John schaute auf das Bild und dann auf den Boden, um danach wieder nachdenklich die Sonne zu betrachten. Er kratze sich am Kinn.
Er fuhr mit der Hand über das Bild, als ob er dort etwas suchen würde.

Tatsächlich fand er etwas. Denn zum Entsetzen des Verwalters öffnete sich eine Spalte die sich zu einer Tür erweiterte.
John nahm seine Taschenlampe aus dem Koffer und betrat mit Suko und dem Verwalter im Schlepptau den Gang, der sich vor ihm geöffnet hatte.
Ein kühler Luftzug war zu spüren, als die drei eintraten. Nach wenigen Schritten machte der Gang einen Knick, als sie diesem folgten, konnten sie bereits ein Licht am Ende erkennen.
John trat aus dem Gang, flirrende Hitze umfing ihn. John stöhnte auf, und schaute nach, wo die Strahlen der Sonne hinfielen, denn dort, so vermutete er, war die Sonne des Aton zu finden.
Suko und der Verwalter waren ihm gefolgt. "Dort," wies Suko John den Weg. Beide eilten über den Innenhof zu einer Treppe.
Kaum hatten sie diese betreten, da tauchte aus dem Dunkeln eine Mumie auf.
John wollte sie mit einem Kinnhaken niederringen, doch die Mumie wich dem Schlag geschickt aus und  versuchte ihrerseits einen Tritt.
Diesem konnte John jedoch ausweichen. Diese Bewegung setzte er gleich in einen Fußwischer um. Mit diesem schlug er die Füße der Mumie weg, so dass diese zu Boden ging.
Suko hatte geistesgegenwärtig seinen Buddha gegriffen und hielt mit diesem die Zeit an, sodass die Männer die Mumie überwältigen und  fesseln konnten.
So machten sich die drei wieder auf den Weg. Sie folgten der Treppe in den Untergrund. Unten angekommen trafen sie auf eine Ansammlung von Skorpionen.
Aber dank des Buddhas war es kein Problem durch die wimmelnde Menge zu kommen. Dennoch ekelte sich der Verwalter und auch den beiden anderen war nicht wohl dabei.
Als sie am endlich durch den Raum gekommen waren, wartete bereits die nächste Herausforderung auf sie.
Ein Raum, auf dessen Boden Hieroglyphen eingelassen waren. Nachdenklich betrachtet John diese.
Auch der Verwalter grübelte über dem Rätsel. "Ich hab´s", verkündete er schließlich.
"Der wahrhaft Gläubige kennt den wahren Namen des Pharaos." erklärte er. "John", fuhr er fort, "Sie müssen zuerst auf das Symbol treten."
So führte der Verwalter John durch das Labyrinth. Plötzlich war dieser aber nicht mehr zu sehen, er war abgerutscht.
Suko wollte schon zu seinem Freund eilen, aber dieser hatte sich bereits hochgezogen und war wieder auf dem Weg zu sehen.
"Tun Sie das nie wieder, mein Herz ist fast stehen geblieben.", fluchte der Verwalter. Dem konnte Suko nur zustimmen. Auch er hatte kurz Angst um seinen Freund gehabt. 3
Kaum war John wieder oben, klopfte er sich auch schon den Staub von der Kleidung und grinste Suko zu.
"Hier ist eine Hängebrücke. Ob sie wohl noch hält?", rief er den beiden Wartenden zu.
Vorsichtig trat er auf das erste Holz der Brücke. Die Seile knirschten laut und das alte Holz knarzte leise. John überlegte bei jedem weiteren Schritt, bevor er diesen setze. Schließlich hatte er es geschafft, er war auf einem Absatz angekommen. Von dort führte eine Treppe einen steilen Abhang hinauf. Grummelnd machte sich John auf den Weg.
"Wieso konnten solche Sachen nicht einfach im nächsten Geschäft zu kaufen sein." überlegte er "Naja - hierfür werde ich schließlich bezahlt."
Kraxelnd erklomm er eine Stufe nach der anderen. Obwohl er immer wieder abrutschte, kam er doch schließlich auf einer Empore an.
"Ihr könnt mir nachkommen, aber passt auf, der Weg ist schwieriger als er aussieht." rief John seinen Begleitern zu.
Wenig später fanden sich auch Suko und der Verwalter auf der Empore ein. John hatte sich in der Zwischenzeit umgesehen und hatte eine Inschrift auf einer Wand entdeckt, die er dem Verwalter zeigte.
"Schwierig“, meinte dieser. „Hier sind Hieroglyphen zu sehen, die nur selten verwendet werden. Kein Wunder, das Sie die nicht entziffern konnten. Hier wird vor den Gefahren gewarnt, und beschrieben, wie wir weiter vorgehen müssen. Dort!" Mit diesen Worten ging er los und griff hinter einen geschickt versteckten Sichtschutz.
Triumphierend hielt er eine Scheibe in der Hand, die golden in der Sonne aufblitze.
"Spüren Sie bereits eine Veränderung?", fragte Suko. Der Verwalter verneite, meinte jedoch, dass er ja auch keine besonderen Kräfte hätte.
Nachdem alle die Scheibe ausgiebig betrachtet hatten, stiegen sie an der anderen Seite der Empore wieder herunter. Der Verwalter packte die Scheibe sorgfältig ein, bevor sie losfuhren.
Kaum hatte John den Motor angelassen, tauchten vor ihnen Beduinen auf, die bedrohlich näher kamen. Während der Verwalter versuchte durch die Wüste zu flüchten, griff John zu seiner Waffe und zielte auf die Beduinen. Auch Suko giff zu seinem neuen Revolver.
Von den Schüssen getroffen, fielen einige Beduinen von ihren stolzen Pferden.  
Der Motor heulte auf, als der Verwalter eine Düne hoch fuhr. Die Beduinen versuchten zu folgen, schafften es aber nicht. Statt essen drehten sie ab und verschwanden unter lauten Geschrei im Wüstenstaub. Aber nicht nur der Staub verdüsterte den Himmel, ein Sturm zog auf.  
"Wir müssen uns vor dem Sturm in Sicherheit bringen!", rief John seinen Freunden zu. "Wir schaffen es nicht mehr zurück - außerdem erwarten uns dort bestimmt die Beduinen. Aber ich weiß, wo wir Unterschlupf finden."
Wenig später kamen die drei an einer Oase an, wo sie abwarteten, bis der Sturm vorüber war.
Während der Sturm tobte stärkten sie sich mit den mitgenommenen Speisen. Nach Stunden hörte der Sturm auf.
John und Suko wollten sofort aufbrechen, der Verwalter bestand jedoch darauf, dass er sich zunächst den Wagen ansah und so rasteten sie.
Von den Ereignissen müde geworden, schliefen die beiden im Schatten der Bäume schließlich ein.
Als John am nächsten Morgen erwachte, blickte er sich um. Der Verwalter war verschwunden, er hatte jedoch eine kurz Nachricht hinterlassen.

Sehr geehrter Herr Sinclair,
kaum hatte ich den Wagen überprüft als aus der Wüste eine unglaublich schöne Frau auftauchte. Ich werde ihr folgen.
Gruß der Verwalter (Atatürk)

"Suko, wach auf. Der Verwalter ist weg und ich habe den Verdacht, das er von einer übernatürlichen Macht entführt worden ist. Er kam mir sonst so zuverlässig vor." Suko blinzelte, streckte sich und rappelte sich schließlich hoch.
Die beiden Männer folgten der gut sichtbaren Spur. Nach dem sie einige Zeit gewandert waren, stießen sie auf eine Leiche. Nur noch blanke Knochen blitzten ihnen entgegen. An der Kleidung war ersichtlich, das hier der Verwalter getötet worden war.
"Das war eine Ghula", stellte Suko fest. "Anders kann ich mir die Spuren nicht erklären."
John nickte, seine Übelkeit unterdrückend.
"Wir müssen sie vernichten bevor wir wieder in die Zivilisation zurückkehren können.", kam es weiter von Suko. Also folgten sie den Spuren, bis sie zu einer Felsenformation kamen. Suko vermutete, dass hier ein Friedhof aus der Antike war. John stimmte dem zu. Der Verwalter wäre begeistert, wenn er es gesehen hätte, hier war eine ideale Fundstelle für Archäologen. Aber erst, wenn sie die Ghula vernichtet hatten.
John und Suko wollten gerade in den Schatten treten, als sie von der Seite angegriffen wurden.  
Suko duckte sich geschickt weg und  erledigte seinen Gegnerin mit einem Karateschlag, während John ihm zu Hilfe kam. Er zog seinen Bumerang und warf ihn so geschickt, das der Ghula das Haupt abgetrennt wurde. 4
Die Ghula sackte zu Boden und John und Suko betrachteten sie schwer atmend.
"So, erledigt. Jetzt lass uns zur Oase zurückgehen. Hast du das GPS-Gerät?" Suko nickte bejahend und so machten sich die beiden Männer auf den Rückweg.
An der Oase angekommen zogen sich die beiden aus und wollten ein Bad nehmen, als John eine Bewegung im Wasser bemerkte.
Sofort griff er zur Waffe, zielte und schoss. Der Körper eines Krokodils tauchte auf. Suko betrat vorsichtig das Wasser und fischte die Leiche des Tieres aus dem Wasser.
Danach stand einem ausgiebigen Bad aber nichts mehr im Wege. John und Suko planschten ausgelassen wie die Kinder. Nach dem ausgiebigen Bad speisten die beiden.
"Komm, zeig mir das GPS-Gerät." Suko und John beugten sich über das Gerät und die mitgenommene Karte. Sie wussten nun, wo sie waren und wie sie fahren mussten um nach Theben in die Zivilisation zurückzukommen.
Aber nach wenigen Kilometern setzte der Motor aus. John und Suko fluchten um die Wette.
"Was nun?" fragten sie sich mit Blicken. John stieg aus, öffnete die Motorhaube um darunter zu schauen. "Also der Wagen ist hinüber. Wir müssen zu Fuß weiter, nach der Karte müsste hier eine kleine Ansiedlung zu finden sein." Also machten sich die Männer fluchend und schwitzend durch den Wüstenstaub auf den Weg in die Siedlung.
Als sie nach einiger Zeit auf der Spitze einer Düne angekommen waren sahen sie den Ort schon vor sich liegen.
"Hoffentlich sind die Bewohner freundlicher als die, die uns in der Wüste überfallen haben.", wandte sich Suko an John. Dieser zuckte nur mit den Achseln und stapfte die Düne hinunter.
Zwischen den Häusern warteten bereits die Kinder auf sie und begrüßten die Wanderer mit großem Hallo. Die beiden Männer wurden in den Schatten geführt und mit Dattelwein bewirtet.
"Wir haben schon gehört, was Ihnen zugestoßen ist. Aber keine Angst, hier sind Sie in Sicherheit. Das Gesetz der Gastfreundschaft erfordert es.", begann der Sprecher. "Ich habe meine Leute schon angewiesen, dass sie sich um Ihren Wagen kümmern. Leisten Sie uns doch bis morgen Gesellschaft. Bis dahin wird das Auto repariert sein und Sie können Ihren Weg weiter fortsetzen. Als Gegenleistung hätten wir gerne, was sie bei sich haben. "
"Das steht leider nicht zur Disposition."
"Dann müssen wir Sie bitten, das Sie unsere Gastfreundschaft noch länger genießen. Denn wir lassen Sie nicht mit der Scheibe des Aton weiterreisen.", meinte der Sprecher bedauernd.
John betrachtete ihn nachdenklich und überdachte die Optionen bevor er einen Entschluss fasste.
Er bedankte sich höflich bei dem Sprecher und nahm die Gastfreundschaft dankend an. Er gab jedoch Suko ein Zeichen.
In der Nacht aktivierte Suko seinen Budda, sodass John und er unbeobachtet fliehen konnten.
Die beiden Männer hatten in einem unbeobachteten Moment zwei Pferd außerhalb der Siedlung deponiert, sodass diese von der Erstarrung der Zeit nicht betroffen waren. So konnten die beiden mit Hilfe der Pferde aus der Wüste entkommen und kamen wenig später in Theben an.
Also machten sie sich auf den Weg. Wenig später ließen sie den Motor an und waren einige Stunden später in Theben angekommen.
Sie wurden mit großem Hallo begrüßt. Natürlich mussten sie auch erklären, wo der Verwalter geblieben war.
Verlegen schauten sich die beiden an und erklärten schließlich, dass der Verwalter bei der Suche ums Leben gekommen sei, denn die Wahrheit würde ihnen eh keiner der Anwesenden glauben.
Nur Powell konnten sie die Wahrheit erzählen. Die Scheibe wurde mit einem Kurier nach San Franzico gebracht, um dort in fähige Hände übergeben zu werden. 5



zu 1. erinnert ein bisschen an die Weihnachtsgeschichte - konnte es mir nicht verkneifen...
zu 2. Monopoly (gehe nicht über Los und  zieh nicht XX € ein)
zu 3. soll an Indiana Jones (der letzte Tempelritter) erinnern.
zu 4. für alle Blutrünstigen: das Blut spritzte an die Wände und die Kleidung der Männer wurde mit dem schwarzen Blut der Ghula getränkt.
zu 5. konnte es mir nicht verkneifen, geht in die Hände der mächtigen drei (Charmed) über. Diese vernichten damit viele Dämonen.
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