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Inugami

von Demon13
GeschichteAbenteuer / P18
GB Jerome Rocket Weed
18.03.2008
24.02.2012
3
3.632
 
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18.03.2008 840
 
Das Horrormärchen

Es war eine eiskalte Nacht und die Hundesoldaten von Ohu hatten sich allesamt in das alte Gewölbe zurückgezogen, das ihnen als Lager diente.  Dicht an dich kuschelten die Hunde sich zusammen um sich gegenseitig zu wärmen und vertrieben sich die Zeit indem sie sich Horrorgeschichten erzählten. „…und seit diesem Tag, hört man in besonders kalten Nächten die Geister der hier getöteten Bären vor Zorn brüllen!“, beendete Ben seine Geschichte. Dass der alte Doggenrüde lediglich die Geschichte Ohus lediglich mit einer Prise Horror gewürzt hatte, störte niemanden sondern sorgte eher für allgemeine Belustigung.
„Wer ist jetzt dran?“, wollte Weed wissen und sah sich in der Runde um. Dem jungen Akita-Inu war die Freude an den Geschichten anzusehen. „Wie wäre es mit Jerome?“, schlug Kyoushiro vor und sah den deutschen Schäferhund auffordernd an. „Du hast doch ein Labor der Menschen bewacht, da hast du doch sicher mal was unheimliches aufgeschnappt!“, meinte der braunweiße Kishu-Inu. Mel und Weed taten es Kyoushiro gleich und sahen den Schäferhund begeistert an. „Au ja! Erzähl uns bitte ne Horrorgeschichte, Jerome!“
„Wenn es sein muss!“, grummelte Jerome, setzte sich hin und überlegte kurz, dann grinste er Kyoushiro hämisch. „Wenn du unbedingt etwas gruseliges hören willst, dann wird ich dir etwas erzählen, das ich selbst erlebt habe!“, begann er, hielt jedoch inne als Rockte aufstand und dabei GB von sich runter warf, da der englisch Setter neuerdings gerne halb auf dem Barzoi drauf lag. „Sorry, Freund! Ich geh kurz das Bein heben. Jerome, du kannst ja schon mal anfangen.“, meinte der braunweiße Barzoi und trottete davon.
Als er weg war räusperte sich Jerome: „Nun, dann will ich mal Anfangen!“ Er richtet seinen Blick auf einen scheinbar weit entvernten Punkt und begann zu erzählen. „Ich war noch ein halber Welpe, als mein Mensch mich auf das Forschungsgelände brachte, für dessen Schutz ich ausgesucht wurde. Zuerst durfte ich bei meinem Mensch in der Wohnung schlafen, doch als ich älter wurde und meine Ausbildung begann, wurde ich bei den anderen Wachhunden untergebracht. Die Wachhunde erzählten sich Schauergeschichten über riesenhafte Hunde, die die Menschen in ihren Laboren züchteten. Die Augen dieser Hunde sollten in der Dunkelheit leuchten und mit ihren Kiefern sollten sie sogar Büffelknochen zerbeißen können. Ich hielt das damals nur für ein Schauermärchen, das sich die Alten ausgedacht haben um die Jüngeren zu erschrecken, nun, zumindest bis zu jener eiskalten Dezembernacht. Es war weit nach Mitternacht, wir waren alle in unseren Zwingern als wir hörten wie sich etwas mit Krallen an den Türen zu schaffen machte, die zum Schutz vor der Kälte geschlossen waren. Wir dachten die Türen würden uns vor dem, was da Draußen war, schützen da sie mit einem Kartenschloss verriegelt waren. … Wie naiv wir doch waren. Kurz nachdem das Kratzen anfing, hörten wir wie das Schloss entriegelt wurde und als sich die Tür dann öffnete, sahen wir sie zum ersten mal! Die von den menschen gezüchteten Riesenhunde, die Inugami! Sie waren hast doppelt so groß wie Doggen und ihre Augen loderten wie Feuer als sie Zwingertür nach der anderen öffneten. Sie töteten jeden Hund, zerrissen sie förmlich und verschlangen ihr Fleisch. Auch mich hätten sie getötet, wenn nicht in dem Moment die Menschen gekommen wären. Kaum waren sie da, wurden die Inugami friedlich und ließen sich ohne wiederstand wegbringen.“
Mel sprang auf. „Warum haben diese Inugami den Hunde getötet aber den Menschen nichts getan?“, wollte der junge Golden Retriver wissen. Jerome sah den jungen Hund an. „Weil, Mel, sie alle wahnsinnig waren! Es heißt, sie würden nur Hundefleisch fressen, am liebsten wenn es noch warm ist. Außerdem sollen sie, wenn sie Zeit haben, ihre Opfer über Stunden, wenn nicht sogar Tage und Wochen quälen bevor sie sie endlich töten.“, fuhr Jerome mit bebender Stimme fort  „Ob das Stimmt, weiß ich nicht. Aber ich weiß ganz genau, das Drei dieser Monster aus dem Labor ausgebrochen sind und das Gelände verlassen haben. Die Menschen haben sie überall gesucht und 2 von ihnen sind wieder aufgetaucht. Aber der 3. ist seit nun mehr als  einem Jahr wie vom Erdboden verschluckt. Die Menschen denken, er wäre tot, da es nie zu einem Zwischenfall gekommen ist. Aber ich glaube das nicht! Ich bin mir sicher, das der Inugami immer noch da Draußen ist und nur auf einen leckern Hundebraten lauert!“
Unter den versammelten Hunden herrschte entsetztes Schweigen. Ihnen war anzusehen das sie sich vorzustellen versuchten, was es bedeutete, wenn auch nur die Hälfte von Jeromes Worten wahr wäre.
Es war Sasuke, der das Schweigen brach. „A-aber du glaubst d-doch nicht, dass d-der I-inugami hier auftauchen w-wird, oder?“, stammelte der Shiba-Inu mit eingezogenen schwanz.
„Keine Sorge, er taucht hier nicht auf! Ich bin schon da!“, erklang eine Stimme hinter Sasuke & GB und ließ die beiden Hunde vor Schreck aufspringen und gute 2 Meter nach vorne Springen. Kurz wurde es wieder still, dann brach schallendes Gelächter aus und als sich Sasuke und GB umsahen, erblickten sie Rocket, der sich mit einem frechen: „Sorry, Jungs, ich konnte einfach nicht wiederstehen!“, niederließ.
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