Soul-Bound Ball

von Mamodo
GeschichteRomanze / P18 Slash
Harry Potter
23.03.2008
13.04.2008
8
20577
32
Alle Kapitel
80 Reviews
Dieses Kapitel
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Zusammenfassung: Dumbledore tut es erneut. Er hat noch einen weiteren Weg gefunden, um Chaos und Unfrieden innerhalb der Mauern von Hogwarts zu schüren. Dieses Mal wird es sich um einen uralten Spiegel, Seelengefährten, tanzen, und Fawkes in menschlicher Gestalt drehen. Kann Harry die Zerreißprobe überleben, ohne seine Identität zu verlieren? Kann er den Gesetzen der Natur und der Seele trotzen? Wird er es noch wollen?

Story Rating: (M) -> P-16/

Chapter Rating: (T) -> P-12/

Pairing: Fawkes/Harry

Anmerkung: Diese Geschichte enthält Slash und ist nicht umsonst mit M geratet. Sie ist eine prä-HBP Geschichte und wird ein wenig Dumbledore-Bashing enthalten. Die Geschichte ist vollständig übersetzt und besitzt insgesamt 8 Kapitel!

Disclaimer: Nichts, aber auch gar nichts an dieser FF gehört mit. Alles das Eigentum der genialen JKR und von Grashopper-chan. Ich hab diese Geschichte lediglich übersetzt. Das Original der Geschichte ist auf ff.net zu finden.

Beta: meine geliebte ohji! Danke, dass du dir alle meine FF, ob jetzt selbst geschrieben oder übersetzt, antust!


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Harry erwachte mit einem Gefühl der Euphorie. Es war der 1. September – der erste Tag seines letzten Jahres in Hogwarts. Heute würde er den Dursleys für immer Lebewohl sagen und anfangen sich selbst ein eigenes Leben, nur für sich und ohne die Nötigung eines aufdringlichen alten Mannes, der ihm seinen Lebensweg diktierte, zu schmieden. Dieses Jahr würde Harry für seine persönlichen Rechte einstehen und so leben, wie er es wollte. Dumbledore würde niemals wieder Entscheidungen für Harrys Privatleben treffen. Nein, es gab absolut keine Möglichkeit, dass er Dumbledore sein Leben dieses Jahr erneut kontrollieren lassen würde. No way in hell…


„Willkommen in der Hogwarts-Schule für Zauberei und Hexerei, alle zusammen“, sagte Dumbledore fröhlich, mit verrückt funkelnden Augen. „Dieses Jahr werden wir Gastgeber einer ganz besonderen Veranstaltung: Dem Soul-Bound Ball.“ Mehrfaches Keuchen war von den Ravenclaws und den Reinblütern zu hören,  die alle sehr vertraut mit dem Titel waren. Harry und die Anderen schauten nur verständnislos. Dumbledore fuhr fort zu erklären: „Fühlen Sie sich nicht schlecht, wenn Sie nicht verstehen, um was es geht. Dies ist ein sehr seltenes Ereignis – wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, sind seit dem letzten Soul-Bound Ball mehr als siebzig Jahre vergangen – und wurde in der Regel nur im kleinen, familiären Rahmen begangen.

Das Verfahren ist eigentlich ganz einfach. Der Spiegel der Seelen wird von seinem rechtmäßigen Eigentümer – einem alten Freund von mir, wie ich hinzufügen möchte – hergebracht werden und jeder Schüler wird in den Spiegel blicken. Sie werden ihren Seelengefährten in der Spiegelung des Glases sehen. Nachdem sie ihren Seelengefährten gesehen haben, haben sie bis zum Abend des Balls Zeit es dem jeweils anderen zu enthüllen (wenn sie es nicht tun, dann wird es schwere Folgen haben, über die wir keinerlei Kontrolle besitzen) und diesen dann natürlich zusammen als Paar zu besuchen. Ein Jahr nach seinem Hogwarts-Abschluss, muss das Paar, err… die Verbindung weihen. Ich will keine Beschwerden hören – das ist sehr viel annehmbarer, als der Originalvertrag, der früher unmittelbar nach dem Ball erfüllt werden musste. Teilnehmen werden der fünfte Jahrgang und alle darüber hinaus. Diesen Monat wird es mit dem fünften Jahr beginnen, dann in zwei Tagen das sechste Jahr, und bis zum Ende der Woche werden wir mit unserem siebten Jahrgang fertig sein.

Macht euch keine Sorgen, Schüler, es wird eine sehr freudige Zeit. (A/B: Hah, ein Verrückter!)Der Spiegel der Seelen hat sich noch niemals geirrt. Akzeptieren Sie diese Zeiten mit leichtem Herzen. Sie werden von großem emotionalem Aufruhr verschont bleiben, wenn Sie auf die Weisheit des Spiegels hören, und bis an ihr Lebensende glücklich leben, wenn es die Umstände erlauben.“

Harry starrte mit absolutem Grauen auf den Schulleiter. Keine Chance. Keine verdammte Chance. Er konnte das nicht tun! Dumbledore hatte nicht das Recht dazu, dieses aufdringliche alte Wasserhuhn! Und doch, da war er, auf der Suche nach neuen Wegen um Harrys Leben zu kontrollieren und zu ruinieren. Aber das war noch nicht der beste Teil! Nein, das Tüpfelchen auf dem i war, das unerträgliche Zwinkern. Als ob die Zerstörung des letzten Funken Hoffnung auf Freiheit und Unabhängigkeit, den Harry besaß, nicht schon schlimm genug wäre! Nein, Dumbledore hatte den Nerv dazustehen und ihm danach auch noch zuzuzwinkern!


Die Woche kroch in einem quälend langsamen Tempo dahin. Harry sah, wie mehr und mehr der jüngeren Jahrgänge nervös aber immer noch gefasst zu Dumbledores gingen, nur um dann entweder hocherfreut oder in hysterische Tränen aufgelöst zurück zu kommen. Heute war das sechste Jahr zugeordnet worden. Colin war ziemlich verärgert gewesen, zu sich selbst murmelnd, dass sein Partner nicht genug, wie der wunderbare, phantastische, heroische Harry Potter sei – was letztlich ziemlich störend war. Luna blickte wie gewöhnlich verträumt in den Raum, ihre Wangen waren vor Freude leicht gerötet. Ginny jedoch war einer jener Fälle, bei denen  genau auf einen Nerv getroffen wurde. Sie betrat den Aufenthaltsraum laut schluchzend und konnte von niemandem getröstet werden. Es kostete das Hause den größten Teil einer Stunde, um herauszufinden, dass sie die Seelengefährtin von Draco Malfoy war. Harry hatte echtes Mitleid mit dem Mädchen, und seine Magen drehte sich ihm bei dem Gedanken an Malfoy, der irgendetwas mit seiner Ersatz-Schwester tat, um. Harry freute sich nicht im Geringsten auf seinen eigenen Ausflug in das Büro des Schulleiters.

Doch schließlich kam die Zeit für den siebten Jahrgang der Gryffindors, zugeteilt zu werden. Sie waren die Letzten und hatten mit wachsender Furcht beobachtet, wie die Siebtklässler der Ravenclaws, Hufflepuffs, und Slytherins, alle in der Zeitspanne eines Tages, ihre Welt in kleine Teile zerbrochen bekommen hatten. Harry tauschte Blicke mit Ron und Hermine. Sie waren ebenfalls nervös, aber nicht annähernd im selben Umfang wie Harry. Letztendlich lief alles immer mit seinem Leben Amok. Wenn irgendetwas Schlimmes geschehen würde, würde es ihm im unpassendsten Moment passieren, und Dumbledore würde einfach nur zwinkern.

McGonagall begleitete eine weinende Parvati Patil mit einem müden Seufzer aus dem Schulleiterbüro. „Mr. Weasley, Sie sind der Nächste!“, schnappte sie, ihr Ton noch gereizter als üblich. Ron zuckte zusammen und eilte an ihre Seite, seinen Freunden einen Blick zuwerfend, als müsse er dem Tod ins Angesicht blicken.

„Armer Ron!“, sagte Harry.


Hermine rollte mit den Augen. „Ihm wird’s gut ergehen. Ich verstehe nicht, weshalb jeder so eine große Sache aus dem Ganzen macht – gut, Ginny hat einen Grund, aber sie ist die Ausnahme. Es ist eine gute Idee und zudem wird unsere Magie durch die Vereinigung mit der unseres Partners verstärkt werden.“

Harry zuckte mit den Schultern, einen sauren Ausdruck auf seinem Gesicht. „Dies ist nur ein Teil von Dumbledores Plan mich zu versklaven.“

„Oh, bitte! Nicht noch mehr von deinen Verschwörungstheorien! Sie sind Schwachsinn und ich will davon nichts mehr hören!“

Harry runzelte die Stirn. „Sie sind kein Schwachsinn! Sie sind wahr! Jedes Jahr entfaltet sich eine Reihe von Ereignissen, die ihren Höhepunkte in meinem Beinahe-Tod finden, und nachdem ich mich durch die verrückten Zerreißproben gekämpft  habe und auf der Krankenstation aufwache, taucht Dumbledore auf, gesteht praktisch, dass er mich manipuliert und Geheimnisse vor mir gehabt hat, und dann zwinkert er! Zwinkert! Ich weiß nicht, wer für mich schlimmer ist – Voldemort oder Dumbledore! Warum haben sie nicht…“ Harry verstummte, als Ron sprachlos, aber scheinbar dennoch erfreut auftauchte.

„Nun?“, fragten sie. Ron lief leicht farbig an und murmelte etwas Unzusammenhängendes in seinen nicht vorhandenen Bart. „Sorry, ich versteh kein Wort!“, sagte Hermine.

„Um…ah…uh, also…“

„Oh, jetzt spuck es schon aus!“, schnappte Harry.

„Es ist Hermine!“, gab Ron zu. Hermine und Ron wurden auf diese Bekenntnis hin beide rot und Harry schmunzelte. Er war nicht wirklich überrascht, angesichts der Art und Weise wie die Beiden immer miteinander umgingen. Sie waren bereits wie ein altes Ehepaar. Dies würde ihnen den dringend benötigten Anstoß in die richtige Richtung geben.

„Harry Potter“, sagte McGonagall, ihr Ton wurde für ihren Lieblingsschüler etwas weicher. Harry schenkte seinen Freunden keinen weiteren Blick, als er mit falscher Zuversicht auf die Treppe zu Dumbledores Büro zuging. (A/B: Stairway to Hell^^) McGonagall legte eine beruhigende Hand auf seine Schulter, als sie hinaufstiegen.

Dumbledore strahlte Harry breit an, als der Jugendliche den Raum alleine betrat. Er hatte McGonagall gebeten draußen zu warten. Ein heimtückischer alter Professor war schon schlimm genug, er glaubte nicht, dass er mit zweien zurechtkommen würde.

„Ah, willkommen, Harry, willkommen! Schöner Tag, nicht wahr mein Junge? Ja, in der Tat, ein schöner Tag…“

„Können wir dies bitte schnell hinter uns bringen, Sir?“,  fragte Harry ungeduldig. Er wurde von einem, nun um einiges weniger heiteren Schulleiter, dessen Augen ob seiner Kälte einiges von ihrem glücklichen Strahlen eingebüßt hatten, schnell in Richtung des Spiegels geleitet. Harry spähte in das Glas und beobachtete, wie sein Spiegelbild durch das Bild des schönsten Wesens ersetzt wurde, das er je gesehen hatte.

Es war männlich, und das war an sich schon überraschend genug. Auf den ersten Blick erschien es menschlich, aber sein Haar war mit schimmernden Federn vermischt. Der junge Mann, dem Aussehen nach nicht älter als Harry, besaß Haare in der Farbe von Feuer, die zu glühen schienen. Er hatte goldene feurigen Augen, perfekte Alabasterhaut, und scharfe menschliche Gesichtszüge. Er trug seltsame Hüfthosen und Pantoffeln, Kleidung, die vage einer arabischen Tracht glich, jedoch aus viel feineren und magischeren Materialien bestand. Er trug kein Hemd, sondern eine offene Weste, so dass Harry einen schlanken aber muskulösen Oberkörper sehen konnte. Die Kreatur hatte einen schelmischen Glanz in ihren goldenen Augen, der in Harrys Inneren Aufregung und Begehren entflammen ließ. Wer und was war dieser Inbegriff von Schönheit  dort vor ihm? Harry musste es einfach wissen!

Dumbledore, der Harry aufmerksam beobachtete, war sehr neugierig, wer wohl zu der außergewöhnlichen magischen Aura des Jungen passen würde. Er wünschte er könnte sehen, wen der Jugendliche so intensiv anstarrte, aber leider konnte er es nicht – wenn er es versuchte, würde er nur das Bild seines eigenen Seelengefährten sehen. Schließlich drehte sich Harry herum um ihn anzublicken und zu Dumbledores Überraschung war da ein Ausdruck großer Zufriedenheit, gemischt mit einem Hauch von Verwirrung und Neugierde auf dem Gesicht des jungen Mannes zu sehen. Der Junge war zufrieden. Sehr zufrieden. Wer hatte Harry Potter so zufrieden machen können, mit einer Situation, die er wenige Augenblicke zuvor zweifellos noch als auf das grausamste Unfair empfunden hatte?

„Professor Dumbledore, Sir!", sagte Harry. „Ich wusste nicht, dass Zauberer Kreaturen als Seelengefährten haben können.“

Dumbledore runzelte die Stirn. Sie konnten es nicht, es sei denn, sie hatten unvorstellbare Macht. Solch ein Fall war bislang unbekannt. Jedoch, Harry besaß eine übermäßige Menge roher Magie und eine Gabe dafür den Naturgesetzen zu trotzen.

„Dieses göttliche Wesen kann unmöglich menschlich sein, Sir. Es ist zu unbeschreibbar schön. Kraftvoll, auch!“, fügte Harry hinzu.

„Dann hast du diese Person – äh, Kreatur, noch niemals zuvor gesehen?“ Harry schüttelte den Kopf. „Ist es männlich oder weiblich?“

Harry errötete. „Männlich, Sir.“ Er schaute auf den Spiegel und sein Blick verdunkelte sich. „Eindeutig männlich!“

Dumbledore räusperte sich. „Sind da irgendwelche besonderen Merkmale? Vielleicht Fangzähne oder Veela-Zauber…“

Harry schüttelte den Kopf. „Nein, er durchaus bezaubernd, aber es ist kein Veela-Zauber…“ Er schaute noch einen Moment länger auf das Spiegelbild. „Er hat Federn und strahlende Gesichtszüge – wie geschmolzene Flammen.“

Dumbledores Augen weiteten sich. „Federn, sagst du?“ Er blickte hinüber zu Fawkes, der auf seiner Stange saß und noch munterer trillerte, als gewöhnlich. In der Tat war Fawkes fröhlicher als jemals zuvor. Möglicherweise…

Harry folgte dem Blick des Schulleiters und versteifte sich. „Sir, Sie können doch unmöglich denken…“

„Vielleicht wäre es am besten du fragst unseren lieben Freund einfach, bevor wir voreilige Schlüsse ziehen.“, schlug Dumbledore vor und die Beiden näherten sich vorsichtig dem Schreibtisch des Schulleiters. „Wenn du sein Seelengefährte bist, dann müsstest du die Fähigkeit mit der Phönix-Spezies zu kommunizieren entweder schon besitzen oder aber noch entwickeln, Harry. Versuch es!“

Harry nickte zögerlich und wandte sich Fawkes zu, der harmlos am tschilpen und singen war. „Äh… Fawkes, kannst du verstehen, was ich sage?“ Er blickte Fawkes an, der ihn ausdruckslos anstarrte, nicht länger singend, aber anscheinend auch nichts verstehend. Er blickte zu Dumbledore und schüttelte, geschlagen mit den Schultern zuckend, den Kopf. „Vielleicht hab ich mich geirrt. Ich werde noch mal in den Spiegel schauen." Bevor er jedoch auch nur einen Schritt in Richtung des Spiegels machen konnte, ließ Fawkes ein lautes, lebhaftes Trillern hören. Das zwitschernde Geräusch verwandelte sich langsam in Worte. Harry erstarrte und wandte sich wieder um, den Phönix mit einem leeren Blick ansehend, der dem glich, den der Vogel nur wenige Sekunden früher zur Schau getragen hatte. Er blickte neugierig zu Dumbledore, aber der Schulleiter schien nichts Ungewöhnliches bemerkt zu haben.

„Hast du… hast du gerade…“

„Ah, dann kannst du mich also doch verstehen. Ich hatte schon begonnen, mich zu fragen, ob es nur eine Erfindung meiner Phantasie, oder vielleicht reiner Zufall gewesen ist, dass ich gehört habe, wie ein Phönix-Trillern deine menschlichen Worte überlappt hat.“, sagte der Vogel begeistert.

Harry blinzelte mehrere Male. „Das heißt, du kannst verstehen, was ich jetzt sage?“, fragte er ungläubig.

Fawkes blickte ihn eindeutig amüsiert an. „Ja, das ist genau das, was ich meine. Es ist ungeübt und verworren, aber es ist immer noch Phönix-Sprache. Ich bin sehr beeindruckt, Harry Potter.“

Harry verlagerte unbehaglich sein Gewicht und befeuchtete seine Lippen. „Besteht die Chance, dass du eine menschliche Form besitzt?“, fragte er geradeaus auf den Punkt. Der Phönix legte nachdenklich den Kopf auf die Seite.

„Vielleicht“, sagte er. „Ich habe nie versucht eine humanoide Form anzunehmen. Es ist möglich – ebenso wie es für einen Menschen möglich ist, eine Animagus-Form anzunehmen. Möglich, aber ohne ausreichende Praxis unwahrscheinlich. Warum?“

„Vielleicht war das die falsche Frage. Lass es mich anders ausdrücken: Ist es möglich, dass du und ich Seelengefährten sind?“

Fawkes trillerte entzückt. „Ja. Das ist durchaus möglich, junger Harry Potter.“

„Es ist nun wahr oder nicht?“, knurrte Harry, frustriert von dem unkooperativen Verhalten der Kreatur.

Fawkes ließ eine weitere Reihe von lustigen Trillern hören, die, wie Harry vermutete, mit einem Lachen gleichzusetzen waren. „Ja, ja. Es ist vollkommen richtig, Harry. Aber keine Sorge. Ich werde dich gut behandeln!“, versicherte er dem Jugendlichen. (A/B: Na, das klingt ja mal nett)

Harry schenkte dem Vogel einen harten Blick. „Ich glaube dir nicht.“

„Noch nicht, aber vielleicht, wenn ich eine menschliche Form annehme. Wirst du es dann noch leugnen können?“ Harry erinnerte sich an das verlockende Bild aus dem Spiegel und lief tiefrot an. Er konnte es nicht glauben, dass dieser sündhaft attraktive junge Mann aus dem Spiegel dieselbe Person war, wie dieser irritierende Vogel auf der Stange einen Meter vor ihm. Und er würde letztendlich die Verbindung mit Fawkes …weihen… müssen. Sein Gesicht wurde noch röter und er wandte sich beschämt ab. Warum passierten seltsame Dinge immer ihm? Warum konnte er nicht einfach nur ein gewöhnlicher Zauberer sein? (A/B: Tja, Potter eben)

„Weil du alles andere als gewöhnlich bist, Harry. Du bist außergewöhnlich. Du bist großartig. Du gehörst zu einer Minderheit. Nur die größten Zauberer können sich mit einer magischen Kreatur paaren.“ Harry starrte Fawkes geschockt an. Konnte er seine Gedanken hören? „Nein, nicht deine Gedanken. Ich vermute es ist unterbewusst. Du sendest deine Gedanken in Hochfrequenz-Trillern. Gewöhnliche Menschen können sie nicht einmal hören, aber ein Phönix wie ich kann sie leicht herauspicken. Du musst daran arbeiten es zu steuern, wenn ich nicht alles hören soll, dass in deinem hübschen kleinen Kopf vor sich geht.“

Harry nahm aus Scham, wenn möglich, einen noch tieferen Rotton an, als das Haar der Weasleys. „Vielen Dank für den Ratschlag.“, sagte er knapp, zu beschämt um irgendetwas Klügeres zu sagen.

„Harry?“ Dumbledore stupste ihn sanft an. Harry nickte unmerklich, weigerte sich jedoch dem alten Mann in die Augen zu blicken.

„Nun, ich habe alles mit meinem Seelengefährten bestätigt. Zumindest das ist erledigt.“, murmelte er. „Darf ich jetzt gehen, Sir? Ich habe einige Dinge zu sortieren.“ Dumbledore nickte, in sein runzeliges Gesicht war die Sorge um den Jungen eingegraben. Harry ging langsam in Richtung des Ausganges und hielt nur für einen letzten Blick in den Spiegel an, bevor er aus dem Sichtfeld des Direktors verschwand.

Dumbledore blickte traurig auf seinem langjährigen Begleiter. „Bitte sei behutsam mit ihm, Fawkes. Der Junge hat schon so viel gelitten…“ Er brach traurig ab, wissend, dass Fawkes seine Worte nicht verstehen konnte, aber betend, dass sein Ton seine Botschaft klar und deutlich vermittelt hatte.


Minerva McGonagall hatte geduldig an der Spitze der Treppe auf Harry gewartet und war ziemlich überrascht, als sie ihn den Raum hängenden Schultern und einem verzweifelten Blick auf seinem Gesicht verlassen sah. Sicherlich konnte es gar nicht so schlimm gewesen sein, dachte sie, als sie ihn zurück zu seinen Freunden begleitete.

„Harry, Kumpel, wie ist es gelaufen?“, fragte Ron sofort.

Harry blickte seinen Freund heftig an. „Wie denkst du, dass es gelaufen ist, Ron? Es lief, dass ist sicher. Ich bin Harry Potter; Dinge laufen niemals zu gut für mich, nicht wahr?“

Ron erbleichte. „Es ist nicht… Du-weißt-schon-wer, oder? Oder noch schlimmer – es ist nicht Snape, richtig?“ Hermine gab ihm einen Klaps auf den Kopf.

„Du Idiot! Natürlich ist er es nicht! Dumbledore würde niemals zulassen, dass so etwas geschieht.“

„Na dann, wer ist es?“, fragte Ron.

Harry errötete. „Ein Engel!“

Seine Freunde blickten ihn ungläubig an. „Nein, ernsthaft Kumpel, wer ist es?“

„Ein Geschöpf zu schön, um menschlich zu sein.“

Hermine rollte mit den Augen. „Harry, ich bin froh, dass dir das Mädchen gefällt, aber könntest du aufhören so ein Getue um ihre Schönheit zu machen und uns sagen, wer sie ist?“

„Es ist eine Kreatur und ja, Hermine, ich weiß das ganz sicher. Ein kleiner Vogel hat mir erzählt, dass es so ist.(A/B: Ein Vögelchen hat es mir gezwitschert^^)“ Mit diesen Worten hastete er den Korridor hinunter, bevor seine Freunde ihm noch weitere Fragen stellen konnten.

~~~~~~~~~~~~~~tbc~~~~~~~~~~~~~~~~~

R&R ? *lieb guckt*

glslg Mamo
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