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Pee Pee again

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Dr.Cooper Freedman Dr.Violet Turner
13.05.2008
13.05.2008
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13.05.2008 688
 
„Violet? Was tust du da?“
Violet zuckte erschrocken zusammen, als sie Coopers Stimme hörte und drehte sich wie ein Kind, das gerade beim Klauen von Süßigkeiten erwischt worden war, um.
„Ähm… gar nichts.“
Coopers aufmerksamen Augen entging nicht, dass sie nervös etwas hinter ihrem Rücken versteckte.
„Sieht mir nicht nach nichts aus.“, meinte er seufzend, „ Du versuchst wieder mal, Camis Urin zu klauen…“
Er kam zu dem Schluss, weil sie vor dem offenen Schrank, in dem die Urinproben der letzten Tage aufbewahrt wurden, stand.
„Nein“, sagte Violet schnell, „ Cami war seit einem Jahr nicht mehr hier.“
Sie strich sich mit ihrer rechten Hand verlegen durch die Haar, die andere hielt immer noch etwas hinter ihrem Rücken fest.
„Okay…“, entgegnete Cooper, der ihr kein Wort glaubte, „ hinter wessen Urinprobe solltest du sonst her sein?“
„Ich bin hinter niemandes Urin her. Lächerlich…“, druckste Violet herum.
Cooper seufzte. „Vergiss Allan doch endlich. Ob Cami schwanger ist oder nicht, sollte dich mittlerweile kalt lassen.“
„Ich bin nicht hinter ihrem Urin her!“
„Natürlich nicht. Und das was du da hinter deinem Rücken versteckst ist auch nicht die Urinprobe von Cami Davis.“
Mit diesen Worten ging Cooper auf sie zu und griff nach ihrer linken Hand.
„Hör auf!“, schrie Violet panisch und hielt den Behälter mit der Urinprobe fester. Cooper jedoch dachte nicht daran, sie loszulassen. Erst wenn er den Behälter hatte und ihr ihre eigene Besessenheit unter die Nase reiben konnte.
„Stalkerin!“
„Freak! Niiicht!“
Cooper war stärker und nach einer kurzen Rangelei hielt er den Urinbehälter triumphierend in seinen Händen.
„Na bitte.“, sagte er, „ Ich wusste es. Camis Uri-„
Er verstummte mitten im Satz, als er die Aufschrift auf dem Behälter las.
Violet wäre am liebsten im Erdboden versunken.
„Charlotte King…“, las Cooper ungläubig, dann hob er seinen Blick und starrte Violet an. „Wieso klaust du die Urinprobe meiner Freundin?“
Violet starrte Löcher in die Luft und fuhr sich wieder verlegen durch die Haare, während sie fieberhaft überlegte, was sie nun sagen sollte.
„Violet?“
Am besten die Wahrheit.
„Ich hab gesehen, wie Charlotte vor ein paar Tagen in die Praxis kam und ihr.. seid schon fast ein Jahr zuammen und da… war ich eben neugierig, ob…“
„… ob sie schwanger ist???“, vollendete Cooper den Satz.
Violet nickte.
„Du hättest mich einfach fragen können.“
„Du redest ja nie über Charlotte.“
Cooper seufzte. Punkt für Violet. Aber dass er mit ihr nie über seine Beziehung zu Charlotte redete, hatte seinen Grund. Einen, den Violet aber nicht kannte. Genauso wenig wie Charlotte.
Cooper stellte die Urinprobe zurück. „Sie ist nicht schwanger.“
„Achso… Tut mir Leid.“
„Es tut dir Leid??“
„Ich weiß wie sehr du dir Kinder wünscht.“
„Aber nicht mit ihr…“
Coopers Gesicht hatte einen ernsten Ausdruck angenommen, als er das sagte. Er ging einige Schritte auf Violet zu und legte seine Hände auf ihre Oberarme. Violet war zwar überrascht, ließ die Berührung aber zu.
„Wieso wolltest du wissen, ob Charlotte schwanger ist?“
„Nur so..“
„Aus demselben Grund, aus dem du es damals bei Cami wissen wolltest?“
„Was? Nein, Quatsch…“
Sie sah ihm in die Augen. Er erwiderte ihren Blick.
„Violet…“
„Cooper…?“
Ihre Lippen bewegten sich aufeinander zu und kurz darauf waren sie in einen innigen Kuss verstrickt.
Coopers Arme wanderten zu ihrer Taille, während Violet ihre Hände zärtlich über seine Wangen wandern ließ.
Er küsste sie, fordernd, leidenschaftlich und mit all der Liebe, die er für Charlotte nie wirklich hatte empfinden können.
Und sie küsste zurück.
Die feinen Funken, die schon immer während ihrer Freundschaft zwischen ihnen geknistert hatten, bekamen nun endlich die Chance, sich zu entladen.
Und wie sie sich entluden.
Ihre Lippen ließen nicht voneinander ab, scheinbar verstrickt in einen ewigen Kuss.
Sie vergaßen alles um sich herum, endlich das auslebend, wonach sich beide schon seit langem heimlich gesehnt hatten.
Sie stolperten ein paar Schritte zurück, wobei ihre Lippen sich kaum voneinander trennten, Violets Hände begannen die Knöpfe von Coopers Hemd zu öffnen. Cooper drückte sie leicht gegen das Regal, sie stieß mit ihrem Rücken einige der Urinbehälter um, die zu Boden fielen.
Keiner der beiden jedoch kümmerte sich darum, denn in diesem Moment waren sie mit etwas ganz  anderem beschäftigt…

Ende
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