What is Love!?

von moere
GeschichteAllgemein / P6
Heimdall
08.05.2008
05.09.2009
4
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Ehrlich gesagt, war diese ff schon einmal hochgeladen, aber wegen meiner kurzbeschreibung wurde sie gelöscht! *lach*
ich hoffe, dass nun vielleicht einige leser noch dazu stoßen würden ^^
und vielleicht auch die, die sie vorher gelesen hatten sie wieder lesen würden! xD
freue mich über eure reviews ^^°


Kapitel 1, Liebe? Was ist das?

Es war schon Abend und die Sonne verschwand langsam aus dem Himmel, als Mayura bei sich zu Hause ankam.
„Man war das ein Tag…keine neuen Mysterien…“ flüsterte sie resignierend zu sich selbst.
„Papa, ich bin zu Hause!“ rief sie in das Haus, während sie ihre Schuhe abstreifte.
„Ah! Mayura! Da bist du ja endlich! Wir haben schon auf dich gewartet!“ rief ihr Vater entgegen und kam auf sie zu.
Mayura schaute verdutzt auf.
Sie fragte sich gerade, ob sie sich doch nur verhört hatte.
„Wir…?“ fragte sie und stellte ihre Tasche nun auch ab und schaute ihren Vater verwirrt an.
„Siehst du jetzt doch Geister?“ kicherte sie belustigt.
„Ach erzähl nicht solchen Quatsch! Das ist ja nicht auszuhalten, immer kommst du mit diesen übernatürlichen Sachen.“ Schüttelte ihr Vater seinen Kopf.
„Ach Papa, dafür kann ich doch nichts!“ grinste sie wie ein Honigkuchenpferd.
„Ach ja, zu deiner Frage, ja, wir.“
Mayura schaute zu ihrem Vater auf.
„Wer ist denn noch da?“  
„Komm mit!“ ihr Vater nahm ihre Hand und führte sie mit in das Wohnzimmer.
Mayura schaute ziemlich verwirrt drein.
Es war für sie schon sehr lange her, dass ihr Vater sie das letzte Mal an die Hand genommen hatte.
Es kam ihr fast so vor, als wäre er wie früher. Als hätte er wieder diese Vaterinstinkte für kleine Kinder.
Er blieb nun in der Tür stehen und Mayura rannte ihm in den Rücken.
Er hob seine Hand und zeigte ins Zimmer.
„Also Mayura, wenn ich vorstellen darf.“
Mayuras Augen weiteten sich und ihr Kinn klappte herunter.

„Freyr wird heute endlich Mayura-chans Herz gewinnen!“ summte dieser Volltrottel vor sich hin.
Gott, wie mir der auf die Nerven geht.
Jetzt fängt er sogar schon morgens an!
Wieso habe ich das eigentlich verdient?
Es gibt wirklich viele Götter, doch weshalb muss ausgerechnet dieser Idiot bei mir rumhängen?
Ich fahre mir genervt durch meine lilanen Haare.
„Freyr, kannst du nicht endlich den Mund halten!?“ grummelte ich ihm entgegen.
Nun starrte mich dieser Trottel verwundert an.
„Ach Heimdall, was ist denn? So schlecht drauf am Morgen?“
„Ich zeige dir gleich mal, was schlecht drauf am Morgen bei mir ist…“ zischte ich durch meine Zähne.
Manchmal ist er ja ganz okay, aber meistens ist er einfach nur zum zerreißen.
Und ich meine nicht, dass ich mich zerreißen würde!
„Man Heimdall, du bist immer so mies gelaunt! Freyr findet das gar nicht toll!“ schmollte er vor sich hin, während er sein Frühstück aß.
„Ach halt die Klappe Freyr, ich bin nie schlecht gelaunt!“
Okay.
Ich gebe zu….
Das war doch etwas gelogen.
Aber das geht diesen verzogenen Riesen doch überhaupt nichts an, ob ich gut gelaunt bin oder nicht.
„Ach Heimdall, ich sag dir, dass liegt nur alles daran, dass du so kaltherzig bist und nicht einmal weißt, was Liebe ist! Schau Freyr doch an! Freyr und Mayrua-chan werden bald glücklich zusammen sein und Freyr strahlt jetzt schon!“ laberte er weiter vor sich hin.
„Wie bitte?“ grummelte ich.
Was fällt ihm ein, jetzt einen auf Psychologen zu machen?
„Ich weiß ja wohl, was Liebe ist!“ meckerte ich.
„Ach ja? Was denn?“ schaute er mich nun fragend an.
Was?
Ich soll ihm jetzt eine Antwort geben?
„Ähm…äh…also…“
„Siehst du, Freyr hatte Recht, du weißt überhaupt nicht, was Liebe ist. Sicher warst du noch nie verliebt!“ schlürfte er aus seiner Tasse.
Was fällt dem eigentlich ein!?
Einfach zu sagen, dass ich noch nie verliebt gewesen sein soll!
Das ist ja wohl die Höhe!
Natürlich war ich schon….war ich das?
Ich starre auf die Tischplatte vor mir.
War ich eigentlich schon einmal verliebt?
Weiß ich eigentlich überhaupt, was Liebe bedeutet?
Ich knallte meine Faust auf den Tisch.
Freyr erschreckte sich so sehr, dass er das halbe Essen durch den Raum warf.
„W-Was?“
Ich stand genervt auf und lief zur Tür.
„Ich gehe spazieren.“ Sagte ich nur und ging hinaus an die frische Luft.
Ach wer braucht so was schon!
Liebe!
Das ist doch nur ein Hirngespinst, was alle einem einreden wollen.
So etwas wie wahre Liebe gibt es doch überhaupt nicht.
Es werden doch alle nur getäuscht.
Ich seufzte einmal.
Irgendwie vermisse ich die Götterwelt.
Ich will endlich zurück!
Der kalte Morgenwind weht durch meine Haare.
Aber nein, Odin hat sich was anderes ausgedacht und lässt mich hier unten noch vergammeln…
Ich schaue auf den Boden und biege in die nächste große Straße ein, als ich plötzlich von etwas einen Stoß spürte und nach hinten stolperte.
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