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Überredungskünste der anderen Art

von LiLaLE
GeschichteHumor / P16 / MaleSlash
Elphaba Thropp Glinda/Galinda Upland of the Upper Uplands
21.04.2008
21.04.2008
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Disclaimer: Die Charaktere gehören nicht mir - leider - und ich borge sie mir quasi nur aus, von Gregory Maguire und aufgrund der Änderungen die Stephen Schwartz  in gewisser Weise verursacht hat, auch von ihm.

AN: Eine kleine Eingebung, die ich heute im Nachmittagsunterricht hatte...
Ach ja, und zur Altersempfehlung: Ich wusste nicht, ob jetzt P12 oder P16, darum hab ich vorsichtshalber einfach mal 16 genommen; solltet ihr anderer Meinung sein, gebt mir bescheid!
Und wie immer würde ich mich sehr über Reviews freuen^^


Betaleser: An dieser Stelle wie so oft mein herzlicher Dank an Eva und Phillip.

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“Ach komm schon, Elphie; ich will es mir doch nur schnell durchlesen…”
“Nein, du willst abschreiben, das ist ein GRUNDLEGENDER Unterschied, Galinda!”
Elphaba klappte das schwere, alte Buch, in dem sie eben noch gelesen hatte, zu und sah ihre Zimmergefährtin streng an.
“Elphie! Bitte!”, bettelte die Blonde, doch die Grünhäutige schüttelte stur den Kopf. “Nein, so würdest du nichts lernen… Und durch Abschreiben schaffst du keine Prüfungen.”
“Du könntest es mir ja nebenbei erklären…”, versuchte Galinda es noch einmal, was Elphaba genervt ausatmen ließ.
“Miss Galinda!” Schon die förmliche Anrede zeugte davon, wie sehr Elphaba dieses Gespräch widerstrebte, lenkte es sie doch von ihrem wahnsinnig interessanten Buch ab. “Du wirst mir nicht zuhören, zumindest nicht konzentriert genug, um das Alles zu lernen…”
Galinda gab ein Geräusch von sich, als wäre sie den Tränen nahe, die Grünhäutige rollte mit den Augen.
“Vergiss es, das bringt dich diesmal auch nicht weiter!”
‘Schau sie nicht an, sonst schafft sie es erst, dich zu erweichen!’, befahl sich Elphaba keinen Moment zu früh; in genau diesem Augenblick setzte Galinda ihr Gesicht auf, mit dem sie in der Regel alles bekam, was sie wollte.
Die Grüne schlug das Buch wieder auf, lenkte ihre Aufmerksamkeit gezielt auf die bereits gelesenen Worte, um nicht, wie so oft, in den Bann der Gillikinesin gezogen zu werden. Die Blonde nahm dieses Ablenkungsmanöver wahr, ein leicht beleidigtes Funkeln stahl sich in ihre Augen.
So weit würde es noch kommen, dass Elphaba ihr so leicht entkam! Sie erhob sich von ihrem pink leuchtenden Bett und trat auf Elphaba, die auf ihrem eigenen, langweilig grauen, saß, zu. Die Grüne blickte nicht einmal auf, als Galinda sich zu ihren Füßen auf den Boden kniete; sie las unbeirrt weiter, obgleich Galinda an ihrem verkrampften Gesichtsausdruck erkennen konnte, dass es sie sehr viel Selbstbeherrschung kostete. Ein hinterhältiges Lächeln formte sich auf den Lippen der Blonden; sie würde leichtes Spiel mit ihr haben…
Sie legte eine ihrer frisch manikürten Hände auf Elphabas Oberschenkel und setzte wieder das Gesicht auf, dem bisher noch niemand hatte widerstehen können; ihre Augen flehten, sie sah aus, als hielte sie die Tränen nur mit Mühe zurück.
“Bitte, Elphie…”
Die grünen Hände, die das Buch hielten, schlossen sich fester um den Gegenstand. Elphaba schloss ihre Augen. ‘Nicht schwach werden!’
Galinda lächelte innerlich, während sie sich aus ihrer knienden Position erhob, ihre Hand strich dabei Elphabas Oberschenkel entlang nach oben; wie eine Raubkatze näherte sie sich ihrer Beute.
“Bitte!” Damit schob sie das Buch, welches Elphaba sinken und los gelassen hatte, zur Seite und setzte sich auf den Schoss der Grünen.
“Nein, Galinda…” Elphabas Protest klang bei weitem weniger bestimmt als noch wenige Minuten zuvor.
Galinda legte ihre Hände in den Nacken der Zimmerkollegin und näherte sich mit ihrem Mund dem der Grünen. Elphaba hatte die Augen immer noch geschlossen, doch wehrte sie sich nicht gegen den sanften Kuss der Gillikinesin, sie erwiderte ihn sofort. Lächelnd löste sich Galinda von ihr, fragte sie dann ganz unschuldig: “Bist du sicher?”
Noch ehe die Grünhäutige antworten hätte können, begann die Blonde sanft, ihre Halsbeuge zu küssen, dabei öffnete sie den obersten Knopf von Elphabas Oberteil. Der Atem des grünen Mädchens ging schwer, ihre Antwort stöhnte sie beinahe: “Na gut… Galinda… Aber nur… dieses eine… Mal…”
Die Blonde lächelte und drückte ihre Geliebte sanft auf die Matratze.
Das würden sie dann schon noch sehen…
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