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The past never let you go

von faithiana
GeschichteAllgemein / P18 Slash
Hiead Zero
06.05.2008
06.05.2008
3
3.039
 
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06.05.2008 837
 
[Lyla`s P.O.V.]

Irgendwie war ich schon nervös als wir den Raum betraten, denn ich hatte IHN ja seit langem nicht gesehen und außerdem würde ich schließlich das einzige Mädchen unter den Anwärtern sein. Die Prüfung war hart gewesen, selbst für mich. Es ist einer Frau normal nicht gestattet Pilot zu werden, aber wegen meiner Fähigkeiten ich würde schließlich in die G.O.A. aufgenommen.
Das schlimmste an allem war aber die Tatsache, dass ich erst kurz bevor das heutige Training zu Ende war, im Übungsraum ankam! Ich konnte ja auch nicht ahnen, dass während einer letzten ärztlichen Kontrolle ein Notfall auf der Krankenstation eintrifft.
Ich war so im Gedanken versunken, dass ich gar nicht merkte, wie die Tür sich vor mir öffnete. Doch als ich den Raum betrat und vulkanrot und eisiges Blau aufeinander trafen, war ich wieder ganz klar im hier und jetzt.
Endlich... endlich waren wir wieder vereint. Die Überraschung in den mir so vertrauten Augen des Weißhaarigen, rief in mir leichte Schadenfreude hervor.

Der Ausbilder stellte sich mir als Azuma vor und drehte sich dann zu den Anwärtern: „Das ist Lyla Zeitaku. Sie ist ab jetzt eine von euch“, stellte er mich vor und fuhr fort: „Das Training ist für heute beendet.“.

Kaum war das letzte Wort ausgesprochen, spürte ich auch schon wie Hiead mich am Arm raus zärte. Draußen angekommen, riss ich mich los und schrie schon fast: „Du tust mir weh, Hiead. Was ist denn los mit dir?“ Als hätte er mich nicht gehört, zog er mich weiter von der Tür weg, um mich dort mit dem Rücken gegen die Wand zu drücken. Voller Wut stieß ich ihn von mir und verpasste ihm eine Ohrfeige. „Sag mal spinnst Du? Was fällt dir eigentlich ein, mit mir so umzuspringen?“ „Lyla...“ kam es von Hiead, doch ich ließ ihn nicht. „Du hast Pause! Ich freue mich, Dich nach 6 Monaten wieder zu sehen und Du behandelst mich wie eine deiner Liebschaften! Wenn Du mich noch einmal so grob anfasst, erinnert dich meine Faust daran, wie stark ich bin!“ Sanfter aber doch bestimmt, animierte mich Hiead mit ihm zu kommen. Seine Reserviertheit beruhigte mich etwas. Während wir einen Gang entlang liefen, redete er auf mich ein: „Natürlich freue ich mich auch dich zu sehen. Das solltest du eigentlich wissen. Ich hatte nur nicht damit gerechnet, dich so schnell und grade hier wieder zu sehen. Du weißt es ist sehr viel passiert in der Vergangenheit. Was willst Du grade auf G.O.A?“ „Ich hatte Sehnsucht nach Dir?“ antwortete ich, leicht sarkastisch, aber schon wieder in normaler Lautstärke. Hiead sah mich misstrauisch an. „Ok, ok! Ich habe Informationen erhalten, aus denen ich schließe das jemand ganz besonderes auch hier ist.“ Der Blick des Weißhaarigen wurde finsterer. „Wer hat dir den Tipp gegeben? Wie hat du das herausgefunden?“ „Das tut nichts zur Sache. Wichtig ist das er hier ist!“ entgegnete ich. „Aber wegen eines Hinweises kommst du doch nicht auf G.O.A.“ Hiead schaute mich skeptisch an. „Ich dachte wir könnten das Ganze als einen kleinen Wettkampf sehen, wie in guten alten Zeiten. Außerdem, du weißt, dass ich schon seid Jahren, genau wie du, Pilot werden will. Ich glaube nicht das meine Chancen so schlecht sind!“ Hiead musste das Lachen zurückhalten. „Du?“, sagte er helmisch. Das reichte mir. „Ach du hast ja nur Angst, weil du weißt dass ich mich nicht sehr anstrengen muss um besser zu sein als Du!“, provozierte ich ihn.

Hiead blieb stehen. Ich ging ein paar Schritte weiter und drehte mich nach ihm um. „Nicht mal über deine Grenzen hinaus, hast Du eine Chance gegen mich!“
Ich kam Hiead näher und strich ihm eine Strähne aus dem Gesicht. „Doch! Du weißt es nur noch nicht.“, flüsterte ich und hauchte ihm einen Kuss auf den Hals. Ich liebte es ihn zu provozieren. Außerdem, obwohl ich es nie zugeben würde, hatte ich ihn schon etwas vermisst. Wir liebten einander zwar nicht, doch dem Körper des anderen zu widerstehen, fiel uns beiden oftmals sehr schwer.

Im nächsten Moment hatte ich mich auch schon umgedreht und ging weiter, als mir etwas einfiel. „Wohin gehen wir eigentlich?“ Mit einem helmischen Lächeln fasste Hiead mir um die Taille und zog mich so mit sich. „Ich zeige dir etwas!“ Ich verstand nicht was er meinte, folgte ihm aber, aus Neugierde, ohne Widerstand.

[Zero’s P.O.V.]

Das konnte nicht wahr sein. Ich dachte Hiead hasst alle, aber zu diesem Mädchen hatte er ganz ruhig gesprochen. Er war geradezu ‚nett’ zu ihr gewesen. Hinter der Säule im Gang hatte ich zwar nichts gehört, aber das was ich gesehen hatte, reichte mir jetzt schon. Hiead gehört doch mir. Immerhin waren wir schon seid zwei Monaten zusammen.
Mit dieser Lyla stimmte irgendwas nicht. Hiead hatte sie doch vor ein paar Minuten erst kennen gelernt und redete so ‚normal’ mit ihr? Ich musste wissen was da los war...jetzt!
Clay! Er musste mir helfen. So schnell ich konnte rannte ich in unser gemeinsames Zimmer, wo ich ihn vermutete.
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