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Unerwartete Konkurrenz

von ayrenni
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Demir Azlan Freddy Sedlack Konny von Brendorp
24.03.2008
26.05.2008
12
26.783
 
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71 Reviews
Dieses Kapitel
13 Reviews
 
 
24.03.2008 884
 
Anmerkung der Autorin: Tja, da bin ich auch mal wieder in diesem Fandom unterwegs.
Also eine neue Slash Story, natürlich mit meinem Lieblingspairing. Was ich vorab noch sagen muss: Also, die zweite Staffel habe ich für diese Story völlig außer Acht gelassen. Auch wenn ein oder vielleicht auch mehrere Charaktere aus der zweiten Staffel in der Story vorkommen, werde ich diesen Charakteren eine etwas andere Vorgeschichte etc. geben.
Ansonsten würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir sagen könntet, ob Interesse an der Story besteht, also lasst mir einen Kommentar da ^^
Viel Spaß beim Lesen!

Disclaimer: Mir gehört keiner der verwendeten Charaktere oder Orte und ich verdiene hier auch kein Geld.

Pairing: Konny/Demir

Kurzbeschreibung: Demirs Gefühle gehen mit ihm durch.



Prolog




Wütend knallte Demir seinen Spind zu. Er war als Einziger noch in der Umkleide im Lagenzentrum. War wohl auch besser so, dachte er genervt. Auf Gesellschaft konnte er jetzt wirklich verzichten.

Was hatte Konny sich bloß dabei gedacht? Wie konnte er sein Leben nur so leichtfertig aufs Spiel setzen?

Demir sah Geb, der ihm durch das Glasfenster der Tür einen letzten, besorgten Blick zuwarf, bevor er sich umdrehte, um nach Hause zu Maja und seinen Töchtern zu fahren. Demir war nur froh, dass der andere seiner Frau versprochen hatte, ausnahmsweise pünktlich zum Essen zu Hause zu sein. Auf ein Gespräch zwischen ihnen beiden hatte Demir jetzt nämlich absolut keinen Bock.

Gerade eben hatte Geb Demir noch gefragt, was mit ihm los und warum er so verdammt wütend sei. Und Demir hatte darauf natürlich nichts antworten können. Was sollte er auch sagen?

Und selbst wenn er Geb erklären würde, dass seine miese Laune daran lag, dass Konny gerade sein Leben in einem Anfall von idiotischem Heldenmut riskiert hatte, würde der SET-Leiter dennoch nicht verstehen, wo Demirs Problem lag. Er wusste ja auch nichts davon, dass…

Demirs Gedanken wurden unterbrochen von der Tür, die sich öffnete. Und da stand Konny. Er war gerade noch beim Alten gewesen und hatte sich seinen Rüffel für sein tollkühnes Verhalten beim Einsatz abgeholt. Dementsprechend geknickt sah der Blonde deshalb wohl auch aus.

Trotzdem, Demir konnte für Konny in diesem Moment einfach kein Mitleid aufbringen. Anhoff hatte ganz Recht damit, seinen Leuten so ein Verhalten zu verbieten. Sie waren immerhin ein Team, verdammt noch mal. Einer für alle, alle für einen und so eine Scheiße…
Ohne Alleingänge.

Und das würde er Konny jetzt auch klar machen. Wie konnte der überhaupt trotz allem so ruhig aussehen? Offenbar völlig unberührt ging Konny zu seinem eigenen Spind und begann langsam, sich umzuziehen.

Das machte Demir geradezu rasend.

„Sag mal, was glaubst du eigentlich, dass du bei diesem Einsatz heute gemacht hast?“, fragte Demir Konny mit schneidender Stimme.

Der andere zuckte gelassen die Schultern: „Ich hab alles getan, was nötig war, um die Geiselnahme zu stoppen“, antwortete er dann ruhig.

„Ach ja, und dafür war es also notwendig, völlig unbewaffnet in das freie Schussfeld der Geiselnehmer zu treten?“, erwiderte Demir scharf.

„Was willst du eigentlich von mir, Demir?“, gab Konny darauf nur zurück, „Hat doch perfekt geklappt das Ablenkungsmanöver. Den Geiseln geht es gut, mir geht es gut, und alle sind glücklich…“

Doch Demir unterbrach ihn sofort: „Und was, wenn die Geiselnehmer doch auf dich geschossen hätten anstatt auf dein Gelabere hereinzufallen? Was, wenn sie bemerkt hätten, dass du nur Ablenkung gespielt hast? Was, wenn Geb den einen Kerl auch nur eine Sekunde später entwaffnet hätte? Dann könntest du dich schon mal darüber ärgern, dass deine verdammte, untreue Nutte von Ehefrau dein ganzes Vermögen erbt, weil du noch keine Zeit hattest, dein Testament umschreiben zu lassen…“

Bei diesen Worten schaute Konny geschockt auf. Das war ein Schlag der eindeutig unter die Gürtellinie ging – und außerdem, woher wusste Demir das mit seiner Frau überhaupt?

Während diese Gedanken durch seinen Kopf schossen, antwortete er schon beinahe automatisch: „Tja, als ob es dich stören würde, Azlan. Seit wann bist du denn so besorgt um mich? Gib es doch einfach zu, du bist bloß sauer, weil ich heute nicht draufgegangen bin und du deswegen immer noch ni…“

Doch Konny kam nicht mehr dazu, seinen Satz zu beenden, da Demir, der ihm schon seit er zu seiner Antwort angesetzt hatte, Schritt um Schritt drohend näher gekommen war, jetzt plötzlich vor ihm stand.
Er hatte wütend die Hände erhoben und Konny rechnete damit, dass er jeden Moment ausholen und zuschlagen würde.

Doch anstatt seiner Faust spürte er plötzlich Demirs Lippen, die sich auf seine pressten.

Völlig perplex konnte Konny sich gar nicht wehren, als Demir ihn gegen die Wand der Umkleide drückte, seine Lippen immer noch verschmolzen mit denen des jungen Adligen.

Der Kuss endete so schnell und ungeplant, wie er begonnen hatte. Ohne ein weiteres Wort zu sagen löste Demir sich von Konny, drehte sich – vor sich selbst erschrocken – um, griff nach seiner Tasche und flüchtete aus der Umkleide.

Ohne einen Blick zurück auf Konny zu werfen, verließ er das Lagezentrum und machte sich auf den Weg nach Hause in seine Wohnung nach Kreuzberg. Zurück in seine vertraute Umgebung. Hauptsache weg von dem blonden Adligen und Demirs verwirrenden Gefühlen für eben diesen.

So weit hatte er es nie kommen lassen wollen.

Verdammt, was hatte er nur getan?



***
So, jetzt wenn ihr ne Minute Zeit habt, schreibt mir doch, was ihr von der Story haltet...^^
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