Living hell of ice

von -Sylar-
GeschichteAbenteuer / P12 Slash
Isaac Mendez Matt Parkman Mohinder Suresh Nathan Petrelli Peter Petrelli Sylar
23.05.2008
25.10.2008
4
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23.05.2008 1.566
 
Diese Ff hab ich in zusammenarbeit mit einer Freundin auf Animexx geschrieben =) (in diesem zusammenhang will ich Ruki_Marluxias_Angel danken das sie das mit mir geschrieben hat) und ich wünsche euch viel spaß beim lesen ^^
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Sylar ging die Straßen New Yorks entlang.
Es war schon später am Abend und man traf sogut wie keine Leute mehr auf den Straßen an, außer einigen Betrunkenen.
Angewiedert verzog er das Gesicht, als er an einen der betrunkenen Typen vorbeiging.
Er verabscheute solche Leute, in seinen Augen waren sie nur niedere Kreaturen, die es nicht Wert waren, überhaubt auf der Erde wandeln zu dürfen.
Sollte sich doch jemand um diese Penner kümmern, er würde es nicht tun.
Wieso auch? Er war zu höherem bestimmt, er war etwas Besonderes, Einzigartiges.
Wieso sollte er sich also die Hände an solchem Pack schmuzig machen?
Die einzigen, an denen er seine Hände schmuzig machen würde, waren diese unwürdigen Wesen, die doch tatsächlich genau wie er, Gaben hatten, wie kein normaler Mensch.
Aber selbst wenn es Jahre dauern würde, sie könnten ihm nicht entkommen.
Sie waren es nicht Wert, solche Gaben geschenkt zu bekommen, manche von ihnen verabscheuten ihre Kräfte sogar!
Sylars Gesicht verzog sich zu einer finsteren Maske und er bog in eine dunkle Seitengasse ein.
Er würde sie alle ausrotten, dachte er, dann währe nurnoch er etwas besonderes, dann hätte er Macht, dann währe er unbesiegbar!
Und dann könnte er es endlich allen zeigen, er war kein unbedeutender Uhrmacher mehr, er war jemand Besonderes!
Sylar war so sehr in Gedanken versunken, das er nicht bemerkte wie ihm jemand gefolgt war.
Aber was sollte es ihn eigentlich auch kümmern? Niemand konnte es mit ihm aufnehmen.
Nungut, fast niemand. Einen gab es, der ihn eventuel besiegen könnte.
Peter Petrelli. Er konnte sich noch gut an ihr letztes Zusammentreffen erinnern.
Damals hatte ihm auch dieser miese kleine Japaner sein Schwert einfach in den Bauch gerammt.
Währe das nicht passiert, dann hätte er jetzt sicherlich Peters Kräfte!
Während Sylar das dachte, ballten sich seine Hände zu Fäusten und seine Augenbrauen hatte er tief in sein Gesicht gezogen.
Wenn er sich erstmal Peters Kräfte einverleibt hätte, dann würde er diesen kleinen Japaner schon zur Strecke bringen!
Plötzlich allerdings ließ ihn ein verdächtiges Geräusch sich umdrehen.
"Na endlich, ich dachte schon, du würdest mich überhaubt nicht mehr bemerken."  hörte er eine Stimme, die außerhalb seines Blickfeldes ihren Ursprung fand.
Er hatte sie noch nie gehört und konnte nichtmal zuordnen ob es eine männliche oder eine weibliche Stimme war.
Allerdings machte er sich keine Sorgen, wer sollte ihm schon was anhaben können?
"Was willst du?" fragte er gelassen in die Dunkelheit hinein, die ihn umgab.
"Das!" antwortete die Stimme nur und im nächsten Moment konnte Sylar einen brennenden Schmerz in seinem gesammten Körper spüren der ihn zu Boden zwang.
Es fühlte sich an, als würde jemand versuchen ihn in 2 Teile zu reißen und er spürte wie er am ganzen Körper zitterte und ihm Schweiß die Stirn hinunter lief.
Verdammt, was war hier los? Er konnte sich nicht wehren, egal wie sehr er es versuchte, er spürte nur diesen Schmerz!
Sylar kniff die Augen zusammen und stützte sich am Boden ab.
Sein Atem ging nur stoßweise und sehr unregelmäßig. Was war hier nur los?
Dann aber, mit einem mal, hörte der Schmerz auf und er konnte sich wieder bewegen.
Er öffnete die Augen wieder und sah 2 paar Schuhe vor sich, als er jedoch ihrem weiteren Verlauf mit den Augen folgte, blieb ihm die Spucke weg.
Schnell sprang Sylar auf, doch er konnte seine Augen immernoch nicht abwenden.
Vor ihm stand eine exakte Kopie seiner Selbst und grinste ihn diabolisch an.
"Wer bist du?!" brachte er nur irritiert heraus.
"Ich bin du. Oder besser gesagt deine dunke Seite!" antwortete ihm sein Gegenüber.
Nun war Sylar vollends verwirrt.
"Wie..?"
"Das ist einfach." ,antwortet diesesmal die Stimme, die er schon zuvor gehört hatte, "Ich habe die Gabe, die Seelen der Menschen in eine art gute und eine art böse Seite zu spalten."
"Also habe ich dir meine Freiheit zu verdanken?" fragte Sylars böse Seite in die Dunkelheit.
"Ganz recht."
"Nun, dann werde ich dich ersteinmal verschonen und meine neue Freiheit auskosten. Und meine Kräfte gleich mit dazu.." meinte das böse Ich und blickte Sylar an.
"Sag schonmal bye bye!" und im nächsten Moment wurde Sylar von einem Schwall Telekinese gegen die nächste Hauswand gedonnert.
Dabei hatte er sich den Kopf verletzt und spürte wie ihm die Ohnmacht immer mehr übermannte.
Das letzte was er noch vernehmen konnte, was das eisige Lachen seines bösen Ichs, bevor alles schwarz wurde.



Nachdem Nathan es endlich geschafft hatte, seinen Tag mit langweiligen Arbeiten zu überbrücken, machte er sich schlaftrunken, wovon auch immer, auf den Weg nach Hause. Beim gehen, stolperte er immer wieder über seine eigenen Füße, warum wusste er nicht.
Kurz blieb er stehen um sich umzusehen und seinen Blick gen Himmel zu schicken, bevor er mit schnelleren Schritten seinen Weg fortsetzte.
Ab und an schaute er in die Fenster der Läden, die auf dem Weg lagen, immer auf der Suche nach was Neuem. Es war nicht mehr viel los, die Leute die ihm entgegen kamen, sahen auch nicht mehr sonderlich gut aus. Abgewrackt und fast schon leichenähnlich.
Zuerst hatte er überlegt, ob er Fliegen sollte, jetzt, wo er endlich zu seinen Fähigkeiten stand, wollte er sie auch nutzen, aber als er das Wetter besah, wollte er doch laufen.
Nathan hörte sein Handy klingeln, holte es aus der Jackentasche und wunderte sich, warum ihn Claire anrief.
„Claire? Was ist?“, fragte er auch sogleich als er das Gespräch angenommen hatte.
„Nathan? Ich kann Peter nicht erreichen! Ich mache mir Sorgen, du weißt doch, das er immer noch so depressiv ist, weil er es nicht geschafft hat, ich meine wegen Sylar.“
Claire hat sehr schnell gesprochen, ihr war die Sorge um ihren Onkel anzuhören.
„Mach dir bitte keine Sorgen, ich denke dass er an seinem Lieblingsplatz ist. Dort wo er immer ist, wenn er nachdenkt. Ich werde ihn mitbringen. Hast du schon gekocht?“
Er konnte den ungläubigen Ausdruck auf Claires Gesicht schon fast sehen.
„Nein, ich habe mir Sorgen gemacht. Aber ich fange damit dann jetzt an. Bis später.“
Und schon hatte sie aufgelegt. Auch Nathan steckte sein Handy wieder ein und machte sich auf den Weg um Peter abzuholen.
Da es auf der Brücke von New York nach Brooklyn nur einen Platz gab, wo er seinen Bruder vermutete, flog er diesmal doch den Weg, denn das wäre ihm zu weit zu laufen. Leise landete er hinter seinem Bruder.
Nach kurzem überlegen, trat er an ihn heran und fragte: „Peter?“
Als keine Antwort kam, legte er ihm sanft eine Hand auf die Schulter. Es schmerzte ihn, seinen Bruder so zu sehen. Er liebte ihn schließlich, als seinen Bruder.
„Nathan? Warum habe ich es nicht geschafft? Ich versteh es nicht. Ich war doch kurz davor.“
Leicht lehnte er sich gegen seinen Bruder und sah sich New York von oben an. Von Nathan kam nur ein leises seufzten.
„Komm Peter, lass uns nach Hause gehen. Hier können wir nicht bleiben, Claire kocht schon und auch Mutter wird warten.“
Es war besser, nicht auf Peters Fragen zu antworten.
Langsam drehte er sich um, nickte kurz und flog los, nicht auf Nathan wartend.
„Peter…“, kam es nur noch von Nathan.
Auch er flog wieder ein Stückchen, landete dann vor einem Einkaufsladen und verschwand in diesem. Kurze Zeit später kam er wieder, hatte ein kleines Geschenk für seine liebsten dabei. Naja, Geschenk war übertrieben, aber er wusste schließlich das Claire beim kochen immer etwas vergaß und er war sich sicher, das richtige genommen zu haben.
Er lief nun zügig die Straßen entlang, achtete nicht auf die Menschen, nur auf sich.
Nachdem er gut die hälfte der Strecke zurück gelegt hatte, blieb er dann doch stehen, dachte erst seine Augen spielten im einen Streich. Da lag er.
Er, wem er alles zu verdanken hatte. Er, den er hasste, der seinem Bruder in die Depression gestürzt hatte, der ihnen ans Leder wollte, der sein Leben kaputt machen wollte. Sylar.
Eigentlich wollte er weiter laufen, doch etwas hielt ihn auf, etwas was er sich selber nicht erklären konnte lies ihn zu diesem Monster hingehen.
Er bückte sich, sprach ihn aber noch nicht an. Er könnte ihn liegen lassen, doch er tat das Gegenteil. Sachte rüttelte er ihn, sprach ihn nun doch an. „Sylar!“, es war abfällig, er verdiente es ja auch nicht anders. Die Augen blieben geschlossen, keine Regung. Nathan seufzte. Wieso musste ihm das auch passieren. Kann nicht einmal sein Menschenverstand siegen?
Kurzerhand packte er Sylar und hob ihn hoch, erschrocken darüber, wie leicht dieser eigentlich war. Gedanklich schüttelte er den Kopf über sich selber. Warum zum Teufel rettete er auch seinen Feind. Das Böse in Person? Er wusste keine Antwort darauf, nur eins wusste er mich Sicherheit.
Peter würde ihn für diese Aktion hassen. Dessen war er sich bewusst und doch konnte er nichts dagegen machen. Er wollte nicht Schuld am Tod eines Menschen sein, egal, wie sehr er diesen hasste. Auf die Idee, Sylar nur zu einem Krankenhaus zu bringen, kam er nicht. So nahm das Schicksal seinen lauf.
Allerdings wusste Nathan nicht, was seine Hilfsbereitschaft alles zur Folge haben würde.

TBC...