Kapitän Hornblower (S)

von Anne-Rose
GeschichteRomanze / P12
06.05.2008
09.05.2011
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06.05.2008 619
 
Des Königs Admiral

Da die Geschichte gelöscht wurde und ich es immer noch nicht hinbekommen habe das Update vorzunehmen, habe ich sie noch einmal überarbeitet.


Zur Sicherheit folgenden Hinweis: alles C. S. Forester (Romanvorlage) bzw. Raoul Walsh (Regie) - mich nix.
(Wie kann man ein Kind nur Horatio taufen? Oder ist es eine Anspielung auf Admiral H. Nelson)?


Unvergessen sind folgende Szenen:
Als bekannt wird, dass eine Frau an Bord kommt: „Ich weiß, was der Kapitän gleich sagt.“  Er beugt sich zu dem anderen rüber und flüstert ihm etwas ins Ohr.
Als dem Kapitän gewahr wird, dass eine Frau an Bord kommt, räuspert er sich laut. Der eine Offizier streckt dem anderen die aufgehaltene Hand entgegen.

Diese Szene habe ich als "Aufhänger" für die erste Geschichte verwendet.
Diese wurde jedoch gesperrt. Begründung des Operators: es ist keine Geschichte, sondern nur eine Idee hierzu.
Also bitte gebt mir Reviews, ob sie jetzt besser ist.

Die Geschichte schließt sich direkt an den Film an, bei dem sich Babara und Horatio Hornblower umarmen.

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"Babara, ich muss noch einmal wegfahren, aber ich werde dich nicht vergessen. Da meine Frau bei der Geburt verstorben ist, bin ich jetzt frei." Horatio Hornblower kniete vor ihr nieder. "Meine liebe Babara, willst du mit mir die Ehe eingehen, wenn ich von meiner Reise zurückkomme?" Mit diesen Worten überreichte er eine Schachtel mit dem Ring, in dem sich die Strahlen der Sonne brachen.
Babara stimmte ergriffen zu, denn sie liebte Horatio schon lange.
Am nächsten Morgen fuhr Horatio nach London, um die Erlaubnis für die Hochzeit einzuholen. Diese wurde ihm gewährt, da seine Frau bereits seid einigen Monaten Tod war.
Die Vorbereitungen zur Hochzeit nahmen einige Zeit in Anspruch und so beschlossen die beiden den Termin in den Sommer zu verlegen.

Die Luft flirrte vor Hitze. Die Bauern begannen mit der Ernte, sodass der Duft von frisch geerntetem Getreide vom Wind getragen, den Schleier von Barbara hochhob. Der aufgewirbelte Staub glitzerte in der Sonne und umfing die Braut, die jetzt in die bereitstehende Kutsche stieg.
Kaum hatte sie sich gesetzt, schnalzte der Kutscher und die Pferde trabten an.
Mit klappernden Hufen wurde die Braut zur Kirche gebracht und von den wartenden Menschen stürmisch begrüßt.
Babara stieg aus der Kutsche, strich ihr Kleid glatt, und schritt durch das Volk in die Kirche.
Dort wurde sie von einer Kühle begrüßt, die nach der Hitze draußen eine Wohltat war.
Die Strahlen der Sonne brachen sich in den bunten Fenstern des Gotteshauses und sandten ein sanftes Licht auf den steinernen Boden. Stolz und mit klopfenden Herzen schritt Barbara auf den Altar zu.

Dort wartete bereits ihr Bräutigam Horatio Hornblower auf sie.
Sie hörte ein lautes Räuspern, als der Priester fragte: "Willst du diese Frau als deine Gattin anerkennen?" In den hinteren Bänken, wo seine Mannschaft saß, entstand eine Unruhe.
Später wurde ihr berichtet, dass dort wieder einer der Matrose einem anderen die offene Hand entgegen gehalten hätte; zum Zeichen, dass er die geschlossene Wette gewonnen hatte.


Nach der Hochzeit legte die Braut Lady Barbara ihren Schleier ab. Auch das weiße Kleid legte sie auf einen Stuhl, ehe sie ins andere Zimmer schritt, wo Horatio Hornblower schon auf sie wartete. Er hatte seine Uniform abgelegt und stand nur noch mit einer kurzen Hose und einem Hemd bekleidet da. Sie schluckte. Ihre Hände sehnten sich danach, das Hemd weiter zu öffnen und seine Brust zu berühren. Horatio räusperte sich und beide versanken im Liebesspiel. 1

(Draußen streckte die Magd dem Diener wortlos ihre Hand entgegen; Entschuldigung konnte es mir nicht verkneifen ... )

Exakt neun Monate später gebar Barbara ein Kind auf das noch viele andere folgen sollten.

1 P.S. wir wollen ja nicht anstößig werden?
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