Schwarzgraue Juwelen

GeschichteAllgemein / P16
19.03.2008
09.04.2008
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Also des is mein erster Versuch einer Fanfiktion, bitte sagt mir ob es sich lohnt weiterzuscheiben und seid ehrlich. Dorothea ist ein Charakter von Anne Bishop. Alle anderen sind von mir. Hoffe es gefällt euch.

Wie jeden Morgen machte ich mich auf und flehte zur Dunkelheit, dass ich unentdeckt blieb. Ich musste schließlich arbeiten, anders ging es nicht, Aldora und ich brauchten schließlich irgendetwas, wovon wir leben konnten.
Unser Leben war nicht einfach, Aldora war zerbrochen, da Dorothea sie fürchtete. Denn wäre Aldora nicht zerbrochen worden, hätte Dorothea eine mächtige Gegnerin gehabt, doch Dorothea war schneller, sie hatte ihre potentielle Gegnerin früh ausgeschalten. Wie so oft fragte ich mich was wohl geschehen wäre, hätte jener Bastard sie nicht zerbrochen.Nun ich sollte mich wohl eher darauf konzentrieren, dass niemand bemerkt wie mächtig ich war. Damit mir nicht das gleiche Schicksal blühte.
Ich arbeitete für eine von Dorotheas Schlampen, eine ihrer willigen und pervertierten Dienerinnen. Hydria war nicht schwer zu bedienen, man musste nur aufpassen, dass man keinen von ihren Jünglingen zu sehr beeindruckte, denn sie konnte verdammt eifersüchtig sein. Außerdem war sie eine schwarze Witwe und das machte sie nun wirklich gefährlich. Schwarze Witwen sind Hexen, die den Geist heilen aber auch krank machen können, sie studieren Visionen und Gifte. Hydria war nicht eben schwach, immerhin trug sie ein grünes Juwel.
Aldora warnte mich jeden Tag davor, dass Hydria irgendwann entdecken würde, dass ich ein verworrenes Netz trug. Das verworrene Netz sollte meine wahre Stärke verbergen, es lies den Eindruck entstehen, dass ich nur Tigerauge trage. Aber dem ist nicht so, mein Geburtsjuwel ist der Saphir, somit bin ich eine Stufe höher als Hydria. Wenn ich Glück hatte und eines Tages mein Opfer darbringen würde und nicht zerbrochen würde, dann könnte ich irgendwann Schwarzgrau tragen. Und wäre somit die mächtigste Schwarze Witwe, die gerade lebt.
Nun allerdings dazu musste ich wohl erst mal Überleben, was nicht so ganz einfach ist, wenn man von allen verachtet ist. Als Tochter einer Hure werde ich überall als Bastard beschimpft. Außerdem lies die augenblickliche Situation es nicht zu, dass ich eine richtige Ausbildung in der Kunst erhielt. Ich musste zu sehr fürchten, dass Dorothea erfährt, dass es eine saphirne Schwarze Witwe gibt. Wenn Dorothea hiervon erfahren würde, dann wäre ich nicht mehr lange am Leben oder bei geistiger Gesundheit.
Endlich kam ich an Hydrias Herrenhaus an. Der Krieger, der an der Pforte stand nickte mir zu und lies mich ein. Leadrane, die Haushälterin erwartete mich schon, sie wirkte beunruhigt.
„Was ist? Ist etwas vorgefallen?“ fragte ich sie nun ebenfalls beunruhigt.
„Die Lady hat ein verworrenes Netz gewebt und etwas gesehen, was ihr nicht gefallen hat, sie ist äußerst schlecht gelaunt.“ erklärte sie. „Und ich glaube das Netz hing irgendwie mit dir zusammen. Sie will dich sehen!“
Nun war ich wirklich besorgt, was konnte sie gesehen haben in dem Netz. Ich wusste es nicht, vielleicht gelang es mir noch zu fliehen, bevor Hydria erfuhr, dass ich da war. Doch zu spät. Eben kam sie stolz die Treppe herab, die Augen fest auf mich gerichtet. Sie strahlte Wut aus. Ihr folgten einige Krieger, dass konnte nun gar nichts gutes bedeuten.