I might even be a Rockstar

SongficAllgemein / P6
Miley Ray Stewart alias Hannah Montana
19.04.2008
19.04.2008
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Ein kleine Songfic, an der ich jetzt mehrere Tage gearbeitet hab. Ich liebe dieses Pairing ^^ Das Lied ist "Rockstar" von Hannah Montana, die FF sowas wie eine kleine Interpretation :D
Hoffe es gefällt euch und bin wie immer gespannt auf eure Meinungen ;)
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Sometimes I walk a little faster in the school hallway
Just to get next to you
Some days I spend a little extra time in the morning
Just to impress you


„Du stehst in letzter Zeit aber früh auf.” Robby Ray ließ zwei Pancakes auf Miley Teller gleiten und stellte ein Glas frisch gepressten Orangensaft vor seine Tochter. Diese rieb sich müde die Augen.
„Ich bin lieber ein wenig früher in der Schule.“, gähnte sie und biss in einen der Pancakes. Robby Ray musterte sie kritisch.
„Wirst du krank?“, fragte er verwundert und fasste ihr an die Stirn. Miley schob den Arm lächelnd weg.
„Nein, werde ich nicht. Ich hab nur keine Lust, jeden Tag zu rennen.“ Eigentlich musste sie nie zur Schule rennen. Sie kam immer pünktlich, aber in letzter Zeit wollte sie noch früher sein. Denn er kam auch immer früh. Und deshalb war das die einzige Chance, mit ihm alleine zu sein, ohne eine riesige Schar Verehrerinnen dabei zu haben.
Sie seufzte innerlich. Warum hatte sie Jake jedes Mal so schroff abgewiesen? Warum hatte sie ihre Gefühle erst so spät erkannt? Und selbst jetzt, wenn sie fast alleine in der Schule waren, nahm er sie kaum wahr. Wahrscheinlich sogar absichtlich.
Ihm fiel es nicht auf, dass sie extra wegen ihm früher aufstand, wegen ihm extra ein sündhaft teures Parfüm gekauft hatte und neue Sachen, wertvollen Schmuck und alles Mögliche, um ihm zu gefallen. Aber er nahm sie gar nicht wahr. Und das tat verdammt weh. Ob er sich auch so gefühlt hatte?

Guess you don't notice
Guess you don't need this
Sad you're not seein’ what you're missin'


Hastig verabschiedete sich Miley von ihrem Vater und lief Richtung Schule. Heute war sie sogar noch früher als sonst. Ob er schon dort war? Bei diesem Gedanken lief sie noch schneller. Als sie an der Seaview Middle School ankam, hatte sie noch fast eine dreiviertel Stunde bis zum Unterrichtsbeginn Zeit. Vor dem Eingang ließ sie ihren Blick über die Fahrradständer schweifen. Ihr Herz tat einen Sprung, als sie Jakes blau-silbernes Rad entdeckte. Es war das einzige Fahrrad.
Sie eilte ins Gebäude und musste nicht lange suchen. Jake stand vor seinem Schließfach, welches fast genau gegenüber von ihrem lag und verstaute einige Bücher darin. In ihrem Bauch fing es an zu kribbeln. Wie gut er doch wieder aussah…
„H-hi Jake.“, stammelte sie aufgeregt. Er blickte kurz zu ihr.
„Hi.“, erwiderte er kalt und wandte sich wieder seinem Spind zu. Miley seufzte leise. Er hasste sie wirklich, oder?

On the outside shyin' away
On the inside dyin' to say

I'm unusual, not so typical
Way too smart to be waiting around
Tai chi practicing, snowboard champion
I could fix the flat on your car
I might even be a rock star
I might even be a rock star


Am Nachmittag saß Miley lustlos vor dem Fernseher. Sie war allein zu Hause, denn ihr Vater und Jackson waren mal wieder auf einem ihrer stinklangweiligen Angelausflüge. In Gedanken war sie mal wieder bei Jake. Wieso konnte er sie nicht anrufen? Ihr sagen, dass er sie eigentlich liebte?

Sometimes I wish when the phone rings that
It would be you sayin' let's hang out
Then you confess that there's something special between us
Why don't we find out


Aber sie wusste nur zu gut, dass das wirklich nur Wunschdenken war. Sie hatte ihre Chance verspielt, das sollte sie endlich einsehen. Jetzt ignorierte er sie völlig und es war ihre Schuld. Zumindest redete sie sich das verbissen ein.
In diesem Moment klingelte das Telefon. Miley wurde ziemlich flau in der Magengegend. War es doch nicht nur Wunschdenken? Oh Gott, sie hoffte so sehr, dass es Jake war!
Aufgeregt nahm sie ab. „Ja?“, hauchte sie hoffnungsvoll in den Hörer.
„Ähm… alles klar bei dir? Du klingst so komisch.“, meldete sich die Stimme am anderen Ende der Leitung.
„Och Lilly!“, seufzte Miley enttäuscht.
„Ja, wen hattest du denn erwartet?“
„Ist unwichtig. Was ist los?“, fragte Miley schnell.
„Ich wollte nur fragen, ob du mit zum Strand kommst. Das Wetter ist toll!“ Miley sah aus dem Fenster. Lilly hatte Recht, es war wirklich wundervoll draußen. Sie hatte es vor lauter Nachdenken gar nicht wahrgenommen.
„Wieso nicht.“, willigte sie schließlich ein. „Dann treffen wir uns gleich bei Rico’s.“
Und wieder war Mileys Hoffnung erloschen. Jake würde niemals bei ihr anrufen.

But you don't even know me
Guess you don't need me
Why you're not seein'
What you're missin'


Miley warf ein wenig Geld und ihre Sonnenbrille in ihre Tasche und machte sich auf zum Strand, der nicht weit von ihr entfernt lag. Ein wenig Ablenkung würde ihr sicher gut tun. Sie wusste nämlich einfach nicht mehr weiter. Sie konnte machen was sie wollte, Jake hasste sie. Wahrscheinlich sogar, wenn er wüsste, dass sie Hannah Montana war.

On the outside shyin' away
On the inside dyin' to say

I'm unusual, not so typical
Way too smart to be waiting around
Tai chi practicing, snowboard champion
I could fix the flat on your car
I might even be a rock star (rock star)


Am Strand war ein reges Treiben. Die halbe Stadt nutzte das schöne Wetter aus. Lilly wartete schon bei Rico’s auf Miley. „Hi Miley.“, sagte sie und stand von dem Barhocker auf.
„Hey.“, erwiderte Miley lächelnd.
„Rate wer hier ist.“, meinte Lilly und grinste vielsagend.
„Wer?“ Miley blickte sich um. Die halbe Schule war da, Lilly konnte so gut wie jeden meinen. Lilly deutete auf eine Traube von jungen Mädchen, die sich hysterisch um etwas bemühten. Miley versuchte durch sie hindurchzuspähen, doch es gelang ihr nicht.
„Dreimal darfst du raten.“, meinte Lilly. „Es gibt nur einen, der so einen Auflauf verursacht: Mr. Jake Ryan.“
Miley spürte einen dicken Kloß in ihrem Hals. „Jake?“, krächzte sie und versuchte verzweifelt, sich zu räuspern. „Wieso erzählst du mir das?“
„Kein Ahnung, ich dachte nur, es interessiert dich vielleicht.“
Und wie!, freute sich Miley in Gedanken. Äußerlich zuckte sie nur mit den Schultern. Sie beobachtete argwöhnisch, wie die Menge sich um Jake riss und ließ sie keinen Moment aus den Augen.

If you only knew the real me
I might even be a rock star
I'm telling you that we are meant to be
Now wouldn't it be nice if you could see
That I really am a rock star


Auf einmal sah sie, wie sich Jake durch die Mädchen nach draußen kämpfte. Er machte eine entschuldigende Geste und die Mädchen gingen enttäuscht weg. Miley beobachtete das Ganze weiter, mittlerweile ein wenig verwirrt. Was hatte Jake jetzt vor?
Er setzte sich auf sein Handtuch und fing an, in einer Zeitschrift zu blättern.
„Miley? Miley?!“ Lilly rüttelte an ihrer Freundin. „Hey, bist du anwesend?“
„Ähm- ja klar.“ Sie lächelte kurz zu Lilly und sah dann wieder zu Jake. „Lilly? Glaubst du, Jake hasst mich?“
Lilly lachte laut auf. „Was? Wieso das denn?“
„Na ja… er ignoriert mich ständig und ist immer so abweisend…“
„Quatsch! Er stand doch immer voll auf dich, oder?“
„Schon, aber dann hab ich doofe Gans ihm einen Korb nach dem anderen gegeben und jetzt hasst er mich.“ Miley sah traurig zu ihrer besten Freundin.
Diese schüttelte ungläubig den Kopf. „Aber war es nicht gerade diese Unnahbarkeit, die er so mochte?“
„Ich glaube kaum…“, seufzte Miley. „Lilly, was soll ich jetzt nur machen? Kaum hört er auf, mich zu beachten verliebe ich mich in ihn!“
„Was? Du… - wieso erzählst du mir nichts?“ Lilly sah ihre Freundin entsetzt an.
Miley zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung.“
„Um herauszufinden, ob er dich noch mag oder nicht, bleibt dir nur eins:“, grinste Lilly. „Nutz die Gunst der Stunde und geh hin!!“
„Was? Ich soll… einfach so hingehen?“ Miley hob eine Augenbraue skeptisch.
„Ja! Geh hin und wenn er dich nicht beachtet, dann kämpf um deine Beachtung!“, meinte Lilly und hob die Fäuste kampfbereit. „Zeig ihm, wo der Hammer hängt! Nun geh schon!“
Sie schubste Miley in Richtung Jake. Miley atmete durch, nahm all ihren Mut zusammen und schritt tapfer voran. Zögerlich stand sie vor Jake.
„Hi Jake.“ Sie versuchte ein Lächeln zu Stande zu bekommen.
„Hi.“, erwiderte er in der gewohnten Kälte und ohne aufzusehen.
„Wie geht’s so?“, fragte Miley weiter und versuchte sich die Unsicherheit nicht anmerken zu lassen.
„Ganz gut.“ Er sah immer noch nicht auf.
Miley sah zu Lilly. Sie gab ihr wilde Zeichen, dass sie einfach weitermachen sollte. Miley seufzte.
„Ist es denn spannend, was du da liest?“, fragte sie leicht genervt.
„Jup.“
Miley verdrehte die Augen und ihr platzte der Kragen. „Man! Jetzt sieh mich gefälligst an, wenn ich mit dir rede!“, rief sie wütend. „Es geht mir wirklich auf den Geist, dass du mich ständig ignorierst!!“
Nun blickte Jake auf- und grinste. „Hab ich dich.“
„Was?“, fragte Miley verwirrt.
„Ich hab dich absichtlich ignoriert, um dir zu zeigen, wie das ist.“, erklärte Jake und warf die Zeitschrift neben sich. „Anders wolltest du es nicht verstehen.“
„Aber…“, begann Miley. Jake rutschte ein Stück zur Seite und zog Miley neben sich.
„Wie sieht es jetzt nach dieser Lektion mit uns beiden aus?“, fragte er mit seinem charmantesten Lächeln. Miley Herz tat bei diesem Anblick einen riesigen Sprung. Sie war so glücklich, dass Jake sie nicht hasste. Sie war nicht fähig zu sprechen und lächelte einfach zurück.
Jake zog sie an sich heran und küsste sie einfach auf den Mund. Miley durchzuckten tausende kleine Blitze, als sich ihre Lippen berührten und es kribbelte alles in ihr. Einen Moment war sie überrascht, doch dann erwiderte sie den Kuss. Es war einfach unbeschreiblich und wie im Märchen. Jake hasste sie nicht. Und das machte sie wahnsinnig glücklich.

I'm unusual, not so typical
Way too smart to be waiting around
Tai chi practicing, snowboard champion
I could fix the flat on your car
Rockin' it wherever we are

Yeah yeah!
`Cause I really am a rock star
`Cause I really am a rock star
I am a rock star
Whoa-oh-oh (Yeah)
Goodnight everybody!  
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