Ich liebe dich, weil du bist wie du bist

GeschichteRomanze / P16 Slash
Cassandra "Cassie" Hughes Thelma Bates
13.05.2008
13.05.2008
1
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Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
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Author: xSunburstx

Fandom: Hex

Age: P16

Shipper: Thelma/Cassie

Warnings: Die Serie ist ziemlich unbekannt ist aber in England/Amerika ziemlich beliebt.
Wer die Seite nicht kennt soll sich einfach auf dieser Seite hier informieren ;-) :
http://en.wikipedia.org/wiki/Hex_

Spoiler: Ich denke, dass die gesamte FF einen hohen Spoilergehalt hat, denn die Serie lief soweit ich weiß noch nicht in Deutschland.

Author Note: Ich habe mich entschieden die Geschichte der zwei Frauen an einem bedeutenden Punkt einwenig weiterzuführen. Sie ist speziell für meine Freunde, die egal ob lesbisch oder schwul sind, denn ich finde die Menschen die etwas dagegen haben tun mir Leid. Liebe kennt keine grenzen und ich habe wirklich Respekt vor den Menschen die sich zu ihren Gefühlen bekennen :)
Ich hoffe auf euer Feedback, auch wenn ihr die Serie vielleicht noch nie gesehen habt.
Nun viel Spaß beim Lesen.

Für LiLaLe auch wenn Thelma zu occ. ist :D




Kapitel 1:Das einzigste was zählt sind die Gefühle

Sie konnte nicht glauben wie ihr geschah, als sie die Frau sah deren sie ihr Herz vor langer Zeit verschrieben hatte. Ein schmerzvoller Stich durchdrang ihre Brust und auf einmal fühlte sie sich ihrer Stärke und Willenskraft beraubt. Was hast du Thelma? Sie gehört nicht dir.. sie kann tun und lassen was sie möchte und mit wem..
Sie versuchte sich alle denkbaren Dinge einzureden, die ihre Tat Entschuldigten. Doch sie fand keinen dieser Gründe Plausibel genug um ihr zerrfetztes Herz wieder zusammenzufügen. Sie wollte längst gehen, und doch blieb sie da stehen und wartete bis Cassie sie erblickte. Erst dann verschwand sie von dieser Party und versuchte sich im Schein der Dunkelheit zu verstecken. Sie wünschte sich einfach nur im Nebel unterzugehen und ihren Schmerz ertränken zu können. Doch plötzlich, als sie es nicht mehr erwartet hatte, spürrte sie eine Hand auf ihrer Schulter die sie zum Stehen bleiben bewegte. Doch als sie ihr Gesicht erblickte zögerte sie nicht weiterzugehen.
Ihre Hand war so zart. Sie schüttelte ihren Kopf um diese Gedanken und Vorstellungen zu unterdrücken. Sie wollte einfach nur noch gehen, doch sie ließ sie nicht.
„Was ist denn los?“ Fragte Cassie und versuchte an der Geschwendigkeit ihrer Freundin festzuhalten.
„Gar nichts.“ Sie wollte sich nicht unterhalten.
„Es war nicht so wie es aussah.“ Eine Lüge?
„Natürlich nicht.“
„Warum bist du böse? So traurig?“
„Weil etwas dadrin vorging mit dir und Troy..“
„Ich habe gar nichts getan?!“ Sie versuchte sich verzweifet zu wehren. Weshalb? Sie konnte mit ihren Lügen nichts mehr ungeschehen machen. Thelma hatte bereits geahnt, dass sie etwas für ihn empfand.
„Doch du hast.. Du weißt das du hast.. Ach was soll es überhaupt bringen..“ Sie konnte ihr nicht in die Augen sehen und wandt ihren Kopf angewiedert ab.
„Von was redest du?“
„Ich rede über mich.. Du wusstest von mir. Wie ich fühle..“
„Oh bitte.“
„Hattest du viel Spaß?“ Nun blieb auch Thelma stehen, doch nicht aus Vergebung, sondern voller Wut, Verzweiflung und Trauer.
„Komm runter, Thelma..“
„Nein.. Das ist es was du mir erzählt hast, nicht wahr? Du benutzt andere Menschen.. Das ist es was du willst.. Kontrolle?! Deshalb wolltest du mich..“ Diese Erkenntnis fiehl ihr wie Schuppen von den Augen und dennoch wollte sie das was sie gesagt hatte selbst nicht glauben.
„Thelma..“ Sie flehte. Ihr Blick war jedoch vorwurfsvoll.
„Aber es ist wahr.. du dachst du kannst mit mir machen was du möchtest.. weil du wusstest was ich für dich empfinde.“
„Ich fühle doch das selbe für dich.“ Die Wahrheit? Verzweiflung spiegelte sich in ihren Augen wieder. „Gut.. vielleicht nicht auf die gleiche Weise.“
Tränen stiegen in ihr auf und waren fast nicht zu unterdrücken möglich.
„All die Dinge die du gesagt hast. Warum hast du sie gesagt, wenn du es nicht auch gemeint hast?“ Sie lief davon und hoffte das Cassie stehen bleiben würde, als Thelma auf einer naheliegenden Bank Platz nahm. Doch ihr Wunsch blieb unerfüllt.
„Bitte, lass es nicht dazu kommen..“
Sie erwiederte nicht den Blick der schönen Blonden, bis sie eine Antwort geben musste.
„Du hast mit mir geflirtet. Du wusstest es. Du hast mit mir gespielt, weil du das Gefühl genossen hast einwenig Macht über mich zu haben...“ Thelma konnte nicht glauben, dass das alles sich wirklich abspielte. Das ihre Augen feucht waren und sie kurz davor stand ihrem Schmerz freien Lauf zu lassen. Das passte einfach nicht zur toughen Außenseiterin.
„Weil du denkst das ich eine Art Verlierer bin.. Ein größerer Verlierer als du einer bist und das bringt dich dazu dich besser zu fühlen..“
„Nein-...“ Cassie war es nicht möglich ihren Satz zu beenden, da unterbrach die Braunhaarige sie und stand abrupt auf.
„Du solltest deinen Gefühlen klar werden..“ sagte sie unter einem Schleier von Tränen hervor. Diese blauen Tropfen schmeckten salzig.
„Wir sind gute Freunde. Wir werden es immer sein.“ Ihr Versuch die Situation zu retten scheiterte.
„Du verstehst es nicht, oder?“
„Du hast dich in mich verliebt, weil ich eine Frau bin.“
Thelma lachte bitter auf.
„Was soll das? Was willst du damit sagen Cassie?“
Die Blonde schwieg und sah betreten zu Boden. Ihr fiehl keine Antwort darauf ein.
„Du schweigst. Warum? Warum denkst du ich liebe dich weil du eine Frau bist? Nur weil ich mich als lesbisch bezeichne? Ich..“ Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen um das zu sagen was sie nun wirklich fühlte, was sie die ganze Zeit gedacht hatte. Keine Lügen mehr, keine Verheimlichungen. Das war ihre letzte Chance ihre Liebe zu gewinnen.
„Ich liebe dich nicht wegen deinen wiblichen Rundungen, wegen deinen Hüften, deinen Brüsten. Ich liebe dich nicht wegen deinen sinnlichen Lippen, deiner zarten Haut, deinem lieblichen Gesicht. Ich liebe dich nicht weil du, wenn du verlegen bist, auf deiner Unterlippe kaust. Ich liebe dich nicht weil du dich als Frau bezeichnest. Du könntest sein was du willst, doch ich werde immer Gefühle für dich haben. Ich liebe dich, weil du bist wie du bist und ich habe mich in dich verliebt und dich als Mensch gesehen und nicht als weibliches Objekt. Ich wünschte du könntest fühlen was ich fühle und nun sehen was ich sehe. Du bist wunderbar. Alles an dir. Jeder Fehler und jede gute Eigenschaft. Ich liebe dich weil du bist wie du bist.
Liebe ist mehr als die Sonne, mehr als das Universum, größer als jede Mauer und stärker als jede Grenze, als jedes Verbot. Liebe ist-..“ Thelma brach ab als sie Cassie in die Augen sah. Dieses Funkeln war mehr als verdächtigt. Sie wandt ihren Kopf ab und seufzte während die Tränen sich ihren Weg über ihre Wangen bahnten. Thelma wollte bereits gehen, da hörte sie ihre Stimme, ihren Namen.
„Thelma.. bleib stehen.“
Es dauerte nur einen Moment bis Cassie direkt vor ihr stand und tief in ihre Augen sah.
Auch sie weinte bereits stumme Tränen.
„Ich erwarte nichts. Ich erwarte gar nichts..“ murmelte Thelma halblaut. Doch das Gesicht ihre Freundin näherte sich ihrem. Sie konnte ihren schnellen Atem bereits spüren.
„Ich passe auf, weil ich schon zu oft verletzt wurde. Ich habe zu viel Zeit hinter verschlossenen Türen verbracht so wie du und ich habe mich dafür gehasst das ich geliebt habe. Ich wollte nie wieder Lieben und dann kammst du. Ich habe mich dafür gehasst für dich etwas zu fühlen. Du magst mich vielleichht hassen für das was war, aber ich werde dich erinnern wie es war mich zu lieben. Es ist kein Spiel für mich. Es ist das Leben.“
Thelma hatte bereits ihre Augen geschlossen und hob nun ihre Hände an um Cassies Wange zu berühren. Diese schlang die Arme um sie und zog sie fester an sich heran.
Ihre Lippen berührten sich nur zögernd, scheu, bis ihr Verlangen und ihre Gefühle sich durch diesen Kuss äußerten. Ihre Gedanken kreisten sich um einen Begriff, den beide nun in seiner reinen Schönheit empfanden. Sie standen da, nicht nur einen Moment. Es vergangen viele Momente, viele Minuten bis sie sich wieder ansahen und beide Lächelten.
„Ich liebe dich, wie du bist.“ Diesmal war Cassie es die es sagte.
Eins hatte sie durch Thelma gelernt:
Liebe kennt keine Grenzen und kein Geschlecht.
Wenn du liebst, dann liebst du ohne Zweifel.
Wenn du fühlst, dann fühlst du mit deinem Körper, deinem Herz und deiner Seele.
Ja, Liebe hat keine Grenzen. Menschen verlieben sich in andere Menschen.
Egal ob Mann oder Frau.
Das einzigste was zählt sind die Gefühle.


THE END..
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