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Das dailmarer - Artefakt

von Liwen
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
Chase Carver Lara Croft
30.03.2008
02.05.2008
12
57.536
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Das dailmarer - Artefakt


Prolog

1799 v. Chr. …
…den Stein hineingesetzt und ein helles, rotes Licht entsprang dem Schatz.
Ein Zepter aus purem Gold und Silber, ein Geschenk unserer Götter. Inmitten eingefasst, ein Stein, roter als das tiefste rot eines Rubins.
Schreie - sie schrieen und rannten um ihr Leben, denn wenn es sie berührt, sind sie des Todes. Unser Dorf zerfiel in Windeseile. Donner und Blitz fegten übers Land, gefolgt vom lauten Wehgeschrei. Es umhüllte das Dorf und mit einem mal, war alles vorbei.
Ich, auf des Tempels Spitze stehend, wollte helfen, aber ich kam zu spät. Meine Macht reichte nicht aus…
Mein Volk war verschwunden. Das Dorf lag in Trümmern. Nur inmitten fand ich den Schatz unversehrt, rein und edel, jedoch in zwei Teile geteilt und die Stücke
rufen nach mir…´.





Heute…

,,Ihr blöden Vollidioten!…´´ ertönte eine stählerne, jähzornige und zugleich düstere Stimme mit französischem Akzent aus dem verdunkelten Wohnzimmer eines New Yorker Penthouses, ,,…Ihr seid einfach zu nichts zu gebrauchen!´´
Zwei eingeschüchterte Männer knieten mitten im Raum und blickten zur dunkelsten Ecke.
Einer der beiden ergriff zittrig das Wort: ,,…A…Aber Boss, wir sollten diesen Sprachfutzi doch umlegen, oder?´´
,,Natürlich!…´´ brüllte es aus der Ecke, ,,…aber ihr solltet mir auch den Brief wiederbeschaffen. Er ist der Schlüssel, verdammt!´´
,,Aber Oliver, reg dich nicht so auf, noch ist nichts verloren!´´ erklang die liebliche und zugleich eiskalte stimme einer Frau mit ebenfalls französischem Akzent, die gerade den Raum betreten hatte.
Endlich trat der Mann aus der dunklen Zimmerecke. Ein riesiger, muskulöser Mann in einem grauen Anzug, der auf den Namen Oliver hörte. Seine etwas längeren, schwarzen Haare hatte er in einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Und seinen eiskalten, tiefblauen Augen, war alles zuzutrauen. ,,Marie? Was zum Henker hast du hier zu suchen!´´  
,,Tja sagen wir mal, ich bin hier um dir mal wieder den Arsch zu retten, Bruderherz!´´ entgegnete die rothaarige Frau im hautengen, langen, rötlich-schimmernden Abendkleid  ging, an den beiden Männern, die am Boden knieten vorbei und setzte sich auf die weiße Ledercouch, die sich vor einem steinernen Kamin befand. Ein knisterndes Feuer loderte darin, um die Winterkälte draußen auf der Straße zu halten.
Gespannt und ängstlich beobachteten die Männer das Gespräch zwischen den beiden Geschwistern. wohlwissend, was ihnen schon bald bevor stehen würde.
,,Ach was du nicht sagst Schwesterlein…´´ fauchte der Mann im grauen Anzug, ,,…Tut mir leid, dass ich dich enttäuschen muss, aber der Brief…´´
,,…ist weg! Ja das weiß ich schon, Oliver…´´ unterbrach die Frau mit dem Namen Marie, ,,…deswegen bin ich ja jetzt hier. Deine Männer mögen in gewisser weise versagt haben, aber meine haben wenigstens herausgefunden, wer den Brief jetzt in seinem Besitz hat!´´
Jetzt wurde der Mann im Anzug hellhörig: ,,Wirklich? Wer?´´
Die Frau in Rot lachte dreckig und kramte einen Handspiegel aus ihrer roten Handtasche und klappte diesen auf. Sie wollte unter keinen Umständen Olivers Gesicht verpassen. Und sie wollte sich ja eigentlich nicht unnötig verrenken, außerdem wollte sie sowieso den Sitz ihrer Frisur prüfen.
,,Los jetzt sag schon!´´ fauchte Oliver und verschränkte die arme vor der Brust.
,,Diejenige, die du suchen musst ist…Detective Sara Pezzini!´´ antwortete Marie und blickte hinterhältig in den Spiegel. Olivers Augen wurden noch kälter als sonst. Wut, Zorn und Ärger stiegen um die Wette in ihm hoch und brachten ihn zum ausrasten.
,,Was?…ein Cop?…´´ brüllte er und packte die beiden Männer am Boden mit je einer Hand im Genick und presste seine Finger zusammen, ,,…Ein dreckiger Bulle hat meinen Brief und noch dazu eine Frau!´´ Seine ganzer Hass richtete sich gegen die beiden Männer am Boden und verstärkten seinen Griff um mehr als das doppelte.
Die Männer krümmten sich vor Schmerzen und sie merkten dass es wohl gleich vorbei mit ihnen sein würde. Hoffnungsvoll stotterte einer von ihnen etwas vor sich hin: ,,… B… bitte Boss, w…wir haben nur…´´                
,,Ja, ja, ihr habt nur versagt, nicht wahr?…´´ unterbrach Oliver und fuhr dann fort: ,,…Ihr solltet einfach nur den Kerl umlegen und den Brief zurückbringen. War den das zuviel verlangt?…Aber keine Sorge, ich bin sicher, dass es andere gibt, die euren Job besser erledigen können!´´
Er verstärkte noch einmal seinen Griff und - Knack - brach den Männern gleichzeitig das Genick. Leblos vielen die Leichen zu Boden.
Marie klappte prompt ihren Spiegel zusammen und ergriff das Wort, drehte sich aber noch immer nicht um: ,,Sag mal, musste das denn jetzt sein? Ich hatte mir eine so schöne Strafe für die zwei ausgedacht und dann hättest du sie immer noch töten können!´´
,,Ja das musste sein! Jetzt bin ich wenigstens wieder etwas abgeregter. Weißt du wo ich diese Polizistin finde?´´ entgegnete Oliver.
Marie nickte: ,,Natürlich. Im Gegensatz zu deinen Männern, haben meine wenigstens die nötigen Informationen mitgebracht. Glaub mir, diese Miss. Pezzini hat gar keine Ahnung, was sie in irreren Händen hat und sie wird keine Zeit mehr haben es herauszufinden, denn meine Männer sind schon unterwegs. Sie lauern ihr vor ihrer Wohnung auf und eine Polizistin zu sein wird ihr nicht helfen können!´´
Zum ersten Mal fuhr ein kurzes lächeln über Olivers Gesicht.
Er hatte seine Schwester offenbar unterschätzt. Er kam auf sie zu und legte seine beiden Hände, mit denen er eben getötet hat, auf ihre Schultern.
,,Du hast mal wieder recht, Marie. Ich werde gleich Eric anrufen. Es gibt noch eine Menge zu tun!´´ sagte er nun ganz ruhig und sanft begann er die Schultern seiner Schwester zu massieren…
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