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Am Abgrund entlang

von KatyKayA
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
25.03.2008
25.03.2008
1
356
 
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25.03.2008 356
 
So das ist meine 2. Geschichte, bei der ich auch viel Spaß wünsche!!!
Bitte hinterlass mir Kommentare, damit ich besser werden kann.
Entschuldige mich in Voraus für vielleicht vorhandene Fehler!  


In den Verliesen


Es war still, vielleicht ein bisschen zu still, wenn man bedenkt das vor kurzem noch die Geschreie der wütenden Menschen durch die Gänge halten. Aber jetzt nicht, nur Dunkelheit und die unheimliche Stille umgeben mich. Der schmale Gang dem ich folgte, mündete in einen breiteren und größeren, wie eine Nebenstraße in eine Hauptstraße. Viele massive Türen versperrten zahlreiche Räume ohne Fenster, die nebeneinander an den Wänden angereiht waren. Gefängnisse, ein Schauder durchlief mich als ich das feststellte! Nicht nur der Gestank und die düstere Atmosphäre bestätigte das, eine offene Tür ermöglichte mir den Einblick, der jeden Zweifel ausschließen lies. An den Wänden waren Ketten angebracht und Blutflecken bedeckten den möbellosen Raum.

Sicherlich war der Insasse nicht freigelassen worden, voraussichtlich dieser hatte eine Frist abzusitzen. Das alles sah für mich wie gewaltsames Festhalten von Menschen aus. Rasch setzte ich mich in Bewegung, denn ich hatte keine Zeit zu verlieren. Ohne Angst setzte ich meinen Weg Mitten in die Dunkelheit fort, denn es war ja nicht das erste mal, dass ich es mit so was zutun bekommen habe.

Je weiter ich ging desto mehr Zellen fand ich offen, bis ich nur noch leere erblicken konnte. Ich dachte kurz an die Menschen – ob es Menschen waren – und was wohl mit ihnen passiert war. Sofort verwarf ich den Gedanken, denn ich hatte einen Job, der zu ende gebracht werden musste. Ohne Ausnahme, ohne Gefühle und ohne Rücksicht auf Verluste. So ging ich immer weiter und hatte keinen Zweifel an dem Auftrag – und diesen ich Frage zu stellen, heißt sich selbst ihn Frage zu stellen, kurz ausgedrückt: leben oder sterben? So ist das halt bei meiner Arbeit, der Boss hat das Sagen auch über unser Leben und unseren Tod. Genauso sah es hier auch aus, jemand anderes entscheidet, was aus den Insassen wird. Dieser Gedanke gefiel mir nicht, weil ich keine Lust hatte selbst ein Gefangener zu werden.    



Bitte kommentiert meine Arbeit!
Danke eure Kay
 
 
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