Wege des Schicksals

von SmyAngel
GeschichteDrama / P16 Slash
Die deutsche Nationalmannschaft FC Bayern München Hannover 96 Hertha BSC Berlin
09.05.2008
04.11.2019
17
35123
 
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** An alle die meine FF jetzt erst entdecken. Diese Story gibt es schon eine Ganze weile. Ich habe sie irgendwann mal zu einem Ende gebracht, welches mir aber nie wirklich gefallen hat und auch ursprünglich nicht so vorgesehen war. Ich bemühe mich nun darum, die Geschichte nochmals in Arbeit zu nehmen und zu einem würdigen Ende zu bringen. Ich habe daher den ursprünglichen Epilog entfernt und werde neue Kapitel anfügen sowie das aktuelle letzte Kapitel (15) überarbeiten. Die Kapitel 1-14 sowie der Prolog bleiben in der ursprünglichen Form erhalten.

Ich weiß, dieses Pairing ist heute nicht mehr aktuelle. Doch ich sehe keine Notwendigkeit an den Charakteren etwas zu verändern nur weil die Zeit vorangeschritten ist. Vielleicht ist ja noch jemand aktiv, der die Geschichte damals mitverfolgt hat und freut sich darüber, dass die zwei ein versöhnlicheres Ende bekommen.

Allen die jetzt neu dazu stoßen wünsche ich natürlich viel Spaß. **



Hallo ihr Lieben.
Es freut mich das ihr euch für meine neue FF interessiert.
Sie ist für mich etwas ganz besonderes, sozusagen mein Baby.
Ich arbeite schon etwas länger daran und habe mich jetzt entscheiden sie hier zu veröffentlichen. Die Idee kam mir Nachts im Bett, als ich ein Lied von Rosenstolz hörte. Dieses wird im weiteren Verlauf auch noch einen Platz bekommen.
Dies hier ist nur ein kurzer Prolog und wahrscheinlich noch nicht sehr aussagekräftig. Trotzdem würde ich mich freuen wenn ihr mir ein kurzes Statement hinterlassen würdet.

Disclaimer: Die handelnden Personen habe ich niemals persönlich kennengelernt und gehören alle sich selbst. Die Handlung ist frei erfunden und es ist eher unwahrscheinlich das sie jemals so passieren wird. Desweiteren verdiene ich mit dieser Geschichte kein Geld.

So und jetzt viel Spass.

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Prolog – Du bist mein Herz



Den Kopf im Kissen vergraben, die Decke hoch gezogen, schlief er. Nur ein Stück seines Nackens schaute aus dem weißen Bettzeug hervor. Und genau dort, traf ihn immer wieder ein leichter Lufthauch, der ihn aus seinen Träumen holte. Grummelnd griff er nach der Decke und zog sie über die frei liegende Haut. Er wusste sehr wohl was, oder wer ihn da geweckt hatte. Denn ein normaler Luftzug war es sicher nicht gewesen. Denn erstens war das Fenster gar nicht auf und zweitens auf der anderen Seite des Zimmers. Also blieb nur eine Möglichkeit.

„Schatz, wenn du noch mit mir frühstücken willst, solltest du jetzt aufstehen. Ich muss in einer Stunde los!“

Langsam zog er die Decke nach unten. Erst kamen braune Haare zum Vorschein, die nach dem Schlaf ganz verwuschelt waren, eine Stirn, grün – graue Augen und schließlich ein Schmollmund. Der Blonde musste lachen. Das Arne der ältere von beiden war hätte man ihm im Moment nicht abgekauft.
„Muss das sein?“
„Du kannst auch liegen bleiben. Ist ja dein Bett.“
„Nein, ob du wirklich weg muss?“ Marcell verdrehte die Augen.
„Jetzt fang doch nicht schon wieder an. Du weißt ganz genau, das der Urlaub schon fest war, bevor ich gewisse Leute lieben gelernt habe.“ Ein tiefes Seufzen kam von Arne. „Und außerdem freue ich mich drauf. Du wirst doch eine Woche ohne mich aushalten. Sonst sehen wir uns auch mal 2 oder 3 Wochen nicht.“
„Ja, aber da haben wir auch keine Winterpause und ich könnte dich nicht 4 Wochen am Stück sehen. Außerdem trennen uns da nur ein paar hundert Kilometer und nicht Tausend.“
„Jetzt hör auf zu nörgeln und schwing dein hübsches Hinterteil aus dem Bett. Sonst komm ich noch zu spät zum Flughafen.“ Marcell beugte sich vor und gab Arne einen Kuss. Der Berliner nickte ergeben und stand auf.

Beim Frühstück schwiegen sich die Beiden die meiste Zeit an. Arne war schon traurig. Er wusste wie sehr sich Marcell auf den Urlaub in Tunesien freute. Schon immer wollte er dort einmal hin fliegen. Extra für ihn, hatte der Blonde die zwei Wochen schon auf eine reduziert. Trotzdem hätte der Berliner ihn lieber an seiner Seite.
Gemeinsam fuhren sie zum Flughafen. Arne starrte die ganze Zeit nur auf die Straße. Wollte nicht daran denken, dass Marcell in drei Stunden ganz weit weg war. Der Münchner sah seinem Freund an, wie er sich fühlte. Griff nach dessen Hand auf der Gangschaltung und drückte sie leicht.
„Hey du. Ist doch nicht so, als würden wir uns ne Ewigkeit nicht sehen. Eine Woche ist schneller rum als du denkst.“ Arne nickte leicht abwesend. Jede Woche ohne Marcell war eine Woche zu viel für ihn.
„Bitte schau nicht so, du machst mir ein schlechtes Gewissen.“ Bat der Blonde, als Arne seinen Blick immer noch nicht von der Straße loseisen konnte.
„Hast ja recht. Tut mir leid.“ Endlich drehte er dem Jüngeren sein Gesicht zu und schenkte ihm ein schwaches Lächeln. „Ich gönn dir deinen Urlaub ja. Außerdem hast du dann mal wieder Zeit für deine Eltern. Ich bin halt ein kleiner Egoist wenn es um dich geht.“ Meinte er ehrlich. Marcell grinste.
„Da erzählst du mir nichts Neues.“

10 Minuten später kamen sie am Flughafen an. Marcell gab sein Gepäck auf. Das Flugzeug würde in einer halben Stunde starten, bis zum Check-In hatten sie also noch 15 Minuten. Die Beiden suchten sich ein ruhig Plätzen, was sich auf einem Flughafen als schwieriges Unterfangen erwies. Schließlich setzten sie sich in eine kleine Ecke, wo nur noch ein älterer Mann saß, der in seine Zeitung vertieft war.
Arne war wieder in konsequentes Schweigen verfallen und Marcell wurde langsam auch nervös. Er hatte eigentlich Flugangst, doch das wussten nicht viele. Arne bemerkte seine Unruhe und griff nach seiner Hand. Beruhigend strich er über den Handrücken des Blonden, der sich unter dieser Berührung entspannte.
„Danke. Du bist echt ein Engel.“ Arne setzte seine `Das weiß ich doch Miene auf.` . So blieben sie sitzen, bis der Flug nach Tunesien aufgerufen wurde. Arne seufze leicht und richtete sich an seinen Freund. Er beugte sich leicht vor und wollte Marcell zum Abschied noch mal küssen. Doch der wich aus und blickte alarmierend zu dem Mann ihnen gegenüber.
„Der merkt nix, der ist doch mit seiner Zeitung beschäftigt.“
„Ja trotzdem. Es sind noch mehr Leute hier.“ Arne sah sich um und zuckte mit den Schultern.
„Ich sehe niemanden.“ Marcell deutete an die Wand, wo eine Kamera sich langsam bewegte. „Das ist jetzt nicht dein Ernst. Da haust du eine Woche in den Süden ab und ich bekomme nicht mal nen Abschiedskuss.“ Daraufhin erhob sich der Berliner und ging Richtung Check-In Schalter. Marcell hielt ihn am Arm zurück und drückte ihm einen leichten Kuss auf die Lippen. Nicht ganz was er wollte, aber besser als gar nichts.
„Ich will nicht mit dir streiten. Nicht wenn wir uns eine Woche lang nicht versöhnen können.“ Grinste er den älteren an. Zusammen gingen sie zum Schalter und Marcell gab der jungen Frau die dort stand sein Ticket.
„So, dann wünsch ich dir viel Spass. Und denk dran mir ne Karte zu schreiben.“
„Ja natürlich. Die erst ankommt, wenn ich seit Tagen wieder da bin.“ Sie umarmten sich noch einmal, Arne flüsterte ihm dabei noch ins Ohr
„Denk dran du bist mein Herz. Pass gut darauf auf.“
Als Marcell sich zum gehen wand, formten seine Lippen noch ein stummes `Ich liebe dich.` dann verschwand er durch die Kontrolle.
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