Tag des Sturms

von Angeli
GeschichteAllgemein / P16
Ares Gabrielle Hercules Xena
23.05.2008
03.09.2009
25
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Kapitel eins-die Liste

"Was willst du?" obwohl im Gedanken versunken bemerkte Ares sofort die Anwesenheit eines anderen Gottes. "Es gibt etwas worüber wir reden sollten" die Stimme klang leise aus der dunklen Ecke des Tempels. "Reden? Ausgerechnet mit dir?" er wandte sich um und seine Augen fixierten Athene. "Also gut, reden wir" er lächelte süffisant, bevor er sich mit einer lässigen Bewegung auf seinen Thron nieder lies. Von oben herab musterte er das Gesicht der Göttin. Es war kein Geheimnis das die beiden sich nicht sonderlich nah standen. Beide Kinder des Zeus, beide Götter des Krieges. Doch während Athene der Liebling ihres Vaters war, war Ares Verhältnis zu ihm mehr als gespannt, besonders seit dem er versuchte Herkules loszuwerden. Nicht das ihm das Verhältnis zu Zeus irgendetwas bedeutet hätte.
"Es muss wichtig sein wenn du dich dazu herab lässt dich hier blicken zu lassen" "da hast du Recht" Athene lachte jäh auf und lies ihren eiskalten Blick geringschätzig über den Innenraum des Tempels gleiten. "Hier wohnst du?Du hattest noch nie Geschmack, weder in der Auswahl deiner Resistenz noch bei der Auswahl deiner kleinen Bettwärmerinnen" "und du bist hier um mir das zu sagen? Es muss wohl doch nicht so wichtig sein wie ich dachte. Also entschuldige mich jetzt bitte ich habe wichtigeres zu tun als mit dir meine zeit zu verschwenden" Ares wollte gerade verschwinden da hielt ihn die Stimme Athenes zurück. "Warte..." Unschlüssig wand er sich um und hob eine Augen braue. "Wenn du etwas zu sagen hast, dann sag es, JETZT" Wortlos schritt sie auf ihn zu und Legte etwas vor ihn auf den Altar. "Was ist das?" "sie selbst" die Stimme Athenes war wieder leiser geworden. Ares war es fast so als schwang etwas wie Unsicherheit in ihr mit... fast so was wie Angst. Diese Tatsache genügte ihm trotz der nervigen Anwesenheit seiner Schwester einen Blick auf das zu werfen was sie ihm gebracht hatte. Das und seine Neugierde.
Auf dem Altar lag ein Stück Pergament auf dem Augenscheinlich nichts weiter Stand als einige Namen. "Und?" Athene musterte Ares. "Was ist das?" kurz lies er seinen Blick über die Namen gleiten bis er schließlich bei einem Namen verharrte. „Xena?“ Athene lachte kurz auf. „Warum überrascht es mich nicht das du erst Interesse zeigst wenn es um deine abtrünnige Lieblingkriegerin geht?“ Ares musterte sie eisern. „Ich sag es dir einmal das ich ungern meine Zeit verschwende aber da du mit diesem Fetzen zu mir kommt zeigt das es irgendetwas ist das wichtig ist...oder besser gesagt, etwas das du für wichtig genug hältst mich mit deiner Anwesenheit auf die nerven zu fallen. Also, was ist das?“ Ares hatte leise gesprochen aber Athene war dabei nicht der drohende Unterton entgangen. Sie mochte ihn wirklich nicht besonders. Umso mehr bereuete sie es das sie sich in dieser Situation ausgerechnet an ihn wenden musste. „Du hast in letzter zeit deine Aufgabe als Gott vernachlässigt, sonst wüsstest du was es sich mit den Namen auf sich hat..“ „Athene, treib keine Spielchen mit mir“ „Also gut... ich werde es dir erklären...Bruder. Alle diese Namen sind Namen von Kriegern und zwar nicht irgendwelchen sondern von den größten Kriegern unserer zeit. Wenigstens waren sie das...“ „Waren?“ Athene warf ihm einen kurzen Blick zu, anscheinend hatte sie es geschafft in ihm  etwas Interesse zu wecken, was zweifelsfrei damit zu tun hatte das Xenas Namen auf dieser Liste stand. „Ja waren. Alle diese Krieger.. alle diese 15 sind verschwunden...bis auf Xena“ „Und weiter? Es wird irgend ein Dämon oder ominöse Dunkle macht gewesen sein die, mal wieder, die Weltherrschaft wollte und Xena wird diese Macht wie immer vernichtet haben. Schließlich hält sie das für ihre Heilige Mission immer wieder irgendwelche Pläne zu durchkreuzen“ Ares Ton hatte mehr als sarkastisch geklungen dennoch schwang doch eine ganz leichte Note von Stolz für seine Kriegerin mit. Obwohl sie ihm immer wieder getrotzt hatte war er doch sichtlich beeindruckt von ihren Fähigkeiten. Allein wie sie es immer wieder geschafft hatte allen Fallen die er ihr gestellt hatte zu überwinden und am Ende doch als Siegerin da zu stehen. Wenn sie doch nur etwas nachgeben würde... Er seufzte unwillkürlich auf. „Könntest du dich nur eine Sekunde von deinen Schwärmereinen für diese Sterbliche losreißen und mir weiter zuhören? Die Sache scheint etwas komplizierter als du denkst...Bruder“ Heimlich verdrehte Ares die Augen. Das sie sich immer so wichtig machen musste. „Also gut...weiter“ „Die Krieger sind nicht alle auf einmal verschwunden. Im Gegenteil. Sie verschwanden genauso wie ihre Namen auf der Liste standen, bis auf Xena.“ „Wie schon Gesagt, Xena hat wahrscheinlich...“ „Unterbrich mich nicht“ Jetzt war es Athene deren Stimme leise und gefährlich geworden war. „Xenas Name steht an 6 Stelle. Die ersten drei sind verschwunden ohne das wir es bemerkt hatten. Es kommt immer mal wieder vor das Krieger, besonders wenn sie von diesem Schlag sind aus dem Weg geschafft werden. Aber dieses mal scheint es doch anders zu sein. Sie sind nicht einfach tot... ich war in der Unterwelt, in allen Ebenen und sie scheinen einfach verschwunden zu sein. So als hätten sie nie existiert. Erst beim 4 Krieger bemerkten wir sein verschwinden.“ Ares warf einen Blick auf die Liste und brach danach in schallendes Gelächter aus „aha, daher weht der Wind. Der vierte Krieger war doch dein momentaner Favorit. Im Kampf wie in anderen Situationen....Schwester“ Athene wurde bei diesen Worten leicht rot im Gesicht. Im Gegenteil zu Ares hatte sie es bisher vermieden irgendwelche Details aus ihrem Privatleben öffentlich zu machen. „Ja er war ein ausgezeichneter Krieger meines Heeres, mein bester wenn du die Wahrheit hören willst aber darum geht es nicht. Es geht darum das er nicht der einzige war sondern das es danach noch weiter ging. Kurz nach dem der fünfte Krieger verschwunden war bekamen wir diese Liste in die Hand.“ „...und du hast beschlossen die Sache weiter zubeobachten anstatt einzugreifen? Sicher, wenn man bedenkt das Xenas Name der nächste auf der Liste war und dies eine bequeme Möglichkeit gewesen wäre sie loszuwerden...“ Geringschätzig musterte er Athene. „Ja ich habe die Sache zunächst weiter beobachtet, im Gegensatz zu dir suche ich nach einer Logik um mir eine entsprechende Taktik zurecht legen zu können.“ Der Alte Streit zwischen ihnen drohte auszubrechen. Athene die kluge Schlachtenlenkerin, und Ares der blutdurstige  Heerführer „schon gut“ Er hob abwehrend die Hände. „Erzähl weiter, ich bin neugierig geworden...“ nochmals einen Blick auf Ares werfend fuhr Athene fort „Die Krieger die nach Xena kommen sind alle verschwunden. Was heist, das deine Kriegerprinzessin dieser ominösen Macht wie du es nennst kein Ende setzen konnte. Dennoch ist sie die einzige die bisher verschont geblieben ist“ „Du denkt doch nicht das sie etwas damit zu tun haben könnte?“ Ares warf ihr einen verblüfften Bick zu „Das ist nunwirklich nicht ihre Art. Warum auch“ „Kann ich wissen was in dem Köpfchen von dieser Sterblichen Furie vorgeht? Aber seis drumm ihre Name steht nunmal auf der Liste und da du sie am Besten kennst...“ „...du willst das ich ihr nachspioniere?“ Jetzt war es an Athene süffisant zu lächeln. „Nichts was du sowieso nicht schon tust, Ares...  Du benimmst dich in Bezug aus Xena wie ein eifersüchtiger Gockel der seiner Henne auf Schritt und Tritt folgt. Der ganze Olymp weiß das du hinter ihr her bist und ihr nach spionierst, also kannst du diese Aufgabe ganz gut nebenbei erledigen“ mit einem letzten finsteren Blick auf Athene dematerialisierte er sich. Natürlich würde er ein Auge auf Xena haben wie er es immer hatte. Sobald er verschwunden war seufzte Athene erleichtert auf. Es war einfacher gewesen als sie gehofft hatte in zu Überzeugen. Im stillen verfluchte sie noch einmal Xenas Namen, der einzigen Spur die es bei dem mysteriösen verschwinden der Krieger gab.
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