I can't say her, that I love she

GeschichteRomanze / P16
Abby Maitland Connor Temple
03.05.2008
07.09.2008
10
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I can’t say her, that I love she


1. Die Begegnung mit dem Deinonychus

Es ist nun schon ein Monat seit Stephens Begräbnis vergangen. Auch wenn der April mit seinen warmen Sonnenstrahlen lockt, in unseren Herzen regnet es immer noch. Stephen hat ein großes, tiefes, schwarzes Loch, eine Lücke hinterlassen, die niemand füllen kann. Wir sind jetzt nur noch zu viert. Professor Nick Cutter, Jenny Lewis, Connor Temple und ich Abby Maitland.
Ruhe in Frieden Stephen.
th3 April, of 2007

Abby schaltete ihren Laptop aus, seufzend blickte sie aus dem runden Fenster ihrer Londoner Wohnung, eigentlich war es nicht ihre Wohnung sondern die ihrer Freundin, die jetzt aber in Amerika lebte. Sie seufzte erneut, als im unteren Geschoss die Haustür mit einem lauten Knall zuflog.
Nun war es mit der ruhe vorbei. Connor Temple, Professor Cutters Student, ihr Mitbewohner und ein für sie inzwischen unentbehrlicher Freund, war gerade aus der Uni heimgekommen. Abby die noch immer auf der Platte über dem Wohnzimmer saß, stand auf und ging die Treppe zu dem Wohnbereich runter. Connor rannte die Treppe herauf immer zwei Stufen auf einmal.
„Abby! Abby-“ Keuchend kam er oben an. „Anomalie im Park-“ Abby schnappte sich ihre Jacke, die auf dem Sessel lag und folgte ihm. Sie stiegen in Abbys blauen Mini und Abby gab Gas. Nach wenigen Minuten, standen sie vor dem abgesperrten Park.
Abby und Connor liefen zu dem Absperrband, wo ein Polizist ihnen den Weg versperrte.
„Ihre Ausweise bitte!“ Abby und Connor zeigten ihnen ihre ARC Ausweise und sie durften passieren.
Sie liefen zu Nick und Jenny, sie sich über eine Karte des Parks beugten. „Abby! Connor! Da seid ihr ja. Wir haben es mit einem Deinonychus antirrhopus, einen Dinosaurier aus der Unterkreidezeit zu tun, nach Aussagen einer Spaziergängerin ist er etwa drei Meter lang und sehr schnell.
Wir werden uns aufteilen müssen, jeder nimmt sich einen Sektor vor.“ Nick zeigte ihnen die Stelle auf der Karte. „Abby du wirst den Nördlichenteil des Parks nehmen, Connor du den Westlichen, Jenny Sie den Südlichen und ich werde den Östlichen teil des Parks absuchen.“
Nick faltete die Karte zusammen und legte sie auf die Ladefläche des Toyota Geländewagens. Jeder von ihnen schnappte sich ein Betäubungsgewehr und ging los.
Da es unter der Woche war, waren nur wenige Menschen im Park, die bereits von der Spezialeinheit evakuiert worden waren.
Abby ging langsam durch den dicht bewachsenen Park, dass Gewehr schussbereit.
Ein seltsamer knurrlaut, lies sie herumschrecken. Doch durch das dichte grün der Büsche sah sie nichts, aus den Augenwinkeln nahm sie eine Bewegung war, langsam ganz langsam, drehte sie sich herum, Zweige knackten und Blätter raschelten, doch da war nichts. Abby schlussfolgerte daraus, dass es wohl nur ein tierischer Bewohner des Parks sein musste.
Noch etwas unsicher ging Jenny durch ihren Sektor, obwohl sie schon oft bei einer Anomalie dabei gewesen war hatte sie Angst. Sie umfasste das Gewehr fester, ihre Handflächen waren schwitzig. Es war das erste mal das sie alleine loszog, seit Stephens Tot und auch davor, war immer noch jemand anderes aus dem Team bei ihr gewesen, meisten Nick.
Leise fluchend lief Connor durch den Westlichenpark.
Durch die Anomalie hat er einen wichtigen Vortrag, verpasst. Bald mussten sie eine Abschlussarbeit schreiben und einen Vortrag halten.
Connor saß mit den restlichen Studenten der Uni in dem großen Demonstrationsraum und lauschte dem Vortrag eines Professoren und gerade jetzt musste sein blödes Handy vibrieren. Connor zog es aus der Tasche, es war eine Mail von Nick.
`Anomalie im Park!´ Connor nahm sein Laptop und das Diktiergerät, mit welchem er den Vortrag aufzeichnete und verlies rennend die Uni. Da er kein eigenes Auto besaß musste er zu Abby, die zum Glück heute ihren freien Tag hatte.
Nick ging weiter bis jetzt hatte er den Deinonychus noch nicht gesehen. Er hoffte das Helen seine Exfrau nichts damit zutun hatte. Seit Stephens Tot hatte er sie nicht mehr gesehen, was auch besser so war. Er konnte ihr nicht verzeihen, was sie ihm angetan hatte.
Abby blieb stocksteif stehen, das Knurren war nun deutlich lauter geworden. Ein warmer Atem blies von hinten in ihr helles Haar. Ganz langsam drehte sich Abby um, ihr gegen über stand der Deinonychus, sie schluckte.
Langsam hob sie das Gewehr an sie wusste, dass es nur zwei Möglichkeiten gab, entweder der Dinosaurier würde fliehen oder sie angreifen. Der Fleischfresser ging ein paar Schritte zurück und betrachtete das schussbereite Gewehr in ihren Händen.
Abby zielte und drückte ab, der Deinonychus jaulte auf und rannte auf Abby zu, diese ging ein Stück zurück, rutschte aus und fiel einen kleinen Abhang hinab.
Durch das fast undurchsichtige grün der Blätter sah der Fleischfresser sie nicht mehr. Abby richtete sich stöhnend auf sie griff nach ihrem Gewehr, welches neber ihr lag.
Abby ging langsam, leise den Abhang hinauf, bedacht kein Geräusch zu machen.
Der Deinonychus sah sich suchend nach ihr um, Abby hob das Gewehr und zielte auf den Hals der Bestie, wo auch der erste Betäubungspfeil steckte, sie drückte ab. Getroffen.
Doch anstatt das der Fleischfresser schlafend zu Boden sank, rannte er auf Abby zu.
Erst als der Deinonychus brüllte und dabei seine Messerscharfen Zähne entblößte, fing sie an zu rennen.
Abby rannte, sie rannte durch den Park, dicht gefolgt von dem Deinonychus. Sie setzte das Gewehr erneut an, drehte sich herum und drückte ab, doch der Schuss ging ins Leere. Der Fleischfresser wich ihr aus und schlug mit der Krallen besetzten Klaue nach ihr. Abby schrie auf, der heftige Schlag schleuderte sie gegen einen Baum, bewusstlos sank sie zu Boden.
Connor sah auf, als er Abbys schrei hörte.
„Verdammter...Abby!“ Stieß er hervor und rannte in die Richtung, aus der der Schrei kam. Auch Nick und Jenny hatten ihn gehört und rannten nun zu dem Nördlichen teil des Parks. Schwer Atmend blieben sie neber Connor stehen, der fassungslos auf das Betäubungsgewehr starrte.
Abby!
Connor schluckte war sie etwa? Nein an so was durfte er nicht denken. Abby war zäh, sie gab nicht so langsam auf. Wütend drehte dich Connor um. „Wo willst du hin?“ Rief ihm Nick hinter her.
„Gewehre holen! Mit den Betäubungsfeilen kommen wir nicht weiter! Oder wollt ihr Abby im Stich lassen?!“ Nick und Jenny sahen sich fassungslos an. So hatte der junge Student noch nie mit ihnen gesprochen, aber es ging ja auch um Abby.
Nick und Jenny liefen Connor hinter her, der erst beim Wagen halt machte. Er schloss die Boxen mit den Munitionsgewehren auf und nahm sich eines heraus, auch Nick und Jenny nahmen sich eines und gemeinsam gingen sie los.
Sie gingen dahin zurück, wo sie Abbys Betäubungsgewehr gefunden hatten und durchkämmten den Park. Connors Kompassnadel führte sie zu der Anomalie, wo sie auch Abby und den Deinonychus vermuteten. „Jenny Sie bleiben hier bei der Anomalie und passen auf, dass sie sich nicht schließt. Connor du gehst mit mir!“ Entschied Nick, er und Connor durchkämmten den Park um die Anomalie.
„Wenn Abbys Handy noch geht und sie es nicht verloren hat, könnten wir sie doch anhand des klingelns finden.“ „Das ist eine fantastische Idee Connor.“ Connor zog sein Handy aus der Tasche und rief Abby an. Gespannt lauschten sie in die stille des Parks, ein leises klingeln war zu hören.
Connor und Nick rannten los, je schneller sie rannten desto näher kam das klingeln. Hinter einer Buschgruppe sahen sie Abby, die dem Deinonychus kampfbereit gegenüber stand. Ihre Jacke hing nur noch halb auf ihrer Schulter und entblößte die lange Wunde, die der Dinosaurier ihr mit seinen Krallen zugefügt hatte. Sie atmete schwer. Der Fleischfresser brüllte und rannte auf sie zu.
„ABBY!!“ Connor rannte auf sie zu und stieß sie zur Seite. Nick nutzte die Gelegenheit und schoss auf den Dinosaurier, der nach einigen Schüssen tot zu Boden fiel.
Connor war mitsamt Abby den Hang hinab in den See gefallen. Pustend kamen beide hoch. „Alles okay Abby?“ Connor reichte ihr eine Hand und zog die blasse Abby hoch.
„Ja ich denke schon, wo ist Jenny?“ „Bei der Anomalie. Wie konnte der Deinonychus dich erwischen?“ „Ich hab keine Ahnung. Obwohl zwei Betäubungspfeile getroffen haben ist er nicht eingeschlafen, sie haben gar nicht gewirkt.“ Connor und Abby gingen aus dem See zum Ufer, wo Nick auf sie wartete. „Seid ihr in Ordnung?“ Beide nickten. Sie gingen zurück zu Jenny, die schon auf sie wartete. „Die Anomalie hat sich gerade eben geschlossen.“
„Der Deinonychus wird auch nicht wieder nach Hause gehen können. Jenny rufen Sie Lester an, wir haben eine Überdimensionale Echse für ihn.“
Es dauerte nicht lange und der Deinonychus lag im ARC. Connor und Abby fuhren nach Hause, wo Rex sie schon sehnsüchtig erwartete, durch die Anomalie hatte er eine Mahlzeit verpasst die es nachzuholen gab.

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Hi ich hoffe das kai hat euch gefallen jetzt kommen noch ein paar Erklärungen.
Also da wo Abby auf der Platte über dem Wohnzimmer sitzt, dass ist da wo Connor in der 4 Folge der 2 Staffel saß, als er dachte Abby wäre tot.
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